Lesenswertes lesen

Morgen geht es nach Berlin zur re:publica, einer Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft, welche dort von Mittwoch bis Freitag stattfindet. Und damit ich dort auch mitreden kann, schaute ich mich heute morgen mal ein bisschen im Netz um … via meines RSS-Readers und in meinem digitalen Lesespeicher für Lesenswertes, dem Browser-Add-On Read It Later. Ein paar der guten und interessanten Sachen, die ich dort gefunden habe, werde ich hier mal kurz auflisten.
Bei Caschy habe ich einen Eintrag gefunden, der aufzeigt, wo auf Twitter, Facebook und Co. man die ganzen Freigaben administrieren kann, denen man im Laufe der Zeit den Zugriff auf seine Profildaten gewährt hat: Welche Anwendung hat Zugriff auf Google,Twitter, Facebook und Dropbox?
Eine solche Facebook-Anwendung ist LikeJournal. Wie web2null.de schreibt, kann man via LikeJournal Facebook-Likes als Bookmarks speichern, die sich dann durchsuchen und mit Freunden teilen lassen.
Bei derFreitag hatten sie vergangene Woche das Wochenthema Schade, was das Netz so verpasst, in dessen Rahmen sie fünf Surftipps für all jene geben, die beim Blogs lesen keine Lust mehr haben, nur der Herde zu folgen.
Auf Gizmodo.de berichteten sie über Wallaby, einem Projekt bzw. Tool von Adobe, mit dem sich Flash in HTML5 konvertieren lässt. Das Ende von Flash rückt wohl immer näher…
Neu war mir auch, dass es den Dienst TwentyFeet gibt, mit dem sich die eigenen Social Media Aktivitäten monitoren lassen. Mehr dazu auf netzwertig.com: TwentyFeet lässt tief blicken.
von Matthias Zellmer
Newsgrape soll “Youtube für Texte” werden
Leider gehen einem die Jungs … Pardon! … die Gründer von Newsgrape in diesem Video recht schnell auf die Nerven. Irgendwie funktioniert diese aus den USA importierte Art des Anpreisen des eigenen Produktes, meiner Ansicht nach auf Deutsch irgendwie nicht so richtig. Aber sehen wir es ihnen mal genauso nach, wie die Leute, die auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter nach aktuellem Stand schon über 16.000 US-$ (12.500 US-$ war das Ziel) für das Projekt gespendet haben.
Kurz gesagt, soll Newsgrape für Texte das werden, was Youtube für Videos ist: Eine möglichst intuitiv zu bedienenden Plattform, welche die Menschen, die Artikel veröffentlichen wollen, mit denen zusammenbringt, die gerne ohne viel Aufwand das zum Lesen finden möchten, was sie gerade am meisten interessieren könnte. Wie das im Detail funktionieren soll, versucht u.a. die Features-Liste vom Newsgrape zu beantworten … und natürlich das Video oben.
Mal schauen, was aus Newsgrape wird. In jedem Fall werden die Macher über einen langen Atem verfügen müssen, wenn sie eine international erfolgreiche Plattform etablieren wollen. Ich glaube nämlich, dass gehört zu den schwersten Vorhaben, die man sich in der Welt des Internets auf die Fahnen schreiben kann.
via e-book-news.de
von Matthias Zellmer
Lese-Empfehlungen der KW3

In dieser Woche habe ich endlich mal wieder ein bisschen Zeit gefunden, um meinen RSS-Reader etwas nachhaltiger abzuarbeiten. Heißt, dass ich mir auch für das Lesen etwas umfangreichere Beiträge und Artikel mal wieder etwas Zeit hatte. Darum möchte ich heute hier ein paar ausgewählte Beiträge empfehlen:
#1 Das Drama der Relevanz, oder: Warum Offline-Kriterien nicht auf Online-Enzyklopädien angewandt werden sollten
- In diesem Gastbeitrag auf Digiom beleuchtet Regine Heidorn anschaulich die Problematik der Relevanz-Kriterien für Wikipedia-Einträge. Ein gerade für die deutschsprachige Wikipedia wirklich brisantes Thema.
#2 Angst vor Google – Gedanken zu einer Debatte
- Auf KoopTech hat sich Thomas Wanhoff mal die Mühe gemacht, ein paar Thesen aus dem ZeitOnline-Artikel Im Google-Wahn von Susanne Gaschke kritisch zu beleuchten.
#3 Agenda 2010 für digitale Bürgerrechte
- Seit 1990 beschäftigt sich die Electronic Frontier Foundation (EFF) mit der Wahrung der den Bürgerrechten im Cyberspace und hat im Zuge dessen einen Ausblick auf die Entwicklung der digitalen Bürgerrechte für das laufende Jahr vorgenommen.
# 4 Kapitalismus 3.0: Jahrzehnt des kreativen Kapitalismus
- Nicht nur ein Jahr, sondern gleich ein ganzes Jahrzehnt versucht der selbst ernannte Zukunftsforscher Matthias Horx in die Zukunft zu sehen … und Carl Batisweiler berichtet darüber auf wallstreet:online
# 5 Die ganz große Bühne
- In dem Beitrag auf agenturblog.de beschäftigt sich Oliver Wagner nicht mit der Politik oder dem Theater, sondern mit der sehr starken Inhaltsdarstellungsform … nicht nur für Blogs.
von Matthias Zellmer
















