Die charmante Kritik am IE6

Stuff and Nonsens im Firefox 3

Nachdem ich am Montag mit IE6 Death March auf eine Aktion hingewiesen habe, die fast schon gewalttätig daher kommt, hat uns der von mir sehr geschätzte Bigod auf eine deutlich charmantere Art der Kritik am veralteten Webbrowser Internet Explorer 6 hingewiesen.

Wie oben zu sehen handelt es sich bei Stuff and Nonsens um eine sehr schön gestaltete Website von Andy Clarke und seinen Leuten. Zumindest ist sie für die Nutzer von modernen Browsern sehr schön gestaltet. Wer jedoch mit einem veralteten Internet Explorer auf die Website geht, wird folgende Version zu sehen bekommen:

Stuff and Nonsens im Internet Explorer 6

Die Sprache der Optik ist eindeutig! Zudem kommt noch der folgende Hinweistext:

Hey old timer!
We’ve spotted that you are using an out-of-date version of Internet Explorer. It’s time to put on your parka and ride to a better browser such as Explorer 7, Firefox or Opera.

Ich finde, dass wir Web-Schaffenden uns ein Beispiel an dieser Website nehmen sollten und da wo es möglich ist nur noch monochrome Website für den IE6 anbieten sollten. Der Weg ist wegen seiner plakativen Art vielleicht sogar erfolgsversprechender, als alle noch so gut gemeinten Aktionen und Aufrufe. Man stelle sich mal vor, die IE6-Nutzer bekämen nach nur noch schwarz-weiße Websites zu sehen. Da würde wahrscheinlich sogar der Druck auf die Unternehmen steigen, die ihren Mitarbeitern bisher keinen modernen Browser verordnet haben.

Der März soll IE-Todesmonat werden

iedeath

Ich bin scheinbar nicht allein, mit meinem Aufruf Deinstalliert den Internet Explorer 6. Aber vielleicht war mein Aufruf nicht drastisch genug, denn die Website IE Death March ist nicht nur engagierter in ihrer Informationspolitik (“Things Younger Than IE6“) sondern auch etwas martialischer in der Wort- und Domainwahl. Sie rufen den März ’09 als den Monat aus, der nicht nur das Ende des IE6 darstellen soll, sondern er soll auch der Todesmonat für den betagten Browser sein. Was aber im Endeffekt auf das gleiche raus läuft.

Android als Netbook-Betriebssystem

android_netbook

Einige Unternehmen wie etwa Intel und Microsoft wollen den Netbook-Markt deckeln, indem sie Obergrenzen für alles mögliche einführen. Zum Beispiel will Microsoft, dass Netbook-Festplatten nicht größer als 16GB (SSD) oder 160GB (HDD) sein und nicht mehr als 1GB Arbeitsspeicher aufweisen dürfen. So soll gesteuert werden, dass die Verkäufe von “normalen” Notebooks nicht noch weiter abrutschen. Dies ist ein verständliches Ansinnen, das durch die doch eher geringe Akzeptanz von Linux als Netbook-Betriebssystem und dem (leider) immer noch nicht vorhandenem Apple-Netbook durchaus erfolgsversprechend erscheint.

Wenn da nicht mit Googles Android ein anderer Kandidat auf dem Markt der möglichen Netbook-Betriebssysteme aufgetaucht wäre. Aber warum eigentlich nicht? Statt einem veralteten oder abgespeckten neuen Betriebssystem, ist es doch auch durchaus denkbar, für den Netbook-Markt ein für mobile Endgeräte gedachtes System auszubauen, welches obendrein auch noch Open-Source ist.

Auch wenn Google vielleicht selbst noch gar nicht auf die Idee gekommen sein könnte … was ich mir irgendwie kaum vorstellen kann, was die Leutchen von Venturebeat da auf die Beine gestellt haben, dürfte Google gut und gerade Microsoft weniger gut gefallen. Es zeigt aber in jedem Fall, dass wenn man künstliche Beschränkungen einführen will, man schon über ein wirkliches und auch nachhaltiges Monopol verfügen sollte. Vielleicht hat Microsoft im Bezug auf die Beschränkungen für den Netbook-Markt vergessen, dass es inzwischen andere Spielkameraden im Bereich der Global Player gibt. Oder sie wollen es noch mal versuchen, wie in den guten alten Zeiten …

Microsoft Photosynth für alle

Photosynth ist schon länger als eine Anwendung bekannt, bei der aus vielen Einzelbildern ein Panoramabild zusammengesetzt wird, durch das man sich dann frei bewegen kann. Die Bilder werden dabei nicht verbogen, um sie zusammenzufügen, sondern an den Stellen zusammengesetzt, an denen Überlappungen vorhanden sind. So schafft Photosynth mehr oder minder räumliche Panoramen. Für jedes Synthy (so werden die Panoramen genannt) wird prozentual angezeigt, wie vollständig die zugehörige Bildersammlung ist.

Nun hat Microsoft seinen Panoramendienst Photosynth in eine interaktive Web-Anwendung verwandelt. Bisher konnten User lediglich einige Panoramen betrachten, die von Microsoft zur Verfügung gestellt wurden. Jetzt kann jeder selbst Panoramen erstellen.

Microsoft empfiehlt, Panoramen aus Bildersammlungen von 20 bis 200 sich überlappenden Bildern zu erstellen. Dafür stehen jedem User vorerst 20GB Online-Speicher zur Verfügung.

Voraussetzungen für die Nutzung von Photosynth ist als Betriebssystems Windows XP oder Vista und als Browser Internet Explorer 7 oder Firefox ab Version 2. Außerdem muss das Photosynth Browser-Plug-In installiert werden, um den Dienst nutzen zu können.

Ich finde den Dienst schon irgendwie beeindruckend. Auch wenn er bei mir recht langsam funktioniert – woran bestimmt aber auch mein Rechner und dessen grafische Kapazitäten Schuld sind.
Aber einige Dinge vermisse ich noch:

  • die Lokalisierung der einzelnen Panoramen auf einer Karte oder ähnliches
  • die Möglichkeit, bereits vorhandene Panoramen durch eigene Bilder ergänzen zu können

Bleibt abzuwarten, ob sich diesbezüglich noch etwas tut …

via heise.de

Noch am Rande: Nicht nur Startups, sondern auch global Playern wie Microsoft passiert es, dass nach dem Launch eines Services die Server in die Knie gehen… (via techcrunch.com)

Outlook: Fehlermeldung statt Hilfestellung

Outlook: Fehlermeldung statt Hilfestellung

Seit Tagen nervt mich beim Start von Outlook die oben zu sehende Fehlermeldung. Leider habe ich das Problem, dass ich … dreisterweise … mehr als einen Termin in Outlook eingestellt habe. Genauer gesagt, hab ich die ganzen Termine, der ganzen Agentur in Outlook drin! Aber statt mir zu helfen, den fehlerhaften Termin zu finden, damit ich ihn dann korrigieren kann, weist mich Outlook unbeirrbar auf den fehlerhaften Termin hin. Eindeutig ein Fall aus der Kategorie: Usability-Desaster!!!

PS: Wenn mir jemand einen Tipp geben kann, wie ich den besagten Termin mit einem verhältnismäßigen Aufwand identifizieren kann … ich wäre sehr dankbar.

Xobni – Outlook aufbohren

Xobni - Outlook aufbohren

Xobni ist nicht nur ein ultralustiges Wortspiel mit dem Begriff “Inbox”, sondern auch eine schicke Erweiterung für Outlook.

Xobni wird in der Sidebar dargestellt, hilft bei der Analyse des eigenen Mailverhaltens und erweitert Outlook um ein paar nette Features. So kann man zum Beispiel schnell sehen, wie lange man im Durchschnitt braucht um eine Mail zu beantworten, ob allgemein oder bei bestimmten Personen. Auch zeigt Xobni beim Betrachten einer Mail auch gleich die vorher von dem Sender empfangene Mails an. So erspart man sich das Anlegen von personenbezogenen Ordnern. Und so weiter und so fort …

Wer das kostenlose Tool mal testen will: Download Xobni

Klein Bloggers Jahresrückblick

Klein Bloggers Jahresrückblick

So! Das Jahr 2007 ist nun so gut wie aufgebraucht. Was nun noch übrig bleibt, ist mit Konsum, Futtern und Feiern vorbelegt. Darum möchte ich nun mal schauen, was meine Blogger-Seele so durchs Jahr getrieben hat.

Januar

Anfang des Jahres bezeichnetet ich Digitale Bilderrahmen noch als coole Sache. Nicht ahnend, dass sie mir im 2007er Weihnachtskonum-Exzess überall die Laune verderben würden. Zudem berichtete ich über Sponto, den Spiegel-Online-Avatar, der Second Life eben so erkunden wollte, wie mein persönlicher SL-Held … dessen Namen ich leider vergessen habe.

Februar

Im Februar fand ich es noch wichtig, der Welt in 5 Minuten erklären zu lassen, was Web2.0 ist. Wenn ich mich im Netz so umschau: Hat wohl nicht geklappt. Mir fehlte dazu wohl der perfekte Projektplan.

März

Von der Idee des Nutzergenerierten beflügelt, begeisterte mich im März auch die von User generated products. In dem Fall, dass diese digitaler Bauart sein würden, sollten diese auch wirklich nutzbar sein und somit legte ich kurze Zeit später einen Beitrag über Interaktionsdesign nach.

April

Im April schaffte ich es, einen Beitrag über Ökohoster zu schreiben, ohne den Begriff Klimawandel zu verwenden. Das würde mir heute so auch nicht mehr passieren. Auch entdeckte ich tinyURL in diesem Monat, eine Website, die mir über das ganze Jahr hinweg die Arbeit erleichterte.

Mai

Im Wonnemonat Mai bemerkte ich anerkennend, dass Spiegel Online bei Verweisen teilweise ganze Sätze ausgezeichnet (mehr…) und war mehr als angetan von Microsofts interaktivem Tisch-Interface namens Surface.

Juni

Auch im Juni ging es gleich mit der positiven Überraschung bzgl. Microsoft weiter, als auf der innovativen Vortragsvideo-Plattform TED Photosynth vorgestellt wurde. Eher traurig machte mich, dass Katrin Bauerfeind bei Ehrensenf aufgehört hat. Das sie jetzt im „richtigen“ Fernsehen zu sehen sein soll, sind sicher nur Gerüchte …

Ach ja … und wir haben aus unserem internen Blog das öffentliche Netzlogbuch gemacht.

Juli

Zur Mitte des Jahres wurde erst einmal die Lücke zwischen WM- und EM-Jahr mit einem grandiosen 3. Platz beim traditionellen Ernsthäuser Fußballturnier gestopft und die überraschenderweise durchaus beliebte Rubrik Wochenend-Musik bzw. WE-Musik ins Leben gerufen.

August

Der August startete mit dem Beitrag Umsonst Faxen, der mir erstmals das Gefühl vermittelte, dass wir mit dem Netzlogbuch da draußen wahrgenommen werden. Zudem wurde der Smiley 25 Jahre alt.

September

Im September stellte ich die Frauen bzw. die Art und Weise, wie sie das Web nutzen in den Fokus meiner Recherchen. Aber nicht ohne zuvor das Web als möglichen Sieger auf dem Formate-Wettstreit zwischen Bluy-Ray-Disk und HD-DVD ins Spiel zu bringen.

Oktober

In meinem Geburtsmonat habe ich mich ausführlich über booking.com ausgelassen. Eine Hotel-Buchungswebsite, die durch besonders gute Nutzbarkeit brilliert. Auch versuchte ich, all die Journalisten da draußen zu beruhigen: Blogger beißen nicht!

November

Android bzw. die Berichte darüber begegneten mir zum ersten Mal im November. Diesbezüglich bin ich schon sehr gespannt, was ich dazu im November 2008 schreiben würde oder sogar werde. Weiter bekam ich im vergangenen Monat meinen Wunsch nach einer persönlichen Tagcloud von yasni.de erfüllt.

Dezember

In diesem Monat prognostizierte ich das Aussterben der Festplatte, wie sie derzeit in Computersystemen vorherrscht und gratulierte der Systemgattung zum 10. Geburtstag, die sich durch eine lange, umgekehrt chronologisch sortierte Liste von Einträgen auszeichnet, die in bestimmten Abständen umbrochen wird: das Weblog.

Das war er auch schon, der Klein-Bloggers-Jahresrückblick. Ich hoffe, ihr hattet beim Lesen mindestens so viel Spaß, wie ich Freude beim Schreiben … und das nicht nur bei diesem Beitrag.

openID wird salonfähig

openID wird salonfähig

Das Ende von tausend unterschiedlichen Identitäten bei tausend unterschiedlichen Web-Angeboten mit (zur Freude von IT-Sicherheitsexperten) den tausend zugehörigen unterschiedlichen Passwörtern naht. Mit openID scheint sich ein gemeinsamer Nenner bezüglich des Identitätsmanagements anzunähern. Nachdem Google und Microsoft erkennen lassen, dass sie sich ernsthaft mit openID auseinandersetzen, könnte ein wichtiger Quasi-Standard entstehen, der die aktuelle unübersichtliche Praxis ablösen könnte.

Wer nun mehr über openID erfahren möchte, dem sei hiermit der Beitrag OpenID – Besser einloggen! auf corepluse.de oder schlichtweg der Wikipedia-Eintrag bzw. die offizielle Website zu openID ans Herz gelegt.

Vista-style Toolbar mit CSS

Vista-style Toolbar mit CSS

Sollte Microsoft mit Vista einen neuen Design-Trend gesetzt haben? Wenn ja, dann könnte sich für Web-Entwickler, die sich mit diesem Trend beschäftigen wollen bzw. sollen, ein Blick auf den Itookia-Blog-Beitrag “How to create VISTA style toolbar with CSS” lohnen.

Dort wird sehr anschaulich beschrieben, wie mittels CSS eine Toolbar im Vista-Style umgesetzt werden kann.

DMMK Stuttgart

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Letzte Woche war mir die Teilnahme am Deutschen Multimedia Kongress in Stuttgart vergönnt. Leider konnte ich erst am zweiten Tag des Kongresses teilnehmen und habe damit den einen oder anderen, laut Augenzeugenberichten interessanten Beitrag verpasst. Insbesondere die Keynote von Tom Klinkowstein, „Shut up and listen: Design thinking/Design listening” soll recht eindrucksvoll gewesen sein.

Von den beiden Workshops mit den Themen “Bewegtbilder im Netz” und “Marketinginstrument Online Communities” habe ich mich für ersteres Entschieden. Insbesondere die Vorträge zu den Themen “Mediacenter – Der Brückenschlag vom Arbeitszimmer auf die Couch” und Joost – P2P mit Erlösmodell” haben mich zu meiner Entscheidung bewogen. Im Vergleich zum ersten Tag fiel die Teilnehmeranzahl des Workshops mit einem gefühlten Verhältnis von 1/1 (Teilnehmer/Lektoren) recht bescheiden aus.

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Nach einer guten Einführung von Herrn Tewinkel (ehemals BahnTV) in das Thema Bewegtbild begann der Workshop mit einer Präsentation von fischerAppelt, wo man nach dem Kauf von DaimlerChrysler tv.media nun das markenunterstützende Videoportal mercedes-benz.tv betreibt. Die von Scholz & Volkmer realisierte Website richtet sich an eine junge, internetaffine Zielgruppe. Die stimmig gestaltete Website wurde recht stark an Apples Interfacedesign angelehnt, insbesondere die Verwandschaft zu Apples Coverflow ist augenscheinlich. Die Bedienbarkeit ist dabei sehr gut, einzig eine einfache Bookmarkmöglichkeit fehlt, was der komplett in Flash realisierten Umsetzung geschuldet ist. Mercedes-benz.tv führt hier im Bereich Video in meinen Augen das fort, was die seligen Mercedes-Mixtapes als Audioangebot begonnen hatten. In meinen Augen ein cleveres Instrument, eine junge Zielgruppe an Mercedes-Benz heranzuführen. Auf der Einstiegsseite wird der Zuschauer übrigens TV typisch von einer Moderatorin (Tanja Bülter) begrüßt. Ich für meinen Teil kann mich mit Moderatoren auf Websites noch immer nicht so recht anfreuden, es wirkt auf gewisse Weise anachronistisch.

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Um moderierte Videopräsentationen geht es auch bei targa.tv. Auf die Frage nach den Monetarisierungsmöglichkeiten von Bewegtbildern im Netz antwortet Herr Christian Gummig mit dem Begriffen “Transaktionsorientierte Medienformate”, einer eleganten Umschreibung für die schlichte Übertragung von TV-Shopping ins Internet. Ich gehöre hier sicher nicht zur richtigen Zielgruppe, allerdings denke ich, daß es schwierig werden dürfte, ein auf hochgradig asymmetrischer Informationsverteilung zwischen Käufer und Verkäufer basierendes Verkaufsprinzip vom TV ins Internet zu transferieren, wo Vergleichbarkeit und umfassende Informationsmöglichkeiten nur wenige Klicks entfernt liegen. Man wird sehen, offensichtlich wird für einen bekannten e-Commerce Betreiber bereits produziert…

Hendrik von Beust (Atkon) weist in seinem interessanten Vortrag “Evaluation und Erfolgsmessung” auf die Auswirkungen hin, welche die immer stärkere Verwendung von AJAX-Elementen und Videoclips im Hinblick auf die gemessenen PIs hat: Die Anzahl der Seitenaufrufe sinkt. Videoinhalte lassen Websitebesucher länger “unbeweglich” auf einer Seite verweilen, was gemessen auf die Gesamtdauer des Besuches zu geringeren Klickraten führt. Insbesondere bei Portalen mit großem Videoanteil kommt es zu einem paradoxen Effekt: Die Vermarktungsfähigkeit dieser Angebote sinkt, obwohl die Aufmerksamkeit, die der User auf einer Seite aufbringt um ein Vielfaches höher liegt als bei schnellem Klicken. Das Marktforschungsinstitut Nielsen ist daher dazu übergegangen, bei der Evaluation von Webgeboten die Verweildauer als zentrales Kriterium zugrunde zu legen. PIs werden lediglich ergänzend aufgeführt. Das Messen der Verweildauer ist jedoch schwieriger, als ein bloßes Erfassen der Seitenaufrufe (Wobei selbst hier je nach eingesetzter Software oft Unterschiede bis zu 30% auftreten). Vergessene Browserfenster oder-tabs können die tatsächliche Verweildauer, während der ein User einer Seite tatsächlich seine Aufmerksamkeit schenkt, verzerren. Hier verbirgt sich noch großes Verbesserungspotential.

Ich mache es kurz und schmerzlos: Die beiden heiß erwarteten Vorträge zu den Themen Mediacenter und Joost fanden schlicht nicht statt. Frau Vanessa Weihbrecht, Product Marketing Manager von Microsoft Deutschland war nicht erreichbar und erschien ohne Angabe von Gründen einfach nicht zur Konferenz. Wie schön es doch gewesen wäre, von Microsoft einmal positiv überrascht zu werden… Über den Joost-Vortrag wurde seitens DMMK übrigens kein Wort mehr verloren – sehr schade.

Und so fällt mein Fazit leider etwas zwiegespalten aus: Zwei sehr gute Vorträge, ein anachronistisches Vermarktungskonzept, bestätigte Vorurteile und zwei vakante Referatsthemen, deren Zeitfenster mit einer Tasse Kaffe und einem netten Gespräch gefüllt werden konnte. Auch nicht das Schlechteste.

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