Atos – the No-E-Mail-Company

Das international agierende IT-Unternehmen Atos hat angekündigt, seinen Mitarbeitern E-Mail als Kommunikations-Werkzeug zu verbieten. Jedoch will das Unternehmen nicht wieder zurück zur Briefpost und Rohrpost, sondern die Kommunikation auf modernere Wege umstellen … z.B. via Social Networks oder Instant Messaging.

Golem schreibt dazu:

Von den rund 200 E-Mails, die jeder Mitarbeiter täglich erhalte, seien nur 10 Prozent nützlich. 5 bis 20 Stunden pro Woche würden auf die E-Mail-Bearbeitung verwandt, sagte [Firmenchef Thierry] Breton. “Es ist nicht normal, dass einige unserer Kollegen stundenlang am Abend ihre E-Mails abarbeiten”, erklärte er. “Die E-Mail ist kein geeignetes Kommunikationswerkzeug mehr.”

Der Umstieg soll in spätestens 18 Monaten abgeschlossen sein. Ein wirklich konsequenter Umgang u.a. mit dem Spam-Problem. Bei mir persönlich ist E-Mail schon lange nur noch ein Kommunikationskanal von vielen.

Ich hoffe ja, dass sich Atos Diaspora oder das freie Enterprice-Social-Network Crabgrass mal genauer anschauen…

Neuste Zukunftsvision von Mircosoft

Immer wieder mal präsentiert Microsoft … und nicht nur die … solche Videos, in denen uns gezeigt wird, wie wir mit Hilfe modernster Technologien in Zukunft unseren Alltag gestalten werden.

Ich finde ja die Bewegungsabläufe der Menschen in diesen Videos immer etwas gewöhnungsbedürftig. Aber das hätte ich auch vor 5 Jahren von einem Video gesagt, dass voraussagt, dass wir in Zukunft unsere Handy-Displays streicheln werden ;-)

Lesetipp: Kommunikation mit modernen Zielgruppen … auf stijlroyal.com

Ich will hier gar nicht viele Worte verlieren, denn was ihr eigentlich lesen müsst, ist der Blogbeitrag Kommunikation mit modernen Zielgruppen von Kacper Potega auf stijlroyal.com.

Kurzes Zitat als Appetitanreger:

Kommunikation mit modernen Zielgruppen ist die logische Konsequenz aus der Erkenntnis, dass kein Vermarktungsmittel besser funktioniert, als die direkte Empfehlung von jemandem, dem man vertraut.

Und wem die gut 5 Minuten Lesezeit gerade zu viel sind, kann sich gerne auch die grafische Aufbereitung des Themas anschauen. Am besten macht man beides.

Facebooks Eierlegende Kommunikationsmilchsau

Facebook hat mal wieder Großes vor. Gestern kündigte der Facebook-Chef Mark Zuckerberg eine neue Zukunft für die soziale Kommunikation an. Facebook soll dafür um eine Art “Social Inbox” erweitert werden. In Zukunft soll der Kanal, über den man jemandem eine Nachricht schickt, nicht mehr von einem selbst, sondern von dem Nachrichtenmodul von Facebook entschieden werden. D.h. man selbst wählt nur noch den Empfänger aus und das System entscheidet dann, ob die Nachricht z.B. als E-Mail, SMS, Instant Messaging Meldung, oder was ihm auch immer als sinnvoll erscheint, verschickt wird.

Nach Google (mit Wave) will nun auch Facebook die Art und Weise, wie wir mit einander kommunizieren revolutionieren. Dies aber nicht auf Google Art, mit dem stetigen Angebot der Offenheit (Google Wave ist u.a. auch ein Protokoll), sondern auf Facebook Art. Was immer auch bedeutet, Facebook sammelt unsere Daten gerne und weiß wohl auch damit umzugehen. Was Datenschützer in aller Regel die Haare zu Berge stehen lässt.

Wer mehr über Facebooks neue Social Inbox lesen möchte … für besonders lesenswert erachte ich diese beiden Beiträge:

Und wer nun schnell auf seinem Facebook-Account gehen möchte, um die neue Social Inbox auszuprobieren, kann sich entspannen: Die Einführung wird sich wohl über Monate erstrecken.

Kundenkommunikation via getsatisfaction.com

Die Idee hinter Get Satisfaction ist simple, aber gut: Man entwickle ein Plattform für die Kunden-/Unternehmenskommunikation und zwar auf Basis von Communitys. Mich erinnert das ein bisschen an Abgeordnetenwatch.

In beiden Fällen könnte man argumentieren, dass es doch sowieso problemlos möglich ist, in dem einen Fall mit einem Unternehmen oder im anderen Fall mit einem Abgeordneten in Kontakt zu treten. Aber in beiden Fällen liefert der neutrale und öffentlich Ort, an dem die Kommunikation stattfindet, den entscheidenden Unterschied. Beide Kommunikationsparteien sind nun deutlicher auf Augenhöhe.

Ich habe gerade noch ergooglet, dass es mit reqorder auch eine deutschen Ableger von Get Satisfaction gibt.

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