Inspiration von Getty Images
Eine der größten und ältesten Bild-Datenbanken im Web – Getty Images – hat eine Flash-Applikation veröffentlicht, über die sich User mit dort vorliegendem Content berieseln lassen können.
Die Applikation trägt den Namen Moodstream und soll laut thenextweb.org die User beim Brainstorming unterstützen.
Ausgangspunkt für die Auswahl der wiedergegebenen Bilder, Videos und Songs ist nicht etwa ein Thema, dass der User eingibt. Die Auswahl der angezeigten Inhalte wird über Parameter wie zum Beispiel Stimmung (fröhlich bis traurig) oder Zeitbezug (nostalgisch bis zeitgenössisch) beeinflusst. Zusätzlich kann der User wählen, wie die Übergänge zwischen den einzelnen visuellen Inhalten gestaltet werden sollen und ob in Sachen Audio auf Gesang verzichtet werden soll oder nicht. Für Unentschlossene stehen sechs vorgefertigte Einstellungen zur Verfügung.
Nachdem ich Moodstream nun circa 15 Minuten getestet habe fällt auf, dass sich der Stream beispielsweise einzelne Bilder nach einigen Minuten wiederholen. Auch, wenn man ein Parameter (geringfügig) verändert, wird noch immer der gleiche Stream angezeigt. Das kann Zufall sein, oder daran liegen, dass Moodstream noch sehr grün hinter den Ohren ist.
Ich bin mir nicht sicher, ob Moodstream eine geeignete Hilfe zur Ideenfindung ist – aber das ist ja von Person zu Person verschieden.
Es macht in jedem Fall Spaß, mit der Applikation zu spielen und sich etwas berieseln zu lassen.
von Katrin Schneider
Europa flattert zusammen

Jetzt, wo das schöne Wetter rarer und die Dienste der Stuttgarter U-Bahnen mir zunehmend sympathischer werden, blicke ich notgedrungen immer häufiger auf obiges Plakatmotiv. Slogan: “Europa wächst zusammen”.
Die Bahn wirbt damit für die schnellen und (relativ) günstigen Verbindungen zwischen Stuttgart und Paris. Das alles finde ich ja auch wirklich prima.
Aber was will uns nur dieses Bildmotiv sagen?
Zwei Länder, zwei Richtungen?
Gegensätze stoßen sich ab?
Wider eure Windrichtung?
Zusammenwachsen sieht für mich irgendwie anders aus.
von nebenan
von Artur Richter
Rugby on Rails
Link: de.youtube.com
Heute gibt´s ausnahmsweise mal Werbung für die Konkurrenz Mitbewerber. Das Ding trifft´s wirklich auf den Punkt.
Ach ja, nen “Style-Guide” haben wir übrigens auch. Glaub ich.
via stylespion
von Artur Richter
What happens in Vegas stays in Vegas
Gerade entdeckt und schon kann ich mich nicht mehr davon lösen: der Blog The Fast Life von Teen Millionaire, Pseudoe Silhouette und Mi Nou. Es geht um Design, Style und Musik, sieht richtig gut aus und macht Spaß. Alleine die Grafiken und Bilder, die die einzelnen Beiträge einleiten, sind ein guter Grund, diesen Blog regelmäßig zu besuchen. Aber auch die verschiedenen Logos und die allgemeine Aufmachung des Blogs machen Lust auf mehr.
Besonders angetan hat es mir unter anderem das HD-Video der Danger Seekers. Irgendwie verfolgen mich aktuell übergroße Roboter.
von Katrin Schneider
Nicht radioheadish genug?
Robert Hodgin von flight404 macht im Rahmen des radiohead Video Contests ein wunderbares Video zu Weird Fishes: Arpeggi – und reicht es nicht ein.
…after watching and watching, I realized my piece has nothing to do with Radiohead at all. You could swap it out with any electronica song and it would actually fit a little better. My piece just doesn’t feel Radioheadish.
Die Besucher von fligh404 sehen das allerdings gänzlich anders, woraufhin Robert sich doch noch dazu hinreißen läßt, das Video einzusenden. Meiner Meinung nach ist das nicht nur ein wunderbares Video sondern sogar außerordentlich radioheadish, basiert das komplette Werk doch auf einem per beat detection ermittelten Datensatz, der anschließend mit processing visualisiert wurde. Ohne Storyboard, ohne Nachbearbeitung, ein “generatives Musikvideo”.
Firstly, its got some mad crazy super duper beat detection going on. … Secondly, it is Processing from start to finish. There is no post processing (oooh, a literal pun!) or editing after the fact. I import the audio data from the analysis, augment it with the direct FFT data from the Sonia analysis, press play, and after it is done, I have the finished piece.
Sehr beeindruckend und zudem nicht das einzige seiner Art. Hier gibts mehr Informationen zur Entstehung des Videos.
Weird Fishes: Arpeggi from flight404 on Vimeo.
via Jung v. Matt
von Artur Richter
Trickfilmfestival Stuttgart

Heute Abend ist es endlich soweit: Das langersehnte Internationale Trickfilmfestival Stuttgart öffnet seine Leinwände, für mich persönlich immer eines der Highlights im nicht mehr ganz so jungen Jahr und gleichzeitig der zuverlässigste Indikator für den bevorstehenden Sommer. Wie jedes Jahr gibt´s ein mächtiges Programm, dass buchstäblich aus allen Nähten platzt und für jeden Liebhaber des Trick- und Animationsfilms etwas Interessantes bieten dürfte: Vom hochgezüchteten CGI-Schlachtschiff über klassischen Zeichentrick und Anime bis zur Puppenanimation Lettlands. Im Open Air Kino am Schlossplatz kann man sich, auf die mitgebrachte Decke gebettet, abendfüllende Werke wie Die Simpsons oder Persepolis an lauen Sommerabenden für Lau anschauen.
Link: www.youtube.com
Im Netz ist das Festival leider noch nicht so recht angekommen. Der Website mangelt es an Übersichtlichkeit und Struktur, von brauchbaren URLs und Permalinks hat man auch noch nichts gehört und eine simple Programmübersicht, z.B. als PDF-Download sucht man vergeblich. Man sollte für die Auswahl seiner Programmpunkte also genügend Zeit und Geduld mitbringen oder sich gleich einen gedruckten Festival-Guide besorgen. Lobenswert: Es gibt einen Blog, auf dem uns der gute Tim mit Frischem aus erster Hand versorgt.

Ganz besonders freut mich aber, dass dieses Jahr das famose Bitfilmfestival aus Hamburg mit im Boot ist. Hier dreht sich alles um den digitalen Film, aufgeteilt in sechs Kategorien:
3D SPACE AWARD (computer-generierte 3D-Animationen), FX MIX AWARD (Filme in digitaler Mischtechnik), FLASH AWARD (mit Flash hergestellte Vektor-Animationen ), MACHINIMA AWARD (Filme, die live in Computer-Spielen gedreht werden ), MOBILE AWARD (Filme und Serien für mobile Endgeräte), REALTIME AWARD (Animationen, die in Echtzeit entstehen). Darüber hinaus gibt es Workshops und Symposien, z.B. “Making the Best of the YouTube-Age”. Und falls man es nicht zum Festival schafft, kann man sich alle Filmbeiträge auch gemütlich mit einer Tonne Chips im Arm zuhause am Rechner anschauen und auch noch gebieterisch den Daumen heben (oder senken). So lobe ich mir das. Der sehr gelungene Trailer kommt übrigens von unexpected
Link: www.youtube.com
von Artur Richter
Zum Weltbuchtag: Writingwomans Autorenblog
Heute ist der UNESCO-Welttag des Buches. Eine Tatsache, die durchaus einer Würdigung wert ist. Ich habe das heute Morgen im Radio gehört und mir überlegt, wie ich heute mal “das Buch an sich” lobpreisen könnte. Erst wollte ich mir was von Wikipedia raus suchen, dann habe ich mit dem Gedanken gespielt ein Lieblingsbuch von mir zu besprechen. Aber da letztendlich das Thema dieses Blogs nun mal “Alles Gute aus dem Netz” ist, kam ich darauf, mal was zum Autorenblog von Petra A. Bauer zu schreiben; deren digitales Alter Ego Writingwoman ist.
Aufmerksam geworden auf Writingwoman bin ich über ihre Micro-Blogging-Aktivitäten bei Twitter. Mir war erst mal gar nicht bewusst, dass es sich bei Writingwoman um eine professionelle und auch bekannte Autorin handelt … eine richtige Schriftstellerin! Ist aber so.
Ich ergötze mich gerne an einer etwas romantischen Vorstellung vom Schriftstellertum. Die Dachkammer, der alte Schreibtisch unter dem kleinen Fenster zum Garten, die Ruhe und die Muse! Das diese Vorstellung zum Großteil totaler Blödsinn ist, hat mir die Lektüre von Writingwomans Twitter-Beiträgen gezeigt. Ein paar aussagekräftige Beispiele:
Die allabendliche Frage des 18jährigen (“was gippsn zu Essen?”) kam mitten während eines wichtigen Telefonats. Prima. 06:31 PM April 18, 2008
Wieder ne Kolumne fertig. Bin aber nicht zufrieden. #überarbeiten. 11:39 AM April 18, 2008
Der Verlagschef (#Rätselkrimi) interessiert sich nämlich für mich als Kinderbuchautorin. Wow. So klein ist der Verlag nicht. *plattbin* 09:43 AM April 18, 2008
Ich liebe es, wenn man mich fragt: “Was macht die Schreiberei?” Das ist, als würde ich einen Künstler fragen: Was macht die Pinselei? 05:26 PM April 17, 2008
Oje. Muss jetzt in der Endfasung rumkürzen und verlängern, damit überall der Umbruch stimmt. Und das, was ich extra mehr schrieb, muss raus … 02:50 PM April 15, 2008
Kids gucken Galileo und unterhalten sich in gepflegtem Brüllton neben mir. 07:09 PM April 14, 2008
Hui, jetzt muss ich mich aber sputen. Der Anruf kam schon, kurz bevor ich die Kinder abholen fuhr. 2 Seiten noch.Wieder reinfinden schwer. 02:40 PM April 09, 2008
Romantik hin und Termindruck her … bin sehr dankbar, dass uns/mir Writingwoman mit den kleinen Twitter-Botschaften einen direkten und unverfälschten Einblick in den Alltag einer Autorin gibt. Aber auch ihr Blog ist lesenswert …
So, das war mein Beitrag zum Welttag des Buches. Hoffe, es ist ein würdiger Beitrag …
von Matthias Zellmer
Fontstruct: Webbasierter Fonteditor
Der Designer und Programmierer Rob Meek hat in Zusammenarbeit mit FSI FontShop International den webbasierten Fonteditor Fontstruct entwickelt. Der einsatz eines modularen Schriftsystems ermöglicht es auf recht einfache Weise eigene Fonts zu kreieren und zu editieren. Die Ergebnisse der Experimente Arbeit können gespeichert, als True Type heruntergeladen und unter der Creative-Commons-Lizenz angeboten werden. Der Editor läßt sich intuitiv bedienen ist schick umgesetzt und in der Galerie sind einige recht interessante Ergebnisse zu bewundern.
von Artur Richter
Nogger CHOCK Petition erfolgreich!

U-Bahnen stehen still, Temperaturen gehen rauf, Bäume treiben aus – der Frühling naht.
Aber das Wichtigste: Nogger CHOC ist zurück.
Gepriesen sei der harte Nougat-Kern.
via nerdcore
von Artur Richter
Horst Evers Podcast
Bei der Übertragung der Aufzeichnung der Verleihung des Deutschen Kleinkunstpreises 2008 am vergangenen Wochenende ist mir vor allem der Preisträger Horst Evers in der Sparte Kleinkunst aufgefallen. Auch wenn ich diese Sparten-Bezeichnung in deisem Kontext etwas seltsam finde. Aber vielleicht gehört das auch zur Kleinkunst und soll jetzt nicht einer meiner kleingeistigen Betrachtung anheim fallen.
Ich könnte jetzt lang und breit erklären, warum gerade jener Künstler mir so viel Freude bereitet hat und warum was auch immer, so lustig an ihm ist. Aber das brauche ich gar nicht. Wir sind ja hier im Web und da gibt es Links und da gibt es Podcasts. Also, viel Spaß mit den Podcasts von Horst Evers.
von Matthias Zellmer






