tagesthema.de zeigt die Tweets zu den News
Mit tagesthema.de hat Ibrahim Evsander, der Gründer von sevenload.de, mit ein paar weiteren Leuten ein kleines News-Twitter-Mashup an den Start gebracht. Die Idee dahinter ist recht simple und schnell erklärt: tagesthema.de generiert kontinuierlich die News von verschiedenen Nachrichten-Anbietern, wie zum Beispiel Spiegel Online, Zeit Online und Stern.de, als Anreisertexte und zeigt dazu die zugehörigen bei Twitter abgesetzten Tweets an … also eine Art Google News mit Twitter.
Mir persönlich fehlt ein bisschen der Mehrwert von tagesthema.de. Denn der für mich interessante Weg ist eigentlich der umgekehrte: Über Tweets auf interessante Tweets aufmerksam gemacht zu werden. Spannender fände ich, wenn man dort die am häufigsten in Tweets verlinkten News dargestellt bekommen würde, weil so zumindest die Relevanz einer Nachricht im Social Web abgebildet würde.
von Matthias Zellmer
Trendsmap: Mashup aus Twitter-Trends und Google Maps
Karten-Mashups sind schon was Feines. Und Twitter sowieso. Darum gefällt mir wohl die Idee von Trendsmap auch besonders gut. Das Prinzip ist einfach. Lokalisierbare Trends bei Twitter werden auf Google Maps in Echtzeit nach dem Twitter-Wall-Prinzip angezeigt.
In den USA funktioniert das etwas besser als bei uns in Europa, aber hier trotzdem ein Screenshot eines aktuellen Beispiels aus Köln, wo derzeit die dmexco-Konferenz stattfindet und somit der Hashtag #dmexco von vielen Twitterern zur Kennzeichnung ihrer diesbezüglichen Tweets zum Einsatz kommt:

Zur Erläuterung wie Trendsmap funktioniert gibt es auch noch ein Video:
Gefunden via Uwe Baltner auf Twitter
von Matthias Zellmer
Squirrel-Content
Dass das Web eine Vorliebe für Tiere mit Charakter hat, ist seit Jahren an dem Phänomen des so genannten Cat-Contents zu sehen. Derzeit erobert gerade ein Eichhörnchen das Web im Sturm, das sich frecherweise vor der Kamera eines Paares positionierte, welches vor schöner Bergsee-Kulisse ein Selbstauslöser-Foto von sich machen wollte. Das dabei entstandene grandiose Foto gibt es übrigens hier.
Aber nicht nur, dass das “Squirrel”-Bild durch die Blogs und die Medien allgemein ging, nun hat auch noch jemand den Squirrelizer entwickelt. Damit kann man jedes beliebige Bild mit einer URL in wenigen Sekunden zu einem Squirrel-Bild machen lassen.
Let’s squirrelize the world …
von Matthias Zellmer
Twistory – sich was in den Kalender reintwittern
Spielerei oder mehrwertiger Web-Dienst? Ich bin mir da bei Twistory noch nicht ganz sicher. Zumindest steht auf der Twistory-Startseite netterweise schon mal Folgendes drauf:
“You didn’t realize it, but you really want those Twitter messages in your calendar”
Und damit ist auch schon beschrieben, was Twistory macht: Es packt die Tweets eines Acounts in einen Kalender. Ich habe das jetzt mal bei meinem Google-Kalender eingerichtet, denn da kann man die Anzeige von Teilkalendern so schön an- und ausschalten. Und als iframe für Demonstrationszwecke hier einbinden:
Irgendwie funktioniert das mit dem Update nicht, damit war die Darstellung eines leeren Live-Kalenders nur wenig zielführend. Darum gibt es ein Screenshot von gestern:

(Wenn hier kein Kalender mehr zu sehen ist, dann ist das Experiment beendet ;-))
von Matthias Zellmer
Und los geht die GreenAction
Greenpeace gehört zu den Organisationen, die die Sache mit dem Web wirklich verstanden hat. Greenpeace twittert nicht nur schon vergleichsweise lange, sondern auch ziemlich aktiv und informativ. Zudem hat Greenpeace nun auch am vergangenen Freitag GreenAction gestartet … oder in Webdeutsch gesagt: GreenAction von Greenpeace jetzt in der ‘open beta’.
GreenAction ist eine Community zur Organisation von gemeinsamen und selbst initiierten Umwelt-Kampagnen. Da gibt es jetzt schon so nette Sachen wie die Kampagne zur Ergänzung des innerstädtischen Transportwesens, Wechselwelle – 100.000 neue Ökostrom-Haushalte bis zur Bundestagswahl oder ganz Konkretes Gen-Milch bei Allgäuland – Ohne mich!.
Über den Sinn einer solchen Community-Plattform mag man geteilter Meinung sein. Ich finde sie jedenfalls sinnvoll. Greenpeace hat meiner Ansicht nach den Namen und den Background um eine solche Community am Leben zu halten.
Optisch finde ich die GreenAction-Site ansprechend gestaltet. Etwas gewöhnungsbedürftig ist allerdings ihr Aufbau. Die Navigation, unterhalb eines Bühnenbereichs angesiedelt, trennt im Prinzip zusammengehörende Inhalte von einander. Man muss relativ oft suche, ob die gewünschte Info oder Funktion nun im Bereich über oder unter der Navigation angesiedelt ist.

Mein Problem dabei ist, dass ich mich immer wieder zwingen muss, über der Navigation nach Inhalten und Funktionen zu suchen. Es ist einfach anders gelernt und wenn über der Navigation noch etwa platziert ist, dann sind es zumeist vom konkreten Inhalt unabhängige Schmuckelemente oder einfach nur Logo, Meta-Navigation, etc.
Die Anmelde-Prozedur fand ich auch etwas hackelig. Mal angesehen, dass ich da gerne eine openID-Anmeldung gesehen hätte, vergibt man sein Passwort nicht von vorneherein selbst, sondern bekommt eines per Mail zugesandt. Statt einen aber nach ersten Anmeldung bei GreenAction direkt zur Passwort-Ändern-Seite zu lotsen, muss man diese selbst suchen. Schön wäre zudem, wenn man noch irgendwo administrieren könnte, über welche Aktion in der Community man per E-Mail informiert werden möchte.
Doch alles andere finde ich schon recht gelungen. Die inzwischen nicht mehr unübliche Integration der Verbreitung via Twitter und Facebook ist ebenso integriert, wie die gängigen Community-Features. Auch kann man pro Kampagne direkt einen Widget-Code bekommen, um dieses dann als Mash-up auf der eigenen Site zu positionieren.
Mein Fazit: Gute Idee mit den richtigen Features, doch leider folgt die Funktion all zu oft der Form … hier dem Design. Das macht die Site leider ein bisschen schlecht bedienbar. Aber es ist ja der Inhalt bzw. die Wirkung, die zählt …
von Matthias Zellmer





















