SEO: Performance neues Ranking-Kriterium bei Google
Da ist mir gerade eine tolle Nachricht via uxzentrisch.de bzw. RSS-Reader rein geflattert: Für Google ist die Performance einer Website jetzt auch ein Ranking-Kriterium. Nachzulesen im Offiziellen Google-Blog.
Ich freue mich darüber, weil das im Umkehrschluss bedeutet, dass gut gecodete Websites, und hiermit dann vor allem auch sauber implementierte Systeme, eine Grundvoraussetzung fürs gut bei Google gefunden werden sind. Und ich habe in den vergangenen Jahren immer wieder erlebt, dass Website-Betreiber immer gerne bereit sind, in die Suchmaschinenoptimierung (SEO) Geld und Zeit zu investieren. Wenn sich das also herum spricht, kann das nur zu einem Qualitätsschub fürs Web bedeuten.
Auch bei der CMS-Auswahl für die eigenen Web-Projekt mit SEO-Anspruch, sollten man nun unbedingt auch auf die Code-Qualität des Systems achten. Denn gut implementierte Systeme, sind auch schneller und damit performanter.
von Matthias Zellmer
Listen der Woche

Heute gibt es mal eine Sammlung einiger interessanter Listen, die mir in dieser Woche über den digitalen Weg gelaufen sind.
10 Tools um Social Profiles zu verwalten
Stefan Petersen zeigt auf web-ideas.de, wie wichtig es inzwischen geworden scheint, sich seinen Überblick bei den ganzen Social Networks zu bewahren.
10 kostenlose SEO-Analyse Tools im Check
Peer Wandiger ist zwar kein SEO-Profi, aber trotzdem … oder vielleicht auch gerade deshalb … fand ich seinen Artikel, über die von ihm analysierten kostenlosen SEO-Tools, besonders lesenswert.
Best of November 2009
Die 10 besten Designs bzw. Designideen des jeweils vergangenen Monats listen sie bei Yanko Design regelmäßig auf. Auch in diesem Monat sind ein paar besondere Highlights dabei. Wobei mein persönlicher Favorit, der Three Dee Power Socket, auf “nur” Platz 3 gelandet ist.
10 günstige Alternativen zu Photoshop
Dirk Metzmacher hat sich auf drweb.de mit günstigen Alternativen zu Photoshop auseinandergesetzt. Mein persönlicher Favorit Fireworks ist auch dabei, das kostenlose und freie GIMP jedoch leider nicht.
Und jetzt noch die bemerkenswerteste Liste, die in dieser Woche in meinen RSS-Reader reinflatterte:
200 in 2000
Dieser Blog-Beitrag von Saripari auf dragstripgirl.de macht auf mich fast schon den Eindruck einer journalistischen Fleißarbeit. Die 50 besten Songs der letzten 10 Jahre aufzulisten, wäre schon großes Kino gewesen. Saripari listet aber ihre 200 Nuller-Lieblingslieder auf. Und nicht nur das, zu einigen ausgewählten der Plätze 200 bis 51 und zu allen von Platz 50 bis 1 schreibt sie auch noch etwas … inklusive direktem Anhören im Player. Respekt!
von Matthias Zellmer
Computational Knowledge Machine
Kürzlich hat der bekannte britischer Physiker und Mathematiker Stephen Wolfram angekündigt, dass er im Mai eine so genannte Computational Knowledge Machine namens Wolfram|Alpha an den Start bringen will. Diese soll die Antworten auf von Menschen formulierte Fragen berechnen können. Ein großes Versprechen … und darum war die Resonanz in den einschlägigen Medien auch recht groß.
Im Video oben erläutert Stephen Wolfram himself wie dieser neue “Google-Killer” funktionieren wird. Aber Vorsicht … mancher Kinofilm ist kürzer ;-)
von Matthias Zellmer
Social Media Optimization – wichtig wie SEO?

Habe gerade endlich mal den Artikel über Social Media Optimization (SMO) auf zweinull.cc gelesen, den ich schon seit einiger Zeit in meinem Google Reader markiert habe. Ich bin echt froh, dass ich jetzt einen Namen für das Phänomen kenne, dass ich schon länger irgendwie teils unterbewusst und teils bewusst wahrgenommen habe.
Laut Martin Weigert von zweinull.cc soll
Mit Social Media Optimization [...] erreicht werden, dass im Netz über einen gesprochen wird.
und
Ein Onlineanbieter, der seine Seite für soziale Medien optimieren möchte, will diese nämlich nicht nur möglichst viral gestalten, sondern auch erfahren, welche Auswirkungen seine Maßnahmen haben.
Heißt also, dass es nicht mehr reicht, die Struktur einer Website suchmaschinenoptimiert (SEO) zu gestalten und so ‘nen Kram, sondern, dass man auch bloggen, eine Facebook-Präsenz, RSS-Feeds anbieten und ein Widget für Netvibes liefern muss, um im Web noch wahrgenommen zu werden. Aber zudem muss man auch alle diese Maßnahmen ständig überprüfen und weiter am Köcheln halten. SMO ist nicht so leicht zu haben, wie SEO. Aber wer es richtig macht, hat alle Chancen sich von seinen Wettbewerbern abzusetzen.
SMO bedeutet aber auch für viele, die im Web in irgendeiner Form Erfolg haben wollen, dass sie loslassen können müssen. Das man Alles unter seinem Portal subsumieren und damit kontrollieren kann, die Zeiten sind vorbei. Nun gilt es sich zu öffnen, loszulassen. Ob das jeder kann? Und will? Und zudem gibt es im Bezug auf SMO noch eine grundlegende Erkenntnis, die auch René Seifert von Holtzbrinck eLab postuliert:
Ehrlich währt am Längsten
von Matthias Zellmer
WordPress als CMS
WordPress ist laut Wikipedia ein Weblog Publishing System. Also ein System um damit Beiträge in einem Weblog (wie diesem) zu veröffentlichen. Was auch just mit diesem Beitrag geschieht. Soweit so gut. Nun kommen scheinbar immer mehr Leute (so auch wir) auf die Idee, mit einem solchen Weblog Publishing System auch kleinere und mittlere Websites zu betreiben, die in erster Linie gar kein Weblog sind.
Für WordPress als CMS spricht meiner Meinung nach u.a.:
- Es ist einfach zu bedienen und zu administrieren
- Es ist sehr gut erweiterbar (Plugins/Widgets)
- Es ist suchmaschinenoptimiert
- Es ist optisch und strukturell gut anpassbar (Themes)
- Es wird kontinuierlich weiterentwickelt
- Es stehen eine Vielzahl von fertigen und funktionierenden Erweiterungen zur Verfügung
- Es gibt ein Rollenkonzept
- …
Ein Problem sehe ich vor allem, darin dass es nicht trivial ist, ein von einem CMS gewohntes Artikel-System aufzubauen. Will man z.B. eine Art Leitartikel auf der Startseite anteasern, dann ist es nicht so einfach, ihm ein wohl platziertes Bild zuzuordnen. Es gibt zwar schon Lösungen für das Problem (via custom fields), aber diese sind nicht wirklich komfortabel. Außerdem muss man an einigen Stellen bei strukturellen Anpassungen Abstriche machen bzw. wohl oder übel ein neues Plugin schreiben. Da sind klassische CMS in der Regel flexibler. Aber trotzdem erinnert mich das schon gewaltig an die Entwicklung bei Typo3 vor ein paar Jahren.
Über das Thema wird übrigens derzeit im Web viel diskutiert, z.B. hier:
- Texto.de: WordPress als CMS nutzen
- Thenextweb.org: WordPress the next big thing in cms
- Performancing.com: 48 unique ways use wordpress
- Bloghelper: 5 reasons not to use wordpress as a cms
Noch etwas Probleme sehe ich im Bezug auf die Akzeptanz bei Kunden. Wenn man ein Weblog-System als Ersatz für ein “richtiges” CMS vorschlägt, muss es sich doch erst einmal etwas komisch anhören. Wer will schon eine Lösung, die sich “umgebogen” anhört? Aber vielleicht muss man da die Zeit etwas für sich spielen lassen.
von Matthias Zellmer
Google, Yahoo und MSN machen gemeinsame Sache
Es geschehen Zeichen und Wunder in Suchmaschinenland. Ausgerechnet die drei großen Konkurrenten der Branche haben sich zusammen getan. Gemeinsames Ziel ist es, die Indexierung von Webseiten beschleunigen und standardisieren. Dazu wollen alle drei künftig die von Google entwickelte “Google Sitemaps”-Technologie verwenden. Genau genommen betrifft das allerdings nur Windows Live Search, da Yahoo bereits seit etlichen Monaten die von Google unter Creative Commons-Lizenz freigegebenen Technologie nutzt. Der Vorteil von Google Sitemaps ist, dass die Suchprogramme der Suchmaschinen-Betreiber nicht mehr komplette Websites absuchen müssen, sondern mithilfe einer XML-Datei über Änderungen an der Website informiert werden. Funktionieren kann das allerdings nur, wenn genügend Webmaster das Sitemap-Protokoll unterstützen. Informationen dazu, wie das geht, sind auf der Website zu Google Sitemaps zu finden.
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Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,449198,00.html
von Matthias Zellmer


