12Auto.de – Die Gebrauchtwagen-Meta-Suchmaschine
Kommen etwa die Meta-Suchmaschinen wieder? Web-Dinosaurier wie ich können sich sicherlich noch an die Vor-Google-Zeit erinnern, als alle etwas versierten Nutzer per Meta-Suchmaschinen das Netz durchsuchten. Mein Favorit war damals Metager, eine von der Universität Hannover Meta-Suchmaschine.
Darum wurde ich auch gleich hellhörig, als ich auf Web2Null.de von einer Meta-Suchmaschine für Gebrauchtwagen las. Ist jetzt, da das Web immer kleinteiliger bzw. immer app-iger wird, wieder die Zeit gekommen, dass in irgendeiner Form (thematische?) Überbauten entwickelt werden?
12Auto.de macht das in jedem Fall schon mal. Es durchsucht auf einen Schlag die großen Gebrauchtwagen-Portale nach den gängigsten Parametern und stellt dann die Treffer dar. Ein Modell, dass ich mir auch für Jobs, Immobilien und ähnliches gut vorstellen kann. Den Unterschied zu den unzähligen Shopping-Portalen à la billiger.de und Konsorten, sehe ich vornehmlich in der Spezialisierung der Suche. Sie kann auf solchen thematischen Meta-Suchmaschinen sehr viel exakter auf die jeweilige Produktgruppe abgestimmt sein, als bei allgemeinen Such-Portalen. Und genau das fehlt mir häufig.
Ich hoffe mal, dass das jetzt ein nicht zu abgefahrener Ritt durch meine Gedankenwelt zum Thema Meta-Suche war ;-)
von Matthias Zellmer
snapbird – die bessere Twittersuche
Mir passiert es häufiger, dass ich mich an irgendwas erinnere, dass ich bei Twitter mal gelesen bzw. sogar selbst geschrieben habe, und den genauen Wortlaut nicht mehr zusammenbekomme. Da muss ich dann immer nach suchen. Aber wenn der gesuchte Tweet mehr als ein paar Tage (10 Tage?) alt ist, nutzt einem dabei die Twitter-eigene Suche wenig.
Ein Online-Tool, dass hier deutlich hilfreicher sein kann, ist die Twitter-Suchmaschine snapbird. Während Twitter selbst nur die allgemeine Timeline zu durchsuchen scheint, durchsucht snapbird auf Wunsch auch die Timeline oder die Favoriten von bestimmten Usern, die Tweets von den eigenen Freunden usw.

So ganz rund scheint mir die ganze Sache noch nicht zu laufen. Denn die Änderung eines Suchbegriffs bzw. der Sucheinstellungen macht das Tool nicht immer gleich mit … ein Klick auf das Logo wirkt da Wunder. Aber sonst finde ich snapfish ganz ansprechend konzipiert und gestaltet. Ich glaube, ich werde es öfters mal nutzen.
via ibo@twitter
von Matthias Zellmer
Topsy – Die Gesprächsinhaltssuchmaschine
In der letzten Zeit kamen hier immer häufiger irgendwelche Trackbacks von einer Domain namens topsy.com rein. Als ich dann zur Überprüfung jeweils auf einer Seite mit Tweets landete, dachte ich erst, dass sich da jemand irgendwie automatisiert Traffic mit unseren Inhalten abgreift. Aber bei näherer Betrachtung habe ich dann festgestellt, dass es sich bei Topsy um eine Suchmaschine handelt, die ihre Treffer nicht aus dem Scannen von Webseiten generiert, sondern auf die Verlinkungen in den Konversationen bei Twitter achtet.
Das Beispiel anhand unseres Beitrags über die Pressearbeit bei mixxt.de zeigt recht gut, wie Topsy funktioniert.
Topsy verfolgt einen interessanten Ansatz, da es die Nutzer über die Popularität bzw. Relevanz bei Twitter zu den interessantesten Inhalten bzgl. einer Suchanfrage führt. Auch nett: Man kann bei Suchanfragen, die viele Treffer hat … wie zum Beispiel nach “Zensursula” … die angezeigten Suchtreffer auch auch Zeiträume wie in der letzten Stunde, Tag, Woche oder Monat einschränken.
Weiter bekommt man zudem weiterführende Informationen zum Suchbegriff, wie etwa die relevantesten Twitterer zum Thema und für wie einflussreich Topsy den jeweiligen Twitterer hält.
Ich glaube, dass Topsy da eine spannenden Idee hatte. Denn die so genannten “Streams” der Menschen im Web werden meiner Ansicht nach immer wichtiger und sind zudem das, was uns dem großen Traum nach einer semantischen Suche im Netz wieder etwas näher bringt.
von Matthias Zellmer
spezify – Begriffssuchmaschine
Zu spezify sollte man besser gar nicht viele Worte zu verlieren: Geht auf spezify.com, gebt einen Begriff ein und erlebt das Teil am besten selbst …
von Matthias Zellmer
Backtweets – Wer twittert was über deine Website?
Simple Sache, aber fürs Monitoring der eigenen Aktivitäten im Web nicht ganz uninteressant: Mittels Backtweets kann man sehen, wer was über die eigene (oder sonst irgendeine Website) twittert. Für mich ist der Clou dabei, dass auch die Websites trotz verkürzter URLs á la tinyURL erkannt werden.
Via ibo@twitter
von Matthias Zellmer
Google strukturiert Blogsuche um
Der allseits beliebte und geachtete Suchmaschinenbetreiber Google hat seine englischsprachige Blogsuche umgebaut. So berichten es digital:next und Golem.
Neu ist vor allem, dass es sich damit nicht mehr um eine klassische Suche handelt, sondern um einen sogenannten Memetracker. Memetracker? Ja, Memetracker … Marco erklärts auf Readers Edition:
Memetracker sind Dienste, die Medien in Echtzeit beobachten und die Nachrichten daraus sammeln. Dabei wird versucht, interessante Storys herauszufiltern. Um das zu ermöglichen, werden meistens Links verfolgt. Auf diese Weise können aktuelle Diskussionen und sich fortpflanzende Gedanken genau beobachtet werden.
Damit kann der Nutzer der Google Blogsuche schneller sehen, welches die angesagtesten Themen in der Blogospäre sind und welche Blogs sich eines Themas angenommen haben. Bekannt sind Memetracker durch solche Diensten wie Techmeme oder Rivva.
von Matthias Zellmer
Yahoo! verspricht via BOSS innovatives Sucherlebnis
Seit heute stellt Yahoo! Betreibern von Webangeboten die innovative Such-Schnittstelle BOSS zur Nutzung zur Verfügung.
BOSS steht dabei für “Build Your Own Search Engine” und über diese API kann die auf den gesamten Yahoo-Such-Index zugegriffen werden. Die Nutzer von BOSS erhalten bis zu 50 Ergebnisse der Yahoo-Suche im XML- oder JSON-Format und können diese Daten (fast) beliebig weiterverwenden. D.h. Yahoo” muss nicht als Lieferant der Suchergebnisse genannt werden … aber es müssen Yahoo!-Ads in unmittelbarer Nähe angezeigt werden.
Die Web-Suche wird damit zu einem Web-Service … d.h. im Klartext: Auf Basis des Crawling ,der Indizierung, des Ranking und des Relevanz-Algorithmus von Yahoo kann jeder seine eigene Suchmaschine bauen und hat gegenüber bisherigen Modellen den Vorteil die Anzeige der Suchergebnisse komplett ans eigene Layout anzupassen und mit eigenen Inhalten zu versehen.
Weiter zeigt BOSS, dass es im Web einen eindeutigen Trend Loslösen und Austauschen von Daten gibt. Oder um es in Anleihe an Jeff Javis zu sagen:
Do what you do best, and link to the rest
Via techcrunch.com
von Matthias Zellmer
yasni sagt dir, was das Web über dich weiß
Ich weiß jetzt nicht, ob ich das gut finden soll oder auch nicht. Aber was yasni über mich alles zu Tage fördert, ist schon … ähm … viel.
Witzig ist, dass ich mich gerade gestern noch in einem kleinen Küchengespräch nicht in eine Schublade habe stecken lassen wollen und mir eine persönliche Tag-Cloud gewünscht habe. Und heute läuft mir yasni über den Weg, die nach Eingabe eines Namens, neben zahlreichen Suchergebnissen und Sozial-Netzwork-Einträgen, gerade eine solche persönliche Tag-Cloud für die gesuchte Person liefert.
Muss gleich mal Wolfgang Schäuble eingeben …
von Matthias Zellmer
SeeqPod – abspielbare Musiksuche
Es liegen unzählige Musikdateien offen im Web rum. Das ist Fakt. Auch wenn die Musikindustrie das nicht gerne hat. Diese Tatsache macht sich seeqpod zu nutze.
seeqpod ist eine Musik-Suchmaschine, die es einem ermöglicht, das Gefundene … und ich hab bisher alles Gesuchte mehrfach gefunden … direkt in eine Playlist zu schieben und anzuhören. Der Player hat die wichtigsten Grundfunktionen und die Playlisten kann man speichern, mit Freunden teilen und auch auf anderen Seiten als Widget einbinden.
Rundum gelungene Sache … schön!
Via Musikroll
von Matthias Zellmer
Getty Images: Catalyst Search
Im Rahmen des Relaunchs von Getty Images wurde neben der grafischen Überarbeitung auch ein mir bisher verborgenes Feature implementiert: Catalyst Search.
Ein einzelner Suchbegriff bildet die Basis für eine automatisch generierte Liste von relevanten Begriffen/Tags, mit denen man per Drag&Drop das Suchergebnis einschränken bzw. unerwünschte Begriffe ausklammern kann. Das Interface ist farblich sicher nicht jedermanns Sache, Übersichtlichkeit und Bedienbarkeit sind jedoch tadellos.
Für meine Begriffe mehr als nur ein intuitiv zu bedienendes Spielzeug.
von Artur Richter










