WordPress Stiftung gegründet

Am 22. Januar 2010 wurde die Gründung der WordPress-Stiftung publik gemacht. Damit möchte der WordPress-Initiator und leitenden Entwickler Matthew Mullenweg die Offenheit von Wordpress sichern und auch ein Zeichen für freie Software setzen.

Auf gemeingueter.de hat Arne Petrich die entscheidenden Passagen aus der Stiftungsbeschreibung übersetzt:

Das Ziel der der Stiftung ist es, dauerhaft den freien Zugriff auf die Projekte die wir unterstützen, zu gewährleisten. Menschen und Firmen kommen und gehen, demzufolge ist es wichtig sicherzustellen, dass diese Projekte auch ohne die derzeitige Basis von Mitwirkenden und Entwicklern überleben können…

Die Stiftung wird demnach auch andere Projekte im Dunstkreis von WordPress unterstützen, die die entsprechenden Anforderungen erfüllen.

CrunchPad gescheitert

crunchpad

Im Juli 2008 schrieb Michael Arrington von TechCrunch einen Beitrag, in dem er sich einen Tablet-Computer wünscht, der sich per TouchScreen bedienen lässt und der vornehmlich zum Surfen im Web dienen soll. Seit diesem Beitrag haben wir mehr oder weniger vollständig die Entwicklung des CrunchPads verfolgt.
Im gleichen Beitrag rief Arrington die Entwicklergemeinde und Firmen auf, sich bei ihm zu melden, wenn Interesse daran bestünde, an der Umsetzung eines solchen Geräts mitzuarbeiten. Wichtig waren Arrington von Anfang an ein günstiger Anschaffungspreis (anfangs 200$, später 300$) und dass das Gerät so weit wie irgend möglich Open-Source ist.

In den letzen eineinhalb Jahren wurde aus der ersten Idee ein Gerät, dessen Hardware und User-Interface sich laut Arrington wirklich sehen lassen konnten und das ersten Test-Nutzer wirklich Freude zu bereiten schien. Für den 20.November war die Einführung des CrunchPads geplant, die Massenproduktion sollte 2010 beginnen.
Eine Vielzahl von Kooperationspartner wie zum Beispiel Intel unterstützen das Projekt, um einen günstigen Anschaffungspreis zu ermöglichen und dem TechCrunch-Team den Vertrieb des CrunchPads so einfach wie möglich zu machen.

Am 17.November wurde dann das vorläufige Ende des CrunchPads besiegelt: Die Partner-Firma Fusion Garage, die schließlich die Hardware-Entwicklung übernommen hatte, benachrichtigte TechCrunch, dass die Anteilseigner der Firma beschlossen hätten, das Gerät ohne weitere Beteiligung von TechCrunch vertreiben zu wollen.
Aber sowohl das geistige Eigentum am CrunchPad, wie auch die Marke CrunchPad gehören TechCrunch. Doch dies reicht scheinbar rechtlich nicht aus, um das Gerät seitens TechCrunch mit einem anderen Partner weiter produzieren zu dürfen. Ebenso wenig gestattet es die rechtliche Lage wohl (zum Glück) Fusion Garage, das CrunchPad ohne Einwilligung von TechCrunch weiter zu produzieren.

In seinem Beitrag zum Scheitern des CrunchPads bringt Arrington immer wieder seine Enttäuschung und Trauer darüber zum Ausdruck, dass ein Projekt, für das sich so viele unterschiedliche Partner ohne Profitgedanken eingebracht und begeistert haben, an den (ich nehme doch einmal stark an monetären) Bestrebungen der Anteilseigner von Fusion Garage scheitert.
Und das sehe ich ganz genauso wie er!

Open Office Vorlagen

oot

Privat besitze ich schon seit Jahren kein Microsoft Office mehr, sondern nutze nur noch Open Office. Und spätestens seit der Version 3 kann ich echt nicht mehr verstehen, warum man noch Geld für Word und Co. ausgeben sollte. Denn Open Office ist zu einem etabliertem und erwachsenem Software-Produkt herangereift.

Was mich kürzlich zusätzlich in meiner Meinung bestärkt hat, ist die Tatsache, dass es von Open Office ja auch eine Vielzahl von so genannten Templates gibt. Das sind vorgefertigte Dokumenten-Vorlagen für die unterschiedlichsten Anwendungsfälle, wie etwa DIN-gerechte Briefe, Rechnungen oder Präsentationen im Schiefertafel-Look. Das gibt es zudem alles z. B. auch in einer deutschen Sprachversion.

CrunchPad – finaler Prototyp ist fertig

crunchpad

Nachdem wir im Netzlogbuch die gesamte Entwicklungshistorie des TechCrunch Surfpads namens CrunchPad fast schon dokumentarisch begleitet haben, ist es nun fast schon Pflicht, die Info von TechCrunch weiterzugeben, dass der Finale Prototyp nun fertig ist.

Dazu gibt es auch noch ein Video:

Ist ganz schick geworden, oder?!

Via netvertible-news.de

Pencil Project – Entwurf-Tool als Firefox-Add-On

pencilproject

Pencil Project ist ein Open-Source-Tool mit dem sich Entwürfe von Benutzeroberflächen prototypisch skizzieren lassen. Solche Tools gibt es viele, wie zum Beispiel die lizenzkostenpflichtigen Microsoft Visio, OmniGraffle, ConceptDraw (welches ich benutze) oder Dia, welches ebenfalls Open-Source ist.

Pencil ist als Tool vom Funktionsumfang und von der Bedienung her maximal Durchschnitt und damit für jemanden, der nur gelegentlich mal was skizzieren muss als Alternative zu den oben genannten leistungsfähigeren Tools durchaus annehmbar. Doch was mich an Pencil wirklich beeindruckt hat, ist, dass es, obwohl nur Firefox-Add-On und daher als Instanz des Browsers läuft, wie eine eigenständiges Desktop-Tool daher kommt.

pencil_bsp

Ein interessantes Konzept wie ich finde. Und es spricht immer mehr dafür, dass der Browser das Betriebssystem der Zukunft sein wird. Zumindest was die Wahrnehmung des Nutzers betrifft. Auch die Lauffähigkeit von solchen Add-On-Tools auf leistungsschwächeren Rechnern wie Netbooks sollte damit gewährleistet sein … inklusive einer weitestgehenden Plattformunabhängigkeit. Zumindest fällt mir so spontan kein relevantes Betriebssystem ein, auf dem der Firefox nicht läuft.

Wem das mit dem Firefox-Add-On aus irgendeinem Grund aber suspekt sein sollte, es gibt Pencil auch als Stand-Alone-Anwendung ohne Firefox für Windows und Linux …

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