Krisentalk – Das neue Diskussionsforum zur Krise

Auf Krisentalk kann man sich seit neuestem über aktuelle Themen zur Schulden- bzw. Finanzkrise austauschen. In diesem Diskussionsforum kann man die eigene Meinung, seine Eindrücke, Empörung oder Kritik in Form von Text- und Videobeiträge zum Ausdruck bringen. Das Ganze in Anbindung an die sozialen Netzwerke dieser Welt.

Spendenplattform betterplace.org

Sie möchten helfen, sich engagieren – Sie geben sich nicht mit den Lebensverhältnissen von Millionen von Menschen auf der Welt zufrieden.

Sie suchen Hilfe und möchten Menschen finden, die Sie bei Ihrem Projekt unterstützen.

Kann man eine dieser Fragen für sich selbst mit «Ja» beantworten, dann sollte man darüber nachdenken, ob man nicht vielleicht die Spendenplattform betterplace.org nutzen sollte.

betterplace.org ist eine Plattform zum Spendensammeln für soziale Projekte. Dabei versprechen die Betreiber, dass 100% der gesammelten Spenden dem Spendenzweck zur Verfügung stehen. Die Plattform selbst finanziert sich über privaten Förderer und mit der Beratungsarbeit einer Tochterfirma.

Die Funktionsweise von betterplace.org verdeutlicht eine Infografik von ihrer Website:

Mir persönlich ist betterplace.org schon mehrfach bei diversen Spendenaktionen aufgefallen und wer nun auch interessiert ist, schaut sich am besten dort mal auf der Wie funktioniert’s Seite um.

Newsgrape soll “Youtube für Texte” werden

Leider gehen einem die Jungs … Pardon! … die Gründer von Newsgrape in diesem Video recht schnell auf die Nerven. Irgendwie funktioniert diese aus den USA importierte Art des Anpreisen des eigenen Produktes, meiner Ansicht nach auf Deutsch irgendwie nicht so richtig. Aber sehen wir es ihnen mal genauso nach, wie die Leute, die auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter nach aktuellem Stand schon über 16.000 US-$ (12.500 US-$ war das Ziel) für das Projekt gespendet haben.

Kurz gesagt, soll Newsgrape für Texte das werden, was Youtube für Videos ist: Eine möglichst intuitiv zu bedienenden Plattform, welche die Menschen, die Artikel veröffentlichen wollen, mit denen zusammenbringt, die gerne ohne viel Aufwand das zum Lesen finden möchten, was sie gerade am meisten interessieren könnte. Wie das im Detail funktionieren soll, versucht u.a. die Features-Liste vom Newsgrape zu beantworten … und natürlich das Video oben.

Mal schauen, was aus Newsgrape wird. In jedem Fall werden die Macher über einen langen Atem verfügen müssen, wenn sie eine international erfolgreiche Plattform etablieren wollen. Ich glaube nämlich, dass gehört zu den schwersten Vorhaben, die man sich in der Welt des Internets auf die Fahnen schreiben kann.

via e-book-news.de

Mister Wong stellt sich neu auf

In seinem offiziellen Blog, hat der deutsche Social-Bookmarking-Anbieter Mister Wong grundlegende Änderungen angekündigt.

D.h. zum einen steht uns wohl ein umfangreicher Relaunch bevor. Zum anderen hat Mister Wong eine Art Link-Prüf-Redaktion aufgebaut. Dabei geht es aber nicht … oder maximal am Rande … darum, Spam- oder sonstige unerwünschten Links auszuschließen (dafür dass z.B. SEO-Links bei Suchmaschinen keine Wirkung haben, hat Mister Wong schon vor Jahren mit der generellen Link-Kennzeichnung “nofollow” gesorgt), es geht viel mehr darum, empfehlenswerte Webseiten “von Hand” zu prüfen und sie dann auch wieder für Suchmaschinen sichtbar zu machen. Mister Wong spricht hierbei von “Trusted Links” und weißt sogleich darauf hin, dass Anträge hierfür können nicht eingereicht werden können.

Ich frag mich nur, was das Geschäftsmodell hinter den “Trusted Links” ist? Denn irgendwie muss diese Redaktion ja finanziert werden.

snapbird – die bessere Twittersuche

Mir passiert es häufiger, dass ich mich an irgendwas erinnere, dass ich bei Twitter mal gelesen bzw. sogar selbst geschrieben habe, und den genauen Wortlaut nicht mehr zusammenbekomme. Da muss ich dann immer nach suchen. Aber wenn der gesuchte Tweet mehr als ein paar Tage (10 Tage?) alt ist, nutzt einem dabei die Twitter-eigene Suche wenig.

Ein Online-Tool, dass hier deutlich hilfreicher sein kann, ist die Twitter-Suchmaschine snapbird. Während Twitter selbst nur die allgemeine Timeline zu durchsuchen scheint, durchsucht snapbird auf Wunsch auch die Timeline oder die Favoriten von bestimmten Usern, die Tweets von den eigenen Freunden usw.

So ganz rund scheint mir die ganze Sache noch nicht zu laufen. Denn die Änderung eines Suchbegriffs bzw. der Sucheinstellungen macht das Tool nicht immer gleich mit … ein Klick auf das Logo wirkt da Wunder. Aber sonst finde ich snapfish ganz ansprechend konzipiert und gestaltet. Ich glaube, ich werde es öfters mal nutzen.

via ibo@twitter

socialmention – Markenstellenwert im Social Web

socialmention ist eine Suchmaschine, die darauf spezialisiert ist, das Social Web nach den Reaktionen auf eine Marke zu durchforsten. Zu entscheiden was dabei eine Marke ist, bleibt dabei dem Suchenden überlassen.

In jedem Fall eignet sich socialmention damit recht gut als Analyse-Tool im Rahmen der eigenen Social-Media-Monitoring-Maßnahmen.

Etwas genauer haben sich socialmention u.a. Toni Klätke von den NetzNews und Jan Firsching auf Social what? angeschaut.

Moreganize – Online-Organisationstool

Mit Moreganize kann man …

… gemeinsam Termine mittels einer Terminumfrage finden.
… eine Abstimmung organisieren.
… eine Meinungsumfrage durchführen.
… gemeinsamen an ToDo-Listen arbeiten.

Interessante kleine Tool-Box mit gut ausgewählten Angeboten. Und das Ganze auch noch optisch recht ansprechend, wie ich finde.

Mehr zu Moreganize hat Caschy in seinem Blog geschrieben und sich auch mal die einzelnen Tools genauer angeschaut.

Twitterfeed – ein Vorzeige-Web2.0-Tool

twitterfeedbranding

Die Idee von Twitterfeed ist simple: Es twittert automatisiert RSS-Feeds. Doch ich bin immer wieder begeistert, wie es dies tut. Denn Twitterfeed ist für mich derzeit das Tool, dass die Ideen des Web2.0s im positiven Sinn am integriertesten anwendet.

Alles fängt damit an, dass ich mich bei Twitterfeed per openID anmelden kann. Dies geschieht grafisch ansprechend in einer Lightbox, in der einem unterschiedliche openID-Provider vorausgewählt angeboten werden.

Ist man nun angemeldet und hat man bei früheren Besuchen schon RSS-Feeds angelegt, so bekommt man nach dem Anmelden eine Übersicht mit Statistiken zu den auf Twitter veröffentlichten Feeds. Diese kann man sich dann jeweils auch etwas detaillierter ansehen.

Einen Feed kann man übrigens nicht nur automatisiert auf Twitter veröffentlichen lassen, auch für laconi.ca, ping.fm und HelloTxt ist dies möglich. Die Eingabe-Masken für das Anlegen eines Feed für einen dieser Dienste wechselt sehr schick ohne Page Reload.

Will man nun einen neuen Feed für Twitter anlegen, dann hat man zum Start eine einfach Eingabemaske:

tf_01

Versierte Nutzer können diese aber erweitern, um die Optionen bezüglich der Feed-Ausgabe besser an ihre Bedürfnisse anpassen zu können:

tf_02

Wie man auf diesen Screenshots hoffentlich erkennen kann, unterstützt Twitterfeed hier ein paar interessante Methoden und Dienste:
Connect your feed to your Twitter Account: Hier kann eine Verbindung zu jedem beliebigen Twitter-Account erstellt werden, zu dem man die Zugangsdaten hat. Und zwar über Twitters OAuth-Schnittstelle. D.h. Twitterfeed bekommt die Zugangsdaten nicht mal zu sehen. Es wird nur eine Anfrage an Twitter gestellt und dort wird Benutzername und Passwort eingeben. Twitterfeed bekommt im Erfolgsfall am Ende lediglich eine Art digitales “Okay”.

Test RSS Feed: Twitterfeed hilft einem mit dieser Funktion, noch mal zu testen, ob der RSS-Feed, den man ins URL-Feld eingegeben hat, auch wirklich korrekt funktioniert. Eine mögliche Fehlerquelle wird hiermit ausgeschlossen.

Shorten link through: Hier kann nicht nur der URL-Verkürzungsdienst ausgewählt werden. Hat man einen Account bei einem dieser Dienste, so kann auch noch diesen mit Twitterfeed verknüpfen. Das ist ganz interessant, wenn man eine Historie der veröffentlichen Links haben möchte oder sich für die Zugriffsstatistiken interessiert. Ich nutze hier übrigens bit.ly. Dieser Dienst arbeitet mit einer anderen Verknüpfungsmethode als Twitter. Hier kann man sich im Backend von bit.ly einen “API Key” holen und darüber die Verbindung, d.h. den Datenaustausch herstellen.

Die weiteren Einstellungen, die man dort vornehmen kann, sind schick, aber jetzt aber nichts speziell web2.0iges an sich … außer vielleicht, dass es sie gibt.

Um das Web2.0-Paket noch rund zu machen: Twitterfeed hat übrigens auch einen Blog und man kann den Machern auch bei Twitter als @twfeed folgen.

Übrigens sind bei Twitterfeed überall Fallbacks eingebaut, so kann man sich zum Beispiel auch ohne openID registrieren oder nur mittels Eingabe der Zugangsdaten und ohne die Nutzung von OAuth mit Twitter verbinden. Es geht also bei Twitterfeed auch 1.0ig – aber wer will das schon…

Und los geht die GreenAction

greenaction

Greenpeace gehört zu den Organisationen, die die Sache mit dem Web wirklich verstanden hat. Greenpeace twittert nicht nur schon vergleichsweise lange, sondern auch ziemlich aktiv und informativ. Zudem hat Greenpeace nun auch am vergangenen Freitag GreenAction gestartet … oder in Webdeutsch gesagt: GreenAction von Greenpeace jetzt in der ‘open beta’.

GreenAction ist eine Community zur Organisation von gemeinsamen und selbst initiierten Umwelt-Kampagnen. Da gibt es jetzt schon so nette Sachen wie die Kampagne zur Ergänzung des innerstädtischen Transportwesens, Wechselwelle – 100.000 neue Ökostrom-Haushalte bis zur Bundestagswahl oder ganz Konkretes Gen-Milch bei Allgäuland – Ohne mich!.

Über den Sinn einer solchen Community-Plattform mag man geteilter Meinung sein. Ich finde sie jedenfalls sinnvoll. Greenpeace hat meiner Ansicht nach den Namen und den Background um eine solche Community am Leben zu halten.

Optisch finde ich die GreenAction-Site ansprechend gestaltet. Etwas gewöhnungsbedürftig ist allerdings ihr Aufbau. Die Navigation, unterhalb eines Bühnenbereichs angesiedelt, trennt im Prinzip zusammengehörende Inhalte von einander. Man muss relativ oft suche, ob die gewünschte Info oder Funktion nun im Bereich über oder unter der Navigation angesiedelt ist.

Navigation unter der Bühne: Hübsche Idee, aber nicht besonders gebrauchstauglich

Mein Problem dabei ist, dass ich mich immer wieder zwingen muss, über der Navigation nach Inhalten und Funktionen zu suchen. Es ist einfach anders gelernt und wenn über der Navigation noch etwa platziert ist, dann sind es zumeist vom konkreten Inhalt unabhängige Schmuckelemente oder einfach nur Logo, Meta-Navigation, etc.

Die Anmelde-Prozedur fand ich auch etwas hackelig. Mal angesehen, dass ich da gerne eine openID-Anmeldung gesehen hätte, vergibt man sein Passwort nicht von vorneherein selbst, sondern bekommt eines per Mail zugesandt. Statt einen aber nach ersten Anmeldung bei GreenAction direkt zur Passwort-Ändern-Seite zu lotsen, muss man diese selbst suchen. Schön wäre zudem, wenn man noch irgendwo administrieren könnte, über welche Aktion in der Community man per E-Mail informiert werden möchte.

Doch alles andere finde ich schon recht gelungen. Die inzwischen nicht mehr unübliche Integration der Verbreitung via Twitter und Facebook ist ebenso integriert, wie die gängigen Community-Features. Auch kann man pro Kampagne direkt einen Widget-Code bekommen, um dieses dann als Mash-up auf der eigenen Site zu positionieren.

Mein Fazit: Gute Idee mit den richtigen Features, doch leider folgt die Funktion all zu oft der Form … hier dem Design. Das macht die Site leider ein bisschen schlecht bedienbar. Aber es ist ja der Inhalt bzw. die Wirkung, die zählt …

Gutscheine for the masses

gutscheinstore

Immer wenn ich zum Beispiel etwas bei Amazon bestelle, liegen ein paar Gutscheine dem Paket bei. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich wirklich mal einen davon eingelöst hätte. In meiner letzten Lieferung war zum Beispiel einer für Kontaktlinsen dabei … zum Glück brauche ich aber keine. Bisher habe ich dann immer mal ins Büro rein gerufen, um den Gutschein bei meinen Kollegen anzupreisen. Was mir in der Regel ungläubige Blicke und ein kurzes Schulter zucken oder Kopf schütteln einbrachte.

Aber jetzt kann ich, bevor ich den Gutschein in den Mülleimer werfe, noch schnell die Daten und vor allem den Gutschein-Code bei gutscheinstore.com eingeben und so dort anderen die Möglichkeit geben, den Gutschein zu nutzen.

Man selbst hat davon nichts. Außer, dass es natürlich ein solches Angebot wie gutscheinstore.com gibt und man dort ggf. einen Gutschein findet, der einen Einkauf oder eine Dienstleistung etwas günstiger macht. Derzeit stehen laut Angaben von gutscheinstore.com Gutscheine für mehr als 500 Geschäfte zur Verfügung.

Ein interessantes Konzept wie ich finde. Man muss sich allerdings damit abfinden können, dass man von einer Sache im besten Fall keinen direkten Nutzen hat …

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