Designskins – Geräte aufhübschen
In den aktuellen Startup-Charts von yeebase.de habe ich auf Platz 97 designskins.com von DeinDesign entdeckt. Dort kann man speziell auf bestimme Geräte zugeschnittene Design-Folien kaufen. Man hat die Möglichkeit aus bestehenden Designs auszuwählen oder mittels Online-Konfigurator ein eigenes Design erstellen. Ein Beispiel gefällig:
In der Produktinfo zu dem Beispiel oben steht:
Dieser DesignSkin wird individuell für dich angefertigt und passgenau auf das ausgewählte Gerät zugeschnitten. Damit dein bestes Stück und das Motiv vor hässlichen Kratzern geschützt sind, wird der DesignSkin mit einer hochglänzenden Schutzschicht versiegelt. Zur Herstellung unserer DesignSkins verwenden wir eine spezielle Vinylfolie mit Luftkanälen in der Klebestruktur. Dadurch lässt sich dein DesignSkin einfach und blasenfrei verkleben.
Hört sich nach einem schlüssigen Konzept an. Muss mich wohl in der Winterpause mal mit dem Thema MacBook aufhübschen beschäftigen …
von Matthias Zellmer
tabbloid – PDF-Zeitung aus RSS-Feeds
Auf thenextweb.com hat Paul Vereijken gestern Hewlett-Packards tabbloid vorgestellt. Dies ist ein simple aufgemachter Web-Dienst, der einem aus seinen liebsten RSS-Feeds zu regelmäßigen, von einem selbst definierbaren Zeitpunkten ein PDF generiert.
Gleichzeitig stellt Paul die Frage, ob es sich dabei um einen sinnvollen oder nutzlosen Dienst handelt. Für mich keine Frage: Es ist im Grundprinzip her ein sehr nützlicher Dienst. Zum Beispiel für Berufspendler, die mit Bus/Bahn zur Arbeit fahren. Einfach die RSS-Feeds der Website oder der Rubriken von Tageszeitungen, die einen besonders interessieren, abonnieren und morgens bevor man zu Bus oder Bahn geht ausdrucken. Dann hat man seine personalisierte Tageszeitung. Jetzt müsste der Drucker nur noch eine eigene E-Mail-Adresse haben, denn das PDF wird nach seiner Generierung an ein anzugebende E-Mail-Adresse geschickt. Wäre schon schick … morgens einfach die personalisiert Tageszeitung aus dem Drucker holen. Gibt es sowas? Drucker, die auch Mails empfangen können?
von Matthias Zellmer
Gravatare nun auch im Netzlogbuch
Gravatar steht für Globally Recognized Avatar und ist ein Web-Dienst, der die eigene E-Mail-Adresse mit einem Bild verknüpft. Registriert man also seine E-Mail-Adresse bei Gravatar, so kann man dort dazu ein Bild hochladen. Schreibt man nun in einem Blog einen Kommentar oder hinterlässt auf irgendeiner Website, die Gravatar unterstützt, diese E-Mail-Adresse, so wird das bei Gravatar hinterlegte Bild dort dargestellt.
WordPress unterstützt Gravatar von Haus aus, so dass man es im Prinzip nur noch in seinem Theme integrieren muss. Das war beim Netzlogbuch nur zum Teil geschehen, nämlich bei der Kommentar-Eingabe. Und nachdem sich sogar unserer treuer Leser Jan über diese Inkonsistenz beschwert hat, habe ich mich gestern Abend hingesetzt und Gravatar auch bei der Kommentar-Ausgabe integriert.
Ich hab das aber nicht nur für Jan getan. Ich finde auch, dass es unserem Blog eine noch mal etwas persönlichere Note gibt. Und außerdem ist Gravatar ein einfacher, aber echt cooler Dienst. Ich steh auf sowas!
Wer das Ganze nun mal ausprobieren will, ist hiermit herzlich eingeladen, unten einen Kommentar zu verfassen. Taucht da übrigens eine weiße Silhouette auf grauem Grund auf, dann heißt es, schnell zu gravatar.com und die verwendete E-Mail-Adresse mit einem schönen Bildchen registrieren.
von Matthias Zellmer
Drawter – Wireframes direkt zu Code machen
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob das Web-Tool Drawster im produktiven Einsatz wirklich funktioniert. Aber im Prinzip geht es schon in die richtige Richtung. Damit kann man nämlich den Grundaufbau einer Webseite online zusammenschieben, die Elemente mit CSS versehen und sich dann den Quellcode ausgeben lassen.
Ich habe mal ein bisschen damit rumgespielt, wodurch ich jetzt noch nicht zu einer abschließende Wertung kommen kann, aber so richtig überzeugt hat mich Drawster noch nicht. Aber es gehört ja schließlich auch nicht zu meinen Aufgaben Web-Code zu erzeugen.
Was ich an Drawster jedoch spannend finde: Man merkt überhaupt nicht mehr, dass man es hier mit einer Online-Anwendung zu tun hat. Es fühlt sich an, als wenn man eine Desktop-Anwendung bedienen würde. Vor ein bis zwei Jahre hätte mich das noch vom Hocker gehauen. Heute sieht man sowas zugegebenermaßen aber schon ziemlich oft.
Via web2null
von Matthias Zellmer
Dr. Web: Zukunft der Printmedien
Ich habe mir den Artikel Zukunft der Printmedien im Magazin von drweb.de durchgelesen und wollte eigentlich nur einen Kommentar dazu verfassen, bin dann aber ziemlich ins Schreiben gekommen.
Dieter Petereit macht sich in seinem Artikel Gedanken darüber, warum die Printmedien allem Anschein nach auf dem absteigende Ast sind und welche Ansätze es gibt, wieder … um bei der Metapher zu bleiben … auf einen grünen Ast zu kommen. Besagten grünen Ast sehen viele wohl im Web.
Als Informationsarchitekt in einer Web-Agentur, zu deren Kunden viele Unternehmen aus den so genannten klassischen Medien Print, TV und Radio gehören, habe ich viel und oft direkten Kontakt zu Vertretern dieser Medien. Und ich denke, eines der grundlegenden Probleme, welches die in diesen Branchen arbeitenden Menschen haben, ist dass sie das Web nicht als eigenes Medium ansehen.
Es gibt aber auch einfach zu vieles, was im Web an das jeweils eigene (klassische) Medium erinnert. Und sooft man es auch wiederholt: Web ist nicht gleich Print, Web ist nicht gleich TV und Web ist auch nicht gleich Radio … aber der analytische “Schritt zurück” bei der Betrachtung des Mediums Web gelingt den wenigsten. Und solange dies nicht der Fall ist, gelingt es auch nicht, zu erkennen, dass es einen weiteren grundlegenden Unterschied gibt: Web ist kein Broadcasting-Medium (mehr). Hier können Alle senden und empfangen. Doch die einen sind scheinbar nur das Senden gewohnt und müssen sich mühsam auch auf das Empfangen einlassen.
Doch was tun? Ich denke, dass Experten auch im Web Geld verdienen können. Wer gute Inhalte produziert und sich von seinem angestammten Medium und den dort gelernten medienspezifischen Zwängen Mechanismen löst, kann seine Premium-Inhalte auch im Web zu Geld machen. Doch hier gilt es jeweils zu Analysieren, welche Inhalte sind Premium-Inhalte im Websinne. Und wann und wie lange und in welcher Darbietungsform sind sie dies.
Vielleicht fehlt es im Web auch noch einem geeigneten und allgemein akzeptierten Bezahlsystem. Im eCommerce kennt man das Micropayment. Das meiner Meinung nach einzige etablierte und einigermaßen funktionierende Micropayment-System ist Werbung. Ein System, dass seinen Weg sehr schnell aus den klassischen Medien ins Web gefunden hat. Aber da im Web auch immer ein direkter Rückkanal möglich ist, wäre es doch sinnvoll … und sicher auch möglich, ein System zu etablieren, mit dem der Inhaltskonsument Kleinstbeträge komfortabel bezahlen könnte, auch solche unter 1 Cent. Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist. Vielleicht brauchen die klassischen Medien generell einfach mehr eCommerce-Beratung …
von Matthias Zellmer
MTV MUSIC
MTV scheint sich wieder auf sein Kerngeschäft zu besinnen: Musik.
Mit MTV MUSIC (aktuell noch Beta) hat MTV ein Portal gelauncht, auf dem richtig viele Musik-Videos verschiedenster Künstler und Jahrzehnte in voller Länge verfügbar sind.
Der Player ist wie ich finde ganz gut gelungen (auch wenn er manchmal noch etwas zuckelt) und einbetten lassen sich die Videos auch.
Hier ein kleiner Vorgeschmack:
Und ich stimme CrunchGear.com völlig zu: Es ist richtig sympatisch, dass ein solches Web-Angebot einmal ohne großes Tamtam und breite Ankündigungen veröffentlicht wird !!
von Katrin Schneider
glossr.de – Die soziale Begriffsdatenbank
glossr.de ist ein kleines Projekt, um in Gruppen Begriffe zu definieren. Vorzugsweise auf web2.0-affinen Veranstaltungen, wie etwa einem Barcamp oder einer pl0gbar.
Im Kern werden via glossr.de Begriffe definiert, die in der Web-Szene ganz selbstverständlich verwendet werden, aber nicht unbedingt zu allgemeinen Sprachgebrauch gehören. Die Begriffsdefinition darf allerdings nicht länger als 140 Zeichen lang sein … Twitter lässt grüßen. Wenn ich es richtig verstanden hab, werden die Definitionen nach dem Konsens-Prinzip festgelegt.
Was auf glossr.de allerdings noch fehlt, ist eine glossr-konforme Definition von glossr. (Kleiner Aufruf an die nächsten pl0gbars bzw. Barcamps im Land)
von Matthias Zellmer
Wie nervig ist dieser Twitterer?
Diese Frage beantwortet Follow Cost mit zwei Statistiken. Die ein zeigt, wie viele Tweets ein Twitterer insgesamt im Tagesdurchschnitt postet. Und die zweite, wie viele er in den letzten 100 Tagen im Tagesdurchschnitt gepostet hat.
Ich schätze mal, dass ich statistisch gesehen wohl zu den Twitterern mit etwas überdurchschnittlichem Nerv-Potential gehöre. Aber da müssen meine geneigten Follower jetzt einfach mal durch. Oder auch nicht …
von Matthias Zellmer
Brightkite – Ortsbezogenes Social Network
Nachdem mir in letzter Zeit bei Twitter öfters mal Nachrichten in der Form “I’m at Musterstraße 1, 76543 Musteringen (Musterstraße 1, Musteringen, Baden-Württemberg 76543, DE) – http://bkite.com/abc01″ aufgefallen sind, habe ich am Wochenende auf dem Barcamp live Menschen beobachten können, die das Social Network Brightkite nutzten. Neugierig wie ich bin, habe ich mich jetzt mal zu Brightkite einladen lassen.
Gedacht ist Brightkite, um im Bedarfsfall z.B. auf einer Karte sehen zu können, wo die eigenen Freunde gerade sind oder ob jemand in der Nähe ist. Das Ganze nennt sich dann Location Based Community. Wie schon angedeutet, gibt es auch eine Schnittstelle zu Twitter. Aber auch zu anderen Web-Diensten wie MySpace, Last.fm oder Facebook.
Ich kann Brightkite ganz gut nutzen, da ich keine Paranoia im Bezug auf meine öffentliche Positionierung im Netz habe. Doch wer da vielleicht etwas vernünftiger ist als ich, kann seine Position auch nur für seine Freunde freigeben. Auch hier unterscheidet Brightkite scheinbar noch mal. Denn wenn man jemanden aus dem Netzwerk zu seinem Freund erklärt, kann man angeben, ob man der Person vertraut.
Natürlich hat Brightkite auch an die mobile Nutzung des Dienstes gedacht und bietet unter m.brightkite.com eine allgemeine Mobile-Site und unter i.brightkite.com eine Site fürs iPhone an. Weiter kann man auch zu den Orten an denen man sich befindet Bilder hochladen oder Notizen veröffentlichen.
Im Moment begreife ich Brightkite eher als Erweiterung zu Twitter, wie z.B. auch 12seconds oder TwitPic. Aber vielleicht wird ja noch mehr draus …
von Matthias Zellmer
Dropbox – komfortabel Daten via Web synchronisieren
Immer häufiger fiel mir in letzter Zeit beim Überfliegen der Tweets meiner Twitter-Friends der Begriff Dropbox ins Auge. Neugierig wie ich nun mal bin, bemühte ich am vergangenen Wochenende in einer stillen Stunde Google, mir bei der Klärung der Frage zu helfen:
Ganz kurz gesagt, ist es eine weitere Festplatte im Netz. Davon gibt es inzwischen einige. Aber bisher habe ich alle verschmäht, da ich im Bedarfsfall einfach einen passwortgeschützten Ordner auf meinem Webspace verwendet habe.
Nach ein paar Tagen im Einsatz habe ich den für mich entscheidenden Unterschied zu meiner bisherigen Lösung entdeckt: Die unglaublich komfortable Synchronisation der Daten.
Ich habe die Dropbox-Software auf meinem MacBook zuhause und meinem Windows-PC im Büro installiert … gibt es auch für Linux. Auf beiden Systemen erscheint danach ein neuer Ordner “My Dropbox”. Wie in jeden anderen Ordner kann ich dort Dateien aller Art hineinschieben und fertig. Diese Dateien kann ich danach sofort auch auf jedem anderen System abrufen, auf dem ich meine Dropbox eingerichtet habe. Zudem auch über ein Web-Interface im Browser. Einfacher geht es meiner Ansicht nach nicht.
Andere Features, wie der “Public”-Ordner, in dem ich Dateien ablegen kann, um sie dann über eine URL mit anderen auszutauschen oder die Möglichkeit über Dropbox digitale Fotoalben zu veröffentlichen, finde ich nett. Aber sie würden nicht ausreichen, um einen solchen Dienst bei mir zu etablieren.
Auf getdropbox.com gibt nicht nur die Dropbox-Software, sondern auch ein informatives Video bzw. eine Quick-Tour zu Dropbox, sowie das Login zum Web-Interface. Ist man Dropbox-Nutzer kann auch dauerhaft eingeloggt bleiben, um über die selbe Adresse auf seine in der Dropbox abgelegten Daten zuzugreifen.
Was ich mir jetzt noch wünschen würde, wäre, dass ich Dropbox auf meinem eigenen Server installieren könnte. Denn wirklich sensible Daten würde ich meiner Dropbox nicht so gerne anvertrauen.
Update: Ganz vergessen … die Nutzung von Dropbox ist kostenlos.
von Matthias Zellmer










