Web Trends Map 4

webtrend

Wie auch in den vergangenen Jahren haben die Leutchen von iA ordentlich Gas gegeben und unsere kleine Web-Welt auf einen Liniennetzplan projiziert und das Ganze dann Web Trend Map 4 getauft. Ein sehenswerter Schmöcker, für dessen Betrachtung es sich mal ein paar Minuten zu opfern lohnt …

CeBit zeigt Zukunft der Berichterstattung

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Vielleicht kommt das ja jetzt einem kleinen Outing nahe, aber ich war noch niemals auf der CeBIT. Was wohl auch noch nie weniger schlimm war, wie in diesem Jahr. Warum? Der Citizen-Journalism macht es möglich. Von der CeBIT wird nämlich nicht nur von den klassischen Medien berichtet, sondern es wird auch direkt auf der gebloggt und getwittert, es werden Bilder bei Flickr und Twitpic hochgeladen, Video bei Youtube eingestellt und Live vom Handy gestreamt. Eine solche, auf so breiter Basis stattfindende Berichterstattung hat es auch auf so einer Innovationsmesse wie CeBIT nicht gegeben.

twebit

Doch was das Allerbeste ist, es gibt nun auch einen direkten Kanal von Leuten wie mir, die nicht auf der CeBIT sind und Leuten, die dort vor Ort sind. Dies ist eine echte Bereicherung und, wie ich finde, ein kleiner Vorgeschmack auf die Zukunft der Berichterstattung.

Zeitungen: 25 Aspekte fürs Überleben

svw

Die Zukunft der Zeitungen scheint ja wirklich gerade ein heißes Thema zu sein. Auch bei Tom Foremski. Dieser veröffentlichte nämlich kürzlich auf seiner Website SiliconValleyWatcher nicht weniger als 25 Ideen für neue, offene Businessmodelle für Zeitungen. Gleich die ersten beiden Punkte auf seiner Liste unterstütze ich voll und ganz:

1: Focus on original content, do not rewrite wire stories or press releases. If newspapers start charging for content people are more likely pay for content they can’t get anywhere else.

2: Focus on hyper-local coverage, newspapers should “own” their regional beat because they have the best contacts and the best understanding of local companies and issues. For example, SF Chronicle or the San Jose Mercury should be breaking all the top Apple or Google stories.

Aber auch bei den restlichen Punkten sind viele gute Aspekte dabei, wie etwa:

6: Celebrate the best citizen journalists/bloggers in your communities, publish them on your platform.

Jetzt bin ich mal gespannt, wenn die Stuttgarter Zeitung oder die Stuttgarter Nachrichten bei uns anklopfen ;-)

Via RSS-Blogger

27. Februar 2009
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Und nun zum Wetter.

snowy

Wenn das mal kein charmanter Wetterdienst ist, weiß ichs auch nicht. Kurt Riedi und Steffi Gloor haben sich daran gemacht, bekannt langweilige Wettersymbole mit ungewohntem Bildkonzept fotografisch neu zu interpretieren. Auf der Startseite kann man aus einer Anzahl von Städten wählen (Stuttgart ist leider nicht dabei, grmpf) oder von hier aus direkt alle Wetterlagen nacheinander anschauen. “thunder storms” mag ich am liebsten.

via swiss-miss

Web2.0 – Startpunkt der Differenzierung

In den vergangenen Tagen haben wir in der Agentur mal wieder über den Begriff Web2.0 diskutiert bzw. über das, was auf das Web2.0 folgen mag. Der Auslöser war ein Paper, welches den Begriff Web3.0 enthielt. Die Diskussion war durchaus interessant und lies mich mit der Erkenntnis zurück, dass es sowas wie das Web3.0 niemals wirklich geben wird.

Die hinter dieser Erkenntnis liegende Argumentation basiert darauf, dass es sich bei dem Web2.0 vor allem um eine Änderung der Wahrnehmung des Webs handelt. Das Web2.0 ist meiner Ansicht nach der Startpunkt der Differenzierung dessen, was Tim Berners-Lee ursprünglich mal als das World Wide Web bezeichnet hat. Das Web in den Kinderschuhen war an sich ja auch noch als ein Ganzes wahrzunehmen. Seit einiger Zeit ist das nicht ohne weiteres mehr möglich.

Spricht man mit Vertretern den verschiedenen Nutzer- bzw. Interessengruppen über das Web2.0 so bekommt man die unterschiedlichsten Schagworte aufgetischt, wie etwa:

  • User: Facebook, Wikipedia, RSS, …
  • Entwickler: Ajax, Rich Internet Application, …
  • Marketing: Grassroot-, Viral-Marketing, …
  • Grafiker: Glitter, Glossy, Verläufe, …
  • Konzepter: User Experience, Social Media, …

Diese Auflistung ließe sich fast beliebig erweitern und vertiefen. Aber sie zeigt uns auch schon so, dass es ein Web3.0 nicht geben kann. Jeder dieser und auch der fehlenden Punkte wird sich auf eine eigene Art und Weise weiterentwickeln … oder auch nicht. Wir kennen solche Entwicklungen von vielen technologischen Entwicklungen. So gab es z.B. am Anfang ein bzw. das Automobil. Inzwischen unterscheidet man auf unterschiedlichste Art und Weise … Limousine, Cabrio, SUV, Transporter, LKW, und so weiter und so fort.

Somit bin ich der Ansicht, dass der Begriff Web3.0 maximal aus einem der unterschiedlichen Verzweigungen des Webs kommen kann … dem Marketing.


Das Foto oben stammt übrigens von *Gräfin und ich hab es bei photocase heruntergeladen.

Getting things done gestartet

Am Wochenende habe ich mich viel mit dem Thema Getting things done (GTD) beschäftigt. Das ist eine von David Allen entwickelte Selbstorganisationsmethode, von der die ich auf meinen Barcamp-Besuchen immer wieder gehört habe.

Da ich ein Freund einer guten Organisation bin, aber eigentlich die alltäglichen Dinge meines Lebens dadurch auch recht gut an den Start bekomme, hatte ich mich bisher jedoch nicht weiter mit GTD beschäftigt. Doch die Neugierde blieb und hat sich nun am Wochenende in stundenlangen Recherchen und der Anmeldung bei Evernote niedergeschlagen.

Ein guter Einstieg in die Thematik war der Blog-Beitrag von Johannes Kleske GTD in einer Nußschale und zudem besonders informativ die Lektüre der GTD Grundlagen auf dem auch ansonsten sehr interessanten Blog imgriff.com.

Was für grundlegende Erkenntnisse habe ich aus dem Wochenende mitgenommen? GTD ist dazu da, dass am Ende Alles besser gelaufen ist … geschäftlich, aber auch privat. GTD zu nutzen bedeutet nicht, weniger Aufwand mit der Umsetzung seiner beruflichen und privaten Projekte zu haben. GTD erledigt keine zu erledigten Aufgaben, sondern es hilft dabei, diese stressfreier und konzentrierter und damit auch vollständiger und besser zu erledigen. Die Arbeit muss man sich immer noch selbst machen. Oder gut delegieren.

Die grundlegenden Regeln von GTD sind folgende:

  1. Sammle alle Dinge, die erledigt werden müssen, in einem logischen und vertrauenswürdigen System, außerhalb deines Kopfes.
  2. Entscheide diszipliniert über jeglichen Input, den du in dein Leben lässt, damit du immer weist, was der nächste Schritt ist.

Die grundlegenden fünf Schritte … Allen spricht von den horizontalen Projekt-Dimensionen …, um dies zu erreichen sind immer wieder:

  1. Wir erfassen Dinge, die unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
  2. Wir arbeiten durch, was sie bedeuten und was wir mit ihnen tun.
  3. Wir organisieren die Ergebnisse von Schritt 2.
  4. Wir sehen die Ergebnisse regelmäßig durch.
  5. Wir führen die Aufgaben durch, um die Dinge erledigt zu bekommen.

Jetzt kenne ich die Theorie. Was jetzt bei mir ansteht, ist das System zu etablieren. Ein Moleskine hab ich sowieso immer dabei. Jetzt muss ich mir nur noch angewöhnen meine darin erfassten Sachen immer regelmäßig durchzusehen.

Zudem hab ich mich wie bereits beschrieben bei Evernote registriert. Dies ist ein webbasiertes Tool, dass mir bei der Organisation der Dinge helfen soll. Und das ist nun meine nächste Hausaufgabe: Das Organisieren zu organisieren. Das ist dann wohl das, was Allen mit der vertikalen Projekt-Dimensionen meint.

Ich bleibe dran …

10. November 2008
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

PIM?

PIM ist wichtig, PIM ist gut. Aber was ist PIM? Und was haben Kartoffeln mit PIM zu tun?

Soviel schon mal vorneweg: Das P in PIM steht nicht für Potato. Alles Weitere kann nun in einem kurzweiligen 27-seitigen eBook zum Thema PIM von Alexa Wackernagel alias Webstyler nachgelesen werden.

PS: PIM steht für Produkt-Informations-Management

Rugby on Rails

Medium: de.youtube.com
Link: de.youtube.com

Heute gibt´s ausnahmsweise mal Werbung für die Konkurrenz Mitbewerber. Das Ding trifft´s wirklich auf den Punkt.

Ach ja, nen “Style-Guide” haben wir übrigens auch. Glaub ich.

via stylespion

Die nächsten 5000 Tage des Webs

Das Web ist jetzt etwas mehr als 5000 Tage alt. Ungefähr. Kevin Kelly nahm diese Erkenntnis zum Anlass mal über die nächsten 5000 Tage nachzudenken. Interessant.

… und ich tanz dann wieder dazu

Am 30. August findet auf der Freilichtbühne am Killesberg in Stuttgart das SEMF (Stuttgart Electronic Music Festival) statt. Ich freu mich schon wahnsinnig darauf!!

Die Turntablerocker liefern noch einige Informationen zum Festival und Gründe, warum man es sich nicht entgehen lassen sollte:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

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