Politwoops – Was Politiker lieber nicht getwittert hätten

In aller Offenheit… Die gläserne Gesellschaft, so lautete gestern Abend der Titel von Der Tag, einer Sendung, die jeden Wochentag um 18 Uhr auf hr2 ausgestrahlt wird. Darin ging es sehr viel um das Thema Transparenz, und hier vor allem über die Transparenz, die vor allem hochrangige Politiker ihrem Volk “schuldig” sind.

Hierzu passend bin ich gestern auch über eine Website namens Politwoops gestolpert. Dort werden Twitter-Nachichten veröffentlicht, die twitternde Politiker der im deutschen Bundestag vertretenden Parteien, erst veröffentlicht und dann wieder gelöscht haben. Eine interessante Idee. Oder ist das doch eher unmoralisch?

Infografik: Gefahren durch Aktivitäten in Social Networks


via Trend Micro Deutschland

Die Web-Sicherheitsexperten von Trend Micro Deutschland haben Gefahren und Bedrohungen zusammengetragen, die den Usern durch die Nutzung von Social Networks entstehen und diese mit einer Bewertung des jeweiligen Gefahrenpotentials in der anschaulichen Infografik oben zusammengeführt. Sie schreiben dazu erläuternd:

Betrüger und Cyber-Kriminelle nutzen den Vertrauensaspekt sozialer Netzwerke aus. Das Anwenderverhalten und die zunehmende Funktionsvielfalt in sozialen Netzwerken eröffnen Kriminellen immer mehr Möglichkeiten für bösartige Aktivitäten.

Die häufigste Angriffsart auf Facebook ist nach dieser Grafik das Likejacking. Dabei wird der Benutzer einer Webseite “durch den Klick auf einen (eventuell versteckten) Button dazu zu veranlassen, eine Gefällt mir-Aktion auf Facebook auszulösen, ohne dass der Benutzer dies beabsichtigt. Durch diese Aktion wird eine Statusmeldung auf Facebook ausgegeben und gleichzeitig eine Seite unter der Kategorie Gefällt mir eingestellt.”[Wikipedia]

Das größte Sicherheitsrisiko sehen die Experten von Trend Micro darin, dass der eigene Rechner mit einer Malware infiziert wird. Das sind Schadprogramme, die dann vom Rechner des Users aus, unerwünschte und ggf. auch schädliche Funktionen ausführen.

Die Hauptquelle für vom User unerwünschte Aktionen, ist die eigene Pinnwand. Darüber werden die User gerne zu etwas aufgefordert/verführt, was später die unterschiedlichsten negative Folgen haben kann.

Also: Augen auf … nicht nur im Straßenverkehr!

Is It Old? Der Social Blamierschutz

Was ist im Social Web peinlicher, als einen Link als neu zu posten, der schon 10-mal um den Planeten gereicht wurde? Stimmt: Nichts!

Im sich von dieser Blamage zu schützen, sollte man den Link noch mal per Is It Old? checken. Dort bekommt man im Handumdrehen heraus, ob es sich überhaupt noch lohnt, einen bestimmten Link zu posten oder ob man damit in seiner Social Hood nur ein müdes Gähnen hervorruft.

Und für die, die jetzt meckern wollen, weil für sie dieser Link nicht neu ist:

Power-User erklären wie sie Social Media nutzen

Eine tolle Aktion. Karsten Sauer hat in seinem Blog Sauerspace dazu aufgerufen, das eigene Social Media Setup zu beschreiben. Die Idee dahinter beschreibt Karsten so:

Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie unterschiedlich ihr alle die Social Media Plattformen nutzt und frage mich dann: Wo ist dort euer Zuhause? Wo platziert ihr Persönliches? Wo ladet ihr Fotos ab und wohin wandern sie von dort? Welche Inhalte postet ihr wohin? Wo sind eure persönlich gewählten Grenzen? Wie habt ihr eure persönliche Sendemechanismus gestaltet? Das würde ich gern wissen!

Die Liste der Power-User, die schon teilgenommen haben, ist inzwischen auf eine beeindruckende Anzahl gestiegen. Mein Setup fehlt noch, aber da mach ich mich jetzt gleich mal dran …

Update: Inzwischen steht auch mein persönliches Social Media Setup auf Sauerspace.

Kurz und knapp verlinkt

Bin unterwegs, darum gibt es heute kurz und knapp nur ein paar Verlinkungen …

Lesenswertes lesen

Morgen geht es nach Berlin zur re:publica, einer Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft, welche dort von Mittwoch bis Freitag stattfindet. Und damit ich dort auch mitreden kann, schaute ich mich heute morgen mal ein bisschen im Netz um … via meines RSS-Readers und in meinem digitalen Lesespeicher für Lesenswertes, dem Browser-Add-On Read It Later. Ein paar der guten und interessanten Sachen, die ich dort gefunden habe, werde ich hier mal kurz auflisten.

Bei Caschy habe ich einen Eintrag gefunden, der aufzeigt, wo auf Twitter, Facebook und Co. man die ganzen Freigaben administrieren kann, denen man im Laufe der Zeit den Zugriff auf seine Profildaten gewährt hat: Welche Anwendung hat Zugriff auf Google,Twitter, Facebook und Dropbox?

Eine solche Facebook-Anwendung ist LikeJournal. Wie web2null.de schreibt, kann man via LikeJournal Facebook-Likes als Bookmarks speichern, die sich dann durchsuchen und mit Freunden teilen lassen.

Bei derFreitag hatten sie vergangene Woche das Wochenthema Schade, was das Netz so verpasst, in dessen Rahmen sie fünf Surftipps für all jene geben, die beim Blogs lesen keine Lust mehr haben, nur der Herde zu folgen.

Auf Gizmodo.de berichteten sie über Wallaby, einem Projekt bzw. Tool von Adobe, mit dem sich Flash in HTML5 konvertieren lässt. Das Ende von Flash rückt wohl immer näher…

Neu war mir auch, dass es den Dienst TwentyFeet gibt, mit dem sich die eigenen Social Media Aktivitäten monitoren lassen. Mehr dazu auf netzwertig.com: TwentyFeet lässt tief blicken.

Sehenswert: Map of Online Communities

Map of online communities

Mit der Map of Online Communities gibt es heute etwas, mit dem sich ein Social Media Fanboy sicherlich fast ein ganzes Wochenende beschäftigen kann. So detailreich und interessant ist diese ganz spezielle Landkarte, die sich die Leute von xkcd.com da ausgedacht haben. Respekt!

Das Teil kann man übrigens auch als Poster bestellen.

Mister Wong stellt sich neu auf

In seinem offiziellen Blog, hat der deutsche Social-Bookmarking-Anbieter Mister Wong grundlegende Änderungen angekündigt.

D.h. zum einen steht uns wohl ein umfangreicher Relaunch bevor. Zum anderen hat Mister Wong eine Art Link-Prüf-Redaktion aufgebaut. Dabei geht es aber nicht … oder maximal am Rande … darum, Spam- oder sonstige unerwünschten Links auszuschließen (dafür dass z.B. SEO-Links bei Suchmaschinen keine Wirkung haben, hat Mister Wong schon vor Jahren mit der generellen Link-Kennzeichnung “nofollow” gesorgt), es geht viel mehr darum, empfehlenswerte Webseiten “von Hand” zu prüfen und sie dann auch wieder für Suchmaschinen sichtbar zu machen. Mister Wong spricht hierbei von “Trusted Links” und weißt sogleich darauf hin, dass Anträge hierfür können nicht eingereicht werden können.

Ich frag mich nur, was das Geschäftsmodell hinter den “Trusted Links” ist? Denn irgendwie muss diese Redaktion ja finanziert werden.

Maschineller Web2.0 Selbstmord

Laut der Web 2.0 Suicide Machine Website soll man ja 9 Stunden und 35 Minuten brauchen, um “Digitalen Selbstmord” zu begehen, d.h. sich aus solchen Social Networks wie Facebook, Twitter und Co. zu löschen. Viel zu lange! Darum bietet die Web 2.0 Suicide Machine auch an, es in 52 Minuten zu machen.

Wers mag … mein Ding wäre es nicht. Ich habe nämlich 420815 Minuten gebraucht, um mein ganzes soziales Web2.0-Netzwerk aufzubauen ;-)

via netzpolitik.org

Flavors.me – Übersicht der persönlichen Web-Aktiviäten

Den Dienst Flavors.me gibt es schon etwas länger. Mir ist er jedoch erst kürzlich aufgefallen. Dort kann man aus diversen Diensten wie Flickr, Twitter oder Formspring, bzw. auch aus RSS-Feeds, eine persönliche Web-Aktivitäten-Übersicht zusammenstellen. Das Interessante daran ist, dass es nicht nur eine billige Linkliste zu den Angeboten ist, sondern dass man sich auch die Inhalte direkt auf der persönlichen Flavors.me-Seite ansehen kann.

Die Art und Weise, wie die Verbindung mit den Diensten realisiert wurde ist sehr benutzerfreundlich, da in aller Regel dazu die APIs der Dienste und vergleichbar simple Services wie RSS genutzt werden.

Auch lässt sich Flavors.me in Bezug auf Struktur, Farben, Hintergrund und Schriftarten umgestalten, ein paar persönliche Informationen können hinzugefügt werden und die üblichen Anknüpfungspunkte ins Social Web wie Embed, Social Bookmarking, etc. fehlen auch nicht.

Es gibt auch eine Premium-Variante, die im Jahr $20 kostet und die einige zusätzliche Optionen im Bereich Gestaltung und persönliche Informationen beinhaltet, sowie die Möglichkeit, die eigene Flavors.me-Seite über eine eigene Domain anzusprechen und sie somit ggf. zur eigenen Website zu machen.

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