werkenntwen hat ein Problem
Laut einem Bericht im kostenpflichtigen iBuisness-Portal, hat mein Lieblingsfreizeitnetzwerk werkenntwen.de zwar inzwischen seine Reichweite über die Millionen-Nutzer-Grenze hieven können. Aber die durchschnittliche monatliche Verweildauer pro Nutzer ging hingegen von 180 Minuten auf 168 Minuten zurück.
Ein Indiz, dass werkenntwen.de … wie sicher auch andere soziale Netzwerke … auf Dauer mehr bieten muss, als die üblichen Vernetzungs- und Kommunikationsmöglichkeiten. Eine deutliche Herausforderung an die Macher solcher Portale. Was kann man den Nutzern neben Gruppen, Blogs und Nabelschau noch bieten? Ist hier der Facebook-Ansatz vielleicht auch auf andere Netzwerke portierbar. Also dass die Nutzer sich gegenseitig mit der Nutzung der zu Hauf vorhandenen facebook-internen Widgets beschäftigen. Doch die wenigsten Netzwerke werden es (sich) leisten können, wie Facebook eine eigene API zu entwickeln. Eine Chance für das Googles OpenSocial-Projekt? Zumal nun mit Yahoo! der nächste Web-Riese sich anschickt, OpenSocial zu unterstützen.
Es kann also nicht schaden, wenn sich die Macher von sozialen Netzwerken mal mit solchen Themen wie Mikro-Applikationen bzw. Widgets im Allgemeinen und OpenSocial im Speziellen auseinander setzen.
von Matthias Zellmer
iPhone: Nun kann das Entwickeln losgehen
Gestern präsentierte Steve Jobs das von der mobilen Entwickler-Gemeinde fast schon sehnsüchtig erwartete Software Development Kit (SDK) für das iPhone.
Neben dem frei erhältlichen SDK bietet Apple auch noch zwei iPhone Entwickler Programme an. Das Standard Programm für $99 erlaubt es freie und kommerzielle Software für das iPhone und den iPod touch zu entwickeln. Das Enterprise Programm für $299 ermöglichte es proprietäre Anwendungen zu entwickeln. D.h. man kann dann urheberrechtlich geschützte Software entwickeln, die unter keine freien Lizenz steht. Ich hoffe, ich hab das richtig und verständlich ausgedrückt, die Nuancen zum Thema freie und nicht-freie Software kann man bei Wikipedia nachlesen.
Nun kann es losgehen … bin mal gespannt, wann ich über die ersten Non-Apple iPhone-Anwendungen lesen. Ich schätze, es wird recht bald sein.
Via: digitalnext.de und techcrunch.com
von Matthias Zellmer
Web2.0 pur: TwittyTunes
Immer häufiger bekomme ich den Eindruck, dass man Web2.0 irgendwie nicht so richtig erklären kann. Ich versuche es aber einfach immer wieder mal. Diesmal anhand von TwittyTunes.
Dies ist ein Plugin u.a. für den Firefox-Browser, welches zum einen auf dem Mikro-Blogging-Dienst Twitter und zum anderen auf dem weiteren Browser-Plugin FoxyTunes aufsetzt. Mit FoxyTunes kann man seinen Musikplayer (z.B. Winamp, VLC media player, …) über die Browser-Statuszeile steuern. Soweit die notwendige Vorgeschichte.
Nun ist es mit TwittyTunes mittels des berühmten Mausklicks möglich, Titel und Interpret eines gerade via FoxyTunes abgespielten Liedes … ob per Webradio oder aus der eigenen Sammlung auf dem Rechner … direkt via Twitter zu posten. Es wird sogar noch ein Link generiert, der den geneigten Twitter-Feed-Leser zu der zugehörigen Seite des Interpreten von FoxyTunes Planet bringt. Auf dieser findet man dann … falls vorhanden … jede Menge Infos über den Interpreten, im feinsten Mashup-Stil zusammengetragen, wie z.B. Videoclips (YouTube), ähnliche Künstler (LastFM), Songtexte (LyricWiki), Fotos (Flickr), Radio (Pandora), CD’s kaufen (Amazon) etc.
Und das ist dann Web2.0 … pur!
von Matthias Zellmer
handlungsreisen.de: Literatur-Map

Heute morgen in der S-Bahn zur Arbeit hab ich mir mal wieder die Zeit mit dem neusten Beitrag des elektrischen Reporters verkürzt. Diesmal präsentiert uns Mario Sixtus in seinem Videoblog ein Interview mit Jens Nommel. Dieser spricht über sein Online-Projekt handlungsreisen.de. Eine astreine Google-Maps-Mashup-Anwendung, die Bücher mit den Orten ihrer Handlung verknüpft. Beides … Video-Beitrag und Karten-Anwendung: Sehr sehenswert!!!
von Matthias Zellmer
openID: Google, IBM und VeriSign bald dabei?

Laut TechCrunch steht die openID Foundation in ziemlich fortgeschrittenen Verhandlungen mit Google, IBM und VeriSign. Ein Beitritt und eine flächendeckende Verwendung von openID durch diese Globalplayer würde openID wahrscheinlich zum endgültigen Durchbruch als dezentrales Identifizierungssystem verhelfen. Eine Entwicklung, die Menschen Usern wie mir, die hinsichtlich der gefühlten zehntausend Anmeldungen bei diversen Web-Diensten und -Sites schon lange den Überblick verloren haben, sehr entgegen kommen würde.
Es lebe der Fortschritt … zumindest wenn er Lösungen für wirkliche Probleme bringt!
von Matthias Zellmer
Klein Bloggers Jahresrückblick

So! Das Jahr 2007 ist nun so gut wie aufgebraucht. Was nun noch übrig bleibt, ist mit Konsum, Futtern und Feiern vorbelegt. Darum möchte ich nun mal schauen, was meine Blogger-Seele so durchs Jahr getrieben hat.
Anfang des Jahres bezeichnetet ich Digitale Bilderrahmen noch als coole Sache. Nicht ahnend, dass sie mir im 2007er Weihnachtskonum-Exzess überall die Laune verderben würden. Zudem berichtete ich über Sponto, den Spiegel-Online-Avatar, der Second Life eben so erkunden wollte, wie mein persönlicher SL-Held … dessen Namen ich leider vergessen habe.
Im Februar fand ich es noch wichtig, der Welt in 5 Minuten erklären zu lassen, was Web2.0 ist. Wenn ich mich im Netz so umschau: Hat wohl nicht geklappt. Mir fehlte dazu wohl der perfekte Projektplan.
Von der Idee des Nutzergenerierten beflügelt, begeisterte mich im März auch die von User generated products. In dem Fall, dass diese digitaler Bauart sein würden, sollten diese auch wirklich nutzbar sein und somit legte ich kurze Zeit später einen Beitrag über Interaktionsdesign nach.
Im April schaffte ich es, einen Beitrag über Ökohoster zu schreiben, ohne den Begriff Klimawandel zu verwenden. Das würde mir heute so auch nicht mehr passieren. Auch entdeckte ich tinyURL in diesem Monat, eine Website, die mir über das ganze Jahr hinweg die Arbeit erleichterte.
Im Wonnemonat Mai bemerkte ich anerkennend, dass Spiegel Online bei Verweisen teilweise ganze Sätze ausgezeichnet (mehr…) und war mehr als angetan von Microsofts interaktivem Tisch-Interface namens Surface.
Auch im Juni ging es gleich mit der positiven Überraschung bzgl. Microsoft weiter, als auf der innovativen Vortragsvideo-Plattform TED Photosynth vorgestellt wurde. Eher traurig machte mich, dass Katrin Bauerfeind bei Ehrensenf aufgehört hat. Das sie jetzt im „richtigen“ Fernsehen zu sehen sein soll, sind sicher nur Gerüchte …
Ach ja … und wir haben aus unserem internen Blog das öffentliche Netzlogbuch gemacht.
Zur Mitte des Jahres wurde erst einmal die Lücke zwischen WM- und EM-Jahr mit einem grandiosen 3. Platz beim traditionellen Ernsthäuser Fußballturnier gestopft und die überraschenderweise durchaus beliebte Rubrik Wochenend-Musik bzw. WE-Musik ins Leben gerufen.
Der August startete mit dem Beitrag Umsonst Faxen, der mir erstmals das Gefühl vermittelte, dass wir mit dem Netzlogbuch da draußen wahrgenommen werden. Zudem wurde der Smiley 25 Jahre alt.
Im September stellte ich die Frauen bzw. die Art und Weise, wie sie das Web nutzen in den Fokus meiner Recherchen. Aber nicht ohne zuvor das Web als möglichen Sieger auf dem Formate-Wettstreit zwischen Bluy-Ray-Disk und HD-DVD ins Spiel zu bringen.
In meinem Geburtsmonat habe ich mich ausführlich über booking.com ausgelassen. Eine Hotel-Buchungswebsite, die durch besonders gute Nutzbarkeit brilliert. Auch versuchte ich, all die Journalisten da draußen zu beruhigen: Blogger beißen nicht!
Android bzw. die Berichte darüber begegneten mir zum ersten Mal im November. Diesbezüglich bin ich schon sehr gespannt, was ich dazu im November 2008 schreiben würde oder sogar werde. Weiter bekam ich im vergangenen Monat meinen Wunsch nach einer persönlichen Tagcloud von yasni.de erfüllt.
In diesem Monat prognostizierte ich das Aussterben der Festplatte, wie sie derzeit in Computersystemen vorherrscht und gratulierte der Systemgattung zum 10. Geburtstag, die sich durch eine lange, umgekehrt chronologisch sortierte Liste von Einträgen auszeichnet, die in bestimmten Abständen umbrochen wird: das Weblog.
Das war er auch schon, der Klein-Bloggers-Jahresrückblick. Ich hoffe, ihr hattet beim Lesen mindestens so viel Spaß, wie ich Freude beim Schreiben … und das nicht nur bei diesem Beitrag.
von Matthias Zellmer
gliffy – Diagramme erstellen im Web2.0
Ich teste seit ein paar Stunden gliffy.com in der Basisversion. gliffy ist eine waschechte Web-Anwendung. Man kann damit sehr komfortabel online Diagramme, Bäume, Ablaufpläne oder auch Wohnungsgrundrisse modellieren. Sogar die gewohnten Tastenkombinationen wie Strg+C, Strg+S, etc. funktionieren. Die Ergebnisse können nicht nur ausgedruckt, sondern auch im PNG-, JPEG- oder SVG-Format (Visio) exportiert werden. Zudem gibt es eine Versionierung. D.h. nach jedem Abspeichern wird eine neue, zusätzliche Version erstellt, so dass man auf die vorherigen zurückgreifen kann.
Ob sich ein späterer Umstieg auf die Premium-Version lohnt wird sich noch zeigen müssen. Bisher bin ich aber recht zufrieden … technisch, wie optisch.
Die Kollaborationsmöglichkeiten von gliffy habe ich übrigens noch nicht getestet. Freu mich aber über Erfahrungsberichte.
von Matthias Zellmer
Google Notizbuch
Ich habe heute unter Weitere Google-Produkte das Google Notebook entdeckt. Das ist keine Konkurrenz zu Apples MacBook oder Lenovo Thinkpad, sondern eine nette Web-Anwendung, mit der sich Inhalte aus dem Web schnell und einfach merken lassen.

Mittels eines Browser-Plugins merkt sich das Notizbuch von Google beliebige Inhalte aus dem Netz. Man muss lediglich etwas auf einer Website markieren und dann auf einen kleinen Stern-Button im Plugin klicken und schon hat man die Inhalte für eine spätere Betrachtung bemerkt.
Man kann die einzelnen Beiträge auch noch Formatieren, mit Anmerkungen bzw Tags (heißen bei Google Notebook Labels) versehen. Gute Sache …
von Matthias Zellmer
Cocktails aus vorhandenen Zutaten
Bin zwar kein großer Cocktail-Fan, aber das Prinzip ist bestechend einfach und somit faszinierend. Erst eingeben, was man an Zutaten sicher da hat. Dann auswählen, was man zudem auch noch da hat. Dann Wunsch-Cocktail auswählen und angezeigt bekommen, was noch fehlt. Fertig. So funktioniert vermischbar.de, eine Site für Cocktails und Cocktailrezepte.
Solche eine Website müsste es auch für Kochrezepte geben. Oder gibt es sowas?
Via: StyleSpion
von Matthias Zellmer
myspace öffnet sich für externe Anwendungen
Wie zdnet berichtet, wird sich myspace demnächst für externe Anwendungen öffnen. Als Vorbild dürfte der Konkurrent facebook mit seiner Entwicklerplattform F8 gedient haben.
Wieder ein eindeutiger Hinweis, dass sich das Web2.0 eindeutig in Richtung des von Google-CEO Eric Schmidt beschriebenem Applikationen-Web entwickelt. Somit ist dieser Schritt nur logisch, da myspace ja zum Google-Imperium gehört.
von Matthias Zellmer







