Der Fake Name Generator … Neue Identität gefällt?

Darf ich mich kurz vorstellen? Meine Name ist Jan Kaufmann, ich lebe als Deutscher in der Kaptein Bødtkers Gate 6 in dem kleinen Norwegischen Ort Kristiansund. Geboren wurde ich am 1. Mai 1985, meine Mutter hieß ursprünglich mit Nachnamen Baumgärtner. Ich bin 1,82 Meter groß, wiege 64,7 Kilogramm und habe die Blutgruppe 0+.

Okay, okay … das stimmt natürlich nicht. Aber dies und noch etwas mehr, wie ein wirklich existierenden und nur mich freischaltbare Mail-Adresse oder mein aktueller Beruf, hat mir der Fake Name Generator ausgeworfen. Ich hatte nur die Vorgaben gemacht, dass mich der Fake Name Generator doch bitte zu einem deutschen, in Norwegen lebender Mann machen solle.

Interessant finde ich diesen Dienst vor allem auch vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion, um die vorgeschriebene Nutzung von Klarnamen bei Google+. Denn es zeigt, wie einfach man sich für ein Social Network eine Identität schaffen könnte. Jedoch wollen das meiner Ansicht nach nur die allerwenigsten Nutzer. Denn es ist sicherlich unfassbar schwer, sich in einem sozialen Netzwerk eine geschauspielte Identität dauerhaft und aktiv beizubehalten. Darum geht diese Diskussion über eine Internet-Problematik nach meinem Empfinden … mal wieder … völlig am Thema vorbei. Statt alles im Chaos geborene ordnen und strukturieren zu wollen, muss man mit Offenheit und Freiheit auf das Internet reagieren … und mit (neue) Medien-Kompetenz.

about.me – Neuer “Hier bin ich und ich bin überall” Webdienst

Reputations- und Identitätsmanagement sind im Social Web wichtige Sachen. Darum tummeln sich in diesem Segment einige Web-Angebote, wie etwa claimID, Google Profiles oder nun auch neu: about.me.

Inhaltlich bietet about.me meiner Ansicht nach nicht viel Neues: Name, Bio, Links und Anbindung an diverse Dienste wie Twitter oder Flickr etc. Doch von den Gestaltungsmöglichkeiten her gefällt mir about.me richtig gut. Die Idee mit der großflächigen Hintergrundgrafik war mir sofort sympathisch und auch die Möglichkeiten zur Auswahl und farblichen Gestaltung der Schriften gefallen mir gut.

Der Elektrische Reporter über die Digitale Identität


Mario Sixtus hat als Elektrischer Reporter vor etwas mehr als einem Jahr den Sprung von der Web-TV-Sendung zur TV-TV-Sendung im ZDF geschafft. Meiner Ansicht nach, auch völlig zu Recht. Und auch wenn sich die inhaltliche Ausrichtung leicht, aber durchaus essentiell verschoben hat, ist Sixtus seinem Stil weitestgehend Treu geblieben. Der ZDF-Elektrische-Reporter erklärte nun vor allem dem Fernseh-Publikum das Web und machte nicht mehr Fernsehen für die Web-Gemeinde. Das Niveau wurde massenkompatibler. Dies ist kein Vorwurf, nur eine Beobachtung.

Und nichtsdestotrotz schaue ich mir den Elektrischen Reporter noch fast genauso regelmäßig an, wie früher. Denn es ist immer noch das Beste, was es im deutschsprachigen Raum an Bewegtbild-Journalismus mit dem Themenschwerpunkt Web gibt. Besonders interessant fand ich dann auch die neuste, oben eingebundene Folge mit dem Titel Digitale Identität: Das Ich im Netz.

Fast schon philosophisch wird darin beleuchtet, was das Kommunizieren, Vernetzen und sich selbst Präsentieren im Netz mit uns macht bzw. noch machen könnte. Schärfen wir unser eigenes Persönlichkeitsprofil oder werden wir gar zur eigenen Marke? Werden wir angreifbar, da wir in den Online-Profilen inhaltlich reduzierte, möglichst “auf den Punkt” gebrachte und für Andere frei interpretierbare Informationen von uns hinterlassen? Wird das Web auch unsere ganz normale, lebensdauerabhängige Persönlichkeitsveränderung widerspiegeln können? Macht uns das Social Web vielleicht sogar als lebendiger Mensch authentischer? Dies und mehr macht der Elektrische Reporter zum Thema. Ohne dabei all zu viele Antworten vorgeben zu wollen. Sehr inspirierend … wie ich finde.

Mozilla will Identitäten-Management des Firefox evolutionieren

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Laut der entsprechenden Roadmap der Mozilla Foundation soll der Firefox für seiner Nutzer schon bald deutlich hilfreicher sein, wenn es darum geht, seine zahlreichen Accounts im Web zu verwalten. Der so genannte Account Manager wird auf dem bisherigen Password Manager und den Weave Identitätskomponenten wie OpenID und einem Auto-Login basieren.

Als passionierter Firefox-Nutzer mit einer wirklich großen Anzahl an Accounts, die alle wild im Web verteilt sind, finde dieses Vorhaben der Mozilla Foundation sehr begrüßenswert. Natürlich müssen ausreichend Sicherheitsmechanismen greifen, doch muss die ganze Sache trotzdem komfortabel zu verwenden sein. Auch gut finde ich, dass von vorne herein globale Profile vorgesehen sind, um die jeweiligen Accounts auf mehreren Rechnern zur Verfügung zu haben.

Also ich freue mich schon auf den neuen Account-Manager von Firefox, gut umgesetzt könnte er ein wertvoller Beitrag zu meinem digitalen Leben sein.

Ruflotse – Social Media Monitoring Dienst

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Firmen, die unter den Begriff PR nicht nur Public Relation, auch als also Public Reaction verstehen bzw. verstehen wollen, kommen an dem Thema Social Media Monitoring nicht vorbei.

Es gibt einige Wege, wie man dem Web-Volk “auf Maul schauen” kann. Heinz Grünwald hat diesbezüglich schon Anfang des Jahres eine Zusammenstellung auf UnderTheShower veröffentlicht. Inzwischen sind sicher noch so einige weitere Dienste hinzugekommen … wie jetzt zum Beispiel auch Ruflotse.

Ruflotse ist der kostenpflichter Social Media Monitoring Dienst von den Machern des Eigenmarketing-Dienstes myON-ID. Was schon mal zeigt, dass sich sie sich mit dem Themengebiet auskennen.

Mehr Infos gibt es bei netzwerkig.com

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