Meine fairen Bio-Regungen
Wie neulich schon erwähnt läuft zurzeit die FaireWoche mit dem Thema Doppelt gut! Bio im Fairen Handel und dazu hat Karma Konsum einen Blog-Karneval ausgerufen:
Schreibt bitte, wie ihr ganz persönlich darüber denkt und wie ihr dem Fairtrade-Gedanken gegenüber eingestellt seid.
Na, dann tue ich das mal:
Manche schreiben es meinem Sternzeichen zu, ich bin ein großer Verfechter des Fairness-Gedankens. Ungerechtigkeiten können mich auf die Palme bringen, wie nichts anderes auf der Welt. Wer jetzt denkt, „Super, dass ist DER Mann fürs Thema FairTrade und so”, hat damit nur bedingt recht. Wenn einen etwas im Kern seines eigenen Wesens so sehr beschäftigen kann, dass es einer der ganz wenigen Auslöser für wütende Proteste und Anklagen ist, dann kann einen das auch richtig fertig machen. Darum gilt es in einem solchen Zusammenhang Strategien zu entwickeln, die es einem ermöglichen immer noch am Alltagsleben teilnehmen zu können. Mir hilft diesbezüglich ein Spruch eines Freundes, der in einer Kommune lebt:
Nur nicht dogmatisch werden!
Will heißen: Alles mit einem gesunden Mass. Seit mir das bewusst ist, kann ich mit gutem Gewissen in ein normales Restaurant gehen und dort zum Beispiel eine Portion Pasta mit Carbonara-Soße essen und anschließend einen Kaffee trinken. Auch wenn davon nichts fair gehandelt oder in Bio-Qualität ist. Es geht.
Wenn ich Lebensmittel einkaufe, achte ich schon deutlich stärker auf die zugehörigen Labels. Kaffee, Kakao und oft auch Schokolade (bin kein großer Schokoladenesser) für den privaten Konsum kaufe ich in aller Regel aus fairem Handel. Bei tierischen Produkten wie Milch und Fleisch kauf ich meist Bio. Bei pflanzlichen Produkten bin ich nicht so strickt. Da greife ich aber gerne auf regionale und saisonale Produkte zurück.
Bei Kleidung tue ich mir mit dem FairTrade-Gedanken noch etwas schwerer. Keine Ahnung warum. Ich habe mir aber jetzt mal den RSS-Feed des Grüne-Mode-Blogs abonniert. Vielleicht hilft es ja, auch diesbezüglich meine Wahrnehmung zu schärfen und nach und nach auf grünere Mode umzusteigen. Aber auch hier wird bei mir gelten:
Nur nicht dogmatisch werden!
von Matthias Zellmer
Photoshop ersetzt nicht den Verstand
Nachdem unsere, die Retusche so liebende Auszubildende, gestern offiziell bestätigt bekommen hat, dass sie ihre Abschlussprüfung bestanden hat, folgen jetzt ein paar mahnende Beispiele, die zeigen, was alles schief laufen kann, wenn man beim Retuschieren den Kopf nicht gebraucht.
Die Beispiel sind übrigens nicht von ihr, sondern werden auf dem Blog PhotoshopDisasters zusammengetragen.
von Matthias Zellmer
Airwalk Prototypes
Ja sowas geiles. Auf airwalkprototypes.com kann man sich durch einen Haufen fetter, alter Airwalks aus den 80ern klicken. Hach, da wird einem ja ganz warm ums Herz. Wer hätte gedacht, diese Rubberpads jemals wiederzusehen. Ein paar Comics gibt´s auch sehen und wer möchte kann seinen individuell kolorierten Schuh posten. Die Seite ist zwar lowtecmäßig umgesetzt, aber was soll´s, der Wille zählt. Das einzig wirklich frustrierende sind die Summen, die man für ein Paar berappen müsste – insofern man die passende Schuhgrösse hätte…
Airwalk ist übrigens ein weiteres Beispiel für ein einst innovatives Unternehmen, das beim Sprung in die große Markenwelt in der totalen Mittelmäßigkeit versunken ist. Die Gründe hierfür sind sicherlich nicht zuletzt der Ausstieg von einem seiner Gründer sowie die winkenden Discounter-Dollars… Immerhin hat sich airwalk in den letzte Jahren wieder auf alte Qualitäten rückbesonnen und Klassiker wie den VIC wieder aufgelegt.
Wer jetzt von retro noch nicht genug hat, kann direkt auf retroskatestickers.com weiterstöbern.
irgendwie über ffffound…
von Artur Richter
John Deere Shop
Gerade der Hit bei uns: Der John Deere Shop!
Man beachte vor allem solche netten Produkte wie die Gummibärchen in Traktor-Form oder das Riesen-Mikado mit einer Stablänge von einem Meter. Sehr schön … sehr schön! Und wer braucht hippe Mode-Labels, wenn man auch seinen Kleiderschrank mit John Deere oder Stihl Klamotten vollpacken kann …
von Matthias Zellmer
Big Cartel – Online-Shop eröffnen

Gerade bin ich beim Anschauen der schönen Shirts von MUMU, einem neuen jungen Asperger Label (nahe Stuttgart), auf den kostenlosen Shop-Anbieter Big Cartel aufmerksam geworden. Der Anbieter wirbt mit dem Slogan “Simple Stores for DIY Rockstars” und ganz so scheint es auch zu funktionieren. Bei Big Cartel kann man sich à la Spreadshirt einen eigenen Shop eröffnen und diesen nach Belieben anpassen und “stylen”, um dann dort seine Produkte zu verkaufen. Der Default-Shop von Big Cartel ist sehr schlicht gehalten und kommt ohne unnötigen Schnick-Schnack aus. Die Bezahlung wird über eine PayPal-Funktion abgewickelt. Echt eine nette Sache – schaut es Euch doch einfach mal an! Außerdem stößt man beim Durchklicken der verschiedenen Big Cartel-Shops auf echte Leckerbissen für Musik- und Shirt-Liebhaber.
von Simon Schmid




















