CrunchPad gescheitert
Im Juli 2008 schrieb Michael Arrington von TechCrunch einen Beitrag, in dem er sich einen Tablet-Computer wünscht, der sich per TouchScreen bedienen lässt und der vornehmlich zum Surfen im Web dienen soll. Seit diesem Beitrag haben wir mehr oder weniger vollständig die Entwicklung des CrunchPads verfolgt.
Im gleichen Beitrag rief Arrington die Entwicklergemeinde und Firmen auf, sich bei ihm zu melden, wenn Interesse daran bestünde, an der Umsetzung eines solchen Geräts mitzuarbeiten. Wichtig waren Arrington von Anfang an ein günstiger Anschaffungspreis (anfangs 200$, später 300$) und dass das Gerät so weit wie irgend möglich Open-Source ist.
In den letzen eineinhalb Jahren wurde aus der ersten Idee ein Gerät, dessen Hardware und User-Interface sich laut Arrington wirklich sehen lassen konnten und das ersten Test-Nutzer wirklich Freude zu bereiten schien. Für den 20.November war die Einführung des CrunchPads geplant, die Massenproduktion sollte 2010 beginnen.
Eine Vielzahl von Kooperationspartner wie zum Beispiel Intel unterstützen das Projekt, um einen günstigen Anschaffungspreis zu ermöglichen und dem TechCrunch-Team den Vertrieb des CrunchPads so einfach wie möglich zu machen.
Am 17.November wurde dann das vorläufige Ende des CrunchPads besiegelt: Die Partner-Firma Fusion Garage, die schließlich die Hardware-Entwicklung übernommen hatte, benachrichtigte TechCrunch, dass die Anteilseigner der Firma beschlossen hätten, das Gerät ohne weitere Beteiligung von TechCrunch vertreiben zu wollen.
Aber sowohl das geistige Eigentum am CrunchPad, wie auch die Marke CrunchPad gehören TechCrunch. Doch dies reicht scheinbar rechtlich nicht aus, um das Gerät seitens TechCrunch mit einem anderen Partner weiter produzieren zu dürfen. Ebenso wenig gestattet es die rechtliche Lage wohl (zum Glück) Fusion Garage, das CrunchPad ohne Einwilligung von TechCrunch weiter zu produzieren.
In seinem Beitrag zum Scheitern des CrunchPads bringt Arrington immer wieder seine Enttäuschung und Trauer darüber zum Ausdruck, dass ein Projekt, für das sich so viele unterschiedliche Partner ohne Profitgedanken eingebracht und begeistert haben, an den (ich nehme doch einmal stark an monetären) Bestrebungen der Anteilseigner von Fusion Garage scheitert.
Und das sehe ich ganz genauso wie er!
von Katrin Schneider
Book-Tablet Microsoft Courier
Auf gizmodo.com ist mit Microsoft Courier ein interessantes Konzept für eine Art Tablet-PC von Microsoft aufgetaucht, die vom Look & Feel stark in Richtung Notizbuch geht. Wie das Video zeigt, wird in diesem Konzept der Stylus wieder zum richtigen Stift und Drag’n'Drop zu einer zentralen Funktionalität.
Als ein Mensch, der fast immer und überall sein Moleskine dabei hat und sich, mangels Überzeugung, noch nicht wirklich zum Kauf eines Netbook oder MID hat durchringen können, hege ich für diese Art von Konzept eine große Sympathie. Es scheint mir die bisher überzeugendste Annäherung eines digitalen Produkts an mein lieb gewonnenes Notizbuch zu sein. Aber wir wissen ja alle, dass solche Konzepte immer sehr schon daherkommen können und dann hapert es oftmals an der schlussendlichen Umsetzung. Mal sehen, vielleicht kommt ja wirklich bald das Apple Tablet und liefert das noch besser Konzept. In Punkto Nutzungsoberfläche traue ich es Apple irgendwie eher zu …
Gefunden bei trendpiraten.tv
von Matthias Zellmer
CrunchPad – finaler Prototyp ist fertig
Nachdem wir im Netzlogbuch die gesamte Entwicklungshistorie des TechCrunch Surfpads namens CrunchPad fast schon dokumentarisch begleitet haben, ist es nun fast schon Pflicht, die Info von TechCrunch weiterzugeben, dass der Finale Prototyp nun fertig ist.
Dazu gibt es auch noch ein Video:
Ist ganz schick geworden, oder?!
von Matthias Zellmer
Crunchpad bald im Handel?
Das TechCrunch-Projekt Crunchpad und ein erstes Vorserienmodell haben wir ja schon vorgestellt. Nun sind Bilder von ein paar farblich verschiedenen Modellen und sogar von einigen Verpackungen aufgetaucht. Und auch wenn Michael Arrington von TechCrunch sich noch etwas bedeckt hält, so spricht doch vieles dafür, dass es das 12″ Surf-Tablet bald irgendwo zu kaufen geben wird. Der Preis soll dann irgendwo bei 300US$ liegen. Was vor einem Jahr sicher noch ein Kracher gewesen wäre. Aber jetzt stehen uns ja schon die ganzen netten Netvertibles ins Haus … also vollwertige Netbooks, deren Bildschirm drehbar ist und die sich so zu einem Tablet-Netbook verwandeln lassen. Mal schauen …
von Matthias Zellmer
Cradlepoint Travel Router: WLAN-Access-Point mittels UTMS
Was den Leuten auf den Konferenzen, Barcamps und pl0gbars, die ich in den vergangenen Jahren besucht habe, immer sehr wichtig war, war dass erstens ein WLAN da war und dass es zudem flott und stabil war. Eine oftmals unerfüllte Anforderung, die auch fast immer zu mürrischen Kommentaren und Unmut führte.
Darum sieht man in der letzten Zeit gerade auf solchen Veranstaltungen immer häufiger Menschen, die sich von vorne herein nicht auf das WLAN-Angebot der Veranstalter verlassen, sondern gleich ihre Note- und Netbooks mittels geflatrateten UTMS-Sticks sind Netz bringen. Was diesen Leuten in der Regel auch den einen oder anderen neidischen Blick einbringt.
Doch wer will kann jetzt seine soziale Kompetenz unter Beweis stellen und sich den Travel Router von Cradlepoint besorgen und statt seinen UTMS-Stick direkt an den mobilen Rechner, direkt in diesen Router stecken. Der wird dann zum Access Point für bis zu 16 Nutzer. Wie auch in diesem Video gezeigt:
Via netbooknews.de
von Matthias Zellmer




















