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David Aronson und Juri Zaech, beides Studenten an der Miami Ad School Europe, haben die Möglichkeiten der berührungssensitiven Fläche des iPhones erkundet und für Vans ein interessantes Spielkonzept namens “finger fracture” (hier, hier und hier) entwickelt. Ähnlich der Tony Hawk Skateboarding-Reihe, steuert man seinen Skateboarder durch einen Funpark. “Gefahren” wird mit Hilfe des Zeige- und Mittelfingers, was ein wenig an die Fingerboards der 90er Jahre erinnert. Eine schöne Idee, die es wirklich Wert wäre, weiterentwickelt zu werden.
via JvM
von Artur Richter
Blätterfunktionen im Web
Eine der zentralen Fragen für Menschen, die Inhalte im Web an den Mann und die Frau bringen wollen, ist die nach den optimalen Zugängen zu diesen Inhalten. Da jeder User anders denkt und anders an die Erkundung einer Website ran geht , reicht da eine schlichte Navigation meistens schon lange nicht mehr. Vor einigen Jahren haben Portale wie Spiegel Online damit angefangen mit kleinen Vorschauen, so genannten Teasern, Appetit auf jene Inhalte zu machen, die sich auf den weiterführenden Unterseiten verbargen. Weitere Möglichkeiten sind in diesem Zusammenhang z.B. auch so genannte Tagclouds oder die verlinkten Hinweise auf verwandte Themen oder Produkte. Und nun sieht man in Web immer häufiger eine besonders geschickte Zugangsart: Blätterfunktionen.
Einen sehr schönen Artikel über diese Blätterfunktionen hat Achim Schaffrinna auf seinem Blog Design Tagebuch unter dem Titel Das Karussell – Rotation für die Website veröffentlicht. Er geht darin wunderbar auf die verschiedenen Spielarten dieser Zugangsart ein und zeigt gut ausgewählte Beispiele. Nicht nur für Designer und Informationsarchitekten ein lesenswerter Beitrag.
von Matthias Zellmer
Klein Bloggers Jahresrückblick

So! Das Jahr 2007 ist nun so gut wie aufgebraucht. Was nun noch übrig bleibt, ist mit Konsum, Futtern und Feiern vorbelegt. Darum möchte ich nun mal schauen, was meine Blogger-Seele so durchs Jahr getrieben hat.
Anfang des Jahres bezeichnetet ich Digitale Bilderrahmen noch als coole Sache. Nicht ahnend, dass sie mir im 2007er Weihnachtskonum-Exzess überall die Laune verderben würden. Zudem berichtete ich über Sponto, den Spiegel-Online-Avatar, der Second Life eben so erkunden wollte, wie mein persönlicher SL-Held … dessen Namen ich leider vergessen habe.
Im Februar fand ich es noch wichtig, der Welt in 5 Minuten erklären zu lassen, was Web2.0 ist. Wenn ich mich im Netz so umschau: Hat wohl nicht geklappt. Mir fehlte dazu wohl der perfekte Projektplan.
Von der Idee des Nutzergenerierten beflügelt, begeisterte mich im März auch die von User generated products. In dem Fall, dass diese digitaler Bauart sein würden, sollten diese auch wirklich nutzbar sein und somit legte ich kurze Zeit später einen Beitrag über Interaktionsdesign nach.
Im April schaffte ich es, einen Beitrag über Ökohoster zu schreiben, ohne den Begriff Klimawandel zu verwenden. Das würde mir heute so auch nicht mehr passieren. Auch entdeckte ich tinyURL in diesem Monat, eine Website, die mir über das ganze Jahr hinweg die Arbeit erleichterte.
Im Wonnemonat Mai bemerkte ich anerkennend, dass Spiegel Online bei Verweisen teilweise ganze Sätze ausgezeichnet (mehr…) und war mehr als angetan von Microsofts interaktivem Tisch-Interface namens Surface.
Auch im Juni ging es gleich mit der positiven Überraschung bzgl. Microsoft weiter, als auf der innovativen Vortragsvideo-Plattform TED Photosynth vorgestellt wurde. Eher traurig machte mich, dass Katrin Bauerfeind bei Ehrensenf aufgehört hat. Das sie jetzt im „richtigen“ Fernsehen zu sehen sein soll, sind sicher nur Gerüchte …
Ach ja … und wir haben aus unserem internen Blog das öffentliche Netzlogbuch gemacht.
Zur Mitte des Jahres wurde erst einmal die Lücke zwischen WM- und EM-Jahr mit einem grandiosen 3. Platz beim traditionellen Ernsthäuser Fußballturnier gestopft und die überraschenderweise durchaus beliebte Rubrik Wochenend-Musik bzw. WE-Musik ins Leben gerufen.
Der August startete mit dem Beitrag Umsonst Faxen, der mir erstmals das Gefühl vermittelte, dass wir mit dem Netzlogbuch da draußen wahrgenommen werden. Zudem wurde der Smiley 25 Jahre alt.
Im September stellte ich die Frauen bzw. die Art und Weise, wie sie das Web nutzen in den Fokus meiner Recherchen. Aber nicht ohne zuvor das Web als möglichen Sieger auf dem Formate-Wettstreit zwischen Bluy-Ray-Disk und HD-DVD ins Spiel zu bringen.
In meinem Geburtsmonat habe ich mich ausführlich über booking.com ausgelassen. Eine Hotel-Buchungswebsite, die durch besonders gute Nutzbarkeit brilliert. Auch versuchte ich, all die Journalisten da draußen zu beruhigen: Blogger beißen nicht!
Android bzw. die Berichte darüber begegneten mir zum ersten Mal im November. Diesbezüglich bin ich schon sehr gespannt, was ich dazu im November 2008 schreiben würde oder sogar werde. Weiter bekam ich im vergangenen Monat meinen Wunsch nach einer persönlichen Tagcloud von yasni.de erfüllt.
In diesem Monat prognostizierte ich das Aussterben der Festplatte, wie sie derzeit in Computersystemen vorherrscht und gratulierte der Systemgattung zum 10. Geburtstag, die sich durch eine lange, umgekehrt chronologisch sortierte Liste von Einträgen auszeichnet, die in bestimmten Abständen umbrochen wird: das Weblog.
Das war er auch schon, der Klein-Bloggers-Jahresrückblick. Ich hoffe, ihr hattet beim Lesen mindestens so viel Spaß, wie ich Freude beim Schreiben … und das nicht nur bei diesem Beitrag.
von Matthias Zellmer
Website = User Interface
Auch wenn es viele nicht glauben mögen, aber Websites sind in erster Linie User Interfaces, also grafische Benutzeroberflächen. Das ist es zumindest, was ihren großen Vorteil gegenüber vielen anderen Medien ausmacht. Erst so ist es möglich einen personalisierten Informationsaustausch zwischen dem Website-Nutzer und System zu ermöglichen.
Weiter ist es kein Geheimnis, dass die Anzahl der möglichen Interface-Elemente optisch zwar unendlich groß sein mag, aber logisch deutlich beschränkt ist. Da gibt es Formulare und Hyperlinks in den verschiedenen Ausprägungen, von Suchfeldern über Thumbnails bis zu den deutlich umstrittenen Tagclouds. Aber alles in allem sind die im Kern immer wieder verwendeten Elemente, in ihrer Anzahl durchaus zu überblicken. Darum ist es nicht gerade dumm, wenn man auch bei den Web Interfaces auf die in der Informatik lange bewährte Methode der Entwurfsmuster zurückgreift.
Und genau das macht die Website UI-patterns.com. Hier gibt es in einer Bibliothek für die gängigsten Interface-Elemente praktische Standard-Lösungen, die einem das Leben als Web-Entwickler durchaus erleichtern können.
von Matthias Zellmer
Cocktails aus vorhandenen Zutaten
Bin zwar kein großer Cocktail-Fan, aber das Prinzip ist bestechend einfach und somit faszinierend. Erst eingeben, was man an Zutaten sicher da hat. Dann auswählen, was man zudem auch noch da hat. Dann Wunsch-Cocktail auswählen und angezeigt bekommen, was noch fehlt. Fertig. So funktioniert vermischbar.de, eine Site für Cocktails und Cocktailrezepte.
Solche eine Website müsste es auch für Kochrezepte geben. Oder gibt es sowas?
Via: StyleSpion
von Matthias Zellmer
HyperSpace: BIOS-Browser
Im Prinzip hört es sich an, wie ein BIOS-Browser: HyperSpace soll ein Betriebssystem nur zum Surfen sein, welches direkt aus dem BIOS bootet und parallel zu anderen Betriebssystemen betrieben werden kann. Das hört sich nach einer echten Innovation an und passt perfekt zu den Plänen von Google, Facebook und Co. Diese sprechen immer häufiger vom Web-Betriebssystem und liefern sich derzeit sogar ein recht interessantes Gefecht rund um die beste Marktpositionierung.
Und wie es sich anhört, könnte HyperSpace die Schnittstelle zwischen Web und Hardware bilden: Notebook rausholen, anschalten und los surfen. Keine langen Wartezeiten bis das komplette Betriebssystem hochgefahren und der Browser gestartet ist. Und statt Microsoft Office nutzt man dann Google Documents und statt Outlook Gmail. Die Daten können wahlweise wie gewohnt auf dem Rechner, im eigenen Webspace oder mittels Wuala gespeichert werden …
Alles wird anders … glaubt es mir!
Via derstandard.at
von Matthias Zellmer
Getty Images: Catalyst Search
Im Rahmen des Relaunchs von Getty Images wurde neben der grafischen Überarbeitung auch ein mir bisher verborgenes Feature implementiert: Catalyst Search.
Ein einzelner Suchbegriff bildet die Basis für eine automatisch generierte Liste von relevanten Begriffen/Tags, mit denen man per Drag&Drop das Suchergebnis einschränken bzw. unerwünschte Begriffe ausklammern kann. Das Interface ist farblich sicher nicht jedermanns Sache, Übersichtlichkeit und Bedienbarkeit sind jedoch tadellos.
Für meine Begriffe mehr als nur ein intuitiv zu bedienendes Spielzeug.
von Artur Richter
Interaction design pattern
Martijn van Welie aus den Niederlanden präsentiert auf seiner Website welie.com eine umfangreiche Sammlung an Interaction Design Pattern.
Doch listet er nicht nur die von ihm identifizierten Pattern untereinander auf, sondern er hat sich auch die Mühe gemacht und beschreibt jedes Einzelne detailiert. Er unterteilt zur Beschreibung jedes Pattern in die Abschnitte Problem, Solution, Use when, How, Why, More Examples, Implementation und Literature. Zudem können die User auch Kommentare abgeben.
Eine sehr inspirierende und informative Website …
Via fontblog.de
von Matthias Zellmer
Klang und Farbe
Mercedes Benz startet anlässlich der Einführung seiner neuen C-Klasse eine wunderbar atmosphärische Flashsite. Behutsam und interaktiv lassen sich Besonderheiten der neuen Fahrzeugklasse audiovisuell erfahren, ohne der großen Produktprotze zum Opfer zu fallen. Ganz weit oben.
Via whywerock
von Artur Richter
Ununterbrochen unterbrochen

Eine kleine Hommage an ein wenig beachtetes Gestaltungselement.
via smashingmagazine
von Artur Richter







