A Unit of Knowledge
Gestern hat Google seine Online-Wissensmanagement Knol veröffentlicht. Im Aufbau und den Features ähnelt Knol seinem Konkurrenten Wikipedia. Doch es gibt einige grundlegende Unterschiede:
- Ein Autor schreibt einen Artikel und kann diesen später selbst bearbeiten. Oder er kann einer Gruppe anderer User das Recht einräumen, diesen zu editieren. Nicht jeder eingeloggte User kann Änderungen vornehmen, wie es bei Wikipedia der Fall ist.
- Zu einem Knol – also einem Thema – können aber mehrere Artikel angelegt werden. An dieser Stelle befürchtet TechCrunch-Autor Jason Cincaid, dass es zu populären Themen eine wahre Flut von Artikeln geben wird, da jeder, der sein Wissen kundtun möchte, im Worst-Case einen eigenen Artikel schreibt.
- Autoren können für ihre Artikel angeben, ob die darin enthaltenen Inhalte der Creative Commons-Lizenzen unterliegen sollen oder der restriktiven Copyright-Lizenz, die weiteres Nutzen der Inhalte verbietet.
Durch das Anbieten der Copyright-Lizenz erhofft sich Google laut heise online, auch Experten anlocken zu können, die sonst ihre Texte aus der Angst heraus nicht veröffentlicht würden, ihre Inhalte könnten gestohlen werden. Des weiteren können Autoren mit ihren Artikeln auf Google Knol Geld verdienen, indem sie dort AdSense-Anzeigen platzieren.
Via techcrunch.com und heise.de
24. Juli 2008
von Katrin Schneider
von Katrin Schneider
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