Google Maps kann jetzt auch Verkehr
In irgendeinem europäischen Land habe ich schon früher mal die Google Maps Funktion mit den Verkehrshinweisen entdeckt und war natürlich sofort etwas neidisch. Was ich jetzt aber nicht mehr sein brauche, denn gestern hat Google, diese Funktion u.a. auch für Deutschland freigeschaltet.
Wie auf dem offiziellen Google Maps Blog zu lesen ist, wurden die Verkehrshinweise nun für insgesamt 13 Länder in Europa freigeben. Zu erkennen ist dies an dem neuen Menü-Punkt Traffic rechts oben in der Kartenansicht … direkt unter dem Ansichtsumschalter.
So wie ich das sehen kann, zeigt Google Maps Traffic derzeit jedoch zumeist lediglich die Verkehrslage von Autobahnen an. Was natürlich auch die relevantesten Strecken sind. Jedoch kann da ADAC Maps derzeit noch mehr. Mal sehen wie lange …
— Update: Wie in Marians Kommentar zu lesen ist, wird z.B. in Köln auch für manche innerstädtischen Straßen die Verkehrslage angezeigt. —
von Matthias Zellmer
Mapbox: Freie Karten zum Selbermachen
Mapbox ist ein online Karten-Angebot, dass es Website-Betreibern ermöglicht, Karten … oder wie man im Web eher sagt: Maps … nach den eigenen Bedürfnissen generieren zu lassen. Dazu stehen diverse Tools zur Verfügung, wie etwa die MapBox for iPad oder auch eine Offline-Variante namens Maps on a Stick. Mit Simple KML kann man zudem eine Bibliothek nutzen, die wie Google Maps auf dem Dateiformat Keyhole Markup Language (KML) aufsetzt.
Beim Datenmaterial setzt Mapbox auf CGIAR World Digital Elevation Model (basiert auf NASA-Kartenmaterial) und auf TIGER US Census Data (kommt vom US Census Bureau, Geography Division). Mir sagt das ehrlich gesagt erst einmal nicht viel, aber die Beispiele auf der Mapbox-Site sehen schon mal ganz gut aus: Haiti Roads oder Southwest Pakistan Earthquake, Jan 18, 2011.
Wer nun neugierig geworden ist, kann sich gerne auch mal die diversen Dokumentationen über die Nutzung von Mapbox ansehen.
von Matthias Zellmer
Falk zeigt Preview ihres neuen Mobilitätsportals
Auch wenn es nur eine Preview ist, man also nur einen kleinen Teil der späteren Funktionen wirklich produktiv nutzen kann, so vermittelt diese Preview des neuen Falk-Mobilitätsportals schon sehr gut, was dessen Grundidee ist: So viel Karte wie möglich und die interaktive Einbindung von lokalisierbaren Inhalten.
Als die kleine seitenblick-Delegation noch im letzten Jahr mit der Vision von einer Falk-Website in der Tasche, die hauptsächlich aus einer Karte im Hintergrund besteht, auf der dann die zum jeweiligen Kartenausschnitt gehörenden Infos angezeigt werden, zum Pitch aufgebrochen ist, waren wir uns selbst noch nicht ganz klar darüber, ob dieser Ansatz vielleicht nicht zu radikal ist. Die Befürchtung war aber unbegründet, bei Falk hatte man im Prinzip schon auf einen solchen innovativen Vorschlag gewartet.
Seitdem arbeiten Mitarbeiter von Falk und die seitenblick-Crew unter Hochdruck an der Umsetzung der Vision. Und es ist einfach ein tolles Gefühl, wenn man dann mal “was zum Anfassen” und zeigen hat … wie jetzt wir auf preview.falk.de :-)
Weitere Infos gibt es auf falk.de.
von Matthias Zellmer
Google Maps zeigt geographische Koordinaten
Vor ein paar Tagen hatte ich schon mal darauf hingewiesen, dass Google Maps ein paar nützliche Erweiterungen aus ihren Labs frei gegeben hat. Dazu gehören auch die beiden Funktionen LatLng-Kurzinfo und LatLng-Markierung, mit denen man sich die geographischen Koordinaten darstellen lassen kann.
Mit LatLng-Kurzinfo wird im Prinzip der Mauszeiger um eine kurze Info erweitert, die stets den Längen- und Breitengrad der Mausposition anzeigt. Mittels LatLng-Markierung, wird das Google Maps eigene Kontext-Menü (rechte Maustaste) um eine Funktion erweitert, mit der man an bestimmten Punkten die Längen- und Breitengradsinformation setzen kann.
Aktivieren kann man beide Funktionen über den Neu!-Link in der Google-Maps-Metanavigation. Wobei ich LatLng-Kurzinfo sehr schnell nervig fand und nur noch LatLng-Markierung aktiviert gelassen habe.
von Matthias Zellmer
Geo-Wissen ist wertvoll … nicht nur wirtschaftlich
So wie Lalitesh Katragadda es in diesem Video beschreibt, hatte ich die Sache mit der Geokodierung der Welt noch gar nicht gesehen. Klar, dass es in unseren Breiten oftmals eher wirtschaftliche Interessen sind, die die Anreicherung von Informationen auf Karten so beliebt machen. Aber in nicht so entwickelten Ländern und Regionen kann die Anreicherung von Karten durch lokale Informationen vor allem auch im Katastrophenfall extrem wichtig sein.
von Matthias Zellmer
Trendsmap: Mashup aus Twitter-Trends und Google Maps
Karten-Mashups sind schon was Feines. Und Twitter sowieso. Darum gefällt mir wohl die Idee von Trendsmap auch besonders gut. Das Prinzip ist einfach. Lokalisierbare Trends bei Twitter werden auf Google Maps in Echtzeit nach dem Twitter-Wall-Prinzip angezeigt.
In den USA funktioniert das etwas besser als bei uns in Europa, aber hier trotzdem ein Screenshot eines aktuellen Beispiels aus Köln, wo derzeit die dmexco-Konferenz stattfindet und somit der Hashtag #dmexco von vielen Twitterern zur Kennzeichnung ihrer diesbezüglichen Tweets zum Einsatz kommt:

Zur Erläuterung wie Trendsmap funktioniert gibt es auch noch ein Video:
Gefunden via Uwe Baltner auf Twitter
von Matthias Zellmer
Roadee – OpenStreetMap-Navi fürs iPhone
Roadee ist eine Navi-Software fürs iPhone, welche als Basis live auf das Karten-Material von OpenStreetMap zurückgreift. Und wie Falk Hedemann auf T3N schreibt macht dies Roadee damit dann vor allem für Radfahrer und Fußgänger attraktiv:
… denn im OpenStreetMap-Projekt sind auch viele Wege enthalten, die herkömmliche Navigationsgeräte nicht kennen, …
Da Roadee jedoch immer live auf das Kartenmaterial von OpenStreetMap zurückgreift, hat man zu dessen Nutzung besser einen geeigneten Datentarif.
Roadee ist im iTunes-App-Store zu bekommen.
von Matthias Zellmer
Brückentagstipp: Das Kartenquiz
Sicher haben viele den gestrigen Feiertag zum Anlass genommen, heute einen Tag frei zu nehmen. Und allen denen es nun an diesem freien Tag etwas langweilig ist … sei es weil das Büro verwaist oder so fern ist … kann ich nur empfehlen, mal das eigene Geografie-Wissen am Kartenquiz auszuprobieren.
Ähnlich wie bei Stefan Raabs “Schlag den Raab”, muss man dort die Lage von jeweils 10 Orten auf einer Google-Maps-Karte in der Satelliten-Ansicht richtig einschätzen bzw. erraten. Am Ende wird die Gesamt-Kilometer-Zahl zusammenaddiert, die man jeweils daneben lag. Ich denke, wenn man insgesamt weniger als 2000 km daneben liegt, ist man schon gar nicht so schlecht.
Am Ende kann man seinen Freunden, Bekannten oder Kollegen als Herausforderung, das gerade selbst gespielte Quiz zusenden, entweder als Mail oder direkt als URL. Hier mal eine kleine Herausforderung von mir: 1058 km Differenz sind zu schlagen. Versucht euer Bestes …
von Matthias Zellmer
Web Trends Map 4
Wie auch in den vergangenen Jahren haben die Leutchen von iA ordentlich Gas gegeben und unsere kleine Web-Welt auf einen Liniennetzplan projiziert und das Ganze dann Web Trend Map 4 getauft. Ein sehenswerter Schmöcker, für dessen Betrachtung es sich mal ein paar Minuten zu opfern lohnt …
von Matthias Zellmer
skobbler – Freies mobiles Navigieren
Ich habe gerade in der c’t von skobbler gelesen. Ein kostenlos nutzbarer, mobiler Navigationsdienst in der Beta-Phase. Heise-News erklärt uns kurz, was hinter skobbler steckt.
Leider kommt skobbler für mich nicht zur mobile Navigation in Frage, da ich kein GPS-fähiges Handy besitze, aber angeschaut habe ich mir den Dienst trotzdem mal. Und zumindest habe ich so, mit meinem im Bezug auf seine mobilen Fähigkeiten schlichten Nokia 5610 XpressMusic, die Möglichkeit mobil auf Kartenmaterial zuzugreifen. Für mich schon mal ein Fortschritt.
Also, los geht’s: Die Registrierung verläuft schnell und reibungslos. Man kann sich einen Download-Link auf sein Handy schicken lassen, um skobbler mobile zu installieren. Wenn man Glück hat, findet sich in der Auswahlliste auch das eigene Handy-Modell. Ansonsten ist es gut, vorab schon zu wissen, welche Modelle mit dem eigenen kompatibel sind. Der Download der Software ging auch via GSM recht flott. Die Sprachdateien sind da schon etwas datenintensiver. Nun kann man die mobile Version von skobbler starten. Ich habe mal die Adresse unseres Büros gesucht und konnte sie auch gleich als Favorit bookmarken. Leider hat skobbler meine Heimatadresse nicht finden können. Das ist seltsam. Und hier hört auch schon der Nutzwert für GPS-lose Endgeräte auf. Schade, dass keine Ortung via Funkmasten vorgessen ist.
Die browserbasierten Funktionen von skobbler hab ich jetzt noch nicht weiter ausprobiert. Mach ich ein andermal …
von Matthias Zellmer








