wunderlist – Wunderbarer Aufgabenmanager

Für Mac und Windows gibt es jetzt mit der wunderlist eine weitere Software zum Verwalten der eigenen ToDos. Die kostenfreie Software richtet sich explizit auch an die Freunde von David Allens Selbstmanagement-Methode Getting Things Done (GTD).

Nach einer Online-Registrierung auf der Website der 6wunderkinder, so nennt sich das Berliner Startup, dass hinter dem Taskmanager steckt, kann man seine Aufgaben mit dem Server der 6wunderkinder synchronisieren. Der Ansatz dahinter ist eine Datenhaltung in der Cloud, so dass es einem möglich ist, die wunderlist auf verschiedenen Rechnern zu nutzen. An Smartphone Apps wird zudem auch gearbeitet.

Der Ansatz und die Aufmachung der wunderlist gefällt mir gut. Auch wenn es gerade bei der Nutzung noch ein paar Ecken und Kanten gibt. So habe ich etwas länger gebraucht, bis ich z.B. bei einem eingestellten ToDo, nachträglich sein Zu-Erledigen-Datum eintragen konnte (auf den Task doppelklicken und dann auf die kleine Uhr links klicken). Mir fehlt derzeit zudem noch die Möglichkeit, dass ich meine Tasks auch im Browser einsehen und verwalten kann, denn nicht an jedem Rechner an dem ich ab und arbeite, kann bzw. will ich extra eine Software installieren.

Alles in allem ist die wunderlist eine Software mit Potenzial, die aber eindeutig noch in einer Beta-Phase steckt.

Podcast zum Selbst-Management via Getting things done

gradio

Getting things done (GTD) habe ich vor einiger Zeit schon mal vorgestellt. Leider ist GTD bei mir wieder eingeschlafen und gerade gestern Morgen habe ich mich gefragt, warum dem so ist. Vielleicht war ich dadurch dann auch thematisch sensibilisiert und habe so den Tweet von Wolff Hornach registiert, der mich auf einen Podcast zum Thema auf Radio-G aufmerksam machte.

Sehr hörenswert. Und ich ahne nun auch, warum es bei mir mit GTD bisher nicht geklappt hat: Zu viel nicht aufeinander angestimmte Eingangskörbe. Auch habe ich meine Zweifel, ob Evernote das richtige Basis-System für mein GTD ist. Ich muss mir mal Remember the milk ansehen.

03. März 2009
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Getting things done gestartet

Am Wochenende habe ich mich viel mit dem Thema Getting things done (GTD) beschäftigt. Das ist eine von David Allen entwickelte Selbstorganisationsmethode, von der die ich auf meinen Barcamp-Besuchen immer wieder gehört habe.

Da ich ein Freund einer guten Organisation bin, aber eigentlich die alltäglichen Dinge meines Lebens dadurch auch recht gut an den Start bekomme, hatte ich mich bisher jedoch nicht weiter mit GTD beschäftigt. Doch die Neugierde blieb und hat sich nun am Wochenende in stundenlangen Recherchen und der Anmeldung bei Evernote niedergeschlagen.

Ein guter Einstieg in die Thematik war der Blog-Beitrag von Johannes Kleske GTD in einer Nußschale und zudem besonders informativ die Lektüre der GTD Grundlagen auf dem auch ansonsten sehr interessanten Blog imgriff.com.

Was für grundlegende Erkenntnisse habe ich aus dem Wochenende mitgenommen? GTD ist dazu da, dass am Ende Alles besser gelaufen ist … geschäftlich, aber auch privat. GTD zu nutzen bedeutet nicht, weniger Aufwand mit der Umsetzung seiner beruflichen und privaten Projekte zu haben. GTD erledigt keine zu erledigten Aufgaben, sondern es hilft dabei, diese stressfreier und konzentrierter und damit auch vollständiger und besser zu erledigen. Die Arbeit muss man sich immer noch selbst machen. Oder gut delegieren.

Die grundlegenden Regeln von GTD sind folgende:

  1. Sammle alle Dinge, die erledigt werden müssen, in einem logischen und vertrauenswürdigen System, außerhalb deines Kopfes.
  2. Entscheide diszipliniert über jeglichen Input, den du in dein Leben lässt, damit du immer weist, was der nächste Schritt ist.

Die grundlegenden fünf Schritte … Allen spricht von den horizontalen Projekt-Dimensionen …, um dies zu erreichen sind immer wieder:

  1. Wir erfassen Dinge, die unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
  2. Wir arbeiten durch, was sie bedeuten und was wir mit ihnen tun.
  3. Wir organisieren die Ergebnisse von Schritt 2.
  4. Wir sehen die Ergebnisse regelmäßig durch.
  5. Wir führen die Aufgaben durch, um die Dinge erledigt zu bekommen.

Jetzt kenne ich die Theorie. Was jetzt bei mir ansteht, ist das System zu etablieren. Ein Moleskine hab ich sowieso immer dabei. Jetzt muss ich mir nur noch angewöhnen meine darin erfassten Sachen immer regelmäßig durchzusehen.

Zudem hab ich mich wie bereits beschrieben bei Evernote registriert. Dies ist ein webbasiertes Tool, dass mir bei der Organisation der Dinge helfen soll. Und das ist nun meine nächste Hausaufgabe: Das Organisieren zu organisieren. Das ist dann wohl das, was Allen mit der vertikalen Projekt-Dimensionen meint.

Ich bleibe dran …

10. November 2008
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

schließen