Archiv des Schlagworts "Spielen"

Jane McGonigal erklärt, warum und wie Online-Spiele die Welt retten können

Es ist absolut erfrischend zu sehen und hören, wie jemand so wunderbar querdenkt … und damit auch noch recht hat.

Spiele zur Regulierung der Welt

Die Menschen spielen gerne. Und sie lassen sich gerne belohnen. Auf diesen beiden Erkenntnissen könnte laut Jesse Schell die zukünftige Regulierung der Welt basieren und die Menschen ggf. zu besseren Menschen machen. Anzeichen dafür finden sich nicht nur bei Facebook und durch den Erfolg der Wii Fit, sondern auch in Autos, die ihre Fahrer “spielend” zu einem ökologischeren Fahrstil erziehen sollen.

Auf diesen interessanten Vortrag bin ich übrigens via Fefes Blog gestoßen.

Tantrix: Spieletipp … on- wie offline

tantrix

Tantrix ist ein wirklich tolles Strategie-Spiel, von dem eine ganz passable Online-Umsetzung gibt. Aber neben Strategie-Spiel, ist Tantrix auch eine ganz spezielle Art von Puzzle.

Ich habe Tantrix vor ein paar Jahren im Gießener Mathematik-Museum Mathematikum (unbedingter Besucht-Tipp!) kennen und schätzen gelernt. Im Spiel geht es darum, dass man eine längere Kette bzw. im Optimalfall eine längergliedrige Schleife als sein Gegner zu legen. Was sich einfach anhört, wird durch ein paar kleine Regel-Details und im Normalfall auch durch den Gegner erschwert und macht Tantrix zu einem wirklich kurzweiligen Freizeit-Spaß.

Denjenigen, die nun neugierig geworden sind, würde ich empfehlen, dass sie das Spiel einfach mal online ausprobieren … gegen den Computer oder auch gegen andere menschliche Spieler aus der ganzen Welt. Aber so richtig Spaß macht Tantrix meiner Meinung nach erst als reales Spiel, zumal die Spielsteine sehr wertig daherkommen.

By the way: Ich bekomme nix dafür, dass ich das Spiel hier so promote. Tantrix ist einfach ein gutes Spiel …

Wii Browser – Linksammler für die Wii

Wii Browser - Linksammler für die Wii

Erst einmal habe ich meine Zeit an einer Wii verplempern dürfen. Und so schnell mir klar war, dass die ganzen Kommentatoren recht haben, die der Wii bescheinigten, dass es sich um ein interessantes Spielekonsolen-Konzept handelt, so schnell war mir auch das Potential als Sofa-Surf-Station klar. Nur, dass es wegen der eingeschränkten Texteingabe-Möglichkeiten z.B. nicht so einfach ist, die einzelnen Websites aufzurufen. Hier setzt der so genannte Wii Browser an.

Der Wii Browser ist ein Linksammler für die Wii. D.h. man sammelt an einem Gerät mit geeigneteren Texteingabe-Möglichkeiten wie etwa einem PC auf wiibrowser.com die Links zu seinen persönlichen Lieblingswebsites und kann dann ganz einfach mit dem Wii-Controller die Sites ansteuern.

Was das Ganze interessant macht, ist, dass man statt Nutzerkennung auszuwählen eine ID zugeteilt bekommt. Dies generiert man, indem man eine Passwort für seine eigene Wii-Browser-Seite angibt. Die ID muss man sich merken, sonst kommt man nicht mehr auf seine persönliche Sammlung und das Passwort ist immer mit anzugeben, wenn man einen Link hinzufügt oder an der Sammlung was ändert. Von Seiten der Wii-Browser-Macher wird dieses Konzept als besonders toll angepriesen wird, da man sich nicht anmelden muss, beinhaltet aber trotzdem, dass ich mir eine Kennung, hier die ID und ein Passwort merken muss. Ich weiß nicht, was dadurch gewonnen wurde?

Alles in Allem könnte das Konzept kleine Dienste für die Wii anzubieten schon zukunftsweisend sein. Genauso, wie dies für mobile Endgeräte, den internet-fähigen Fernseher oder soziale Netzwerke o.ä. zu tun.

Via agenturblog.de