Tizen – Linux für mobil
Was soll man als Smartphone-Hersteller machen, wenn man vor der Auswahl eines Betriebssystems für seine mobilen Endgeräte steht. Okay, wenn man Apple heißt, dann ist das kein Problem, da man dort sowieso das Selbstverständnis hat, dass Hardware und Betriebssystem zusammengehören. Und gut, wenn man Nokia heißt, trifft man vielleicht sowieso die eine oder andere selbstzerstörerische Entscheidung. Aber ansonsten? Da wählt man eben Google, also Android.
Oder man startet, wie zuletzt Samsung und Intel (als treibende Kräfte), noch einmal den Versuch mit Tizen ein weiteres MobileOS zu puschen.
Tizen gehört als registrierte Warenmarke zur Linux Foundation von Linus Torvalds und ist aus den Linux-basierten MobileOS MeeGo und LiMo hervorgegangen. Die Tizen Plattform ist seit Ende April in einer erster stabile Version (Larkspur) verfügbar.
Tizen wurden neben Smartphones, Tablets und Netbooks, auch für den Einsatz auf Fernsehern und in Autos entwickelt und Tizen-Apps werden in HTML5 und JavaScript geschrieben.
von Matthias Zellmer
TED-Video: Drahtlose Medizin
Da es für mich thematisch gerade so gut passt, gibt es hier heute ein Video von einem TED-Vortrag zu einem medizinischen Thema … Eric Topol: The wireless future of medicine.
von Matthias Zellmer
Wakemate macht das Handy zum sanften Wecker
Irgendwie habe ich mich in letzter Zeit recht häufig über Wecker unterhalten. Vor allem darüber, dass ich, wenn ich keinen Termin habe, auf die Dienste eines solchen verzichte. Was dazu geführt hat, dass mich nun mein innerer Wecker weckt und ich dadurch nicht nur ausgeschlafener bin, sondern interessanter Weise in aller Regel auch früher aufstehe. Das hat sicher auch etwas damit zu tun, dass ich so kaum völlig gerädert aus einer Tiefschlaf-Phase gerissen werde.
Für Handy-Besitzer, die meiner Methode nicht trauen und trotzdem lieber zu einem geeigneten Zeitpunkt im REM-Schlafzyklus geweckt werden wollen, gibt es bald den Wakemate. Das ist ein neues, mit dem iPhone und anderen mobilen Geräten kommunizierendes Armband, das den besten Weckzeitpunkt in einem vom Besitzer vorgegebenen Weckzeitfenster ermittelt und dann das mobile Gerät seinen Dienst als Wecker erledigen lässt.
Zudem hilft die zugehörige Software bei der Schlafanalyse und kann anhand in der Nacht gesammelter Daten dabei helfen, die Ursachen von Schlafstörungen zu erkennen.
Wakemate ist derzeit noch in der Pre-Order-Phase, die ersten Geräte sollen jedoch Ende Januar in den Verkauf gehen. Unterstützt werden neben dem iPhone, auch Android-Handys, Blackberrys, Windows Mobile Phones, Palms und Handys mit Java, sowie der iPod Touch.
Via gizmodo.de
von Matthias Zellmer


