Längere Texte twittern mit Twitlonger

Inzwischen muss man es wohl kaum noch jemanden erklären, dass Twitter ein Kurznachrichten-Dienst ist, bei dem man bis zu 140 Zeichen lange Texte (Tweets) in einer persönlichen Timeline veröffentlichen kann. Und auch wenn Twitter wohl auch gerade wegen der Beschränkung auf 140 Zeichen so erfolgreich wurde, gibt es immer mal wieder Situationen, in denen diese Anzahl nicht ausreicht.

In solchen Situation kann man verschiedene Strategien fahren. Häufig wird einfach gekürzt und wenn das nicht reicht, werden auch mal alle Rechtschreibregeln in den Wind geschossen. Ab und an sieht man auch Leute, die ihre Nachrichten auf mehrere Tweets aufteilen. Wer einen Blog hat, macht auch gerne mal das Gegenteil, die Sache wird zu einem kleinen oder größeren Artikel ausgebaut. Manche nutzen aber auch Tumblr oder vergleichbare Dienste, um mal etwas mehr schreiben zu können.

Etwas näher dran an der Grundidee von Twitter ist da der Dienst Twitlonger. Dort kann man sich mit seinem Twitter-Account anmelden und dann einfach seinen Text schreiben, mit #Hashtags, @repleys und URLs. Dieser Text wird dann gekürzt mit einer Short-URL als Verweis zum langen Text auf Twitlonger gepostet.

Meiner Ansicht nach, lässt sich die Sinnhaftigkeit von Twitlonger in der Positionierung in dem schmalen Feld zwischen Tumblr und Twitter finden. Das ist nicht viel, aber genau für den Anwendungsfall “Noch Twittern und noch nicht Bloggen” finde ich es gut geeignet.

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30. Juni 2011
von Matthias Zellmer
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Ommwriter … Texten mit Ambiente

Der Ommwriter ist wahrscheinlich das Textverarbeitungstool, dass dem Federkiel mit Tintenfass und dem selbst geschöpften Papier am nächsten kommt. Denn die Macher des Ommwriter haben nicht nur ein extrem reduziertes Tool produziert, sondern auch noch einige Kleinigkeiten mit eingebaut, die man wohl getrost als “Ambiente” bezeichnen kann.

So startet der Ommwriter z.B. im Vollbildmodus und blendet alles aus, was vom reinen Schreiben ablenken könnte aus. Ungewohnt, aber konsequent: Zum Ommwriter gehört sowohl Hintergrundmusik wie auch Hintergrundbilder … beides auf ein reines Schreibambiente ausgelegt.

Es gibt den Ommwriter bisher lediglich für dem Mac und in zwei Versionen: eine kostenfrei und eine kostenpflichtige. Wobei die freie Version alle Funktionen hat, die auch die kostenpflichtige mitbringt, nur dass es in der Premiumversion z.B. weitere Hintergrundmusiken und -bilder gibt. Was man übrigens für die Premiumversion zu zahlen hat, ist einem (fast) selbst überlassen. Es sollte nur mehr als 4,11 US-$ sein.

Ich habe gestern mal einen Text auf dem Ommwriter ausgearbeitet und muss sagen, dass ich recht schnell gemerkt habe, dass ich mich weniger habe ablenken lassen. Aber vielleicht wollte ich es auch so, da ich ja deswegen dieses Programm genutzt habe. Doch ist es schlussendlich eigentlich egal, warum man konzentrierter arbeitet, hauptsache man tut es…

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