Brightkite – Ortsbezogenes Social Network
Nachdem mir in letzter Zeit bei Twitter öfters mal Nachrichten in der Form “I’m at Musterstraße 1, 76543 Musteringen (Musterstraße 1, Musteringen, Baden-Württemberg 76543, DE) – http://bkite.com/abc01″ aufgefallen sind, habe ich am Wochenende auf dem Barcamp live Menschen beobachten können, die das Social Network Brightkite nutzten. Neugierig wie ich bin, habe ich mich jetzt mal zu Brightkite einladen lassen.
Gedacht ist Brightkite, um im Bedarfsfall z.B. auf einer Karte sehen zu können, wo die eigenen Freunde gerade sind oder ob jemand in der Nähe ist. Das Ganze nennt sich dann Location Based Community. Wie schon angedeutet, gibt es auch eine Schnittstelle zu Twitter. Aber auch zu anderen Web-Diensten wie MySpace, Last.fm oder Facebook.
Ich kann Brightkite ganz gut nutzen, da ich keine Paranoia im Bezug auf meine öffentliche Positionierung im Netz habe. Doch wer da vielleicht etwas vernünftiger ist als ich, kann seine Position auch nur für seine Freunde freigeben. Auch hier unterscheidet Brightkite scheinbar noch mal. Denn wenn man jemanden aus dem Netzwerk zu seinem Freund erklärt, kann man angeben, ob man der Person vertraut.
Natürlich hat Brightkite auch an die mobile Nutzung des Dienstes gedacht und bietet unter m.brightkite.com eine allgemeine Mobile-Site und unter i.brightkite.com eine Site fürs iPhone an. Weiter kann man auch zu den Orten an denen man sich befindet Bilder hochladen oder Notizen veröffentlichen.
Im Moment begreife ich Brightkite eher als Erweiterung zu Twitter, wie z.B. auch 12seconds oder TwitPic. Aber vielleicht wird ja noch mehr draus …
von Matthias Zellmer
Floka! – Flohmarkt via Map
Das Erste was einem auffällt, wenn man die neue Flohmarkt-Plattform Floka! im Browser aufgerufen hat: Karte … überall Karte. Aber warum auch nicht? Wenn man schon einen Flohmarkt im Web aufziehen will, dessen Hauptzugang zu den Artikeln der über Karten sein soll, warum soll man dann diese Karte irgendwie beschneiden und in kleine mit dünnen Linien umrandete Kästen packen? Finde ich gut … finde ich konsequent!
Zwei Fragen tauchen aber spontan auf, wenn man Floka! betrachtet: Wie wird die Site aussehen, wenn erst mal 20.000 oder mehr Artikel eingestellt sind? Hier finde ich, dass Xing mit ihrer Kartenansicht der Kontakte einen guten Weg gefunden hat. Je mehr man rauszoomt, desto mehr Kontakte werden zu einem bezifferten Punkt zusammengefasst. Mir scheint der Ansatz bei Floka! ein ähnlicher zu sein, aber die Zahl auf dem Symbol macht den kleinen, aber feinen Unterschied.
Weiter frage ich mich … und das ist noch viel entscheidender … wer sucht nach einem Flohmarkt-Artikel über eine Karte? Bzw. welche Artikel müssen in diesem Flohmarkt eingestellt werden, dass es Sinn macht einen Kartenzugang zu wählen? Hier sind es wohl eher die Selbstabholer-Artikel wie ein Küchentisch und nicht z.B. die Druckerpatrone sein.
Bin mal gespannt, wie sich Floka! entwickelt, ich wünsch den Jungs aus meiner Studienstadt Gießen auf jeden Fall, dass Floka! rockt …
von Matthias Zellmer
Enkin – Die Realität als Karte
“Was ist das für ein Gebäude da drüben?” Wie wäre es, wenn man die Frage einfach beantworten könnten, indem man sein Handy rausholt, eine kamera-basierte Anwendung startet und die Antwort automatisch auf dem Display hat? Das ist das Prinzip von Enkin … einer Anwendung, die die beiden Studenten Max Braun und Rafael Spring für Android entwickelt haben. Das Prinzip von Enkin erklären Braun und Spring recht anschaulich in einem Video auf enkin.net
von Matthias Zellmer
XING zeigt Kontakte auf Karte
Die Busines-Kontakt-Plattform XING hat mal wieder ein neues Feature gelauncht. Es ist jetzt möglich auf einer Kartenansicht (via Google Maps) seine Kontakte nach Orten dargestellt zu bekommen. Auf Klick bekommt man einen kurzen Steckbrief zu sehen, der dann wiederum zum Profil führt. Schön ist, dass man auch nach den für seine Kontakte vergebenen Tags filtern kann und dass ja nach Zoom-Stufe Kontakte zusammengefasst werden, die die gleiche bzw. eine ähnliche Position haben.
Interessantes Tool … jetzt nicht “The next big thing”, aber es zeigt, es geht voran …
von Matthias Zellmer
OpenStreetMap
Was Wikipedia für das Wissen der Welt ist, ist OpenStreetMaps für die Geo-Informationen: Unter einer freien Lizenz und von Nutzern generiertes Karten-Material. Denn solches Material ist üblicherweise nicht frei erhältlich und wie OpenStreetMap ausführt:
Wer eine Anfahrtskizze auf die Homepage stellen oder in ein Druckwerk einbinden möchte, kann dies eigentlich nur durch das Einkaufen einer (unter Umständen sehr teuren) Lizenz von kommerziellem Kartenmaterial tun.
Ähnliches gilt für Forschung und Lehre. Wer für den Unterricht eine Wahlkreiskarte oder dergleichen benötigt, muss oft auf kommerzielle Daten zurückgreifen – oder begibt sich unter Umständen auf juristisches Glatteis.
Im Kern geht es beim OpenStreetMap-Projekt um Straßendaten. Aber auch Fuß- und Waldwege, wie Eisenbahnstrecken, Gewässer, bebaute Flächen bis hin zum Ski-Lift sollen in der Gemeinschaft möglichst weltweit und möglichst vollständig kartografisch erfasst werden.
Also, wer zu Weihnachten ein teures GPS-Gerät geschenkt bekommen hat, sollte nun auch einen wirklich sinnvollen Einsatzzweck gefunden haben. Denn um zum Projekt beizutragen, kommt man um die Erkundung der jeweiligen Orte wohl nicht herum. Alles andere ist lizenz-rechtlich nicht erlaubt.
Via: iX Magazin für professionelle Informationstechnik, Ausgabe 05/2008, S. 96, “Freies Landkartenprojekt: OpenStreetMap”
von Matthias Zellmer
handlungsreisen.de: Literatur-Map

Heute morgen in der S-Bahn zur Arbeit hab ich mir mal wieder die Zeit mit dem neusten Beitrag des elektrischen Reporters verkürzt. Diesmal präsentiert uns Mario Sixtus in seinem Videoblog ein Interview mit Jens Nommel. Dieser spricht über sein Online-Projekt handlungsreisen.de. Eine astreine Google-Maps-Mashup-Anwendung, die Bücher mit den Orten ihrer Handlung verknüpft. Beides … Video-Beitrag und Karten-Anwendung: Sehr sehenswert!!!
von Matthias Zellmer
Web Trend Map 2008 Beta
Die Information Architects Japan (iA) haben just eine Beta-Version ihren brandneuen Web Trend Map 2008 vorgestellt. Dahinter steckt die Idee, wichtige Online-Unternehmen im Tokioer Netzplan in bestimmten Stadtteilen abhängig von deren “echten” sozialen, kulturellen und topografischen Eigenschaften anzusiedeln. Die dadurch entstehenden Nachbarschaftsverhältnisse spiegeln auf interessante Weise die tatsächliche Web-Landschaft wieder. Natürlich gibt es eine ganze Reihe ähnlicher Visualisierungsansätze, allerdings basieren diese soweit ich weiß nie auf tatsächlich existierenden Städten. Wer sich nun auch noch in Tokyo auskennt, kann entweder die klickbare Online Version durchstöbern oder das frei erhältliche PDF herunterladen und mit der fröhlichen Sightseeing-Tour beginnen.
von Artur Richter
Deutschland liegt im Wald

Fragt mich nicht warum, aber ich habe bei Google Earth eben einfach mal mitten rein gezoomt. Ich kam irgendwo im Wald raus und war schon verwundert, das dort … mitten im Nichts … ein lila Ortspunkt angezeigt wurde. “Was liegt denn dort?”, hab ich mich gefragt. Einfach mal mit der Maus drüber und schon war es klar: Es ist “Germany”.
Tja, so sind wir alten Germanen eben. Leben im Wald und jagen Wildschweine … oder waren das die Gallier?!
von Matthias Zellmer
Ovi – Nokias Tür zum mobilen Entertainment
Gestern hat Nokia in London sein neues Mobile-Entertainment-Portal Ovi vorgestellt. Und wie es jeder an dieser Stelle tun würde, verkünde auch ich jetzt: “Ovi” ist das finnische Wort für “Tür”.
Wie Nokia in seiner Pressemitteilung berichtet, wird Ovi thematisch vor allem ein Portal und eine Community für mobile Spiele, Karten, Musik und Fotos sein. Eine durchaus logische und im Bezug auf die Konkurrenz z.B. aus dem Hause Apple durchaus sinnvoll erscheinende Maßnahme.
Via iBusiness
von Matthias Zellmer
Video erklärt Umgang mit Google Maps
Link: www.youtube.com
Dieses Video zeigt sehr anschaulich, welche Möglichkeiten man bei der Nutzung von Google Maps hat und wie diese Nutzung funktioniert. Außerdem kann man damit das Google Maps Vokabular lernen. Die kleinen POI-Maker heißen nämlich nicht ‘Böppel’ sondern ‘Ballons’ ;-)
Via iBusiness
von Matthias Zellmer







