12 Jahre Cluetrain-Mainfest – brand eins interviewt Doc Searls und David Weinberger

Das Cluetrain-Manifest mit seinen 95 Thesen gehört für mich zu den wichtigsten Texten des Internetzeitalters. Auch wenn es schon 1999 entstanden ist, ist es weiterhin ein zeitloser Ratgeber für alle, die sich dem Thema Marken- und Kunden-Kommunikation im Internet verschrieben haben … und vielleicht auch darüber hinaus.
Nun, nachdem das Cluetrain-Manifest schon über 12 Jahre alt ist, hat die brand eins ein sehr lesenswertes Interview mit zwei seiner Publizisten Doc Searls und David Weinberger veröffentlicht. Die Beiden kommentieren darin ausgewählte Thesen und stellen sie in einen aktuellen Kontext.
So nebenbei: Ich bin übrigens ein großer Anhänger von David Weinberger, nicht zuletzt seit ich sein Buch “Das Ende der Schublade” gelesen hatte.
von Matthias Zellmer
Sympathisches Interview mit der Saftbloggerin Kirstin Walther
Vor fast schon zwei Jahren haben wir schon mal über ein Interview mit Kirstin Walther berichtet. Sie ist die Geschäftsführerin der Kelterei Walther und betreibt in diesem Zusammenhang auch das Saftblog.
Wie sie zur Bloggerin wurde, welche Bedeutung das Bloggen für ihre Firma hat und wieso sie gerne twittert, darüber berichtet sie in sehr sympatischer Art und Weise in einem Interview mit Bernd Pitz von media-treff.de.
von Matthias Zellmer
Gefährlichkeit von Medienberichten
Auf BR-online im Bereich der Sendung quer habe ich gerade ein interessantes Video-Interview mit Prof. Joachim Kersten von der Hochschule für Polizei über die Gefährlichkeit von Medienberichten gesehen. Dieser warnt vor visuellen Darstellungen von Gewalt und betont, dass sich seriöse Berichterstattung hauptsächlich auf Sprache und Text konzentrieren sollte:
Der Mensch guckt auf Bilder. Bilder sind für uns das Schrecklichste, was es gibt.
Ein kurzes Interview mit ein paar sehr klugen Aussagen.
Via Twitter@abotis
von Matthias Zellmer
Interview zu Winnenden, Twitter und den Reaktionen der Medien
Die letzten Tage waren sehr turbulent. Ich bin ständig zwischen Fassungslosigkeit über eine unsagbar schreckliche Tragödie und dem Grübeln über die Reaktion der Medien auf diesen Amoklauf in unserer Nachbarschaft hin und her gerissen worden. Um das alles auch ein wenig zu verarbeiten, habe ich vergangenen Donnerstag einen Beitrag geschrieben, der zeigen sollte, warum auch ich als eigentlich Unbeteiligter auch persönlich von den Ereignissen in Winnenden betroffen war.
Auf diesen Beitrag wurde man auch beim Hessischen Rundfunk aufmerksam. Mischa Ehrhardt vom Informationsradio hr-info schickte mir darum auch eine Interview-Anfrage, da er sich gerne mit mir über meine “medialen Erfahrungen in dieser Woche” unterhalten wollte. Raus kam am Ende ein Telefoninterview, das gestern morgen in der hr-info Mediensendung Medien und Computer gesendet wurde.
Eigentlich wollte ich es nach dem Beitrag vom vergangenen Donnerstag mit dem Thema Winnenden eigentlich bewenden lassen. Doch da ich hr-info aus meiner Zeit in Gießen noch sehr gut in Erinnerung habe und ihre journalistische Arbeit schätze, habe ich mich dann noch bereit erklärt, dort noch einmal etwas dazu zu sagen. In Nachhinein bin ich auch froh, dass ich es getan habe und dass am Interview nicht essentiell herum geschnitten wurde.
Seit heute Morgen gibt es die ganze Sendung auch noch mal zum Nachhören als Podcast und hier als Mitschnitt mit meinem Interview als MP3.
Nachtrag: Wie meine Freundin Natali, die ja auch eine zentrale Rolle bei der im Interview angesprochenen Thematik spielte, den Tag und seine Folgen erlebt hat, hat sie nun auch in einem Blog-Eintrag veröffentlicht: Der Amoklauf von Winnenden, Twitter, die Presse & eine Tontaube.
von Matthias Zellmer
Online-Interview zu Twitter
Vor ein paar Tagen fragte mich die Autorin und begeisterten Twittererin Petra A. Bauer, ob ich nicht Lust hätte, ihr per E-Mail ein paar Fragen zum Thema Twitter zu beantworten. Hab ich natürlich gerne gemacht! Und heute ist das Interview dann auch schon in ihrem Treffpunkt Twitter erschienen. Ein erkenntnisreiches Lesen wünsche ich …
Übrigens: Petra twittert unter @writingwoman. Ihr dort zu folgen, ist in jedem Fall auch überdurchschnittlich erkenntnisreich!
von Matthias Zellmer
… und ich tanz dann wieder dazu
Am 30. August findet auf der Freilichtbühne am Killesberg in Stuttgart das SEMF (Stuttgart Electronic Music Festival) statt. Ich freu mich schon wahnsinnig darauf!!
Die Turntablerocker liefern noch einige Informationen zum Festival und Gründe, warum man es sich nicht entgehen lassen sollte:
Link: www.youtube.com
von Katrin Schneider
Tischthema.tv

Nico Zorns Beitrag “Futter für den iPod: Empfehlenswerte Video-Podcats” in seinem Marketing-Blog brachte mich heute zu Tischthema.tv, einer sehr netten und authentischen Video-Podcast-Reihe. Beim Tischthema gibts gute Gespräche mit interessanten Leuten über spannenden Themen. Anschauen und abonnieren lohnt sich!
von Simon Schmid
handlungsreisen.de: Literatur-Map

Heute morgen in der S-Bahn zur Arbeit hab ich mir mal wieder die Zeit mit dem neusten Beitrag des elektrischen Reporters verkürzt. Diesmal präsentiert uns Mario Sixtus in seinem Videoblog ein Interview mit Jens Nommel. Dieser spricht über sein Online-Projekt handlungsreisen.de. Eine astreine Google-Maps-Mashup-Anwendung, die Bücher mit den Orten ihrer Handlung verknüpft. Beides … Video-Beitrag und Karten-Anwendung: Sehr sehenswert!!!
von Matthias Zellmer
Kathrin Passig übers entstruppende Web
Auf der Website des U_mag wurde heute ein interessantes Interview mit Kathrin Passig von der Zentralen Intelligenz Agentur veröffentlicht.
Mir ist dabei etwas besonders aufgefallen: Genau das, was die Autoren so interessant fanden, dass sie es als Überschrift (“Angenehm entstruppt”) herausgearbeitet haben, wurde in dem Beitrag nicht angewandt. Auf die Frage nach der Überlegenheit des Internets zum Buch antwortete Passig:
Wenn wir unser Gespräch jetzt im Internet führen würden, dann hätten wir den Vorteil, dass wir “Neue Literaturgattungen” mit einem Mouseover unterlegen könnten, wo dann “grotesk übertriebene Darstellung” erscheint. Bei Sachtexten kann man außerdem zu Wikipedia verlinken, sodass man nicht immer diese Germanistenschnörkel machen muss: der Dalai Lama, das geistige Oberhaupt von diesen und jenen. Man macht einfach einen Link bei Dalai Lama – und dann weiter im Text. So wird der Text angenehm entstruppt. Und im Internet geht alles viel schneller. Es heißt ja immer, dass ein Internetjahr sieben Menschenjahren entspricht, und ich glaube, auch was Textweiterentwicklung angeht, funktioniert das Internet schneller.
So eine Entstruppung fand leider bei der Erstellung des Beitrags nicht statt. Und genau da liegt ein entscheidender Unterschied zwischen jenen, die das Potential des Web verstanden haben und denen, die es nicht verstanden haben. So schreiben die Autoren einleitend:
Kathrin Passig (37) arbeitet als Journalistin, Autorin und Webdesignerin. Sie ist Geschäftsführerin der 2002 in Berlin gegründeten Zentrale Intelligenz Agentur, die sich mit der Entwicklung von Kulturformaten beschäftigt. Dem von der ZIA betriebenen Weblog Riesenmaschine wurde 2006 ein Grimme Online Award verliehen.
Webgerecht aufbereitet hätten sie eher folgendermaßen eingeleitet:
Kathrin Passig (37) arbeitet als Journalistin, Autorin und Webdesignerin. Sie ist Geschäftsführerin der Zentrale Intelligenz Agentur, die sich mit der Entwicklung von Kulturformaten beschäftigt. Dem von der ZIA betriebenen Weblog Riesenmaschine wurde 2006 ein Grimme Online Award verliehen.
Nichtsdestotrotz ein schönes Interview …
von Matthias Zellmer





