Gedanken zu Mozillas Smartphone-Konzept Seabird

Es wird wohl kaum jemand ernsthaft der Aussage widersprechen, dass der Smartphone-Markt zu den Technologie-Segmenten gehört, die in den kommenden Jahren die rasanteste Entwicklung nehmen werden. Vor allem nicht, wenn man sich oben das Video zu Mozillas Smartphone-Konzept Seabird ansieht.

Vor allem die Ein- und Ausgabe-Szenarien, die hier unter kreativer zur Hilfenahme von diversen Sensoren und Projektoren gezeigt werden, finde ich recht zukunftsweisend. Gepaart mit intelligenten Schnittstellen und Synchronisationsmechanismen wie sie die Schweden von TAT skizzieren, sehe ich die voll vernetzte Zukunft schon deutlich vor der Tür stehen.

Einige Wermutstropfen sind dabei die persönliche Strahlenbelastung, die mit diesen Technologien einhergehen und die Tatsache, dass zum Betrieb dieser ganzen Geräte stetig Energie zur Verfügung stehen muss. Aber vielleicht zeigt ja Samsung mit seinem Blue Earth Smartphone hier schon die richtige Richtung an, in die die Entwickler zukunftsfähiger Gadgets auch immer denken sollten.

via trendpiraten.tv

ThunderCal bringt den Google Kalender in den Thunderbird

Meine Mails lese und verwalte ich in Mozillas Thunderbird. Meine Termine im Google Kalender. Von früher, als ich noch mit Microsofts Outlook arbeitete, bin ich es jedoch gewohnt, dass ich Mails und Termine in einem Programm verwalten kann. Macht eigentlich nur zum Teil einen Sinn, da Mails und Termine nur bedingt etwas miteinander zu tun haben, aber der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier. Vielleicht wurde ich darum auch nicht so recht mit Mozillas Kalender Sunbird warm. Vielleicht hatte es auch etwas damit zu tun, dass ich die Synchronisation zwischen meinem Google Kalender und anderen Mail-Programmen nie so richtig befriedigend hin bekam. Irgendwas hakte dabei immer.

Meine aufkeimende Verzweiflung wurde von einer ziemlich simplen Erweiterung für den Thunderbird in Luft aufgelöst: ThunderCal. Diese macht sich die Tatsache zunutze, dass der Thunderbird auch Webseiten darstellen kann. Und nun kann ich über den durch die Erweiterung in der Symbolleiste hinzugefügten Button, den Google Kalender direkt in einem Tab im Thunderbird aufrufen … und dort nutzen. Perfekt!

Anhang-Erinnerung im Thunderbird

Beispiel-Mail-Fenster mit Anhangsmeldung

Wie oft habe ich schon Mails weggeschickt, bei denen ich ausführlichst zu einer angehängten Datei Stellung genommen habe, und dann das Anhängen der Datei vergaß. Umgekehrt habe ich auch schon oft Mail-Pärchen bekommen, bei der die zweite im Prinzip nur den Text “… und hier noch der Anhang” beinhaltete.

Das Problem ist allem Anschein nach so verbreitet, dass das Mail-Programm Thunderbird in der aktuellen 3. Version standardmäßig eine Erweiterung mitbringt, die den Mailtext nach für Mails mit Anhang typischen Schlagwörter durchforstet und einen per Einblendung an diesen Anhang erinnert.

Das hört sich für einige sicher nach einer Kleinigkeit an, aber ich finde, dass es den Kern von Software an sich trifft. Sie muss ein Werkzeug sein, das seinen Zweck erfüllt und dabei die Nutzer unterstützt, dies möglichst gut zu tun.

Mozillas Jetpack-Projekt will Firefox-Erweiterungen verbessern

Mozilla will die Art und Weise wie Erweiterungen für den Firefox entwickelt werden auf neue Füße stellen. Das zugehörige Projekt heißt Jetpack.

Jetpack ist im Prinzip eine Firefox-API mit einer Bibliothek und soll das Entwickeln von Erweiterungen einfacher und komfortabler machen. Zudem soll mit Jetpack die Handhabung von Erweiterungen verbessert werden.

Weitere Informationen zu Jetpack, sowie einige Links zum Projekt gibt es auf der Mozilla Labs Website.

Googles Chrome überholt Apples Safari

Während sich im so genannten Browser-Kampf ganz vorne inzwischen Mozillas Firefox und Microsofts Internet Explorer zumindest bei den aktuellen Versionen auf Augenhöhe gegenübertreten, hat es im hinteren Feld laut der Net Applications Dezember-Statistik Googles Browser-Frischling Chrome geschafft, ganz knapp an Apples Safari vorbei zu ziehen.

Diese Entwicklung ist sicherlich auch dem geschuldet, dass Google den Chrome nun auch für Mac OS und Linux anbietet. Zudem ist es inzwischen auch möglich, den Chrome durch Plugins Dritter zu erweitern.

Auch in meinem persönlichen Umfeld sind inzwischen einige umgestiegen und nutzen den Chrome als ihren Erstbrowser. Sie äußern sich dabei durchaus zufriedenen … gerade im Bezug auf seine Schnelligkeit.

Dass sich Googles Chrome langsam zu etablieren scheint, ist auch vor dem Hintergrund von Googles Strategie bzgl. eigener Plattformen wie Android und Chrome OS interessant. In einer immer vernetzteren Welt mit solchen immer relevanten Phänomenen wie Cloud Computing und mobile Internet-Nutzung, scheint sich Google derzeit durchaus zukunftsweisend aufzustellen. Was aber eigentlich für niemanden eine Überraschung sein dürfte.

Via linux-community.de

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