Geo-Coding = Real-World-Tagging

Gestern hat Erick Schonfeld von TechCrunch einen Beitrag geschrieben, in dem er sich mit Tagging und Geo-Coding beschäftigt. Die Quintessenz des Beitrags ist, dass das Versehen digitaler Daten mit Geo-Codes dem Taggen von Web-Inhalten entspricht; aber eben im Kontext der realen Welt.

Ende 2003 haben einige wenige Web-User damit angefangen, in entsprechenden Online-Diensten (zum Beispiel Delicious oder Flickr) Web-Inhalte mit Tags zu versehen. Besonders User Generated Content (UGC), der sonst oftmals nicht kategorisiert oder thematisch geordnet vorliegt, wurde dadurch einfacher durchsuchbar und Informationen wurden für andere User leichter zugänglich.

Seit einiger Zeit beschränkt sich das Taggen nicht mehr nur auf die inhaltliche Komponente von Daten. Über Geo-Coding werden Web-Inhalte in einen Zusammenhang mit Orte der realen Welt gestellt. Geo-Coding entspricht also dem Taggen der realen Welt.
Nahezu alle Online-Dienste, die USG zulassen, bieten die Möglichkeit, Daten mit Geo-Codes zu versehen. Und auch immer mehr Dienste für mobile Endgeräte fügen anfallenden Daten automatisch Geo-Codes hinzu; so zum Beispiel Brightkite oder auch Nokia’s Plazes oder Fried View.

Durch Geo-Coding werden aber nicht nur reale Orte getagt, sondern auch in einen sozialen, zeitlichen und oft auch ereignisbezogenen Zusammenhang gestellt. User posten Daten zu einem einem bestimmten Ort, an dem sie sich aus einem bestimmten Anlass aufhalten, zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Geo-Coding ist mit Sicherheit keine Alternative zum eigenen Erleben der realen Welt. (Irgendwie kommt mir in diesem Zusammenhang der Bordcomputer von Wall-E in den Sinn.) Doch die Daten, die zu einem realen Ort im Web vorliegen, können über Geo-Coding mit diesem verbunden und gefunden werden. Auf diese Weise kann Geo-Coding die eigene (unter Umständen auch erst zukünftige) Wahrnehmung eines Ortes ergänzen.

Xobni – Outlook aufbohren

Xobni - Outlook aufbohren

Xobni ist nicht nur ein ultralustiges Wortspiel mit dem Begriff “Inbox”, sondern auch eine schicke Erweiterung für Outlook.

Xobni wird in der Sidebar dargestellt, hilft bei der Analyse des eigenen Mailverhaltens und erweitert Outlook um ein paar nette Features. So kann man zum Beispiel schnell sehen, wie lange man im Durchschnitt braucht um eine Mail zu beantworten, ob allgemein oder bei bestimmten Personen. Auch zeigt Xobni beim Betrachten einer Mail auch gleich die vorher von dem Sender empfangene Mails an. So erspart man sich das Anlegen von personenbezogenen Ordnern. Und so weiter und so fort …

Wer das kostenlose Tool mal testen will: Download Xobni

handlungsreisen.de: Literatur-Map

handlungsreisen.de: Literatur-Map
Heute morgen in der S-Bahn zur Arbeit hab ich mir mal wieder die Zeit mit dem neusten Beitrag des elektrischen Reporters verkürzt. Diesmal präsentiert uns Mario Sixtus in seinem Videoblog ein Interview mit Jens Nommel. Dieser spricht über sein Online-Projekt handlungsreisen.de. Eine astreine Google-Maps-Mashup-Anwendung, die Bücher mit den Orten ihrer Handlung verknüpft. Beides … Video-Beitrag und Karten-Anwendung: Sehr sehenswert!!!

Das Web 2.0-Verzeichnis

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Mit Go2Web2.0 habe ich gerade eine Seite entdeckt, welche alle Web 2.0-Dienste und Anwendungen (ähnlich wie das Web2Null-Sammelalbum) verzeichnet. Über eine aufklappbare Tagcloud können Kategorien gewählt werden. Alle verzeichneten Seiten werden kurz beschrieben und verlinkt. Bei so einer großen Auswahl an Diensten und Anwendungen nimmt man sogar den relativ langsamen Seitenaufbau gerne in Kauf! Gute Sache!

Gefunden über Mister Wong

04. Juli 2007
von Simon Schmid
Profilbild von Simon Schmid

Jamendo.com – Mach die Ohren auf

Auf Jamendo kann man Musik (komplette Alben) von unbekannteren Künstlern kostenlos und legal downloaden. Anhand einer Tagcloud kann man nach gewünschten Musikrichtungen suchen. Die Künstler können per Spenden unterstützt werden!

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