Axis – ein neuer Browser … von Yahoo!
Gestern hat Yahoo! seinen neuen Browser Axis auf den Markt geworfen. Ganz zeitgemäß, ist Axis zunächst einmal nur für die iOS-Plattform zu haben … also für iPhone und iPad. Jedoch hat Yahoo! die Desktop-Rechner nicht ganz vergessen, doch kommt Axis nicht als eigenständiger Desktop-Browser daher, sondern als Plugin für andere Browser.
— via Apfel+Z
von Matthias Zellmer
card.io macht das Smartphone zum Kreditkarten-Scanner
Die Kamera an unseren Smartphones ist inzwischen zu einer wichtigen Eingabe-Schnittstelle geworden. Auch weil sie diese Geräte zu Scannern macht, wie wir sie früher hauptsächlich von Kassen z.B. im Supermarkt kannten. Mit der App von card.io kann man in den USA das eigene Smartphone zu einem Kreditkarten-Scanner machen und damit Zahlungen per Kreditkarte entgegennehmen. Das Video unten zeigt wie simple das funktioniert:
card.io verspricht im Bezug auf Verschlüsselung und Datentransfer hohe Sicherheitsstandards einzuhalten, und dass sie keine Kreditkarten-Daten speichern. Dafür verlangen sie auch ihren Anteil an jeder Abbuchung von 3,5% (plus 0,30$).
von Matthias Zellmer
Wakemate macht das Handy zum sanften Wecker
Irgendwie habe ich mich in letzter Zeit recht häufig über Wecker unterhalten. Vor allem darüber, dass ich, wenn ich keinen Termin habe, auf die Dienste eines solchen verzichte. Was dazu geführt hat, dass mich nun mein innerer Wecker weckt und ich dadurch nicht nur ausgeschlafener bin, sondern interessanter Weise in aller Regel auch früher aufstehe. Das hat sicher auch etwas damit zu tun, dass ich so kaum völlig gerädert aus einer Tiefschlaf-Phase gerissen werde.
Für Handy-Besitzer, die meiner Methode nicht trauen und trotzdem lieber zu einem geeigneten Zeitpunkt im REM-Schlafzyklus geweckt werden wollen, gibt es bald den Wakemate. Das ist ein neues, mit dem iPhone und anderen mobilen Geräten kommunizierendes Armband, das den besten Weckzeitpunkt in einem vom Besitzer vorgegebenen Weckzeitfenster ermittelt und dann das mobile Gerät seinen Dienst als Wecker erledigen lässt.
Zudem hilft die zugehörige Software bei der Schlafanalyse und kann anhand in der Nacht gesammelter Daten dabei helfen, die Ursachen von Schlafstörungen zu erkennen.
Wakemate ist derzeit noch in der Pre-Order-Phase, die ersten Geräte sollen jedoch Ende Januar in den Verkauf gehen. Unterstützt werden neben dem iPhone, auch Android-Handys, Blackberrys, Windows Mobile Phones, Palms und Handys mit Java, sowie der iPod Touch.
Via gizmodo.de
von Matthias Zellmer
WordPress-Erweiterung WPtouch optimiert Blog-Ansicht für iPhone
Möchte man seine auf WordPress basierende Website im typischen Look & Feel einer iPhone-App auf Apples Smartphone anzeigen lassen, sollte man sich mal mit der WordPress-Erweiterung WPtouch beschäftigen.
Die Installation von WPtouch ist WordPress-typisch sehr einfach und somit ist die grundlegende Arbeit, um die Erweiterung zum Laufen zu bekommen, in wenigen Minuten erledigt. Wer jetzt noch möchte, kann im WordPress-Backend einige Einstellungen im Bezug auf Optik und Verhalten vornehmen.
Laut Herstellerseite soll die Erweiterung auch für Android funktionieren … getestet habe ich das jedoch noch nicht.
Kleine Anmerkung am Rande: Ich selbst habe keine iPhone und um euch die Screenshots oben im Bild zeigen zu können, habe ich mal bei Twitter gefragt, ob man mir diese Screenshoots per Mail schicken könnte. Vielen Dank an die mehr als ein Dutzend Mails. So macht Social Web richtig Spaß! Danke.
von Matthias Zellmer
iPhone-App my6sense – Digitale Intuition
Ob ich die iPhone-App my6sense nutzen würde, weiß ich noch nicht so richtig. Sie hört sich schon ein bisschen nach “Dein iPhone weiß, was du gestern gelesen hast!” an. Doch auf der anderen Seite ist der Ansatz, sein iPhone für einen selbst mal anhand des eigenen Surf- und Kommunikationsverhaltens über den Tellerrand schauen zu lassen. Aber hoffentlich erliegt my6sense nie der Versuchung, die gewonnenen Daten zu vermarkten. Das wäre ein Super-GAU.
Aber mehr dazu gibt es bei Techcrunch.
von Matthias Zellmer
Axel Springer gegen Kostenlos-Internet
Gerade lese ich bei horizont.net, dass Mathias Döpfner, der Vorstandsvorsitzende von Axel Springer, sich mal wieder über die “Kostenlos-Kultur” des Internets ausgelassen hat. Er kündigte in der FAZ an:
Sämtliche Inhalte auf Smartphones werden wir auf Dauer gegen Gebühr anbieten.
Dazu kann ich mal wieder nur sagen: Der Journalismus ist tot … es lebe der Journalismus. Und zwar der wahre, wirklich und nicht nur bei der DPA abgeschriebene. Es sind nämlich eigentlich die mediengebundenen Geschäftsmodelle, die tot sind.
Die Verlagsblase ist offensichtlich nicht geplatzt, wie etwas die US-Immobilienblase, sondern ihr entweicht nach und nach die Luft. Und dies geschieht so langsam, dass noch genug Kraft bleibt, um die Ellenbogen auszufahren. Dabei müssten wirklich neue, medienneutrale und auf Inhalt, Mehrwert und Relevanz ausgerichtete Geschäftsmodelle her … und nicht nur wieder ein weiteres mediengebundendes (nämlich ans iPhone). Das ist doch im Prinzip wieder nur die alte Denke.
— Update —
Ich sehe gerade, dass sich Thomas Knüwer auf Indiskretion Ehrensache auch dem Thema angenommen hat: Der Verlegerdukatenhoffnungsesel Iphone
von Matthias Zellmer
Stuttgarter Web Night

Heute gibt es gleich drei Veranstaltungen von und für die Stuttgarter Web-Gemeinde: Das 1. Girl Geek Dinner Stuttgart, die 1. Twitter-Lounge und die 16. pl0gbar Stuttgart. Wobei die beiden letztgenannten am gleichen Ort stattfinden und somit kurzerhand schon im Vorfeld eine kleine Verbrüderung stattgefunden hat.
Girl Geek Dinner
Das Girl Geek Dinner ist eine Veranstaltungsreihe, die von der bekannten Twittererin Nicole Simon initiiert wurde und heute zum ersten Mal in Stuttgart stattfindet. Das Grundprinzip ist einfach: Eine Frau schnappt sich einen Mann und sie gehen gemeinsam zu dieser Veranstaltung und treffen dort andere Frauen mit Männern. Eine gewisse Web-Affinität wäre bei beiden nicht schlecht, denn es gibt auch meist ein kleines Rahmenprogramm mit kurzen Vorträgen zum Thema Web … dieses Mal auch. Der lokale Partner des 1. Stuttgarter Girl Geek Dinner ist die MFG Baden-Württemberg.
Ort: Mash am Berliner Platz [Karte]
Zeit: ab 19 Uhr
Anmeldung: via Xing
1. Twitter-Lounge und pl0gbar
Den Web-Stammtisch pl0gbar gibt es in Stuttgart nun schon über ein Jahr. Sie findet immer wieder mal an einem anderen Ort statt. Auf der Suche nach einem schönen, neuen Veranstaltungsort, der die Möglichkeit bietet bei gutem Wetter draußen und bei schlechtem Wetter drin zusammenzusitzen, ist die Idee entstanden, sich mit der neuen Twitter-Lounge zusammen zu tun. So bekommt die neue Twitter-Lounge auch eine kleine Starthilfe von der pl0gbar. Es soll dort übrigens auch die neue iPhone-App “Silver Arrow” vorgestellt werden.
Ort: Lounge im bzw. am Mercedes-Benz-Museum [Karte]
Zeit: ab 19 Uhr
Anmeldung: via mixxt
Bei beiden Veranstaltungen ist übrigen der Eintritt frei.
Nach vielem Hin- und Herüberlegen habe ich mich zusammen mit meiner Freundin dafür entschieden in jedem Fall erst einmal zum Girl Geek Dinner zu gehen. Aber vielleicht schauen wir später auch noch mal am Mercedes-Benz-Museum vorbei.
von Matthias Zellmer
TwittaRound – Auf dem iPhone live sehen, wo und was getwittert wird
Besitzers des neusten iPhones kommen mit TwittaRound vielleicht bald in den Genuss einer ganz besonders schönen Spielerei. Im Videomodus kann man dann die Gegend abscannen und sehen, welche lokalisierbaren Twitterer in der jeweils im Sichtbereich liegenden Richtung Tweets gepostet haben. Wenn ich das richtig verstehe, gibt es aber noch Probleme damit, dass Apple die App akzeptiert, da sie auch auf nicht Apple-APIs zurückgreift.
Mal sehen, was aus TwittaRound wird, die Idee ist mal wieder sehr interessant, denn sie verfolgt, wie die hier schon früher mal vorgestellten Apps Layar und Email’n'walk, den Augmented-Reality-Ansatz … den ich sehr spannend finde. Dieser Ansatz, die mit einer Kamera erfassbare Umgebung, mit irgendwelchen Infos zu ergänzen, dürfte auf vielen Gebieten sinnvoll einzusetzen sein. Wenn ich zum Beispiel vor einem Geschäft stehe, dann könnten mir schon davor die aktuellen Sonderangebote angezeigt werden. Oder wenn ich die Kamera auf ein Werbe-Plakat halte, dann könnte ich viel auch das Video zur Kampagne sehen. Den Anwendungsmöglichkeiten des Augmented-Reality-Ansatz sind sicher nahezu unbegrenzt.
Via gizmodo.de
von Matthias Zellmer
Roadee – OpenStreetMap-Navi fürs iPhone
Roadee ist eine Navi-Software fürs iPhone, welche als Basis live auf das Karten-Material von OpenStreetMap zurückgreift. Und wie Falk Hedemann auf T3N schreibt macht dies Roadee damit dann vor allem für Radfahrer und Fußgänger attraktiv:
… denn im OpenStreetMap-Projekt sind auch viele Wege enthalten, die herkömmliche Navigationsgeräte nicht kennen, …
Da Roadee jedoch immer live auf das Kartenmaterial von OpenStreetMap zurückgreift, hat man zu dessen Nutzung besser einen geeigneten Datentarif.
Roadee ist im iTunes-App-Store zu bekommen.
von Matthias Zellmer
Layar – Erfahren, was die Handy-Kamera sieht
Ein kleiner Traum von mir könnte wahr werden. Gerade auf Reisen. Einfach das Handy in die Hand nehmen, den Browser Layar starten, via eingebauter Kamera die Gegend abscannen und wie der Terminator wissen, was man da so sieht. Hört sich doch gut an, oder?!
Vor allem in Ermangelung eines Android-Handys, habe ich die dafür entwickelte Software selbst noch nicht testen können, doch laut der Angaben des Herstellers SPRXmobile legen sich, wenn man die Umgebung damit abscannt, Info-Layer über das Sichtfenster und geben Informationen über die jeweiligen Orte, Gebäude, etc. preis. Zu den Nutzungsvoraussetzungen gehört nicht nur ein Android-fähiges Smartphone, sondern auch, dass diese Smartphone eine Kamera, GPS und einen Kompass eingebaut hat.
SPRXmobile nennt seine Software einen Augmented Reality Browser und verspricht damit eine Erweiterung der Realität, doch da wir inzwischen im Informationszeitalter und nicht mehr in den 1970er sind, handelt es sich hierbei nicht um das Bewusstsein erweiternde Drogen, sondern um Erkenntnis anreichernde Informationen. Okay, es sei denn, man steht vielleicht in Holland in der Nähe eines Coffeeshops, dann ist es ein ggf. eine Kombination aus beidem. Apropos Holland. Derzeit ist die Software wohl nur in den Niederlanden erhältlich, wo es schon Kooperationen mit einem Immobilien-Makler, einer Bank, dem soziale Netzwerk Hyves, einer Zeitarbeitsfirma und einer Versicherung (Informationen zu Gesundheitsdienstleistern) gibt. Aber es gibt schon Ankündigungen, sowohl bis Ende des Jahres auch in Deutschland an den Start zu gehen, sowie die Software auch auf das iPhone zu portieren.
Via createordie.de
von Matthias Zellmer





