Archiv des Schlagworts "Kollaboration"

&! … andbang – Projektverwaltung im Team

Zum Start ins neue Jahr gibt es an dieser Stelle mal wieder einen Tipp für ein Web-Tool, dass die Zusammenarbeit in Teams befördern möchte. Ich bin darauf aufmerksam geworden, weil mir die Namensgebung irgendwie gefallen hat: &!

Die Domain zu diesem Kollaborationstool verrät, wie sich dieser Name ausspricht: andbang.com.

Auf den zweiten Blick gefällt mir auch die Philosophie, die die Macher von &! auf ihrer Website propagieren. Da steht u.a.:

Meetings strangle productivity.

Etwas weniger grausam ausgedrückt, wollen uns die Leute von &! darauf hinweisen, dass Meetings den Arbeitsflow unterbrechen bzw. oft sogar abbrechen.

Nobody gets in the zone with more email.

Diese Aussage passt wunderbar zu der Meldung über Atos … also der Firma, die mittelfristig auf die Nutzung von E-Mail verzichten will, da es inzwischen geeignetere Wege gibt, wie man im Team kommunizieren kann.

Nagging is a drag for everyone involved.

Nörgeln nervt … die Nörgler selbst, wie auch die, die die Nörgeleien abbekommen. Japp, dass stimmt!

Wer diesen Erkenntnissen zustimmen kann und noch ein Tool für die Zusammenarbeit in einem Team sucht, sollte sich jetzt mal &! ansehen. Zwei Wochen lang, kann man das Tool kostenfrei testen. Für Zweierteams ist es generell kostenfrei und wer es längerfristig und für größere Teams einsetzten will, zahlt $10 im Monat.

Gefunden bei web2null.de

Etherpad lite – neue Version des Kollaborationstools

Im vergangenen Jahr habe ich hier im Netzlogbuch schon einmal über Etherpad geschrieben. Dies ist eine Web-Anwendung mit der man gemeinsam an Texten arbeiten kann. Inzwischen ist eine neue Version veröffentlicht worden: Etherpad lite.

Wer mag kann Etherpad lite auch bei sich selbst installieren. Den entsprechenden Open-Source-Code kann man hier herunterladen.

Wer mehr über die Entstehungsgeschichte von Etherpad lite lesen möchte, dem empfehle ich den Blog-Beitrag von Peter Martischka: Wie Etherpad lite entstand

Rückblick aufs CollaborationCamp

Wie neulich angekündigt, war ich vergangenen Freitag und Samstag auf dem CollaborationCamp in Essen.

Das Thema war im weitesten Sinne das Zusammenarbeiten von Menschen. Auch wenn viele wohl erst einmal davon ausgegangen sind, dass ein solches Themen-Barcamp sich in erster Linie mit Tool, Software und Gadgets auseinandersetzen wird, waren es dann schlussendlich doch meist die menschlichen Belange, die die Schwerpunkte in den Sessions bildeten. Und wenn es um Software ging, dann in der Regel auf einer Nutzerebene. Ich hatte das Gefühl, dass die gängigen Tools, den meisten entweder einfach schon bekannt waren, oder einfach nicht so wichtig. Es war oftmals wichtiger über das Motivieren von Mitarbeitenden oder das Abbauen von irgendwelchen Nutzungsbarrieren zu sprechen.

Tools wie Etherpad oder WordPress waren bei diesem Barcamp auch Thema, aber nur als Mittel zum Zweck. Nämlich dem, das Besprochene festzuhalten. So gibt es ein Blog, das während des Camps von allen Anwesenden gefüllt wurde. Darin wurden die Sessions direkt oder zeitnah … nämlich vor dem Ende des Camps … dokumentiert.

Zu guter Letzt möchte ich mich unbedingt noch mal herzlichst bei Stefan Evertz und Guido Brombach bedanken. Die beiden haben das CollaborationCamp im wunderbaren Essener Unperfekthaus ersonnen, organisiert und mit Leben gefüllt. Und zwar richtig klasse! Danke …

Etherpad: Einfach zusammen texten

Nein, das Etherpad hat nichts mit dem iPad zu tun. Es handelt sich dabei lediglich um eine Web-Anwendung mit der man gemeinsam an Texten arbeiten kann.

Inzwischen von Google aufgekauft, ist Etherpad jedoch freie Software, so dass es gegenwärtig einige Ableger der konkreten Anwendung gibt, wie etwa typewith.me oder Piratepad.

Im Kern besteht ein Etherpad-Objekt aus einem Text-Editor, einer Nutzer-Verwaltung und einem Chat … alles sehr leichtgewichtig gehalten. Zudem kommen noch ein paar Funktionen, wie etwa Import/Export und Zwischenspeichern. Auch verfügt Etherpad über einer kleine Zeitmaschine, mit der man sich detailliert die Zwischenstände des Erstellungsprozess ansehen kann.

Einen Account muss sich bei Etherpad niemand anlegen, die Mitschreiber werden über eine unikale URL eingeladen, die vom Aufbau einer z.B. via TinyURL verkürzen Web-Adresse entspricht. Wer höhere Ansprüche an die Sicherheit hat, kann Etherpad auch auf dem eigenen Server installieren.

Mir gefällt an Etherpad vor allem die Schnörkellosigkeit und seine Leichtigkeit. Zudem gehört es zu jenen Web-Anwendungen, die genau seinen Zweck erfüllen … nicht mehr, aber vor allem auch nicht weniger!