CrunchPad – finaler Prototyp ist fertig
Nachdem wir im Netzlogbuch die gesamte Entwicklungshistorie des TechCrunch Surfpads namens CrunchPad fast schon dokumentarisch begleitet haben, ist es nun fast schon Pflicht, die Info von TechCrunch weiterzugeben, dass der Finale Prototyp nun fertig ist.
Dazu gibt es auch noch ein Video:
Ist ganz schick geworden, oder?!
von Matthias Zellmer
Techcrunch sucht User Genereted Web Tablet
Die Autoren von TechCrunch haben in einem Blog-Beitrag ihren Wunsch nach einer einfachen, erschwinglichen und sexy Apparatur geäußert, mit der man im Netz surfen kann und deren Abmessungen an die des MacBook Air angelehnt sein sollen. Obwohl: geäußert trifft es nicht ganz … sie haben ihre Leser aufgefordert, sich konkret an der Entwicklung eines solchen Geräts und der entsprechenden Software zu beteiligen.
Für die Hardware-Produktion haben die TechCrunch-Leute wohl eine Firma am Start … sie sprechen diesbezüglich von einer supply chain management company. Die Spezifikation der Hardware und die Anpassungen von Linux und Firefox würden dann TechCrunch und seine Community übernehmen.
Ein paar Eckdaten: Der gesamte Code soll OpenSource werden. Auf dem Tablet PC soll im Grunde kein Betriebssystem installiert sein, sondern nur direkt Firefox und Skype. Der von Techcrunch vorgeschlagene Name: Firefox Tablet … was aber sicher erst noch mit Mozilla abgeklärt werden muss.
Angedachter Funktionsumfang: So dünn wie möglich, ein Knopf zum Ein- und Abschalten, Audio-Ausgang, integrierte Kamera, Lautsprecher, Mikrofon, WiFi-Schnittstelle, vielleicht ein USB-Port, Akku, ½ Giga RAM, 4 Giga Festplatte. Daten werden ähnlich wie beim iPhone über das TouchPad eingegeben. Außerdem wäre es schön, wenn Skype per VOIP funktionieren würde. Zur Überbrückung von Offline-Phasen soll unter anderem eine Synchronisierung von Google Docs via Google Gears möglich sein.
Das Ziel ist es, ein solches Teil für circa 200$ herzustellen. Es soll ein kleines Team zusammengestellt werden, das sich um die Lösung der Aufgaben kümmert. Mitglieder dieses Teams, die erheblich zu diesem Projekt beigetragen haben, erhalten dann auch die ersten Prototypen zum Testen.
Es gibt bereits solche Tablets, allerdings sind die Teilchen nicht gerade billig. Das TechCrunch Web Tablet soll nicht nur erschwinglicher als eben diese sein, sondern auch portabler und flacher als Tablet PCs.
Hier in der Agentur gibt es schon Stimmen, die verkünden ließen, dass sie sich “des Ding auf jeden Fall kaufen”.
von Matthias Zellmer
Wii Browser – Linksammler für die Wii
Erst einmal habe ich meine Zeit an einer Wii verplempern dürfen. Und so schnell mir klar war, dass die ganzen Kommentatoren recht haben, die der Wii bescheinigten, dass es sich um ein interessantes Spielekonsolen-Konzept handelt, so schnell war mir auch das Potential als Sofa-Surf-Station klar. Nur, dass es wegen der eingeschränkten Texteingabe-Möglichkeiten z.B. nicht so einfach ist, die einzelnen Websites aufzurufen. Hier setzt der so genannte Wii Browser an.
Der Wii Browser ist ein Linksammler für die Wii. D.h. man sammelt an einem Gerät mit geeigneteren Texteingabe-Möglichkeiten wie etwa einem PC auf wiibrowser.com die Links zu seinen persönlichen Lieblingswebsites und kann dann ganz einfach mit dem Wii-Controller die Sites ansteuern.
Was das Ganze interessant macht, ist, dass man statt Nutzerkennung auszuwählen eine ID zugeteilt bekommt. Dies generiert man, indem man eine Passwort für seine eigene Wii-Browser-Seite angibt. Die ID muss man sich merken, sonst kommt man nicht mehr auf seine persönliche Sammlung und das Passwort ist immer mit anzugeben, wenn man einen Link hinzufügt oder an der Sammlung was ändert. Von Seiten der Wii-Browser-Macher wird dieses Konzept als besonders toll angepriesen wird, da man sich nicht anmelden muss, beinhaltet aber trotzdem, dass ich mir eine Kennung, hier die ID und ein Passwort merken muss. Ich weiß nicht, was dadurch gewonnen wurde?
Alles in Allem könnte das Konzept kleine Dienste für die Wii anzubieten schon zukunftsweisend sein. Genauso, wie dies für mobile Endgeräte, den internet-fähigen Fernseher oder soziale Netzwerke o.ä. zu tun.
Via agenturblog.de
von Matthias Zellmer
Ovi – Nokias Tür zum mobilen Entertainment
Gestern hat Nokia in London sein neues Mobile-Entertainment-Portal Ovi vorgestellt. Und wie es jeder an dieser Stelle tun würde, verkünde auch ich jetzt: “Ovi” ist das finnische Wort für “Tür”.
Wie Nokia in seiner Pressemitteilung berichtet, wird Ovi thematisch vor allem ein Portal und eine Community für mobile Spiele, Karten, Musik und Fotos sein. Eine durchaus logische und im Bezug auf die Konkurrenz z.B. aus dem Hause Apple durchaus sinnvoll erscheinende Maßnahme.
Via iBusiness
von Matthias Zellmer
Runden drehen
Simpel und dennoch sehr beeindruckend. Mit dieser Flashdemo kann man nach Lust und Laune ein paar Runden mit einem Ford Focus Rallyewagen drehen. Der Wagen wird komplett als 3D-Modell dargestellt und das Fahrverhalten ist für eine Flash-Engine ebenso außergewöhnlich wie die Kameraperspektive. Am besten mal ausprobieren, ein paar Drifts hinlegen und sich dann die weiteren Demos anschauen.
Umgesetzt wurden diese übrigens mit Papervision3D, einer Open Source 3D-Engine für Flash. Einige interessante Anwendungsbeispiele gibt es hier, hier und hier. Für die Eiligen unter uns gibt es das alles auch nett zusammengefaßt in einem kleinen Video.
Die zunehmende Präsenz von Webinhalten auf alternativen Geräten wie Spielkonsolen, PDA´s oder dem iPhone im Hinterkopf, fielen mir allein bei der Interfaceentwicklung eine ganze Reihe von Einsatzmöglichkeiten für die Papervision-Engine ein…
von Artur Richter
Microsoft Surface – eine wirklich neue Art der Computernutzung
Ich dachte ja, dass mich so schnell nichts mehr von Microsoft beeindrucken könnte, aber die Präsentation von Microsoft Surface hat’s geschafft.
Tipp: Einfach mal auf die Surface-Webseite gehen und die drei Filmchen ansehen. Wenn das wirklich so kommt, dann wird das eine echte Innovation. Und wenn Microsoft das wirklich in die Haushalte und in die Geschäfte (Restaurants, Shops, …) bekommt, dann werden da unzählige neuartige Applikationen zu entwickeln sein. Eine neue Chance?
von Matthias Zellmer
Schneller als Sony

Die Playstation ist noch nicht einmal auf dem Markt, da wird bereits fleißig an einem alternativen linuxbasierten Betriebssystem gewerkelt. Wie der Golem berichtet, wird der Heise-Verlag dem am 19. März 2007 erscheinenden Sonderheft der Zeitschrift die fertige Linux-Distribution sowie eine Installationsanleitung beilegen. Offensichtlich soll sogar der Fernsehempfang mit Hilfe eines externen TV-Tuners möglich sein. Das dies prinzipiell bereits funktioniert, kann man hier sehen.
Offensichtlich scheint Sony den Betrieb alternativer Software auf der kommenden Playstation-Generation nicht unterbinden zu wollen – ganz im Gegensatz zu Microsoft.
Der Kompiler, der notwendig ist um “hombrew”-Software auf der Xbox 1 lauffähig zu machen, wurde von Microsoft nie öffentlich zugänglich gemacht, was jegliche alternative Mediacenter-Software trotz des offenen Codes zur Illegalität verdammt hatte.
Ich bin bereits gespannt, welche Auswirkungen dieser Vorstoss auf den restlichen Mediacenter Bereich haben wird.
von Artur Richter





