Flattr – Social Micropayment
Das Social-Micropayment-Konzept von Flattr ist eine Art Spenden-Flatrate, wobei man als Spender die Empfänger jeden Monat selbst erwählt und seine Spenden somit unter Umständen stetig neu verteilt. Die, von mir einfach mal als Spenden bezeichneten Zahlungen, gehen jedoch nicht an Almosen-Empfänger, sondern an solche Menschen, die im Internet etwas veröffentlicht haben, das wir als gut und ihre Arbeit damit für unterstützenswert erachten. Noch ist Flattr in der geschlossenen Beta-Phase, aber man kann ich schon mal auf einer Interessenliste eintragen lassen.
Wie funktioniert Flattr?
Die bei Flattr als Publisher angemeldeten Menschen, können bei ihren Inhalten einen Flatter-Button positionierten. Klickt jemand mit einem Flattr-Account auf diesen Button, so spendet er dem Publisher etwas Geld. Der Spender legt vorab fest, wie viel Geld er in der Summe pro Monat spenden will. Und je nach dem, wie oft er einen Flattr-Button in einem Monat angeklickt hat, desto mehr wird der Monatsbetrag aufgeteilt.
Legt jemand zum Beispiel fest, dass er pro Monat 50 Euro via Flattr spenden will und klickt im April 10-mal einen Flattr-Button, so bekommen die Publisher jeweils 5 Euro. Klickt der Spender im Mai dann aber 100-mal einen Flattr-Button, so bekommen die Publisher jeweils nur 50 Cent.
Das Flattr-Konzept ist mir rundweg sympathisch. Es gibt mir als Web-Nutzer die Möglichkeit, Menschen die gute Inhalte veröffentlichen, ihre gute Arbeit zu honorieren. Zudem muss ich nicht die Katze im Sack kaufen, sondern kann dies genau dann tun, wenn ich weiß, dass ich es mit von mir als qualitativ hochwertig eingestuften Inhalten zu tun habe. Ich hoffe nur, dass sich Flattr keinen zu großen Teil vom Kuchen abschneiden will, und das System auch in Deutschland funktioniert.
von Matthias Zellmer
oneforty – Webverzeichnis für Twitter-Apps
Ich frage mich gerade, ob Twitter ohne die vielen, es erweiternden Programme und Web-Anwendungen nur die Hälfte oder noch weniger Wert wäre. Ist ja auch egal. Denn klar ist, dass Web-Apps wie bit.ly und Twitpic Twitter um zentrale Funktionen erweitern und Plattform-Apps wie Tweetie fürs iPhone oder twhirl für Desktops die “Use Experience” von Twitter deutlich steigern.
Darum ist das Twitter-App-Verzeichnis oneforty auch ein absolutes Muss für alle Twitterianer. Denn dort findet man zahlreiche Twitter-Apps … nach Plattform, Popularität oder Anwendungszweck sortiert und ausführlich beschrieben, sowie durch anderer Nutzer bewertet und kommentiert.
Eine tolle Website! Und die SaftTante Kirstin Walther … bei der ich den Tipp gefunden habe … hat völlig recht, wenn sie im Bezug auf oneforty von einer Stöbergarantie schreibt.
von Matthias Zellmer
Ruflotse – Social Media Monitoring Dienst
Firmen, die unter den Begriff PR nicht nur Public Relation, auch als also Public Reaction verstehen bzw. verstehen wollen, kommen an dem Thema Social Media Monitoring nicht vorbei.
Es gibt einige Wege, wie man dem Web-Volk “auf Maul schauen” kann. Heinz Grünwald hat diesbezüglich schon Anfang des Jahres eine Zusammenstellung auf UnderTheShower veröffentlicht. Inzwischen sind sicher noch so einige weitere Dienste hinzugekommen … wie jetzt zum Beispiel auch Ruflotse.
Ruflotse ist der kostenpflichter Social Media Monitoring Dienst von den Machern des Eigenmarketing-Dienstes myON-ID. Was schon mal zeigt, dass sich sie sich mit dem Themengebiet auskennen.
Mehr Infos gibt es bei netzwerkig.com …
von Matthias Zellmer
iPhone-App my6sense – Digitale Intuition
Ob ich die iPhone-App my6sense nutzen würde, weiß ich noch nicht so richtig. Sie hört sich schon ein bisschen nach “Dein iPhone weiß, was du gestern gelesen hast!” an. Doch auf der anderen Seite ist der Ansatz, sein iPhone für einen selbst mal anhand des eigenen Surf- und Kommunikationsverhaltens über den Tellerrand schauen zu lassen. Aber hoffentlich erliegt my6sense nie der Versuchung, die gewonnenen Daten zu vermarkten. Das wäre ein Super-GAU.
Aber mehr dazu gibt es bei Techcrunch.
von Matthias Zellmer
CrunchPad – finaler Prototyp ist fertig
Nachdem wir im Netzlogbuch die gesamte Entwicklungshistorie des TechCrunch Surfpads namens CrunchPad fast schon dokumentarisch begleitet haben, ist es nun fast schon Pflicht, die Info von TechCrunch weiterzugeben, dass der Finale Prototyp nun fertig ist.
Dazu gibt es auch noch ein Video:
Ist ganz schick geworden, oder?!
von Matthias Zellmer




















