Rugby on Rails
Link: de.youtube.com
Heute gibt´s ausnahmsweise mal Werbung für die Konkurrenz Mitbewerber. Das Ding trifft´s wirklich auf den Punkt.
Ach ja, nen “Style-Guide” haben wir übrigens auch. Glaub ich.
via stylespion
von Artur Richter
Nette Interview-Serie auf Stylespion
Ich muss jetzt hier mal Werbung für ein anderes Blog machen. Auf stylespion gibt es eine lose Serie namens 15+1 Fragen an … von interessanten kleinen Interviews mit netten Menschen aus der erweiterten IT-Branche (ich hoffe, ich kann das einfach so behaupten). Die Serie von stylespion-Betreiber Kai Müller ist sehr nett, da es dort ordentlich menschelt und man so (eine kleine Portion Voyeurismus vorausgesetzt) einen schönen Eindruck davon bekommt, dass hinter den ganzen Blogs, Websites und Software-Stücken auch Menschen sitzen.
Im neuesten Eintrag beantwortet Cem Basmann die 15+1 Fragen und erwähnt ganz nebenbei auch unseren agentur-internen Lieblingsladen außerhalb der Stuttgarter Stadtgrenze: Harry’s Hafenbasar in Hamburg St.Pauli. Unbedingt lesen! Immer! Alle!
von Matthias Zellmer
Besuch beim World Usability Day Stuttgart
Vergangene Woche Donnerstag besuchte ich mit meiner Kollegin Sarah die Veranstaltung des World Usability Days (WUD) in Stuttgart. Weltweit stand an diesem Tag die Benutzungsfreundlichkeit von diversen Geräten, wie Kaffeemaschinen und Navigationsgeräten, Software und Websites und vielen anderen technischen Produkten im Mittelpunkt von zahlreichen Veranstaltungen.
Die Veranstaltung in Stuttgart war grob in drei Teile gegliedert. Einmal die Ausstellung, auf der jeder Besucher sich hautnah einen Überblick über Alltagsproblematiken am Produkt informieren konnte. Dann eine Vortragsreihe für interessierte Laien zum Thema Usability und eine Vortragsreihe für so genannte Experten. Die Unterteilung in Laien-und Expertenvorträge war eine sehr sinnvolle Änderung im Vergleich zum letzten Jahr.
Wir haben uns vier Vorträge aus der Expertenreihe angehört. Besonders gut hat mir der Vortrag über „User Experience“ von JProf. Marc Hassenzahl (Uni Koblenz-Landau) gefallen. Der Psychologe plädierte dafür, dass Gebrauchsgegenstände nicht nur usable, also gut benutzbar sein sollten, sondern deren Nutzung auch Freude machen muss. Er sprach von hedonistischen Qualitäten, die üblicherweise sehr geschätzt werden, aber in der Regel nicht zur alleinigen Kaufentscheidung herhalten dürfen. Denn es fehlt die rationale Rechtfertigung, sich etwas einfach nur schönes zu kaufen. Aber nur all zu oft kann das Schöne, Neue, Überraschende ausschlaggebend für eine Kaufentscheidung sein.
Sehr abgefallen gegenüber dem ersten, ist der Vortrag von Olaf Preissner von Harman International. Er war fast ausschließlich werblich und für einen Vortag aus der Expertenreihe ohne Erkenntnisgewinn.
Hingegen wieder sehr interessant, war der Vortrag von Prof. Harald Reiter (Uni Konstanz). Er zeigte Forschungsergebnisse zu neuen Interaktionsmethoden mit Displayarten aller Größen. Es war ein sehr intensiver Vortrag mit vielen veranschaulichenden Filmen und lehrreichen Beispielen.
Der letzte Vortrag kam von Sascha Martini und Amelie Duckwitz von Bassier, Bergmann & Kindler. In ihrem Vortrag ging es vornehmlich um die Verständnisprobleme, die die Usability bei ihren Kunden hat. Das Kerngeschäft von Bassier, Bergmann & Kindler ist die Erstellung von Unternehmenswebsites. Ihre Ansprechpartner sind die Marketingabteilungen der Firmen, die sich nicht so leicht von den Vorteilen einer usable gestalteten Website überzeugen lassen.
Alles in allem bin ich recht zufrieden mit dem Tag. Ich fand ihn erkenntnisreich. Vor allem freut es mich, dass die Veranstalter aus den Kritiken im letzten Jahr gelernt haben und die Vortragsreihen zielgruppengerechter gestaltet haben. Durch ein Gewinnspiel wurden zudem zusätzliche Anreize geschaffen, bei den diversen Tests und Vorführungen des Ausstellungsteils teilzuhaben.
Bilder vom WUD Stuttgart gibt es übrigens in Michael Mareks Flickr-Sammlung zu sehen.
von Matthias Zellmer
Ins Blaue hinein

Dies ist eine Initiative gegen gestalterisches Arbeiten ohne Briefings, Konzepte, ohne Kenntnis des Kunden oder Zeit, sich mit letzterem zu beschäftigen. “Machen Sie einfach ein paar Vorschläge und wir suchen uns dann einen hübschen aus.” Hier wird thematisiert, was unzählige von Kreativen seit Jahren bemängeln.
Eine schöne Analogie verdeutlicht die Problematik.
von Artur Richter
7 Grundregeln
für ein erfülltes Arbeitsleben. Streicht den Begriff “Designer” einfach raus und ersetzt ihn mit einer beliebigen anderen Berufsbezeichnung, gerne auch mit dem Begriff “Agentur”. Leider hat der Übersetzer das noch nicht so ganz kapiert…
Die (bessere) englische Originalversion gibts daher hier.
über pixelgrafix
von Artur Richter


