Entwickler-Bibliothek von Google
Google hat in seinem Entwicklerbereich code.google.com eine Bibliothek für Web-Entwickler eingerichtet. Bei Google Doctype soll eine Enzyklopädie des “offenen Webs” entstehen, also eine Referenz zu “HTML, JavaScript, CSS, und mehr”. Als Grund, der Masse der Nachschlagewerke für Web-Entwickler ein weiteres hinzuzufügen, gibt Google an, dass die bestehenden Quellen den eigenen Bedürfnissen nicht genau entsprachen. So seien viele der anderen Referenzen “in Stein gemeißelt”, also einmal geschrieben und dann nie aktualisiert worden.
Kernstück der Entwickler-Bibliothek ist somit auch ein Wiki, welchem durch die Mitarbeit von Web-Entwicklern Leben eingehaucht werden soll. Die Inhalte der Bibliothek stehen dann unter einer Creative-Commons-Lizenz.
Bin mal gespannt, ob sich dieses Wiki etabliert. Google ist ja zumindest dafür bekannt, dass die sich für guten und sauberen Code im Web stark machen.
von Matthias Zellmer
10 Jahre Mozilla
Um sicher zu gehen, dass es nicht als Aprilscherz missverstanden wird, wurde die Vorabversion vom Netscape Communicator 5.0 nicht am 1. April 1998, sondern einen Tag vorher veröffentlicht. Und damit heute vor genau 10 Jahren. Spaß beiseite, sicher gab es ganz andere Gründe für diesen Termin. Jedenfalls erblickte damit ein Projekt das Licht der Welt, dass heute als wichtiger Faktor im Bereich Web-Software gilt: Mozilla.
Dabei finde ich nicht die Marktanteile, die z.B. der Firefox-Browser oder auch der Thunderbird-Mail-Client inzwischen erzielen, bemerkenswert. Sondern viel mehr den Druck, den eine OpenSource-Organisation wie Mozilla auf den Softwareriesen Microsoft hat ausüben können. Ich denke, dass wir die Tatsache, dass Microsoft sich bei der Entwicklung ihrer neueren Versionen des Internet Explorers an gewisse Standards hält und vielleicht überhaupt wieder intensiv an ihrer Browser-Software arbeitet, ist zu einem guten Stück auch Mozilla zu verdanken.
Via: Golem
von Matthias Zellmer
VLC media player sicherer gemacht

Wie heise online berichtet haben die Entwickler des hervorragenden VLC media players eine kritische Sicherheitslücke geschlossen. D.h. schnell updaten …
Wer den VCL media player noch nicht installiert hat, sollte mal darüber nachdenken, dies zu tun. Dieses kleine Stück Open Source Software spielt im Audio- und vor allem Video-Bereich wirklich (fast) alles zuverlässig ab. Und das auf fast allen Plattformen.
von Matthias Zellmer
Literatur verschenken fördert ihren Verkauf
Kürzlich wunderte ich mich hier im Netzlogbuch noch über die nicht nur für mich unverständlichen Maßnahmen der Musikindustrie, die versucht ihre eigentlich besten Kunden zu kriminalisieren. Über ein wunderbares Gegenbeispiel habe ich nun auf Golem.de gelesen. Der Bestseller-Autor Paulo Coelho stellte eines seiner Bücher (“Der Alchemist”) in seiner russischen Version kostenlos ins Netz und kurbelte damit den Verkauf seiner Bücher in Russland deutlich an. Golem.de berichtet dazu:
Seine eigenen Erfahrungen haben Coelho dazu gebacht, das Urheberrecht zu überdenken. “Wir sollten Kunst und Inhalt aus einer anderen Perspektive betrachten”, konstatierte der Schriftsteller und empfahl, großzügig mit den Inhalten umzugehen. Dann bekomme man auch etwas zurück.
Gute Sache. Allerdings muss man dazu sagen, Coelho ist auch ein Intellektueller … und kein BWLer.
von Matthias Zellmer
Yahoo! setzt auch auf openID
Der US-Blog-Gigant TechCrunch berichtet, dass Yahoo! in Zukunft auf openID setzen wird. Noch in der vergangenen Woche gab es Gerüchte, dass u. a. Google dies ggf. auch tun wird.
Schon Ende Januar soll es bei Yahoo! losgehen. Dann können sich alle Nutzer mit einer Yahoo!-ID überall dort anmelden, wo eine openID-Identifizierung akzeptiert wird. Dies ist ein gigantischer Sprung für openID. Denn bisher gibt es geschätzte 120 Millionen openID-Accounts, und mit den gut 250 Millionen Yahoo!-Accounts, die dann noch dazu kommen, wird sich die Anzahl der potentiellen openID-Nutzer mehr als verdreifachen. Ein ordentlicher Zuwachs!
von Matthias Zellmer
Android – Mobiles Open Source Betriebsystem

Der meiner Meinung nach größte Hemmschuh in der Entwicklung der mobilen IT ist die restriktive Lizenzpolitik der Endgeräte-Hersteller. In der Regel lassen diese auf ihren Geräten nur Software zu, die ihnen Lizenzgebühren einbringen.
Das schafft kein Klima, welches groß zum Experimentieren anregt. Welcher Student oder welche Studentin wie zuvor Larry Page, Sergey Brin (beide Google) oder Linus Torvalds (Linux) lassen sich schon mal was Innovatives einfallen, wenn sie zuvor einen Businessplan aufstellen müssen?!
Google hat das erkannt und macht was gegen diese Lizenzpolitik von Nokia, Sony Ericsson und Co. 2008 soll “Android” auf den Markt kommen. Ein neues offenes Betriebssystem für Handys. Spiegel Online schreibt dazu, dass Google die Handy-Welt revolutionieren würde. Kann schon sein. Wäre nicht die erste Revolution aus dem Hause Google. Zumal Google (wie im Bezug auf Facebook) nicht alleine revolutionieren will. Eine Allianz von 33 Firmen der Mobilfunk-Branche (T-Mobile, China Mobile, HTC, Motorola, …) steht Google zur Seite.
Viva la revolution!
Update: URL zur Open Handset Alliance (so nennt sich besagtes Konglomerat) vergessen.
von Matthias Zellmer
TinyApps – Anwendungen mit Anspruch
Auf der Website tinyapps.org werden eine Fülle von kleinen dienstbaren Anwendungen aufgelistet. Um es auf die anspruchsvolle Site zu schaffen, muss ein Programm folgende Anforderungen erfüllen:
- Nicht größer als 1.44 MB
- Keine Adware
- Basiert nicht auf VB/MFC/.NET Laufzeitumgebungen. Bevorzugt werden zudem Anwendungen, die 100% in sich abgeschlossen sind, keine Installation benötigen etc.
- Vorzugsweise Freeware und idealerweise Open Source
Die Anwendungen sind in verschieden Kategorien unterteilt:
- Internet
- Text
- Graphik
- System
- Datei
- Verschiedenes
- Palm
- OS X
Ein kleines Schmankerl ist zudem der “Green Award”. Mit diesem “ausgezeichnete” Anwendungen benötigen keine Installation, schreiben nicht in die Registry und erstellen keine Dateien außerhalb seines eigenen Verzeichnisses.
Via Mail von Björn
von Matthias Zellmer
YAML: Neue Version und neue Website
Auch wenn ich noch nicht selbst mit der Entwicklungsbasis für flexible Layouts YAML gearbeitet habe, die Idee die dahinter steckt finde ich grandios: Erstmal Alles da haben und dann das was ich nicht brauche weg lassen. Nicht bei jeder Umsetzung das sprichwörtliche Rad neu erfinden.
Jetzt hat Dirk Jesse nicht nur mit YAML einen Versionssprung von 2.5.2 auf 3 (» Changelog) gemacht, sondern auch noch seine YAML-Website relauncht. Glückwunsch!
Via pixelgraphix.de
von Matthias Zellmer
Google Maps einfach einbinden

Mit GMapEZ gibt es jetzt eine einfache Möglichkeit, Google Maps ohne Javascript (laut den Entwicklern) auf Websites einzubinden. Hört sich verlockend an, wie ich finde. Vielleicht könnte das mal jemand aus der Code-Area auf den Gebrauchswert hin prüfen.
Ein nettes Schmankerl ist das Shadow-Tool. Es generiert den “Google-richtigen” Schatten zu jedem beliebigen Icon.
Via wired
von Artur Richter
Feed the world

Ich möchte noch mal auf eine ganz praktische Möglichkeit hinweisen, unseren (und natürlich auch jeden anderen) Blog im Auge zu behalten, ohne immer explizit dort vorbeischauen zu müssen:
Abonniert einfach den RSS-Feed
Die einfachste Möglichkeit unter Firefox ist, das RSS-Icon in der URL-Zeile anzuklicken. Der Feed erscheint dann als Ordner im Bookmarkverzeichnis und enthält die Titel der jeweils neuesten Beiträge.
Es gibt natürlich noch tausend weitere FeedReader. Ein recht simpler und einfacher für den Firfox ist zum Beispiel “Sage”. Der bastelt dann sogar eine Pseudoübersicht aller in einem Feed enthaltenen Artikel.
Eine weitere, unaufdringliche Möglichkeit für den Firefox bietet InfoRSS. Hier werden abonnierte Feeds in der Fußzeile dargestellt.
Und: Ja, man kann das scrollen ausschalten.
Hier die Downloadquellen:
http://inforss.mozdev.org/
http://sage.mozdev.org/
von Artur Richter






