scribd.com – Eigene Dokumente vermarkten
Ich bin mir ziemlich sicher, dass vieles auch irgendwie anders gehen könnte. Dies bezieht sich nicht nur auf das, was uns das Internet an neuen Möglichkeiten bietet, aber vor allem hier tun sich besonders viele Optionen auf.
Eine weitere davon ist scribd.com. Hier kann man ohne (klassischen) Verlag seine Dokumente veröffentlichen und damit … wenn man mag … auch etwas Geld verdienen.
Wie es sich für einen Online-Dienst aus dem Web2.0-Umfeld gehört, hat der Autor bei scribd.com die Möglichkeit, zu entscheiden, ob er seine Dokumente verkauft oder unter einer Creative Commons Lizenz zu seinen Bedingungen kostenfrei zugänglich macht.
Weiterführende Infos zu scribd.com gibt es bei Upload – Magazin für digitales Publizieren und Wikipedia.
von Matthias Zellmer
Online-Mode-Shop Ksubi setzt auf Google-Optik
Ich habe gerade meinen Kollegen die Startseite von Ksubi gezeigt und sie mal aus der Ferne raten lassen, was für eine Art Website sie da vor sich haben. Einhellige Meinung: Suchmaschine. Ist ja auch ganz klar, der Online-Shop des Mode-Labels tarnt sich über das Look & Feel von Google.
Wobei “tarnt” wohl auch der richtige Ausdruck ist. Denn meiner Meinung nach, tut sich das in Australien und USA wohl sehr bekannte Mode-Label damit keinen Gefallen. Das Ganze mag ja erst mal ganz witzig sein, aber nach einer Zeit wird sich zeigen, dass gerade bei einem Online-Shop witzig sein nicht Alles ist. In der Hinsicht muss ich Ruth Schilling von drweb.de voll zustimmen.
von Matthias Zellmer
Meine fairen Bio-Regungen
Wie neulich schon erwähnt läuft zurzeit die FaireWoche mit dem Thema Doppelt gut! Bio im Fairen Handel und dazu hat Karma Konsum einen Blog-Karneval ausgerufen:
Schreibt bitte, wie ihr ganz persönlich darüber denkt und wie ihr dem Fairtrade-Gedanken gegenüber eingestellt seid.
Na, dann tue ich das mal:
Manche schreiben es meinem Sternzeichen zu, ich bin ein großer Verfechter des Fairness-Gedankens. Ungerechtigkeiten können mich auf die Palme bringen, wie nichts anderes auf der Welt. Wer jetzt denkt, „Super, dass ist DER Mann fürs Thema FairTrade und so”, hat damit nur bedingt recht. Wenn einen etwas im Kern seines eigenen Wesens so sehr beschäftigen kann, dass es einer der ganz wenigen Auslöser für wütende Proteste und Anklagen ist, dann kann einen das auch richtig fertig machen. Darum gilt es in einem solchen Zusammenhang Strategien zu entwickeln, die es einem ermöglichen immer noch am Alltagsleben teilnehmen zu können. Mir hilft diesbezüglich ein Spruch eines Freundes, der in einer Kommune lebt:
Nur nicht dogmatisch werden!
Will heißen: Alles mit einem gesunden Mass. Seit mir das bewusst ist, kann ich mit gutem Gewissen in ein normales Restaurant gehen und dort zum Beispiel eine Portion Pasta mit Carbonara-Soße essen und anschließend einen Kaffee trinken. Auch wenn davon nichts fair gehandelt oder in Bio-Qualität ist. Es geht.
Wenn ich Lebensmittel einkaufe, achte ich schon deutlich stärker auf die zugehörigen Labels. Kaffee, Kakao und oft auch Schokolade (bin kein großer Schokoladenesser) für den privaten Konsum kaufe ich in aller Regel aus fairem Handel. Bei tierischen Produkten wie Milch und Fleisch kauf ich meist Bio. Bei pflanzlichen Produkten bin ich nicht so strickt. Da greife ich aber gerne auf regionale und saisonale Produkte zurück.
Bei Kleidung tue ich mir mit dem FairTrade-Gedanken noch etwas schwerer. Keine Ahnung warum. Ich habe mir aber jetzt mal den RSS-Feed des Grüne-Mode-Blogs abonniert. Vielleicht hilft es ja, auch diesbezüglich meine Wahrnehmung zu schärfen und nach und nach auf grünere Mode umzusteigen. Aber auch hier wird bei mir gelten:
Nur nicht dogmatisch werden!
von Matthias Zellmer
Eigene M&Ms
Spätestens seit Spreadshirt stolpert man im Web immer wieder mal über die Möglichkeit Produkte personalisiert zu gestalten. Inzwischen geht die Bandbreite der diesbezüglichen Angebote vom einfachen Button bis hin zu … japp … Süßigkeiten! Mein Favorit: M&Ms.
Personalisiertes Dove ist auch möglich. Ist aber alles nicht soooo super billig. Aber wenn der Anlass stimmt …
von Matthias Zellmer
Blog-Karneval zur Fairen Woche
Vom 15. bis 28. September finden die “Faire Woche“-Wochen statt. Diese so genannte Faire Woche steht unter dem Motto: “Doppelt gut! Bio im Fairen Handel”.
Wie in den vergangenen Jahren auch, gibt es in diesem Zeitraum einige spannende Aktionen rund um den Fairen Handel. So hat zum Beispiel einer meiner Lieblingsblogs Karma Konsum im Rahmen dieser Fairen Woche einen Blog-Karneval zum Thema Fairen Handel ins Leben gerufen. Und so funktioniert dieser Blog-Karneval:
- Behandelt während der Fairen Woche (15. bis 28. September 2008) diese Fragestellung auf Eurem Blog mit Verwendung des Karneval-Logos und einem Trackback-Link zu dem Beitrag Blog-Karneval zum Thema Fair Trade.
- Schreibt bitte, wie ihr ganz persönlich darüber denkt und wie ihr dem Fairtrade-Gedanken gegenüber eingestellt seid.
Wer keinen eigenen Blog betreibt, kann zumindest einen Kommentar auf den Blogs hinterlassen, die an diesem Karneval teilnehmen.
Eine ähnliche Blogger-Aktion im Oktober: Blog Action Day 2008 zum Thema Armut
von Matthias Zellmer
Das Netzlogbuch zum Anstecken

Jetzt haben wir das einfach mal gemacht. Ob es einen großen Sinn hat? Keine Ahnung! Aber jetzt haben wir sie jedenfalls: Eine Tüte voll mit Netzlogbuch-Buttons.
Die guten Teile haben wir übrigens bei ArizonaButtons in Auftrag gegeben. Einer kleinen, aber feinen Button-Macher-Manufaktur in Berlin. Super Sache! Gute Preise, Top-Qualität und auch die Abwicklung lief grandios reibungslos … gerne wieder!
von Matthias Zellmer
Amazon: Kunden können Artikel per Video bewerten

Keine Ahnung, ob es neu ist, aber mir ist es vorher noch nie aufgefallen und darum tue ich jetzt einfach mal so: Bei Amazon können die Kunden nun die Artikel mit einem Video bewerten. Bisher konnte Kundenrezensionen nur per Text abgegeben werden. Jetzt hat man aber die Wahl, einen Text einzustellen oder ein Video hochzuladen. Bin mal gespannt, was wir da alles so zu sehen bekommen werden …
von Matthias Zellmer
50 Jahre Maggi Ravioli
Da sich dieses Blog mit dem Web und dem Arbeiten mit dem und am Web beschäftigt, soll heute einer Ikone der Web-Worker Nahrungsaufnahme gehuldigt werden: Der Maggi Ravioli … die wird nämlich heute 50 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!
Dieses Kult-Dosenfutter hat mich schon oft vor dem Hungerast gerettet … gerade in der Diplomarbeitsphase oder wenn ich mich in eigenem oder fremdem Code verfranst hatte. Und in meiner Jugend habe ich auch öfters mit den Maggi Ravioli experimentiert: Überbacken, Dose im Lagerfeuer, erste wilde Würzversuche, …
PS: Ich hoffe mal, dass die erste Dose schon verspeist ist und nur das Produkt im Allgemeinen 50 Jahre alt wird ;-)
von Matthias Zellmer
Rabattschlacht
Interessant … welche Blüten das zarte Pflänzchen wuchernde Kraut eCommerce treibt. Heute bin ich via Exciting Commerce auf Rabattschlacht.de aufmerksam geworden. Rabattschlacht hat den inzwischen schon etwas weiter verbreiteten wOOt-Selling-Ansatz noch etwas modifiziert.
Das wOOt-Grundprinzip (1 Produkt … einen Tag lang … 1 günstiger Preis) bleibt fast erhalten. Nur wird der günstige Fixpreis durch einen garantiert unter der UVP liegenden, aber erst einmal unbekannten Preis ersetzt. Als registrierter Kunde kann man sich den Preis anzeigen lassen. Tut man dies, so sinkt der für alle um 50 Cent. Jedoch bekommt man selbst einen persönlichen Aufschlag um 90 Cent. Dadurch sinkt der Preis kontinuierlich, es wird jedoch verhindert, dass jemand den Preis einfach runterklickt. Ist durch das gemeinsame Runterklicken ein für einen selbst akzeptabler Preis entstanden, so kann man das Produkt kaufen. Danach fängt das ganze Spiel mit dem gleichen Produkt von vorne vorne an.
Ich finde diese Idee irgendwie ganz spaßig. Es gibt dem wOOt-Selling-Prinzip noch mal einen kleinen Extra-Kick. Und teilweise sind wirklich deutliche Nachlässe drin.
von Matthias Zellmer
Big Cartel – Online-Shop eröffnen

Gerade bin ich beim Anschauen der schönen Shirts von MUMU, einem neuen jungen Asperger Label (nahe Stuttgart), auf den kostenlosen Shop-Anbieter Big Cartel aufmerksam geworden. Der Anbieter wirbt mit dem Slogan “Simple Stores for DIY Rockstars” und ganz so scheint es auch zu funktionieren. Bei Big Cartel kann man sich à la Spreadshirt einen eigenen Shop eröffnen und diesen nach Belieben anpassen und “stylen”, um dann dort seine Produkte zu verkaufen. Der Default-Shop von Big Cartel ist sehr schlicht gehalten und kommt ohne unnötigen Schnick-Schnack aus. Die Bezahlung wird über eine PayPal-Funktion abgewickelt. Echt eine nette Sache – schaut es Euch doch einfach mal an! Außerdem stößt man beim Durchklicken der verschiedenen Big Cartel-Shops auf echte Leckerbissen für Musik- und Shirt-Liebhaber.
von Simon Schmid







