Tizen – Linux für mobil
Was soll man als Smartphone-Hersteller machen, wenn man vor der Auswahl eines Betriebssystems für seine mobilen Endgeräte steht. Okay, wenn man Apple heißt, dann ist das kein Problem, da man dort sowieso das Selbstverständnis hat, dass Hardware und Betriebssystem zusammengehören. Und gut, wenn man Nokia heißt, trifft man vielleicht sowieso die eine oder andere selbstzerstörerische Entscheidung. Aber ansonsten? Da wählt man eben Google, also Android.
Oder man startet, wie zuletzt Samsung und Intel (als treibende Kräfte), noch einmal den Versuch mit Tizen ein weiteres MobileOS zu puschen.
Tizen gehört als registrierte Warenmarke zur Linux Foundation von Linus Torvalds und ist aus den Linux-basierten MobileOS MeeGo und LiMo hervorgegangen. Die Tizen Plattform ist seit Ende April in einer erster stabile Version (Larkspur) verfügbar.
Tizen wurden neben Smartphones, Tablets und Netbooks, auch für den Einsatz auf Fernsehern und in Autos entwickelt und Tizen-Apps werden in HTML5 und JavaScript geschrieben.
von Matthias Zellmer
card.io macht das Smartphone zum Kreditkarten-Scanner
Die Kamera an unseren Smartphones ist inzwischen zu einer wichtigen Eingabe-Schnittstelle geworden. Auch weil sie diese Geräte zu Scannern macht, wie wir sie früher hauptsächlich von Kassen z.B. im Supermarkt kannten. Mit der App von card.io kann man in den USA das eigene Smartphone zu einem Kreditkarten-Scanner machen und damit Zahlungen per Kreditkarte entgegennehmen. Das Video unten zeigt wie simple das funktioniert:
card.io verspricht im Bezug auf Verschlüsselung und Datentransfer hohe Sicherheitsstandards einzuhalten, und dass sie keine Kreditkarten-Daten speichern. Dafür verlangen sie auch ihren Anteil an jeder Abbuchung von 3,5% (plus 0,30$).
von Matthias Zellmer
Gedanken zu Mozillas Smartphone-Konzept Seabird
Es wird wohl kaum jemand ernsthaft der Aussage widersprechen, dass der Smartphone-Markt zu den Technologie-Segmenten gehört, die in den kommenden Jahren die rasanteste Entwicklung nehmen werden. Vor allem nicht, wenn man sich oben das Video zu Mozillas Smartphone-Konzept Seabird ansieht.
Vor allem die Ein- und Ausgabe-Szenarien, die hier unter kreativer zur Hilfenahme von diversen Sensoren und Projektoren gezeigt werden, finde ich recht zukunftsweisend. Gepaart mit intelligenten Schnittstellen und Synchronisationsmechanismen wie sie die Schweden von TAT skizzieren, sehe ich die voll vernetzte Zukunft schon deutlich vor der Tür stehen.
Einige Wermutstropfen sind dabei die persönliche Strahlenbelastung, die mit diesen Technologien einhergehen und die Tatsache, dass zum Betrieb dieser ganzen Geräte stetig Energie zur Verfügung stehen muss. Aber vielleicht zeigt ja Samsung mit seinem Blue Earth Smartphone hier schon die richtige Richtung an, in die die Entwickler zukunftsfähiger Gadgets auch immer denken sollten.
via trendpiraten.tv
von Matthias Zellmer
Augmented Reality – einfach erklärt
“Erweiterte Realität”, wie die Augmented Reality eingedeutscht genannt wird, war schon mehrfach Thema im Netzlogbuch, nun haben sich kürzlich auch endlich meine Lieblingserklärer von der Common Craft Show dem Thema angenommen.
von Matthias Zellmer


