Semantic Web: Eine kurze Einführung

Nachdem ich vorgestern claimID wegen seiner guten Unterstützung von Semantic-Web-Elementen gelobt habe, gibt es heute ein kurzes Video, welches ein kurze Einführung in die Thematik des Semantic Webs gibt.

Update: Habe gerade von Lars Messmer via Twitter noch einen Link zu einer Folienpräsentation zum Thema erhalten.

claimID – webbasiertes persönliches Reputationsmanagement

claimid

Vor ein paar Tagen war die neue Privatheit durch die Entwicklungen im und durch das Web mein Thema hier im Netzlogbuch. Eine wichtige Methode mit der Unsicherheit im Bezug auf die privaten Daten im Web umzugehen, ist es in die Offensive zu gehen. Statt sich sehr bedeckt zu halten oder das Web ganz zu meiden und sich damit selbst der interessanten und einen persönlichen Mehrwert bietenden Möglichkeiten zu berauben, heißt es in diesem Fall, das Heft selbst in die Hand zu nehmen und ein persönliches Reputations – bzw. Identitätsmanagement zu betreiben. Hierbei hilft zum Beispiel claimID.

Zuerst einmal bietet claimID seinen Nutzern eine eigene openID, hat man schon eine, kann man sich damit registrieren. Einmal registriert, kann man dort Informationen über sich selbst veröffentlichen und vor allem die ganzen Verweise auf seine weiteren Aktivitäten dort hinterlegen. Diese Verweise können zudem gruppiert werden. Viel mehr ist es erst einmal nicht. Sowas kann man im Prinzip auch auf der eigenen Website machen. Sogar die openID-Sache, dazu benötigt man allerdings ein paar spezielle Kenntnisse.

Doch einen besonders interessanten Aspekt bietet claimID: Es ist eine der wenigen Webdienste, die eine wirklich sehr große Anzahl an typischen Web2.0-Bestandteilen scheinbar recht selbstverständlich einsetzen. Neben der schon erwähnten Unterstützung von openID, werden u.a. die eigenen Adressdaten per Microformats gespeichert, die Verweise getaggt, die Sortierung der Verweise innerhalb der Gruppen geschieht per Drag ‘n Drop und so weiter und so fort. Auch unterstützt wird MicroID und mit dem ‘Link Status Checking’ wird auch der Tatsache Rechnung getragen, dass manchmal eine verlinkte Website oder ein Dienst offline gestellt wird.

Ach ja! Meine … noch recht jungen … claimID-Seiten findet man unter http://claimid.com/zellmi. Alles in allem keine große Sache, aber das ist ja zum Beispiel Twitter auch nicht …

handlungsreisen.de: Literatur-Map

handlungsreisen.de: Literatur-Map
Heute morgen in der S-Bahn zur Arbeit hab ich mir mal wieder die Zeit mit dem neusten Beitrag des elektrischen Reporters verkürzt. Diesmal präsentiert uns Mario Sixtus in seinem Videoblog ein Interview mit Jens Nommel. Dieser spricht über sein Online-Projekt handlungsreisen.de. Eine astreine Google-Maps-Mashup-Anwendung, die Bücher mit den Orten ihrer Handlung verknüpft. Beides … Video-Beitrag und Karten-Anwendung: Sehr sehenswert!!!

SPARQL – Semantisches im Web abfragen

SPARQL - Semantisches im Web abfragen

Ich glaube, ich bin begeistert. Jetzt nicht so begeistert, wie wenn Die Ärzte ins Dschungel-Camp einziehen würden. Es ist eher eine Vorahnung einer möglichen Begeisterung. Konkret geht es um SPARQL, die offizielle Anfrage-Sprache für RDF. Hammerinfo, oder?!

Okay, dass wird nun nicht jeder nachvollziehen können. Erstmal ein paar Worte zu RDF (von Wikipedia), was übrigens für Resource Description Framework (sinngemäß: “System zur Beschreibung von Bezugsquellen”) steht:

Mit RDF können Informationen über Web-Seiten im World Wide Web zugänglich gemacht werden, die nicht auf der eigentlichen Webseite enthalten sind. Die Metadaten können dabei Informationen wie beispielsweise Titel, Name oder Copyright, enthalten. RDF besteht sowohl aus einem grafischen Modell zur Repräsentation der erzeugten Metadaten, wie auch aus einer XML-Syntax mit gleichem Ziel.

Und mittels SPARQL kann man auf dieses für den menschlichen Nutzer erst mal unsichtbaren Infos zugreifen. Dies dient in der Regel nicht zu deren Darstellung, sondern zur Nutzung durch Webmaschinen, die diese Infos dann wiederum in den Dienst der Menschen stellen. Es geht somit in erster Linie nicht um die konkreten Info, sondern um den Mehrwert, den sie zum Beispiel beim Finden im Netz liefern.

Laut heise News sagt Web-Papst Tim Berners-Lee übrigens Folgendes zu SPARQL:

Zu versuchen, das semantische Web ohne SPARQL zu nutzen, ist wie zu versuchen, ein relationales DBMS ohne SQL zu nutzen.

Einige sind sogar der Meinung, dass die Entwicklungen im Bezug auf das semantische Web ggf. jeden noch so großen Fisch auf dem Webmarkt zu Fall bringen könnten, wenn er den Anschluss verliert. Es bleibt spannend …

16. Januar 2008
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Semantik vs. Semantisches Web

blanzelot.de: Semantik vs. Semantisches Web

Auf eine sehr nette Art und Weise beschreibt Stefan Blanz auf deinem seinem Weblog blanzelot.de den Unterschied von Semantik und Semantischem Web.

Zusammenfassend sagt er zum Thema:

  1. Semantik beschäftigt sich mit den Bedeutungen von Inhalten.
  2. Semantisches Web kümmert sich um die Beschreibung von Inhalten.

Auch wenn ich das Fazit schon verraten habe, lohnt es sich trotzdem den gesamten Beitrag zu lesen.

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