Friendfeed Deutschland … Platz 26

Matthias bei Friendfeed

Friendfeed ist eine Art Super-Content-Stream. D.h. man kann dort angeben, wo man überall Inhalte im Web produziert und Friendfeed stellt diese dann dann chronologisch dar. Zudem ist es möglich sich mit anderen Friendfeed-Nutzern zu vernetzen.

Jetzt hat mich heute via Twitter die Nachricht erreicht, dass sich Alexander W. Ebel die Mühe gemacht hat, die Top 30 der deutschsprachigen Friendfeed-Nutzer zusammenstellen und auf seinem Blog Gibt es intelligentes Leben auf der Erde? zu veröffentlichen.

Und jetzt kommt’s! Ich bin auch platziert! Japp! Platz 26 … nicht schlecht, oder?

—Update—
Nach einer Optimierung des Rankings hat es mich auf Platz 90 nach hinten katapultiert. Egal … *snief*

Wer kennt wen? Auch mobil beliebt

Als ich die Studie von Opera zur mobilen Nutzung von Websites mit ihrem Browser Opera Mini gelesen habe, hat mich vor allem überrascht, dass das Social Network Wer kennt wen? in Deutschland die dritt beliebteste Unterwegs-Website ist. Nur geschlagen von Google und StudiVZ. Wie ich finde … eine Überraschung.

Auch finde ich es immer wieder spannend, zu beobachten, wie sich gerade Wer kennt wen? scheinbar wellenförmig in Deutschland ausbreitet. Diese Art der Verbreitung erinnert mich an die Wellen, die einen Stein, den man in einen See wirft.

Via digitalnext.de und heise.de

Starbucks startet soziales Netzwerk

Starbucks startet soziales Netzwerk

Oft sieht man im Starbucks Leute mit ihren Notebooks sitzen. Die Frage, was sie dort außer Kaffee zu trinken tun, dürfte in Zukunft leicht zu beantworten sein: Sie optimiere im Starbucks-eigenen Social Network My Starbucks Idea die Leistungen und Angebote des Mega-Kaffeehauses. Eine interessante Idee …
Via: digital:next

tuneBag – Musik online speichern und anhören

tuneBag - Musik online speichern und im Browser anhören

Über web2null.de bin ich heute auf tuneBag gestoßen. Über dieses Webangebot kam man seine Musikdateien im MP3-Format hochladen und dann Online anhören. Auch kann man die hoch geladene Musik via Playlists organisieren und diese seinen Freunden zum Anhören zur Verfügung stellen. Das kann auf verschiedenen Wegen geschehen, z.B. via last.fm oder auch über das Einladen seiner Facebook-Freunde. Letzteres funktioniert auch ziemlich reibungslos, einfach einmal über einen Link in tuneBag in Facebook einloggen und schon stehen die Facebook-Freunde in der Freundesliste von tuneBag. Wie es sich für eine auf social-networking-basierende Website gehört, kann man mit seinem Freundeskreis auch persönliche Nachrichten austauschen.

Ich habe schon mehrfach von ähnlichen Angeboten gehört und die Neugierde hat mich jetzt bei tuneBag dazu getrieben, mich mal bei einem anzumelden. tuneBag macht auf den ersten Blick einen durchdachten Eindruck. Es gibt mehrere Möglichkeiten Musik hoch zuladen: per Mail, Desktop-Anwendung, Web-Uploader und über die Angabe einer URL mit einer Musikdatei. Wobei mir die Desktop-Anwendung auch nach gut 1,5 Stunden die hoch geladene Datei nicht anzeigt. Bisher am schnellsten arbeitet beim Hochladen der Web-Uploader.

Hört man sich Musik im integrieren Player an, so kann man das restliche Interface weiter benutzen. Das Ganze hat so schon das Look&Feel einer richtigen Applikation. Aber ein paar Probleme gibt es dennoch; vielleicht sind es auch noch Kinderkrankheiten. So scheint z.B. der Miniplayer, der sich in einem seperaten Fenster öffnet, noch nicht zu funktionieren. Auch fehlt es entweder an einer automatischen Aktualisieren-Funktion oder andernfalls sollte ein Aktualisieren-Button her. Denn ein Reload des Browser-Fensters ist bei einer solchen Web-Applikation ziemlich Old School.

tuneBag Interpreten-Info

Nett ist aber, dass man zu den Interpreten der hoch geladenen Lieder nicht nur Zusatzinfos (zum Teil per per Verweis) geliefert bekommt, sondern auch noch automatisch kleine Bildchen zu jedem Interpreten angezeigt werden. Sogar von so hochgradig independent-mäßigen Interpreten wie Bambi Strikes Back. Und das ohne weiteres zutun von Anwenderseite.

Alles in Allem ist die Funktionweise von tuneBag schon recht durchdacht. Die ID3-Tags der MP3-Dateien werden anstandslos eingelesen und können zudem auch noch editiert werden. Auch haben die Macher von tuneBag weitestgehend (Ausnahme Miniplayer) auf Pop-ups verzichtet und setzen z.B. bei Änderungs- und Upload-Funktionen konsequent auf das Lightbox-Konzept.

Fazit: Nette kleine Web-Anwendung. Noch mit ein paar Problemchen. Aber mir gefällt’s. Wenn sie jetzt noch ein Widget für mein netvibes und für WordPress-Blogs anbieten, bin ich erst mal zufriedengestellt.

netvibes Ginger – Kurzer Erfahrungsbericht

netvibes - (re)mix the web

Seit ein paar Wochen nutze ich nun netvibes Ginger. Das ist die neue aktuelle Version der personalisierbaren Startseite netvibes. Ich hatte das Vergnügen Ginger schon vor der offiziellen Veröffentlichung am 04. März 2008 einrichten zu können. Auch wenn es nicht immer eine Freude war, da auch bei Ginger die üblichen Kinderkrankheiten nicht ausblieben.

Aber so langsam bekomme ich das Gefühl, dass Ginger recht stabil und auch rund läuft. Das optimierte Inhalte-hinzufügen-Menü macht Spaß und ist auch in seiner Funktionsweise für andere Web-Anwendungen interessant. Das auf Knopfdruck per Mausklick herausfahrende Menü erinnert mich an eine Desktop-Anwendung.

Leute, die bereits einen netvibes-Account besitzen, können nun wählen, ob sie weiterhin die Coriander-Edition oder die neue Ginger-Version nutzen wollen. Es ist allerdings davon auszugehen, dass nach dem vollständigen Abschluss der Umstellung auf die Ginger-Version dies die netvibes-Version sein wird, die Allen zur Verfügung steht. Unabhängig davon, ob diese bereits einen netvibes-Account besitzen oder nicht.

Die zentrale Neuerung von netvibes Ginger ist die Erweiterung der sozialen Komponente. netvibes-User können nun Freundschaften untereinander schließen, ihre Facebook, Twitter und Yahoo-Freunde importieren und die eigenen Aktivitäten genau so wie die anderer User über ein Activities-Widget verfolgen. Mit dem Release von Ginger bewegt sich netvibes klar in die Richtung eines sozialen Netzwerks.

Zudem stehen mit Ginger neue Themes zur Verfügung und auch das User-Interface wurde in vielen Punkten überarbeitet und erweitert. Neben von Usern erstellten Tabs existieren auch so genannte Universen. Bis zur Veröffentlichung der Ginger-Version waren Universen Tabs, die ausschließlich von Unternehmen, die in Partnerschaft mit netvibes stehen, herausgegeben und gepflegt wurden. Sie enthielten in der Regel eine Sammlung von Widgets zu einem bestimmten Themenbereich, der oftmals mit den Tätigkeiten des Unternehmens in Verbindung stand.

Seit dem Release von Ginger kann jeder User ein Universum erstellen, auf dem er beliebige Widgets anordnen kann. Dieses ist dann unter einer URL nach dem Muster www.netvibes.com/UserName für jedermann erreichbar. Universen sind eine öffentliche, spezielle Form von Tabs. Jeder User kann genau ein Universum erstellen und beliebig viele Universen anderer User als jeweils separaten Tab in sein netvibes einbinden.

Es ist abzuwarten, was die für Ginger angekündigten Verbesserungen bewirken werden. Auch abzuwarten bleibt, wie die User auf die neuen Community-Features reagieren und in welchem Umfang sie sie nutzen werden. Aber allgemein habe ich für mich das Gefühl, dass ich nun netvibes schon viel mehr als meine personalisierte Startseite einsetze; auch für die Arbeit. Das ist eine gute Entwicklung …

Erfolgreiche Communities – Ein Veranstaltungsbesuch

Erfolgreiche Communities: KWICK!, Fudder und imedo

Gestern Abend habe ich mal wieder eine Veranstaltung der MFG Baden-Württemberg besucht. Dieses Mal war das Thema “Erfolgreiche Communities: Auf was es wirklich ankommt!”. Als Referenten konnte die MFG drei Vertreter von namhaften Communities mit Sitz in Baden-Württemberg gewinnen können.

Den Anfang machte Markus Hofmann, Projektleiter von fudder.de aus Freiburg. fudder ist eine Grimme Preis dekorierte regionale Community, die ihren Schwerpunkt auf lokale Themen aus dem Raum Freiburg legt. Betreiber von fudder ist die Badische Zeitung. Ein gerade im Rahmen der Finanzierungfrage interessanter Aspekt. Die Macher haben mit einem so starken … und wohl auch langmütigen … Partner im Rücken augenscheinlich mehr Ruhe und Muse, diese Community sukzessive auszubauen und voranzutreiben. Hofmann betonte aber, dass sie lange bewusst auf eine Unterstützung der Zeitung im Bezug auf eine Vergrößerung ihres Bekanntheitsgrads verzichtet haben. Grund war wohl, dass die Zeitung als eher konservativ gilt und fudder im Kern ein junges Publikum ansprechen will.

Als nächster Referent war Christian Angele an der Reihe. Er ist Geschäftsführer des Gesundheitsportals imedo aus Stuttgart. imedo bietet eine Plattform für Menschen die sich rund ums Thema Gesundheit austauschen und vernetzten wollen. imedo ist übrigens fremdfinanziert und steht damit diesbezüglich im Kontrast zur Community des dritten Referenten des Abends.

Jens Kammerer, Gründer und Managing Director der KWICK! Community aus Weinstadt betonte, dass KWICK! sich komplett selbst finanziert. KWICK! ist eine … nein … nach eigenen Angaben “Die Erlebnis-Community”. Schwerpunkte sind neue Freunde finden, Spaß und Unterhaltung. KWICK! ist aus einem reinen Studentenprojekt entstanden und ist damit unter den vorgestellten die einzige wirklich gewachsene Community. Welche Vor- und Nachteile eine solche Community gegenüber den neuen, am Reißbrett entstandenen hat, wurde von den Referenzen offen gelassen.

Jeder der Referenten ging kurz auf seine Community ein, ihre jeweilige Geschichte, Ausrichtung und Schwerpunkte. Die titelgebende Frage des Abends drehte sich dann um die Erfolgsgeheimnisse der jeweiligen Communities. Und was nicht weiter überraschte, für alle drei Referenten spielen die User eine extrem zentrale Rolle beim Erfolg ihrer Community. Zentral auch im Betreuungsbedarf durch die Betreiber. Ein Punkt, der bei der Planung einer Community gerne mal vergessen oder als nicht so bedeutend angesehen wird.

Eine erfolgreiche Community muss laut Markus Hofmann von fudder folgende Aspekte beinhalten:

  • Regeln
  • Schiedsrichter
  • Trophäen
  • Bestenlisten
  • Leidenschaftliche Fans
  • Austausch- und Interaktionsmöglichkeiten

Er betonte noch, dass man die üblichen Störenfriede unbedingt mit Nichtachtung strafen sollte. Er formulierte das folgendermaßen:

Don’t feed the trolls!

Christian Angele von imedo stellte besonders die Bedeutung von regionalen Aspekten auch bei einer im Prinzip weltweit zugänglichen Community heraus. Zudem riet er jedem, der sich mit dem Gedanken trägt eine neue Communtiy aufzubauen, deren Ziele eindeutig zu definieren und zu formulieren.

Bei KWICK! fand ich besonders beeindruckend, dass sie es geschafft haben, den Mobilfunk-Anbieter O2 dazu zu bringen, dass deren Kunden kostenfrei auf KWICK! zugreifen können. Solange es noch keine wirklich sorgenfrei bezahlbaren mobilen Datentarife gibt, ein echter Wettbewerbsvorteil. Und sollten solche Tarife dann flächendeckend bei den Kunden angekommen sein, so hat KWICK! mit Sicherheit schon einige wertvolle Erfahrungen mit einer mobilen Community sammeln können. Noch ein Wettbewerbsvorteil.

In der abschließenden Diskussion kam noch ein interessanter Aspekt zur Sprache. Die kritische User-Masse für eine nicht-regionale Community sahen die Referenten bei ca. 50.000 Usern. Davon müssen mindestens 500 so genannte Heavy User sein. Auch interessant: Kammerer schätze, dass bis man diese kritische Masse erreicht hat, man pro User gut 3-4 Euro an anfallenden Kosten rechnen muss. Eine schöne Stange Geld.

werkenntwen hat ein Problem

Wer kennt wen?

Laut einem Bericht im kostenpflichtigen iBuisness-Portal, hat mein Lieblingsfreizeitnetzwerk werkenntwen.de zwar inzwischen seine Reichweite über die Millionen-Nutzer-Grenze hieven können. Aber die durchschnittliche monatliche Verweildauer pro Nutzer ging hingegen von 180 Minuten auf 168 Minuten zurück.

Ein Indiz, dass werkenntwen.de … wie sicher auch andere soziale Netzwerke … auf Dauer mehr bieten muss, als die üblichen Vernetzungs- und Kommunikationsmöglichkeiten. Eine deutliche Herausforderung an die Macher solcher Portale. Was kann man den Nutzern neben Gruppen, Blogs und Nabelschau noch bieten? Ist hier der Facebook-Ansatz vielleicht auch auf andere Netzwerke portierbar. Also dass die Nutzer sich gegenseitig mit der Nutzung der zu Hauf vorhandenen facebook-internen Widgets beschäftigen. Doch die wenigsten Netzwerke werden es (sich) leisten können, wie Facebook eine eigene API zu entwickeln. Eine Chance für das Googles OpenSocial-Projekt? Zumal nun mit Yahoo! der nächste Web-Riese sich anschickt, OpenSocial zu unterstützen.

Es kann also nicht schaden, wenn sich die Macher von sozialen Netzwerken mal mit solchen Themen wie Mikro-Applikationen bzw. Widgets im Allgemeinen und OpenSocial im Speziellen auseinander setzen.

Web2.0 pur: TwittyTunes

TwittyTunes von FoxyTunes von Yahoo!Music

Immer häufiger bekomme ich den Eindruck, dass man Web2.0 irgendwie nicht so richtig erklären kann. Ich versuche es aber einfach immer wieder mal. Diesmal anhand von TwittyTunes.

Dies ist ein Plugin u.a. für den Firefox-Browser, welches zum einen auf dem Mikro-Blogging-Dienst Twitter und zum anderen auf dem weiteren Browser-Plugin FoxyTunes aufsetzt. Mit FoxyTunes kann man seinen Musikplayer (z.B. Winamp, VLC media player, …) über die Browser-Statuszeile steuern. Soweit die notwendige Vorgeschichte.

Nun ist es mit TwittyTunes mittels des berühmten Mausklicks möglich, Titel und Interpret eines gerade via FoxyTunes abgespielten Liedes … ob per Webradio oder aus der eigenen Sammlung auf dem Rechner … direkt via Twitter zu posten. Es wird sogar noch ein Link generiert, der den geneigten Twitter-Feed-Leser zu der zugehörigen Seite des Interpreten von FoxyTunes Planet bringt. Auf dieser findet man dann … falls vorhanden … jede Menge Infos über den Interpreten, im feinsten Mashup-Stil zusammengetragen, wie z.B. Videoclips (YouTube), ähnliche Künstler (LastFM), Songtexte (LyricWiki), Fotos (Flickr), Radio (Pandora), CD’s kaufen (Amazon) etc.

Und das ist dann Web2.0 … pur!

Wer kennt wen? kooperiert mit RTL

Wer kennt wen? kooperiert mit RTL

Ob ich das gut finden kann? Fühlt sich irgendwie nicht so an. Was ich meine? Die beliebte Social-Networking-Plattform Wer kennt wen? ist nun so erfolgreich, dass RTL sich daran in Form einer Kooperation beteiligt.

So informiert Wer kennt wen? seine Mitglieder seit heute:

Liebe wkw-Nutzer,

wie Ihr alle täglich miterlebt, wächst wer-kennt-wen immer schneller. Mittlerweile sind wir 1,5 Millionen Mitglieder. Vielen, vielen Dank dafür!

Um diesem Wachstum auch zukünftig gerecht zu werden und gleichzeitig kostenlos zu bleiben, haben wir uns entschieden, mit einem Partner zusammenzuarbeiten, den Ihr alle kennt: RTL interactive – das für die neuen Medien verantwortliche Tochterunternehmen der RTL-Gruppe.

Eines möchten wir direkt klarstellen: wkw bleibt weiterhin in unserer Hand, es ist unser Baby und das wird es auch bleiben. Wir entscheiden auch zukünftig mit unserem Team, was mit wkw passiert.

Damit bleibt Euch wkw durch die Zusammenarbeit genau so erhalten, wie es ist – es wird nur schneller und wir haben viel mehr Möglichkeiten, die Plattform in Eurem Sinne weiter zu entwickeln.

Für uns ist es selbstverständlich: Eure Daten bleiben bei uns. Sie werden NICHT an RTL oder Dritte weitergegeben und deshalb auch auf keinen Fall von RTL genutzt. Und daran, dass wkw für Euch kostenlos ist, wird sich auch in der Zukunft nichts ändern.

Wir freuen uns mit Euch auf die Weiterentwicklung von wer-kennt-wen.

Viele Grüße
Patrick & Fabian

Für mich hört sich das Alles etwas zu gut an. Was hat RTL von dem Deal? Wird es eine wkw-Show geben? Kann es sein, dass da gerade eine ziemlich gute Plattform seine Unschuld verliert? Ich fand es gerade sympathisch, dass da ein paar Leutchen aus Koblenz ihr Ding machten und dabei immer besser und auch beliebter wurden. Nun steckt ein mächtig großer Medienkonzern dahinter und wird das “Baby” schon schaukeln. Und die Gründer gleich mit …

Fraukes digitaler Selbstmord

Fraukes digitaler Selbstmord

Frauke hat sich selbst gerichtet! Sie hat ihre Accounts bei Xing, Facebook und StudiVZ gelöscht … und darüber bei Spiegel Online geschrieben. Und ich hab mir das mal durchgelesen.

Frauke berichtet in ihrem Artikel hauptsächlich über studiVZ und dass das Löschen ihres studiVZ-Accounts in ihrem Freundeskreis eine große Welle geschlagen hat. Was ich da gelesen habe, erinnert mich schon ein wenig an das Poser-Gehabe, das ich in meiner Zeit als Community-Koordinator bei FunOnline des öfteren erleben musste. Da wurde im Chat auch öfters mit solchen Aussagen “gedroht”, wie “Ich lösch’ mich jetzt!” und dem unvermeidlichen Beschwörungen , dies doch bitte nicht zu tun. Klar, damals waren es fast immer Jugendliche, die dort eine Anerkennung und Freunde finden könnten, die sie zum Teil in der so genannten realen Welt nicht gefunden haben. Und die Web2.0-Communitys sind von ihrem Ansatz her mehr auf Netzwerkbildung ausgelegt. Aber im Prinzip geht es doch immer um das Selbe: Zugehörigkeit zu eine Gemeinschaft, ob nun in realen oder im virtuellen Gemeinschaften.

Ich schätze mal, dass sich Frauke auch irgendwann wieder in einer Community finden lassen wird … ich schau am besten gleich mal bei werkenntwen.de ;-)

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