Kleiner Abschied

Irgendwie war ich stark versucht, im Beitragstitel irgendwas in Richtung das war’s zu schreiben. Aber so richtig war es das aber noch nicht. Aber mal der Reihe nach.

Heute ist mein letzter Arbeitstag als fest angestellter Mitarbeiter von seitenblick. Auf mich kommt nun ein ganz neuer und ziemlich anderer Lebensabschnitt zu … wer dazu ein bisschen mehr erfahren möchte, kann drüber auf zellmi.de mehr erfahren. Da das Netzlogbuch jedoch als Mitarbeiter-Blog konzipiert wurde, würde dies im Prinzip auch bedeuten, dass dies auch mein letzter Beitrag sein müsste.

Jetzt ist es aber so, dass mir das Netzlogbuch sehr am Herzen liegt und ich zudem im Laufe der Jahre zu seinem Hauptautor geworden bin. Darum haben wir beschlossen, dass ich auch in Zukunft weiterhin hier mitbloggen werde. Die Frequenz wird allerdings etwas niedriger sein als bisher.

Auch wenn es weitergeht, möchte ich trotzdem mal Danke sagen. Erst einmal natürlich an Jörg Rühl, der mir als Chef immer den Freiraum gegeben hat, mich in Webdingen auf dem Laufenden zu halten. Nur so war es möglich hier einen funktionierenden Weblog aufzuziehen, bei dessen Bewirtschaftung ich unglaublich viel gelernt habe. Dann natürlich auch bei meinen Kollegen und Kolleginnen. Alleine hätte ich bestimmt nicht mit dem Bloggen angefangen, und vor allem hätte ich es nicht über die Jahre so konsequent durchgehalten. Und … last but not least … bei euch Lesern und Leserinnen. Auch wenn ich immer versucht habe über Sachverhalte zu schreiben, die vor allem mich interessieren, tut es doch gut, wenn man weiß, dass es doch ein paar Leute interessiert, was man da so schreibt.

Danke.

Netzlogbuch Facelift

Nach gut zweieinhalb Jahren des Experimentierens mit Plugins und Erweiterungen, und den dazugehörenden optischen Anpassungen (bzw. manchmal auch Verstümmlungen), haben wir es jetzt endlich mal geschafft, dem Netzlogbuch ein kleines Facelift zu verpassen. Es war bisher eher ein fließender Prozess im Live-Betrieb und ganz fertig sind wird wahrscheinlich auch noch nicht, aber jetzt ist ein Stand erreicht, mit dem ich fürs Erste schon mal zufrieden bin.

Wie es bei einem Facelift sicher nicht ungewöhnlich ist, werden einige nicht so viele Unterschiede feststellen. Das liegt auch daran, dass wir das Look & Feel des Netzlogbuchs unbedingt erhalten wollten. Wir haben ein bisschen umarrangiert, das leicht modifizierte Logo ist zum Beispiel in die Mitte des Kopfs, und die Meta-Navigation ist, bis auf den RSS-Button, unten in die Sidebar gewandert. Auch den jeweiligen Artikel-Fuß haben wir nun mit mehr Infos versehen. Dorthin ist auch das Datum gewandert, die Uhrzeit dabei auf der Strecke geblieben und an die Stelle links neben die Überschrift ist eine Kommentar-Sprechblase gewandert, die die Anzahl der Kommentare anzeigt. Unter jedem Artikel findet sich jetzt auch ein kleines Bild des Autors. Das schätze ich bei anderen Blogs auch immer sehr, da es die Sache etwas persönlicher macht.

Weiter wurden unter anderem auch die Links angefasst. Sie werden jetzt nicht mehr fett ausgegeben, was dem Blog das gewisse Etwas an Leichtigkeit zurück gibt, was ihm der Hintergrundverlauf am oberen Rand genommen hat. Dieser soll der Site und vor allem dem entschlacken Kopf ein wenig mehr “Halt” geben.

Auf einigen Unterseiten, wie zum Beispiel bei unserer bebilderten Linkliste Bildschirm, haben wir die typische Zweispaltigkeit aufgebrochen. Gerade bei diesem Bildschirm ist damit ein interessanter Seitentyp entstanden, dessen Erlebnischarakter auf diese Weise noch mal deutlich gestärkt wurde.

Wir hoffen, dass euch unsere Maßnahmen weitestgehend gefallen. “Weitestgehend”, weil auch hier wieder gilt:

Design is no place for democracy

Guten Rutsch …

Guten Rutsch und ein schönes 2010

Wir wünschen euch allen ein schönes Silvester-Fest und ein gutes und schönes Jahr 2010. Macht was draus…

31. Dezember 2009
von Matthias Zellmer
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Unsere beliebteste Artikel 2009

Wieder geht ein Jahr zu Ende, und wir haben vom 1. Januar bis heute immerhin über 440 Artikel veröffentlicht. Google Analytics sagt mir zudem, dass fast 70.000 absolut eindeutige Besucher hier gewesen sein sollen. Dabei waren die folgenden drei Artikel, die meist gelesenen, die auch in 2009 geschrieben wurden:

Platz 1: Xings interne Applikationen
Platz 2: Glücksspiel via Internet verboten
Platz 3: Winnenden hautnah – ein sehr persönlicher Rückblick

Wobei der Winnenden-Artikel für mich persönlich der wichtigste war. Dicht gefolgt von dem Artikel über mein Radio-Interview für den Hessischen Rundfunk.

Es war in jedem Fall ein ereignisreiches und spannendes Jahr und ich möchte auch schon jetzt allen vielen Dank fürs Lesen, fürs Kommentieren und auch fürs Kritisieren sagen. Mal schauen was das Jahr 2010 alles so mit sich bringen wird … es wird sich in jedem Fall einiges tun. Wir werden darüber berichten.

23. Dezember 2009
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

tausend.

torteTausend ist eines der Worte bei seitenblick das – wie viele andere – inflationär benutzt wird. Diese Zahl muss herhalten für Fragen nach „was kostet eine Website“ oder wie wird das Wetter? Das Schöne bei unserer 1.000 ist, dass fast immer auf die Angabe einer messbaren Einheit verzichtet wird.

Insofern ist es natürlich tragisch, dass die Macher des Netzlogbuchs den 1.000. Artikel bisher nicht zelebriert haben.

Ich persönlich habe zu keinem dieser 1.000 Artikel etwas beigetragen. Außer meiner Erlaubnis zwischen Tür und Angel, einen Agenturblog zu starten. Das ist inzwischen über zweieinhalb Jahre her. Ich werde auch in Zukunft wahrscheinlich nichts Wesentliches beitragen.

Daher an dieser Stelle mein Dank an alle Mitarbeiter, stellvertretend an Zellmi, für den Ehrgeiz und die Konstanz für die ersten 1.000 und die nächsten.

Ihr könnt stolz sein – den  Kuchen gibt es am Montag!

Das Netzlogbuch – Ein Blog für Webversteher …

baranek

Eigentlich sollten wir ja in einem Artikel in einem Stuttgarter Stadtmagazin erscheinen, aber da ist wohl irgendwas dazwischen gekommen. Jetzt hat Dirk Baranek, der den besagten Artikel geschrieben hatte, ihn eben auf seinem Blog veröffentlicht. Schade, aber auch okay.

Wie schon angedeutet, hat Dirk neben neun weiteren Stuttgarter Blogs auch das Netzlogbuch empfohlen … und zwar folgendermaßen:

Das Internetzblog

Ein Blog zu betreiben, kann nicht nur viel Spaß machen, sondern gilt gemeinhin als gute Möglichkeit, seine Kompetenzen in irgendeinem Spezialbereich dieser komplizierten Welt auszubreiten. Da es sich um eine Internetanwendung handelt, sind Web-Dienstleister die ersten gewesen, die das Medium in diesem Sinne nutzen. Manchmal etwas technisch und trocken solche Blogs. Die Stuttgarter Webagentur seitenblick betreibt allerdings ihr www.netzlogbuch.de gar nicht spröde, sondern mit viel Lust an den Kuriositäten und Wundern, die das Internet so zu bieten hat. Dabei immer mit einer klaren Meinung und dem Wissen um das bessere Netz. Ein Blog für Webversteher.

Hört sich doch gut an, oder?!

06. März 2009
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Netzlogbuch-Kolibri für Berlin

nlb_bike

Wie schon berichtet, wird es unseren Ex-Azubi und Netzlogbuch-Autor Simon Schmid demnächst nach Berlin ziehen. Und wenn er dann in Zukunft dort die Straßen unsicher machen wird, dann soll er das auch standesgemäß tun:

nlb_bike2

Oben präsentiert Katrin das coole BMX kurz bevor es im Serverraum versteckt wurde. Unten hat Simon das gute Stück gerade überreicht bekommen.

nlb_bike3

Und nun, liebe Berliner, könnt ihr einen guten Mann auch in Berlin am blauen Kolibri auf weißem Grund erkennen …

Simon Schmid hat fertig

simon

Unser Rockstar hat es geschafft: Simon Schmid hat seine Ausbildung zum Mediengestalter hier bei seitenblick erfolgreich abgeschlossen. Ab sofort wird er uns fehlen, denn er wird seinen Lebensmittelpunkt in die Hauptstadt verlegen. Also Berliner! Passt gut auf euch auf, denn ein guter Mann wird eure Stadt in Zukunft mächtig rocken und auch deutlich besser aussehen lassen.

Mach’s gut, Schines und lass dich öfters mal blicken …

Eijaaklaa …

Gravatare nun auch im Netzlogbuch

Gravatar steht für Globally Recognized Avatar und ist ein Web-Dienst, der die eigene E-Mail-Adresse mit einem Bild verknüpft. Registriert man also seine E-Mail-Adresse bei Gravatar, so kann man dort dazu ein Bild hochladen. Schreibt man nun in einem Blog einen Kommentar oder hinterlässt auf irgendeiner Website, die Gravatar unterstützt, diese E-Mail-Adresse, so wird das bei Gravatar hinterlegte Bild dort dargestellt.

WordPress unterstützt Gravatar von Haus aus, so dass man es im Prinzip nur noch in seinem Theme integrieren muss. Das war beim Netzlogbuch nur zum Teil geschehen, nämlich bei der Kommentar-Eingabe. Und nachdem sich sogar unserer treuer Leser Jan über diese Inkonsistenz beschwert hat, habe ich mich gestern Abend hingesetzt und Gravatar auch bei der Kommentar-Ausgabe integriert.

Ich hab das aber nicht nur für Jan getan. Ich finde auch, dass es unserem Blog eine noch mal etwas persönlichere Note gibt. Und außerdem ist Gravatar ein einfacher, aber echt cooler Dienst. Ich steh auf sowas!

Wer das Ganze nun mal ausprobieren will, ist hiermit herzlich eingeladen, unten einen Kommentar zu verfassen. Taucht da übrigens eine weiße Silhouette auf grauem Grund auf, dann heißt es, schnell zu gravatar.com und die verwendete E-Mail-Adresse mit einem schönen Bildchen registrieren.

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