Gedanken zu Mozillas Smartphone-Konzept Seabird
Es wird wohl kaum jemand ernsthaft der Aussage widersprechen, dass der Smartphone-Markt zu den Technologie-Segmenten gehört, die in den kommenden Jahren die rasanteste Entwicklung nehmen werden. Vor allem nicht, wenn man sich oben das Video zu Mozillas Smartphone-Konzept Seabird ansieht.
Vor allem die Ein- und Ausgabe-Szenarien, die hier unter kreativer zur Hilfenahme von diversen Sensoren und Projektoren gezeigt werden, finde ich recht zukunftsweisend. Gepaart mit intelligenten Schnittstellen und Synchronisationsmechanismen wie sie die Schweden von TAT skizzieren, sehe ich die voll vernetzte Zukunft schon deutlich vor der Tür stehen.
Einige Wermutstropfen sind dabei die persönliche Strahlenbelastung, die mit diesen Technologien einhergehen und die Tatsache, dass zum Betrieb dieser ganzen Geräte stetig Energie zur Verfügung stehen muss. Aber vielleicht zeigt ja Samsung mit seinem Blue Earth Smartphone hier schon die richtige Richtung an, in die die Entwickler zukunftsfähiger Gadgets auch immer denken sollten.
via trendpiraten.tv
von Matthias Zellmer
ThunderCal bringt den Google Kalender in den Thunderbird
Meine Mails lese und verwalte ich in Mozillas Thunderbird. Meine Termine im Google Kalender. Von früher, als ich noch mit Microsofts Outlook arbeitete, bin ich es jedoch gewohnt, dass ich Mails und Termine in einem Programm verwalten kann. Macht eigentlich nur zum Teil einen Sinn, da Mails und Termine nur bedingt etwas miteinander zu tun haben, aber der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier. Vielleicht wurde ich darum auch nicht so recht mit Mozillas Kalender Sunbird warm. Vielleicht hatte es auch etwas damit zu tun, dass ich die Synchronisation zwischen meinem Google Kalender und anderen Mail-Programmen nie so richtig befriedigend hin bekam. Irgendwas hakte dabei immer.
Meine aufkeimende Verzweiflung wurde von einer ziemlich simplen Erweiterung für den Thunderbird in Luft aufgelöst: ThunderCal. Diese macht sich die Tatsache zunutze, dass der Thunderbird auch Webseiten darstellen kann. Und nun kann ich über den durch die Erweiterung in der Symbolleiste hinzugefügten Button, den Google Kalender direkt in einem Tab im Thunderbird aufrufen … und dort nutzen. Perfekt!
von Matthias Zellmer
Anhang-Erinnerung im Thunderbird
Wie oft habe ich schon Mails weggeschickt, bei denen ich ausführlichst zu einer angehängten Datei Stellung genommen habe, und dann das Anhängen der Datei vergaß. Umgekehrt habe ich auch schon oft Mail-Pärchen bekommen, bei der die zweite im Prinzip nur den Text “… und hier noch der Anhang” beinhaltete.
Das Problem ist allem Anschein nach so verbreitet, dass das Mail-Programm Thunderbird in der aktuellen 3. Version standardmäßig eine Erweiterung mitbringt, die den Mailtext nach für Mails mit Anhang typischen Schlagwörter durchforstet und einen per Einblendung an diesen Anhang erinnert.
Das hört sich für einige sicher nach einer Kleinigkeit an, aber ich finde, dass es den Kern von Software an sich trifft. Sie muss ein Werkzeug sein, das seinen Zweck erfüllt und dabei die Nutzer unterstützt, dies möglichst gut zu tun.
von Matthias Zellmer
Mozillas Jetpack-Projekt will Firefox-Erweiterungen verbessern
Mozilla will die Art und Weise wie Erweiterungen für den Firefox entwickelt werden auf neue Füße stellen. Das zugehörige Projekt heißt Jetpack.
Jetpack ist im Prinzip eine Firefox-API mit einer Bibliothek und soll das Entwickeln von Erweiterungen einfacher und komfortabler machen. Zudem soll mit Jetpack die Handhabung von Erweiterungen verbessert werden.
Weitere Informationen zu Jetpack, sowie einige Links zum Projekt gibt es auf der Mozilla Labs Website.
von Matthias Zellmer
Googles Chrome überholt Apples Safari
Während sich im so genannten Browser-Kampf ganz vorne inzwischen Mozillas Firefox und Microsofts Internet Explorer zumindest bei den aktuellen Versionen auf Augenhöhe gegenübertreten, hat es im hinteren Feld laut der Net Applications Dezember-Statistik Googles Browser-Frischling Chrome geschafft, ganz knapp an Apples Safari vorbei zu ziehen.
Diese Entwicklung ist sicherlich auch dem geschuldet, dass Google den Chrome nun auch für Mac OS und Linux anbietet. Zudem ist es inzwischen auch möglich, den Chrome durch Plugins Dritter zu erweitern.
Auch in meinem persönlichen Umfeld sind inzwischen einige umgestiegen und nutzen den Chrome als ihren Erstbrowser. Sie äußern sich dabei durchaus zufriedenen … gerade im Bezug auf seine Schnelligkeit.
Dass sich Googles Chrome langsam zu etablieren scheint, ist auch vor dem Hintergrund von Googles Strategie bzgl. eigener Plattformen wie Android und Chrome OS interessant. In einer immer vernetzteren Welt mit solchen immer relevanten Phänomenen wie Cloud Computing und mobile Internet-Nutzung, scheint sich Google derzeit durchaus zukunftsweisend aufzustellen. Was aber eigentlich für niemanden eine Überraschung sein dürfte.
von Matthias Zellmer
Mozilla will Identitäten-Management des Firefox evolutionieren
Laut der entsprechenden Roadmap der Mozilla Foundation soll der Firefox für seiner Nutzer schon bald deutlich hilfreicher sein, wenn es darum geht, seine zahlreichen Accounts im Web zu verwalten. Der so genannte Account Manager wird auf dem bisherigen Password Manager und den Weave Identitätskomponenten wie OpenID und einem Auto-Login basieren.
Als passionierter Firefox-Nutzer mit einer wirklich großen Anzahl an Accounts, die alle wild im Web verteilt sind, finde dieses Vorhaben der Mozilla Foundation sehr begrüßenswert. Natürlich müssen ausreichend Sicherheitsmechanismen greifen, doch muss die ganze Sache trotzdem komfortabel zu verwenden sein. Auch gut finde ich, dass von vorne herein globale Profile vorgesehen sind, um die jeweiligen Accounts auf mehreren Rechnern zur Verfügung zu haben.
Also ich freue mich schon auf den neuen Account-Manager von Firefox, gut umgesetzt könnte er ein wertvoller Beitrag zu meinem digitalen Leben sein.
von Matthias Zellmer
Browser-Performance: JavaScript vs. HTML
Gestern bin ich auf AjaxLine.com auf einen interessanten Artikel gestoßen, der sich mit der Performance von Browsern bezüglich JavaScript befasst. Wie der Titel “The Browsers Performance in Dependence of HTML Coding” schon sagt, ist dieser Artikel kein weiterer reiner Vergleich der JavaScript-Engines verschiedener Browser. Vielmehr beschäftigt er sich damit, wie performant Browser JavaScript in Abhängigkeit vom zu rendernden HTML-Code ausführen.
Der Autor, Sergey Chikuyonok (Blog), hat verschiedene HTML-Konstrukte in folgenden Browsern getestet: IE6, IE7, IE8b2, FF2, FF3, FF3.1a, Opera 9.62, Chrome 0.3, Safari 3.1.2, FF3 (Mac), FF3.1a (Mac), Safari 3.1.2 (Mac), Opera 9.6.1 (Mac), WebKit r37790 (Mac).
Es wurde beispielsweise überprüft, ob absolute oder relative Positionierung von Elementen performanter ist, oder wie sich die Anzahl der DOM-Elemente auf die Browser-Performance auswirkt. Die Ergebnisse der einzelnen Test sind jeweils grafisch aufbereitet dargestellt. Aus besonders eindeutigen Ergebnissen formuliert Chikuyonok außerdem klare Handlungsanweisungen.
Am Ende des Artikels befindet sich ein Resümee, in dem folgende Maßnahmen zur Verbesserung der Browser-Performance vorgeschlagen werden:
- interaktive Elemente sollten absolut positioniert werden
- interaktive Elemente sollten bereits von Anfang an bedacht und eingeplant und nicht nachträglich eingefügt werden
- zu viele Elemente auf einer Seite können sich negativ auf die Performance auswirken
- gleiches gilt für zu tiefes Verschachteln von Elementen
- das Verwenden von <img />-Elementen ist performanter als das Einsetzen des Background-Image-Attributs
- Bilder sollten nicht vom Browser skaliert werden
Die getesteten HTML-Konstrukte sind typisch für Szenarien, in denen DOM-Manipulation über JavaScript stattfindet. Doch das Befolgen einiger der vorgeschlagenen Maßnahmen – wie beispielsweise der Verzicht auf Skalierung von Bildern über den Browser – ist sicher auch ratsam, wenn kein JavaScript zum Einsatz kommt.
via spic
von Katrin Schneider
10 Jahre Mozilla
Um sicher zu gehen, dass es nicht als Aprilscherz missverstanden wird, wurde die Vorabversion vom Netscape Communicator 5.0 nicht am 1. April 1998, sondern einen Tag vorher veröffentlicht. Und damit heute vor genau 10 Jahren. Spaß beiseite, sicher gab es ganz andere Gründe für diesen Termin. Jedenfalls erblickte damit ein Projekt das Licht der Welt, dass heute als wichtiger Faktor im Bereich Web-Software gilt: Mozilla.
Dabei finde ich nicht die Marktanteile, die z.B. der Firefox-Browser oder auch der Thunderbird-Mail-Client inzwischen erzielen, bemerkenswert. Sondern viel mehr den Druck, den eine OpenSource-Organisation wie Mozilla auf den Softwareriesen Microsoft hat ausüben können. Ich denke, dass wir die Tatsache, dass Microsoft sich bei der Entwicklung ihrer neueren Versionen des Internet Explorers an gewisse Standards hält und vielleicht überhaupt wieder intensiv an ihrer Browser-Software arbeitet, ist zu einem guten Stück auch Mozilla zu verdanken.
Via: Golem
von Matthias Zellmer







