URLpulse – schicke Webseiten-Statistiken
Für die allermeisten Website-Betreiber gehört der regelmäßige Blick auf die Statistik der eigenen Website schlichtweg zu deren Betrieb dazu. Mit URLpulse habe ich jetzt eine neue Statistik-Website kennengelernt, mit der man nicht nur einiges über die eigene Website rausfinden kann, sondern auch über andere.
Interessant ist auch, dass es auf der Website eine Schätzung für den Verkaufswert der jeweiligen Website angezeigt wird, wie auch eine Platzierung im landesweiten und weltweiten Ranking und vieles andere mehr.
von Matthias Zellmer
Weltweite Browser-Statistik
Bei meinem aktuellen Projekt kam eine Frage auf, die ich eigentlich schon im Museum der digitalen Absonderlichkeiten wähnt. Nämlich die, ob für Umsetzung des Projekts, deren Zielgruppe zum Teil in Afrika anzusiedeln ist, der Internet Explorer 6 eine Relevanz hat. Zugegebenermaßen habe ich mich noch nie mit der Browser-Statistik für Afrika auseinandergesetzt. Also hieß es sogleich: Recherchieren.
Bei meiner Recherche stieß ich auf die Website StatCounter GlobalStats, auf der die weltweiten Anteile der Nutzung der verschiedenen Browser übersichtlich für die verschiedenen Länder und Kontinente dargeboten werden. Aber nicht nur das, auch die Statistiken über die Nutzung von Betriebssystemen, Monitorauflösungen und vielem mehr sind dort zu finden. Inklusive Verlaufsgraphen über einen frei wählbaren Zeitraum, der Möglichkeit den Graphen auf der eigenen Website einzubinden bzw die gewünschte Grafik als .jpg runterzuladen. Wie ich es hier am Beispiel der Browser-Statistik für Deutschland von Januar 2010 bis Januar 2011 getan habe (Draufklicken für Originalgröße):
Persönlich finde ich es immer hilfreich solche Websites, die man im Arbeitsalltag immer mal wieder braucht, in seinen Lesezeichen zu haben.
Ach ja, die Frage, ob der IE6 in Afrika noch eine Rolle spielt, könnte ich noch beantworten:
Source: StatCounter Global Stats – Browser Version Market Share
von Matthias Zellmer
Interessante Schaugrafik mit Daten und Fakten zur Pornografie

Source: Online Education
Die Grafik der Statistik-Guerilleros von Online Education zur Pornografie zeigt ein paar sehr interessante Sachverhalte zum Thema. Nicht nur, dass über ein Drittel aller Downloads im Netz als pornografisch eingeordnet werden. Sondern zum Beispiel auch, dass in dem als extrem religiös bekannten US-Bundesstaat Utah, pro Kopf am meisten Pornografie konsumiert wird. Und leider gehören die Begriffe “Sex” und “Porn” zu den Top-5-Suchbegriffen von US-amerikanischer Jugendlichen.
Die Schaugrafik zeigt meiner Ansicht nach nicht nur deutlich auf, dass wir es in unserer Gesellschaft nur all zu oft mit Scheinheiligkeit zu tun haben, vor allem aus der doch so heiligen Privatsphäre heraus. Es fehlt noch weitestgehend an grundlegendem, auf Erfahrung aufgebautem Wissen, wie wir mit der nach geschichtlichen Maßstäben noch neuen Internet-Technologie so umgehen, dass wir sie möglichst uneingeschränkt nutzen können, ohne dabei aber zum Beispiel all zu sehr der Pornografie zu verfallen.
Für mich ist der durch das Internet extrem vereinfachte Zugang zur Pornografie, ein gesellschaftliches Problem wie Alkohol oder Raserei auf der Autobahn. Auch im Bezug darauf hilft eine gesunde Einstellungen mehr als alle staatlichen Regeln und Gesetze. Damit will ich nicht sagen, dass es nicht auch klare, und im Bedarfsfall auch vor Gericht durchsetzbare Spielregeln gegen muss, so bin ich zum Beispiel auch für ein Tempolimit auf Autobahnen.
Es gibt auch für das Gebiet der Pornografie anwendbare, grundlegende Spielregeln, wie etwa hier zu Lande im Jugendschutz und international in den Menschenrechte. Doch was nutzt der deutsche Jugendschutz, der für pornografische Inhalte eine Altersfreigabe verlangt, bei einem weltweiten Netzwerk, bei dem gerade mal drei Prozent der Seiten das Alter der Konsumenten überprüfen? International sind die deutschen Jugendschutz-Gesetze zahnlose Tiger. Da ist es wichtig, den potenziellen Konsumenten durch Bildungsmaßnahmen die Reife zu zukommen zu lassen, die es ihnen möglich macht, das pornografische Material für sich richtig einzuordnen und einen gesunden Umgang damit zu lernen. Zudem sollte niemand bei der Produktion und durch die Verbreitung herab gewürdigt werden. Ist dies auf einer breiten Ebene erreicht, dann kann auch die Pornografie einen angemessenen Platz in der Gesellschaft finden.
Bis dahin ist aber noch ein weiter Weg, den wir aber nicht nur von den selbst erklärten Moralapostel vorgeben lassen dürfen … ich sage nur: Utah.
von Matthias Zellmer
Googles Chrome überholt Apples Safari
Während sich im so genannten Browser-Kampf ganz vorne inzwischen Mozillas Firefox und Microsofts Internet Explorer zumindest bei den aktuellen Versionen auf Augenhöhe gegenübertreten, hat es im hinteren Feld laut der Net Applications Dezember-Statistik Googles Browser-Frischling Chrome geschafft, ganz knapp an Apples Safari vorbei zu ziehen.
Diese Entwicklung ist sicherlich auch dem geschuldet, dass Google den Chrome nun auch für Mac OS und Linux anbietet. Zudem ist es inzwischen auch möglich, den Chrome durch Plugins Dritter zu erweitern.
Auch in meinem persönlichen Umfeld sind inzwischen einige umgestiegen und nutzen den Chrome als ihren Erstbrowser. Sie äußern sich dabei durchaus zufriedenen … gerade im Bezug auf seine Schnelligkeit.
Dass sich Googles Chrome langsam zu etablieren scheint, ist auch vor dem Hintergrund von Googles Strategie bzgl. eigener Plattformen wie Android und Chrome OS interessant. In einer immer vernetzteren Welt mit solchen immer relevanten Phänomenen wie Cloud Computing und mobile Internet-Nutzung, scheint sich Google derzeit durchaus zukunftsweisend aufzustellen. Was aber eigentlich für niemanden eine Überraschung sein dürfte.
von Matthias Zellmer
Quarkbase … Übersichtliche Website-Statistiken
Quarkbase stellt diverse statistischen Werte über eine Website dar. Das war’s auch schon …
Einfach die Domain einer Website eingeben und in den mittels einer Art Reiter-Navigation unterteilten Statistik-Rubriken nachsehen, was die diversen Web-Dienste, wie etwa Alexa oder Technorati über die Website so wissen.
Via ubafeed
von Matthias Zellmer
tweetrush: wer twittert wann wie oft
teewtrush ist eine Web-Anwendung, die simpel Statistiken rund um Twitter zur Verfügung stellt.
Zunächst wird für die vergangenen sieben Tage angezeigt, wie viele Tweets veröffentlicht wurden und wer die aktivsten Tweeter waren. Auch die aktivsten Tweeter des aktuellen Tages werden ausgeführt. Außerdem wird dargestellt, zu welcher Tageszeit am meisten getwittert wird.
Die entsprechende Statistiken können auch für einzelne Tweeter über die Eingabe des Twitter-Names angefordert werden.
Hinter tweetrush steht die Rush Hour engine, die via Gnip auf den gesamten Twitter-Stream zugreift und diesen verarbeitet. Twitter gewährt seit einigen Wochen Zugriff auf seinen ‘firehose’ (Feuerwehrschlauch), welcher die gesamten bei twitter anfallenden Daten in einem kontinuierlichen Strom enthält.
Gnip verarbeitet diesen Datenstrom und stellt die darin enthaltenen Informationen aufgearbeitet zur Verfügung. Diese Informationen können über eine API von dritten weiter verwendet werden.
Die Gnip-API scheint in jeden Fall eine Alternative zur Twitter-eigenen API darzustellen. Nicht nur, wenn es um das Erstellen von Statistiken geht, sondern vielleicht auch für unser twompare …
via techcrunch.com
von Katrin Schneider
Wer kennt wen? Auch mobil beliebt
Als ich die Studie von Opera zur mobilen Nutzung von Websites mit ihrem Browser Opera Mini gelesen habe, hat mich vor allem überrascht, dass das Social Network Wer kennt wen? in Deutschland die dritt beliebteste Unterwegs-Website ist. Nur geschlagen von Google und StudiVZ. Wie ich finde … eine Überraschung.
Auch finde ich es immer wieder spannend, zu beobachten, wie sich gerade Wer kennt wen? scheinbar wellenförmig in Deutschland ausbreitet. Diese Art der Verbreitung erinnert mich an die Wellen, die einen Stein, den man in einen See wirft.
Via digitalnext.de und heise.de
von Matthias Zellmer
Browserkrieg reloaded
Einen netten Artikel mit dem Titel “Der Browser-Krieg geht weiter – Firefox 3 gegen Internet-Explorer 8” hat heute Peer Wandiger im Blog Selbständig im Netz veröffentlicht.
Unter anderem vergleicht er darin die beiden Browser im Bezug auf ihre Neuerungen, geht kurz darauf ein, was sich für die Web-Entwickler ändert und verweist auch auf die unvermeidlichen Browser-Statistiken. Wobei ich mich bei den Browser-Statistiken immer Frage, wie aussagekräftig diese eigentlich sind. Sollte in einer solchen Statistik nicht auch die Nutzungsdauer mit einfließen? Ich hab das Gefühl, dass vor allem so genannte “Heavy Webuser” eher dazu neigen nicht den Internet Explorer zu nutzen.
Als ich die die Versionsnummer “8″ beim Internet Explorer gelesen habe, ist mir ein Ausspruch von meinem ehemaligen Software-Technik-Professor eingefallen. Sinngemäß hat dieser gesagt, dass ein Software-Produkt erfahrungsgemäß ab der Version 7 keine nennenswerten Verbesserungen mehr zu bieten hat und dann mit zunehmender Versionsnummer eher immer schlechter wird. Eine Richtlinie, die sich meiner Ansicht nach schon bei vielen Software-Produkten bewahrheitet hat.
Gestern habe ich übrigens mal die 4. Beta des Firefox 3 installiert und mir ist sofort der deutlich schnellere Seitenaufbau aufgefallen. Ich muss jedoch zugeben, dass ich auch keine Add-Ons aktiviert hatte. Diese bremsen den Firefox üblicherweise schon immer etwas aus.
Bin mal gespannt, wie dieser “Krieg” nun weitergeht …
von Matthias Zellmer








