<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Netzlogbuch &#187; Journalismus</title>
	<atom:link href="http://netzlogbuch.de/tag/journalismus/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://netzlogbuch.de</link>
	<description>Alles Gute aus dem Netz - Betrachtungen und Beobachtungen zum World Wide Web</description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 May 2012 10:46:09 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Lese-Empfehlungen der KW3</title>
		<link>http://netzlogbuch.de/2010/01/lese-empfehlungen-der-kw3/</link>
		<comments>http://netzlogbuch.de/2010/01/lese-empfehlungen-der-kw3/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 09:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Zellmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Blogdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[EFF]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic Frontier Foundation]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzlogbuch.de/?p=6719</guid>
		<description><![CDATA[In dieser Woche habe ich endlich mal wieder ein bisschen Zeit gefunden, um meinen RSS-Reader etwas nachhaltiger abzuarbeiten. Heißt, dass ich mir auch für das Lesen etwas umfangreichere Beiträge und Artikel mal wieder etwas Zeit hatte. Darum möchte ich heute hier ein paar ausgewählte Beiträge empfehlen: #1 Das Drama der Relevanz, oder: Warum Offline-Kriterien nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://netzlogbuch.de/wp-content/uploads/2010/01/lese-empfehlungen.jpg" alt="" title="lese-empfehlungen" width="480" height="140" class="alignnone size-full wp-image-6720" /></p>
<p><strong>In dieser Woche habe ich endlich mal wieder ein bisschen Zeit gefunden, um meinen RSS-Reader etwas nachhaltiger abzuarbeiten. Heißt, dass ich mir auch für das Lesen etwas umfangreichere Beiträge und Artikel mal wieder etwas Zeit hatte. Darum möchte ich heute hier ein paar ausgewählte Beiträge empfehlen:</strong></p>
<p><strong>#1 </strong><a href="http://digiom.wordpress.com/2010/01/20/das-drama-der-relevanz-oder-warum-offline-kriterien-nicht-auf-online-enzyklopadien-angewandt-werden-sollten/">Das Drama der Relevanz, oder: Warum Offline-Kriterien nicht auf Online-Enzyklopädien angewandt werden sollten</a><br />
- In diesem Gastbeitrag auf <a href="http://digiom.wordpress.com/">Digiom</a> beleuchtet <a href="http://bit-boutique.de/">Regine Heidorn</a> anschaulich die Problematik der Relevanz-Kriterien für Wikipedia-Einträge. Ein gerade für die deutschsprachige Wikipedia wirklich brisantes Thema.</p>
<p><strong>#2 </strong><a href="http://blog.kooptech.de/2010/01/angst-vor-google-verschwoerung-bei-zeit-online-gedanken-zu-einer-debatte/">Angst vor Google – Gedanken zu einer Debatte</a><br />
- Auf <a href="http://blog.kooptech.de/">KoopTech</a> hat sich Thomas Wanhoff mal die Mühe gemacht, ein paar Thesen aus dem ZeitOnline-Artikel <a href="http://www.zeit.de/2010/03/01-Google">Im Google-Wahn </a> von Susanne Gaschke kritisch zu beleuchten.</p>
<p><strong>#3 </strong><a href="http://commonnonsense.twoday.net/stories/agenda-2010-fuer-digitale-buergerrechte/">Agenda 2010 für digitale Bürgerrechte</a><br />
- Seit 1990 beschäftigt sich die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Electronic_Frontier_Foundation">Electronic Frontier Foundation (EFF)</a> mit der Wahrung der den Bürgerrechten im Cyberspace und hat im Zuge dessen einen Ausblick auf die Entwicklung der digitalen Bürgerrechte für das laufende Jahr vorgenommen.</p>
<p><strong># 4 </strong><a href="http://www.wallstreet-online.de/nachrichten/nachricht/2880449-kapitalismus-jahrzehnt-des-kreativen-kapitalismus.html">Kapitalismus 3.0: Jahrzehnt des kreativen Kapitalismus</a><br />
- Nicht nur ein Jahr, sondern gleich ein ganzes Jahrzehnt versucht der selbst ernannte Zukunftsforscher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matthias_Horx">Matthias Horx</a> in die Zukunft zu sehen … und Carl Batisweiler berichtet darüber auf <a href="http://www.wallstreet-online.de">wallstreet:online</a></p>
<p><strong># 5 </strong><a href="http://www.agenturblog.de/2010-01/die-ganz-grosse-buehne/">Die ganz große Bühne</a><br />
- In dem Beitrag auf <a href="http://agenturblog.de">agenturblog.de</a> beschäftigt sich Oliver Wagner nicht mit der Politik oder dem Theater, sondern mit der sehr starken Inhaltsdarstellungsform … nicht nur für Blogs.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzlogbuch.de/2010/01/lese-empfehlungen-der-kw3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Beziehungskiste Web 2.0 &#8211; wir könnten Film werden</title>
		<link>http://netzlogbuch.de/2009/10/beziehungskiste-web-2-0-wir-konnten-film-werden/</link>
		<comments>http://netzlogbuch.de/2009/10/beziehungskiste-web-2-0-wir-konnten-film-werden/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 10:27:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Zellmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Awards]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networking]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzlogbuch.de/?p=4684</guid>
		<description><![CDATA[Tillmann Allmer, der einigen im Web auch als tristessedeluxe bekannt ist, möchte einen Film darüber machen, wie sich unser Leben durch die Verlängerung unsere sozialen Aktivitäten im Netz verändern bzw. schon verändert haben. Genaueres beschreibt er im Video oben. Der dokumentarischen Film mit dem Thema Beziehungskiste Web 2.0 soll nach den Vorstellungen Tillmanns im Rahmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="480" height="264"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6717936&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=0066CC&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6717936&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=0066CC&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="480" height="264"></embed></object></p>
<p><a href="http://tristessedeluxe.blogger.de/stories/1493096">Tillmann Allmer</a>, der einigen im Web auch als <a href="http://twitter.com/tristessedeluxe/">tristessedeluxe</a> bekannt ist, möchte einen Film darüber machen, wie sich unser Leben durch die Verlängerung unsere sozialen Aktivitäten im Netz verändern bzw. schon verändert haben. Genaueres beschreibt er im Video oben.</p>
<p>Der dokumentarischen Film mit dem Thema <strong>Beziehungskiste Web 2.0</strong> soll nach den Vorstellungen Tillmanns im Rahmen des <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/832388">ZDF-Wettbewerbs Bodybits</a> verwirklicht werden. Dazu braucht er aber genügend Unterstützer beim Online-Voting.</p>
<p>Wer Interesse an einem solchen Film hat, sollte nun mal auf Tillmann Blog <a href="http://tristessedeluxe.blogger.de/stories/1493096">Tristesse Deluxe</a> vorbei schauen, denn dort beschreibt genau, wie man für ihn abstimmen kann.</p>
<p>Via <a href="http://textundblog.de/?p=3166">Text &#038; Blog</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzlogbuch.de/2009/10/beziehungskiste-web-2-0-wir-konnten-film-werden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Content Long Tail</title>
		<link>http://netzlogbuch.de/2009/09/content-long-tail/</link>
		<comments>http://netzlogbuch.de/2009/09/content-long-tail/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 10:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Zellmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zielgruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzlogbuch.de/?p=4492</guid>
		<description><![CDATA[Die Session Schreiben für das bzw. im Web auf dem zweiten Stuttgarter Barcamp ist mit Sicherheit anders verlaufen als geplant. Zunächst haben wir in einer Runde von gut 15 Leuten Aspekte und Fragen zum Thema gesammelt, um vielleicht ein bis zwei inhaltliche Schwerpunkte herauszuarbeiten. Der erste Schwerpunkt war dann auch schnell gefunden: Schreiben für eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://netzlogbuch.de/wp-content/uploads/2009/09/longtailboat.jpg" alt="longtailboat" title="longtailboat" width="480" height="120" class="alignnone size-full wp-image-4495" /></p>
<p>Die Session <em>Schreiben für das bzw. im Web</em> auf dem <a href="http://bcstuttgart2.mixxt.de/">zweiten Stuttgarter Barcamp</a> ist mit Sicherheit anders verlaufen als geplant. Zunächst haben wir in einer Runde von gut 15 Leuten Aspekte und Fragen zum Thema gesammelt, um vielleicht ein bis zwei inhaltliche Schwerpunkte herauszuarbeiten. Der erste Schwerpunkt war dann auch schnell gefunden: Schreiben für eine Zielgruppe. </p>
<p>Doch hier wurde es interessant. Denn als von jemandem die These in den Raum gestellt wurde, jeder würde doch für eine bestimmte Zielgruppe schreiben, äußerten einige Blogger im Raum ein gewisses Unbehagen. Vor allem <a href="http://be-croative.de/">Rozana</a> und ich wollten diese These so nicht stehen lassen … wir hatten wohl diesbezüglich beide ein ähnliches Bauchgefühl.</p>
<p>In der anschließenden Diskussion arbeiten wir gemeinsam heraus, dass im Gegensatz zu vielen klassischen Inhaltsproduzenten, viele Blogger nicht für eine Zielgruppe schreiben, sondern eher für sich selbst und sich vor allem Themen vornehmen, die sie (gerade) sehr interessieren. Und das vor allem dann, wenn diese Blogger nicht auf die Einnahmen ihres Blogs angewiesen sind.</p>
<p>Ich würde hier von einem <strong>Content</strong> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Long_tail">Long Tail</a> sprechen. Denn so wie im Internet Nischenprodukte besonders gut ihre Abnehmer finden, so finden dort gute Artikel und sonstige Inhalte auch ihre Interessenten. Der Inhalt muss nicht für einen Massenmarkt … also eine vielleicht sogar künstlich konstruierte Zielgruppe … eine hohe Qualität haben, sondern vielleicht nur für einige wenige.</p>
<p>Das sich mit für den Massenmarkt uninteressant (gewordenen) Produkten auch noch Geld verdienen lässt, zeigt uns das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amazon.com">Social-Commerce-Versandhaus Amazon</a>. Während ältere CDs in Musikgeschäften oftmals verramscht werden, steigt bei Amazon häufig ihr Preis sogar an. Denn wer dann nun noch Interesse an einer CD hat, die schon lange aus den Charts raus ist, wird auch eher bereit sein, ein bisschen tiefer in seine Tasche zu greifen.</p>
<p>Das der Long Tail auch bei Inhalten funktionieren kann, zeigen nicht nur Speziell-Interests-Blogs, sondern auch Speziell-Interests-Magazine, denen von vielen ein Überleben in der Print-Krise vorausgesagt werden … doch auch nur, wenn die Qualität der Inhalte stimmt. Und das ist es, was ein Medium wie das Internet verlangt: Qualität. Doch was herauskommt, wenn man die Qualität eines inhaltlichen Produkts an einen Massenmarkt immer mehr anzupassen versucht, sieht man bei den vielen Hitradios in diesem Land. Da lobe ich mir doch die, die ihre Nische besetzten und für diese dann inhaltlich Hochwertiges produzieren … auch wenn es nur wenige interessiert. Die interessiert es dann dafür um so mehr.</p>
<p>&#8212;<br />
Der Bildausschnitt oben stammt von einem <a href="http://www.flickr.com/photos/rene_ehrhardt/2390517575/">Flickr-Foto von René Ehrhardt</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzlogbuch.de/2009/09/content-long-tail/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Axel Springer gegen Kostenlos-Internet</title>
		<link>http://netzlogbuch.de/2009/08/axel-springer-gegen-kostenlos-internet/</link>
		<comments>http://netzlogbuch.de/2009/08/axel-springer-gegen-kostenlos-internet/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 10:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Zellmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzlogbuch.de/?p=4235</guid>
		<description><![CDATA[Gerade lese ich bei horizont.net, dass Mathias Döpfner, der Vorstandsvorsitzende von Axel Springer, sich mal wieder über die &#8220;Kostenlos-Kultur&#8221; des Internets ausgelassen hat. Er kündigte in der FAZ an: Sämtliche Inhalte auf Smartphones werden wir auf Dauer gegen Gebühr anbieten. Dazu kann ich mal wieder nur sagen: Der Journalismus ist tot &#8230; es lebe der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mathias_D%C3%B6pfner"><img src="http://netzlogbuch.de/wp-content/uploads/2009/08/mdas.jpg" alt="mdas" title="mdas" width="480" height="135" class="alignnone size-full wp-image-4236" /></a></p>
<p><a href="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/showRSS.php?id=86382&#038;utm_source=RSS&#038;utm_medium=RSS-Feed">Gerade lese ich bei horizont.net</a>, dass Mathias Döpfner, der Vorstandsvorsitzende von Axel Springer, sich mal wieder über die &#8220;Kostenlos-Kultur&#8221; des Internets ausgelassen hat. Er kündigte <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E9329B09FF7FA400AB2B0D718967681C5~ATpl~Ecommon~Scontent.html">in der FAZ</a> an: </p>
<blockquote><p>Sämtliche Inhalte auf Smartphones werden wir auf Dauer gegen Gebühr anbieten.</p></blockquote>
<p>Dazu kann ich mal wieder nur sagen: Der Journalismus ist tot &#8230; es lebe der Journalismus. Und zwar der wahre, wirklich und nicht nur bei der DPA abgeschriebene. Es sind nämlich eigentlich die mediengebundenen Geschäftsmodelle, die tot sind. </p>
<p>Die Verlagsblase ist offensichtlich nicht geplatzt, wie etwas die US-Immobilienblase, sondern ihr entweicht nach und nach die Luft. Und dies geschieht so langsam, dass noch genug Kraft bleibt, um die Ellenbogen auszufahren. Dabei müssten wirklich neue, medienneutrale und auf Inhalt, Mehrwert und Relevanz ausgerichtete Geschäftsmodelle her &#8230; und nicht nur wieder ein weiteres mediengebundendes (nämlich ans iPhone). Das ist doch im Prinzip wieder nur die alte Denke.</p>
<p>&#8212; Update &#8212;<br />
Ich sehe gerade, dass sich Thomas Knüwer auf <em>Indiskretion Ehrensache</em> auch dem Thema angenommen hat: <a href="http://handelsblatt6.blogg.de/eintrag.php?id=2184">Der Verlegerdukatenhoffnungsesel Iphone</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzlogbuch.de/2009/08/axel-springer-gegen-kostenlos-internet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Medium ist die Botschaft</title>
		<link>http://netzlogbuch.de/2009/07/das-medium-ist-die-botschaft/</link>
		<comments>http://netzlogbuch.de/2009/07/das-medium-ist-die-botschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 10:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Zellmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzlogbuch.de/?p=4160</guid>
		<description><![CDATA[Andreas Göldi hat gestern auf netzwertig.com mal wieder mal die guten alten Thesen des 1980 verstorbenen Medientheoretikers Marshall McLuhan herausgekramt und sie im Lichte des Internets betrachtet. Herausgekommen ist ein sehr lesenswerter Beitrag, in dem er zum Beispiel ganz richtig schreibt: Eine von McLuhans Kernthesen ist im knackigen Satz “Das Medium ist die Botschaft” zusammengefasst. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marshall_McLuhan"><img src="http://netzlogbuch.de/wp-content/uploads/2009/07/mcluhan.jpg" alt="mcluhan" title="mcluhan" width="480" height="150" class="alignnone size-full wp-image-4159" /></a></p>
<p><a href="http://netzwertig.com/2009/07/30/medienwandel-das-medium-ist-auch-die-kommerzielle-botschaft/">Andreas Göldi hat gestern auf netzwertig.com</a> mal wieder mal die guten alten Thesen des 1980 verstorbenen Medientheoretikers Marshall McLuhan herausgekramt und sie im Lichte des Internets betrachtet. Herausgekommen ist ein sehr lesenswerter Beitrag, in dem er zum Beispiel ganz richtig schreibt:</p>
<blockquote><p>Eine von McLuhans Kernthesen ist im knackigen Satz “Das Medium ist die Botschaft” zusammengefasst. Damit drückte McLuhan aus, dass die essentiellen Eigenschaften eines Mediums erheblich bestimmen, wie es von den Konsumenten wahrgenommen wird und damit auch, welche Inhalte darin funktionieren.</p></blockquote>
<p>In der Folge beschreibt Göldi u.a. auch wie der Buchdruck die revolutionäre Zeit der Aufklärung vielleicht erst richtig möglich gemacht hat. Oder auch wie sich das Musik hören von den Zeiten als Schallplatten das Nummer-Eins-Musik-Medium bis zum heutigen iPod-Zeitalter verändert hat.</p>
<p>Schlussendlich schreibt Göldi ganz richtig: </p>
<blockquote><p>Medienunternehmen müssen lernen, die verschiedenen Charakteristiken unterschiedlicher Internet-basierter Medien (und davon gibt es immer mehr) zu nutzen und ihre Angebote dort zu fördern, wo Inhalte Priorität vor Interaktion haben.</p></blockquote>
<p>Dazu gehört meiner Meinung auch, dass man in diesen revolutionären Zeiten der vernetzten und interaktiven Medien auch die etablierten Geschäftsmodell in Frage stellen muss. Dazu werden wohl noch einige alte Zöpfe abgeschnitten werden (müssen).</p>
<p>Aber jetzt schnell rüber zu Andreas Göldis Artikel <a href="http://netzwertig.com/2009/07/30/medienwandel-das-medium-ist-auch-die-kommerzielle-botschaft/">Das Medium ist auch die kommerzielle Botschaft</a>. Lesebefehl!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzlogbuch.de/2009/07/das-medium-ist-die-botschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hashtags als Rückkanal für Print?</title>
		<link>http://netzlogbuch.de/2009/07/hashtags-als-ruckkanal-fur-print/</link>
		<comments>http://netzlogbuch.de/2009/07/hashtags-als-ruckkanal-fur-print/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 10:14:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Zellmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzlogbuch.de/?p=4125</guid>
		<description><![CDATA[Auf macx.de wurde kürzlich eine simple, aber interessante Idee im Bezug auf den Rückkanal auf dem Web zu bestimmten Print-Artikeln gepostet. Wenn jeder Artikel einen eigenen uniquen Hashtag hätte, dann könnte sich im Social Web immer mit diesem auf den Artikel bezogen werden. Idealerweise würde dieser Hashtag auch noch die URL-ID eines zugehörigen URL-Verkürzungsdienstes sein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://macx.de/journal/der-ruckkanal-im-print/"><img src="http://netzlogbuch.de/wp-content/uploads/2009/07/rueckkanakprintweb.jpg" alt="rueckkanakprintweb" title="rueckkanakprintweb" width="480" height="130" class="alignnone size-full wp-image-4126" /></a></p>
<p>Auf <a href="http://macx.de/journal/der-ruckkanal-im-print/">macx.de</a> wurde kürzlich eine simple, aber interessante Idee im Bezug auf den Rückkanal auf dem Web zu bestimmten Print-Artikeln gepostet. Wenn jeder Artikel einen eigenen uniquen Hashtag hätte, dann könnte sich im Social Web immer mit diesem auf den Artikel bezogen werden. </p>
<p>Idealerweise würde dieser Hashtag auch noch die URL-ID eines zugehörigen URL-Verkürzungsdienstes sein. D.h. wenn sich die Verlage auf eine Art normierten, webgerechten Identifizierer für jeden Artikel einigen könnten, dann könnte man damit einen Rückkanal etablieren, den es auf Verlagsseite nur noch zu monitoren gelten würde.</p>
<p>Ein interessanter Ansatz, wie ich finde. Doch auch er erfordert ein weiteres Umdenken in der Verlagsbranche. Angesichts der Sichtweise, die diese jedoch noch kürzlich in ihrer <a href="http://www.googlewatchblog.de/2009/googles-simple-antwort-auf-die-hamburger-erklaerung/">Hamburger Erklärung</a> an den Tag gelegt hat, bin ich diesbezüglich eher skeptisch. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzlogbuch.de/2009/07/hashtags-als-ruckkanal-fur-print/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>GALORE lebt</title>
		<link>http://netzlogbuch.de/2009/07/galore-lebt/</link>
		<comments>http://netzlogbuch.de/2009/07/galore-lebt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 14:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Artur Richter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzlogbuch.de/?p=3964</guid>
		<description><![CDATA[Man muss im Magazindschungel schon genauer hinsehen, um innovative und interessante Konzepte zu entdecken. Das Interview-Magazin &#8220;Galore&#8221; war sichlich eines davon. Leider musste es, laut Chefredakteur Sascha Krüger, aufgrund von &#8220;wirtschaftlichen Erwägungen&#8221; und der &#8220;gegenwärtigen Marktsituation&#8221; im Juni eingestellt werden. Ich muss sagen, daß mich während des Lesens dieser Meldung das ungute Gefühl beschlichen hatte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-3965" href="http://netzlogbuch.de/gesellschaft/galore-lebt/attachment/nlb_galore/"><img class="alignnone size-full wp-image-3965" title="nlb_galore" src="http://netzlogbuch.de/wp-content/uploads/2009/07/nlb_galore.gif" alt="nlb_galore" width="480" height="124" /></a></p>
<p>Man muss im Magazindschungel schon genauer hinsehen, um innovative und interessante Konzepte zu entdecken. Das Interview-Magazin &#8220;<a title="http://galore.de/" href="http://galore.de/">Galore</a>&#8221; war sichlich eines davon. Leider musste es, laut Chefredakteur Sascha Krüger, aufgrund von &#8220;wirtschaftlichen Erwägungen&#8221; und der &#8220;gegenwärtigen Marktsituation&#8221; im Juni eingestellt werden. Ich muss sagen, daß mich während des Lesens dieser Meldung das ungute Gefühl beschlichen hatte, vielleicht doch ein paar Mal zu oft am Bahnhofskiosk vorbeigehetzt zu sein ohne mir ein Exemplar zu kaufen.</p>
<p>Statt jedoch bei spielender Kapelle mit immerhin 905 Interviews in den Tiefen des Gutenberggrabens zu verschwinden, hat man sich entschieden <a title="http://galore.de/" href="http://galore.de/">das Magazin im guten alten Internet weiterzubetreiben</a> und darüber hinaus auch einen Großteil der vergangenen Interviews in einem Archiv zugänglich zu machen. Kostenlos.</p>
<p>Wenn unser hypeverseuchtes Magazindickicht schon kein sonniges Plätzchen für Ideen wie GALORE bieten kann so bin ich mir doch sicher, daß sie im Netz gute Chancen haben um zu <span style="text-decoration: line-through;">wachsen und zu</span> gedeihen. Ich würde es mir wünschen und werde mit Sicherheit öfters mal vorbeischauen. Versprochen.</p>
<p>Nerdcore hat sich auch direkt ein paar <a title="http://www.nerdcore.de" href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/07/06/galore-archiv-aus-800-interviews-online/#more-25157">zwiegesprächliche Perlen</a> herausgepickt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzlogbuch.de/2009/07/galore-lebt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zeitungen: 25 Aspekte fürs Überleben</title>
		<link>http://netzlogbuch.de/2009/02/zeitungen-25-aspekte-furs-uberleben/</link>
		<comments>http://netzlogbuch.de/2009/02/zeitungen-25-aspekte-furs-uberleben/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 09:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Zellmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzlogbuch.de/?p=2880</guid>
		<description><![CDATA[Die Zukunft der Zeitungen scheint ja wirklich gerade ein heißes Thema zu sein. Auch bei Tom Foremski. Dieser veröffentlichte nämlich kürzlich auf seiner Website SiliconValleyWatcher nicht weniger als 25 Ideen für neue, offene Businessmodelle für Zeitungen. Gleich die ersten beiden Punkte auf seiner Liste unterstütze ich voll und ganz: 1: Focus on original content, do [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.siliconvalleywatcher.com/mt/archives/2009/02/25_ideas_for_re.php"><img src="http://netzlogbuch.de/wp-content/uploads/2009/02/svw.jpg" alt="svw" title="svw" width="480" height="100" class="alignnone size-full wp-image-2883" /></a></p>
<p>Die <a href="http://netzlogbuch.de/brainstorming/zeitung-2015-eine-skizze/">Zukunft der Zeitungen</a> scheint ja wirklich gerade ein heißes Thema zu sein. Auch bei Tom Foremski. Dieser veröffentlichte nämlich kürzlich auf seiner Website <a href="http://www.siliconvalleywatcher.com">SiliconValleyWatcher</a> nicht weniger als <a href="http://www.siliconvalleywatcher.com/mt/archives/2009/02/25_ideas_for_re.php">25 Ideen für neue, offene Businessmodelle für Zeitungen</a>. Gleich die ersten beiden Punkte auf seiner Liste unterstütze ich voll und ganz:</p>
<blockquote><p>1: Focus on original content, do not rewrite wire stories or press releases. If newspapers start charging for content people are more likely pay for content they can&#8217;t get anywhere else.</p></blockquote>
<blockquote><p>2: Focus on hyper-local coverage, newspapers should &#8220;own&#8221; their regional beat because they have the best contacts and the best understanding of local companies and issues. For example, SF Chronicle or the San Jose Mercury should be breaking all the top Apple or Google stories.</p></blockquote>
<p>Aber auch bei den restlichen Punkten sind viele gute Aspekte dabei, wie etwa:</p>
<blockquote><p>6: Celebrate the best citizen journalists/bloggers in your communities, publish them on your platform.</p></blockquote>
<p>Jetzt bin ich mal gespannt, wenn die Stuttgarter Zeitung oder die Stuttgarter Nachrichten bei uns anklopfen ;-)</p>
<p>Via <a href="http://www.rss-blogger.de/blog/2009/02/zeitungen-und-ein-open-source-business-model/">RSS-Blogger</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzlogbuch.de/2009/02/zeitungen-25-aspekte-furs-uberleben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zeitung 2015 &#8211; eine Skizze</title>
		<link>http://netzlogbuch.de/2009/02/zeitung-2015-eine-skizze/</link>
		<comments>http://netzlogbuch.de/2009/02/zeitung-2015-eine-skizze/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 09:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Zellmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brainstorming]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Identitätsmanagement]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzlogbuch.de/?p=2758</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Auf meine Zeitung am Morgen möchte ich nicht verzichten!&#8221; oder &#8220;Alles nur am Computer zu lesen, ist nichts für mich.&#8221; In eine solche Richtung gehen die Argumente, warum es auch in Zukunft noch weiterhin Zeitungen geben wird. Aber auch das Vertrauen im Bezug auf die Berichterstattung und die Themenvorauswahl der Zeitung seiner Wahl werden gerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://netzlogbuch.de/wp-content/uploads/2009/02/z2015.jpg" alt="z2015" title="z2015" width="480" height="250" class="alignnone size-full wp-image-2764" /></p>
<p>&#8220;Auf meine Zeitung am Morgen möchte ich nicht verzichten!&#8221; oder &#8220;Alles nur am Computer zu lesen, ist nichts für mich.&#8221; In eine solche Richtung gehen die Argumente, warum es auch in Zukunft noch weiterhin Zeitungen geben wird. Aber auch das Vertrauen im Bezug auf die Berichterstattung und die Themenvorauswahl der Zeitung seiner Wahl werden gerne genannt, wenn es in einer Diskussion um eine skizzierte Welt ohne Zeitungen geht. Trotz bzw. auch auf Basis dieser Punkte, möchte ich in der Folge mal skizzieren, wie auch in ein paar Jahren das Modell &#8220;Zeitung&#8221; aussehen könnte. </p>
<p><strong>Das Medium Papier</strong></p>
<p>Papier eignet sich hervorragend, um darauf etwas Gedrucktes zu lesen. Aber Papier bedruckt inzwischen fast jeder von uns zuhause. Also warum sollen wir denn nicht auch in Zukunft unsere Zeitung selbst ausdrucken?!</p>
<p><strong>Die Themenauswahl</strong></p>
<p>Mal Hand aufs Herz: Wer liest in der Zeitung auch Dinge, die ihn oder sie nicht interessiert? Und wenn doch, wie oft? Die Antwort auf diese Frage wird in aller Regel auf irgendwas zwischen &#8220;nie&#8221; und &#8220;hin und wieder&#8221; hinauslaufen. Also warum sollte man sich nicht eine Zeitung generieren lassen, die zum Großteil die Themen bedient, die mich interessieren? Hier kann man ja auch gewisse Freiheitsgrade definieren. Zum Beispiel könnte man einen Webdienst beauftragen: &#8220;Liefer mir jeden Morgen 4 DIN-A4-Seiten News aus den Themengebieten Sport, Wirtschaft und Politik und mische 10-15% Zufallsthemen darunter.&#8221; Sowas lässt sich auch heute schon fast automatisiert bewerkstelligen.</p>
<p><strong>Distribution</strong></p>
<p>Der Hauptgrund warum ich die <a href="http://taz.de/">taz</a> nicht als Zeitung abonniert habe, ist weil ich sie nicht morgens mit in die S-Bahn nehmen kann. Da sie aus Berlin kommt, wird sie, wie ich bei einem Probe-Abo festgestellt durfte, per Post geliefert. D.h. ich habe am Abend eines Tages die Nachrichten vom Abend des Vortag zu lesen bekommen. Was vor 10 Jahren vielleicht noch akzeptabel war, ist heute einfach nicht mehr zeitgemäß. Abhilfe könnte da zum Beispiel ein kleiner Kasten bringen, den man an jeden Drucker anstöpselt und der per WLAN entweder zu einem bestimmten Zeitpunkt oder aber auf Knopfdruck die aktuellsten Nachrichten von dem besagten Webdienst abruft und mir meine persönliche, in dem Augenblick denkbar aktuellste Zeitung ausdruckt. Oder wahlweise auch auf meinen elektronischen Reader funkt.</p>
<p><strong>Zeitungsverlage</strong></p>
<p>Wenn ich mir mal die Aufgabe der Zeitungsverlage ansehe, dann haben wir es hier mit einem Netzwerk an journalistisch wirkenden Mensch zu tun und solchen, die deren Arbeit verwalten. Wunderbar! Genau das braucht der beschriebene Webdienst auch. Nur kann das Netzwerk offener sein und die Verwaltung sich eher auf den Betrieb des Dienstes beziehen. Aber im Grunde ist dieser Dienst der Zeitungsverlag der Zukunft.</p>
<p><strong>Gewinner und Verlierer</strong></p>
<p>In jedem Fall gehören die an Aktualität und Relevanz interessierten Leser zu den Gewinnern und wenn sie ein geeignetes Geschäftsmodell für den geschriebenen Webdienst finden, dann gehören auch deren Betreiber dazu. Verlierer sind in jedem Fall die Druckereien und ggf. auch die Abfallwirtschaft. Denn wenn der ganze überflüssige Kram, der einen sowieso nicht interessiert nicht in der persönlichen auftauchen muss, dann braucht man das ursprünglich dazu nötige Papier nicht zu bedrucken. Was ja auch wieder die Umwelt zu einem Gewinner machen würde. Aber das heute etablierte Verlagswesen ist sicher auch gefährdet.</p>
<p><strong>Geschäftsmodell</strong></p>
<p>Wer seine persönliche Zeitung werbefrei haben möchte, zahlt dafür. Wer nichts zahlen möchte, muss sich mit der enthaltenen Werbung arrangieren. Wobei es für die Werbeindustrie sicher sehr interessant sein dürfte, die Interessen der Leser so genau zu kennen. Sie bekommen sie ja quasi frei Haus geliefert!</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Es kann und wird auch wahrscheinlich im Jahr 2015 noch etwas geben, dass wir dann als Zeitung bezeichnen werden. Jedoch ist diese besonders im Hinblick auf die Punkte Aktualität, Personalisierung und Distribution grundlegend neu aufzustellen. Denn das Web verändert gerade radikal das diesbezügliche Verständnis der Menschen. Aber auch die Zeitungsverlage werden sich ändern müssen und zu Online-Nachrichten-Diensten werden müssen. Hier könnte vielen eine fundamentale Konsolidierung ins Haus stehen. Aber nicht nur die Nachrichten-Zusammenstellung könnte persönlicher werden, sondern auch die Nachrichten-Quellen, sprich die Journalisten könnten mehr in den Vordergrund und die Zusammensteller eher in den Hintergrund rücken. Denn für die Zusammenstellung sorgen wir dann selbst, im Zusammenspiel mit intelligente Algorithmen. Ich denke mal, dass jeder einzelne Journalist schon mal mit dem persönlichen Reputationsmanagement beginnen sollte, denn in Zukunft vertrauen wir dann nicht mehr den Zeitungsverlagen, sondern eher den einzelnen Menschen hinter jeder einzelnen Nachricht.</p>
<p>Und eins noch … warum habe ich 2015 als Beispieljahr gewählt? Sicher nicht, weil ich hier für heute technisch Unmögliches beschrieben hätte, sondern weil es in unserer Medienlandschaft gewachsene Strukturen gibt …</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzlogbuch.de/2009/02/zeitung-2015-eine-skizze/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Interview mit mir zum Thema Twitterer in Stuttgart</title>
		<link>http://netzlogbuch.de/2008/12/ein-interview-mit-mir-zum-thema-twitterer-in-stuttgart/</link>
		<comments>http://netzlogbuch.de/2008/12/ein-interview-mit-mir-zum-thema-twitterer-in-stuttgart/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 22:44:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Zellmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzlogbuch.de/?p=2231</guid>
		<description><![CDATA[Vor gut drei Wochen hatte ich das Vergnügen Dirk Baranek für einen Beitrag im Stuttgarter Szene-Magazin Lift über Twitterer in Stuttgart in einem E-Mail-Interview Rede und Antwort zu stehen. Was Dirk so gefragt und was ich so geantwortet habe, findet ihr in der ungekürzten Fassung seit heute vorab auf seiner Website. Das Interview mit mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dirk-baranek.de/internet/twitter-in-stuttgart-iii-zellmi/"><img src="http://netzlogbuch.de/wp-content/uploads/2008/12/twinterview.jpg" alt="twinterview" title="twinterview" width="480" height="80" class="alignnone size-full wp-image-2232" /></a></p>
<p>Vor gut drei Wochen hatte ich das Vergnügen <a href="http://dirk-baranek.de/">Dirk Baranek</a> für einen Beitrag im <a href="http://www.lift-online.de/">Stuttgarter Szene-Magazin Lift</a> über Twitterer in Stuttgart in einem E-Mail-Interview Rede und Antwort zu stehen.</p>
<p>Was Dirk so gefragt und was ich so geantwortet habe, findet ihr in der ungekürzten Fassung seit heute vorab <a href="http://dirk-baranek.de/internet/twitter-in-stuttgart-iii-zellmi/">auf seiner Website</a>.</p>
<p>Das Interview mit mir ist Teil von mehreren Interviews mit einem Dutzend Twitterern aus der Region. Vor mir waren übrigens schon der geschätzte <a href="http://dirk-baranek.de/internet/twitter-in-stuttgart-i-frogpond/">Martin Koser</a> und die liebenswerte <a href="http://dirk-baranek.de/internet/twitter-in-stuttgart-ii-rozana/">Rozana Vrandecic</a> an der Reihe. Auch lesenswert &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzlogbuch.de/2008/12/ein-interview-mit-mir-zum-thema-twitterer-in-stuttgart/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

