Neuste Zukunftsvision von Mircosoft

Immer wieder mal präsentiert Microsoft … und nicht nur die … solche Videos, in denen uns gezeigt wird, wie wir mit Hilfe modernster Technologien in Zukunft unseren Alltag gestalten werden.

Ich finde ja die Bewegungsabläufe der Menschen in diesen Videos immer etwas gewöhnungsbedürftig. Aber das hätte ich auch vor 5 Jahren von einem Video gesagt, dass voraussagt, dass wir in Zukunft unsere Handy-Displays streicheln werden ;-)

Schickt den IE6 in die Rente

Schon mehrfach, mehrfach, mehrfach habe ich mich mit dem Internet Explorer in der Version 6 beschäftigt. Dieser Browser wird im August 10 Jahre alt und gehört nun endlich in Rente geschickt.

Selbst Microsoft ist dieser Meinung und hat auf der diesjährigen CeBIT die Aktion IE6 Countdown gestartet. Deren Ziel ist es, die Nutzerquote des des Browser-Dinosauriers auf unter 1% zu bringen. Wie die Grafik oben zeigt, wird Microsoft vor allem in Asien noch einiges an Überzeugungsarbeit leisten müssen.

Aber auch in Deutschland ist das 1%-Ziel noch nicht erreicht. Laut IE6 Countdown hat der IE6 noch einen Marktanteil von 2,9%. Also: Haltet die Augen offen, ob nicht vielleicht doch noch irgendwer in eurem Umfeld den IE6 benutzt und gar nicht weiß, was er seiner Nutzerperformance und seiner IT-Sicherheit damit antut.

CSS3 Pie – CSS-Workarounds für alte IEs

Noch vor ein paar Jahren war es hauptsächlich der Netscape 4, der die Web-Entwickler regelmäßig zu irgendwelchen Hacks und Workarounds getrieben hat. In den letzten Jahren hat sich der Internet Explorer (IE), vor allem in der Version 6, zu dessen legitimen Nachfolger gemausert.

Eine neue Website, die Workarounds für alte IEs anbietet, ist CSS3 Pie. Derzeit ist dort nur eine Demo für einen Workaround zu Farbverläufen, Schatten und abgerundete Ecken, aber wenn ich die Ankündigung auf der Site richtig interpretieren, können wir schon bald mit weiteren Sachen rechnen.

Microsofts Social Media Newsroom

In letzter Zeit ist mir via Twitter mehrfach aufgefallen, dass Microsoft Deutschland wohl einen Social Media Newsroom haben soll. Ein solcher Social Media Newsroom ist im Prinzip ein Website, auf der jemand … in diesem Fall Microsoft … darstellt, was im Social Web über ihn veröffentlicht wird, bzw. gelegentlich auch, was von ihm im Social Web veröffentlicht wird.

Ein Blick in den Social Media Newsroom von Microsoft zeigt, dass dort Flickr-Bilder, Youtube-Videos, Twitter-Tweets, Blog-Einträge und Veröffentlichungen aus anderen Social Networks wie Facebook oder Xing angeteasert werden. Da ich dort bisher noch keine “negativen” Meinungsäußerungen über Microsoft gefunden habe, gehe ich mal davon aus, dass Microsoft dort zumindest automatisiert, wenn nicht sogar redaktionell, die diversen Eingänge aus dem Social Web filtert. Zudem kommt man vom Newsroom aus noch zu diversen Presse-Veröffentlichungen.

Die Website des Social Media Newsroom von Microsoft finde ich in ihrer Struktur und Aufmachung schon recht gelungen. Erinnert mich ein bisschen an meine Netvibes-Startseite oder eine Einstiegswebsite eines Vertical-Network wie Discover Outdoor. Aber was mir persönlich fehlt, ist die kommunikative Komponente bei diesem Newsroom, der sich ja schließlich mit dem Begriff Social Media schmückt. Außer das man Thomas Mickeleit, dem Direktor Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Microsoft Deutschland, eine E-Mail schicken kann … was interessanterweise hinter einem Button mit der Aufschrift “Ping me” versteckt ist, finde ich nichts, was an Social Media gemäße Kommunikation erinnert. Schade eigentlich … denn so ist es doch nur wieder eine Art von Broadcasting, was uns Microsoft dort präsentiert. Nur dass es diesmal sogar noch “unsere” Inhalte sind. Aber man darf wohl nicht zu viel erwarten von der “alten Schule”.

Googles Chrome überholt Apples Safari

Während sich im so genannten Browser-Kampf ganz vorne inzwischen Mozillas Firefox und Microsofts Internet Explorer zumindest bei den aktuellen Versionen auf Augenhöhe gegenübertreten, hat es im hinteren Feld laut der Net Applications Dezember-Statistik Googles Browser-Frischling Chrome geschafft, ganz knapp an Apples Safari vorbei zu ziehen.

Diese Entwicklung ist sicherlich auch dem geschuldet, dass Google den Chrome nun auch für Mac OS und Linux anbietet. Zudem ist es inzwischen auch möglich, den Chrome durch Plugins Dritter zu erweitern.

Auch in meinem persönlichen Umfeld sind inzwischen einige umgestiegen und nutzen den Chrome als ihren Erstbrowser. Sie äußern sich dabei durchaus zufriedenen … gerade im Bezug auf seine Schnelligkeit.

Dass sich Googles Chrome langsam zu etablieren scheint, ist auch vor dem Hintergrund von Googles Strategie bzgl. eigener Plattformen wie Android und Chrome OS interessant. In einer immer vernetzteren Welt mit solchen immer relevanten Phänomenen wie Cloud Computing und mobile Internet-Nutzung, scheint sich Google derzeit durchaus zukunftsweisend aufzustellen. Was aber eigentlich für niemanden eine Überraschung sein dürfte.

Via linux-community.de

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