Google Maps zeigt geographische Koordinaten

Vor ein paar Tagen hatte ich schon mal darauf hingewiesen, dass Google Maps ein paar nützliche Erweiterungen aus ihren Labs frei gegeben hat. Dazu gehören auch die beiden Funktionen LatLng-Kurzinfo und LatLng-Markierung, mit denen man sich die geographischen Koordinaten darstellen lassen kann.

Mit LatLng-Kurzinfo wird im Prinzip der Mauszeiger um eine kurze Info erweitert, die stets den Längen- und Breitengrad der Mausposition anzeigt. Mittels LatLng-Markierung, wird das Google Maps eigene Kontext-Menü (rechte Maustaste) um eine Funktion erweitert, mit der man an bestimmten Punkten die Längen- und Breitengradsinformation setzen kann.

Aktivieren kann man beide Funktionen über den Neu!-Link in der Google-Maps-Metanavigation. Wobei ich LatLng-Kurzinfo sehr schnell nervig fand und nur noch LatLng-Markierung aktiviert gelassen habe.

Geo-Wissen ist wertvoll … nicht nur wirtschaftlich

So wie Lalitesh Katragadda es in diesem Video beschreibt, hatte ich die Sache mit der Geokodierung der Welt noch gar nicht gesehen. Klar, dass es in unseren Breiten oftmals eher wirtschaftliche Interessen sind, die die Anreicherung von Informationen auf Karten so beliebt machen. Aber in nicht so entwickelten Ländern und Regionen kann die Anreicherung von Karten durch lokale Informationen vor allem auch im Katastrophenfall extrem wichtig sein.

Trendsmap: Mashup aus Twitter-Trends und Google Maps

trendsmap

Karten-Mashups sind schon was Feines. Und Twitter sowieso. Darum gefällt mir wohl die Idee von Trendsmap auch besonders gut. Das Prinzip ist einfach. Lokalisierbare Trends bei Twitter werden auf Google Maps in Echtzeit nach dem Twitter-Wall-Prinzip angezeigt.

In den USA funktioniert das etwas besser als bei uns in Europa, aber hier trotzdem ein Screenshot eines aktuellen Beispiels aus Köln, wo derzeit die dmexco-Konferenz stattfindet und somit der Hashtag #dmexco von vielen Twitterern zur Kennzeichnung ihrer diesbezüglichen Tweets zum Einsatz kommt:

trendsmap_wall

Zur Erläuterung wie Trendsmap funktioniert gibt es auch noch ein Video:

Gefunden via Uwe Baltner auf Twitter

23. September 2009
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Roadee – OpenStreetMap-Navi fürs iPhone

roadee

Roadee ist eine Navi-Software fürs iPhone, welche als Basis live auf das Karten-Material von OpenStreetMap zurückgreift. Und wie Falk Hedemann auf T3N schreibt macht dies Roadee damit dann vor allem für Radfahrer und Fußgänger attraktiv:

… denn im OpenStreetMap-Projekt sind auch viele Wege enthalten, die herkömmliche Navigationsgeräte nicht kennen, …

Da Roadee jedoch immer live auf das Kartenmaterial von OpenStreetMap zurückgreift, hat man zu dessen Nutzung besser einen geeigneten Datentarif.

Roadee ist im iTunes-App-Store zu bekommen.

Brückentagstipp: Das Kartenquiz

kartenquiz

Sicher haben viele den gestrigen Feiertag zum Anlass genommen, heute einen Tag frei zu nehmen. Und allen denen es nun an diesem freien Tag etwas langweilig ist … sei es weil das Büro verwaist oder so fern ist … kann ich nur empfehlen, mal das eigene Geografie-Wissen am Kartenquiz auszuprobieren.

Ähnlich wie bei Stefan Raabs “Schlag den Raab”, muss man dort die Lage von jeweils 10 Orten auf einer Google-Maps-Karte in der Satelliten-Ansicht richtig einschätzen bzw. erraten. Am Ende wird die Gesamt-Kilometer-Zahl zusammenaddiert, die man jeweils daneben lag. Ich denke, wenn man insgesamt weniger als 2000 km daneben liegt, ist man schon gar nicht so schlecht.

Am Ende kann man seinen Freunden, Bekannten oder Kollegen als Herausforderung, das gerade selbst gespielte Quiz zusenden, entweder als Mail oder direkt als URL. Hier mal eine kleine Herausforderung von mir: 1058 km Differenz sind zu schlagen. Versucht euer Bestes …

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