Lese-Empfehlungen der Woche (KW40)

Viele lesenswerte Artikel, oder auch Blogbeiträge usw., können sehr gut für sich selbst stehen und warum sie so lesenswert sind, bedarf kaum einer Erklärung. Um solche Inhalte anderen Menschen ans Herz zu legen, nutze ich zumeist meinen Twitter-Account. Damit die interessantesten im Strom der Twitter-Meldungen nicht nachhaltig untergehen, hier eine Auswahl von nach meiner Meinung besonders empfehlenswerten Inhalten:
» Buzz-Stop: Sociability auf webzeugkoffer.de
» Ja, kostenloser Strom existiert auf gizmodo.de
» Showcase: Kontakt-Formulare von Portfolio Sites auf drweb.de
» Let’s Tape Our Time auf yankodesign.com
» Virtuosen der Lichtmalerei auf Glaserei
» Die Erde aus 28.000 Meter fotografieren mit einem Equipment für $150 auf bigod.net
» WTF?! Die Wisconsin Tourism Federation ändert ihren Namen auf basicthinking.de
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Das Foto oben stammt von Ranoush. (via Flickr).
von Matthias Zellmer
Produkte für ehemalige YPS-Leser
Als Kind habe ich ja begeistert YPS gelesen und erinnere mich noch gerne an Gimmicks wie etwa die Springbohnen oder die Solardusche. Kein Wunder, dass ich immer wieder gerne auf den Websites hängen bleibe, die Produkte auflisten, die was von Gimmicks an sich haben. Ein besonders schönes Exemplar solcher Websites ging heute morgen bei Twitter rum:
Via Luca@Twitter
von Matthias Zellmer
Ladezeiten für Websites optimieren
Ganz interessante Tipps zum Thema Performance Optimierung – Barrierefreiheit beginnt mit Ladezeiten haben David Maciejewski und Dirk Jesse zusammengetragen und in der obigen Präsentation veröffentlicht.
Sie geben anhand von Beispielen konkrete Optimierungsvorschläge für die Bereiche HTML, CSS, JavaScript, sowie bei Grafiken und im Backend.
Sehr zentral scheint für die Beiden der Punkt zu sein, dass man die CSS-Dateien per
Tag in den HTML-Code einbindet und dass die CSS-Dateien maximal 10kb groß sein sollen. Im Bedarfsfall soll man den CSS-Code lieber auf mehrere Dateien mit weniger als 10kb aufteilen.
Doch auch in den anderen Bereichen geben sie gute Ratschläge für die Praxis. Also: Einfach mal mit einem wachen Auge durchklicken …
von Matthias Zellmer
YOURLS – weiterer selbst gehosteter URL-Verkürzer
Nachdem der hier neulich vorgestellte URL-Verkürzungsdienst Shorty nach genauerem hinsehen keinen besonders guten … sprich: sicheren … Eindruck hinterlassen konnte, möchte ich heute mit YOURLS einen weiteren selbsthostbaren URL-Verkürzer in Spiel bringen.
YOURLS ist aber nicht nur ein Dienst, der URLs verkürzen kann, er kommt auch mit einer eigenen API daher und es gibt ihn zudem schon fix und fertig als WordPress-Plugin.
Ich hoffe mal, dass er auch sauber implementiert ist und dadurch weniger Angriffsflächen bietet, als es Shorty scheinbar tut.
von Matthias Zellmer
Was ist Freemium?

Freemium ist eine Wortkreation aus den Begriffen Free für Frei bzw. Kostenfrei und Premium für Erstklassig bzw. Bonus. Es steht für eine bestimmte Kategorie von Erwerbsmodellen, die zum Beispiel bei Web-Diensten Anwendung findet, und bei denen es in der Regel zahlende und nicht zahlenden Nutzer gibt.
Beim Business-Netzwerk Xing zum Beispiel kann jeder einen freien Account bekommen, bei dem aber im Gegensatz zum kostenpflichtigen Premium-Account bestimmte Funktionen nicht genutzt werden können. Nicht ausschließlich Premium-Accounts anzubieten, hat für den Anbieter zum einen den Vorteil, dass Nutzer ggf. mit der Zeit merken können, dass sie gerne die erweiterten Funktionen nutzen würden und so vielleicht zum Premium-Kunden werden. Zum anderen werten die vielen Free-Accounts das Angebot des Anbieters auf. Wenn bei Xing nur Premium-Nutzer zugelassen wären, so hätte Xing mit Sicherheit viel weniger Nutzer, da für die Premium-Nutzer auch die nicht zahlenden Nutzer relevant sind.
Ein weiterer Ansatz, den man auch zu den Freemium-Modellen zählen kann, ist die der kostenlosen Probe. Dabei wird den Nutzern für einen bestimmten Zeitraum … gerne 30 Tage … der freie Zugang zu einem Dienst bzw. Produkt gewährt. Nach Ablauf der Zeit muss sich der Nutzer dann entscheiden, ob er bereit ist, eine Nutzungsgebühr zu zahlen oder wieder auf den Dienst oder das Produkt zu verzichten.
Aber es kommen natürlich auch Mischformen zum Einsatz: Dem Nutzern erst einmal ein kostenfreien Premium-Zugang geben, dann nach Ablauf des Testzeitraums auf die freie Variante reduzieren und dem Nutzer aber jederzeit wieder zu den Premium-Zugang wechseln zu lassen.
von Matthias Zellmer
Do’s and Don’ts im Web: Verlinken
So simple es klingen mag, die scheinbare Selbstverständlichkeit, dass man im Web Seiten untereinander verlinken kann, ist offensichtlich gar nicht so selbstverständlich.
Ein leider negatives Beispiel für diese Erfahrungswert liefert wissen.de. Konsequent verweigert dieses Web-Angebot, das ansonsten zum Beispiel mit Kommentar- und Bewertungsfunktion recht modern daher kommt, in seinem Lexikon-Bereich die Verlinkung der bei Lexika klassischen weiterführenden Begriffe. Dies kann man konkret am Beispiel des schönen Adjektivs solipsistisch sehen. Seine Erläuterung auf wissen.de lautet nämlich:
sol|ip|sis|tisch
so|lip|sis|tisch [Adj. , o. Steig.] zum Solipsismus gehörig, auf ihm beruhend
Leider hilft einem diese Erläuterung wohl kaum weiter, wenn man nicht weiß was Solipsismus ist. Doch statt diesen Begriff … wie ich es getan habe … zu verlinken, muss man den Begriff nochmals ins Suchfeld eintippen. Das ist die klassische “Buch-Denke” und hat im Prinzip im Web nichts mehr zu suchen. Denn das World Wide Web ohne Hyperlinks ist wie Fernsehen ohne Bilder.
Dieses Phänomen findet man leider nicht nur im Lexikon von wissen.de, sondern auf zahlreichen Websites … vor allem auf solchen, bei denen die Menschen dahinter von den klassischen Medien herkommen. Also: In Zukunft immer schön verlinken, dass macht das Web erst zu dem was es ist.
von Matthias Zellmer
Video: Community-gerechte Online-PR
Online PR is all about Community from RealWire on Vimeo.
Online-PR – Lesson One: Lerne die Spielregeln der Web-Community und dann spiele trickreich und interessant mit … und fair!
von Matthias Zellmer
Anne-Kathrin Merz über die Leiden der Web-Schaffenden
Was erwartet den neuen Website Betreiber eigentlich?
Diese Frage stellt Anne-Kathrin Merz auf ihrem Blog mediamind in ihrem Beitrag Pflichtveranstaltung für alle diejenigen an den Anfang aller Überlegungen im Bezug auf die Nutzung des Webs, indem sie sagt:
Diese Frage, so denke ich mir, muss lückenlos geklärt sein, bevor irgendein erster Schritt getan und ein Gedanke an einen Internetauftritt verschwendet wird.
Ein lesenswerter Artikel, und zwar nicht nur für die Menschen, die im Endeffekt eine Website gestalten bzw. umsetzen. Sondern auch für alle, die mit dem Gedanken spielen, einen Dienstleister eben mit einer solchen Aufgabe betreuen wollen. Anne-Kathrin hat für die potentiellen Website-Betreiber auch ein Liste mit aufklärenden Punkten zusammengestellt:
- Wer eine Website möchte, braucht eine Strategie
- Die Konkurrenz im Web ist noch größer als auf der Straße
- Der Besucher klickt weg, wenn es ihm nicht gefällt und es wird ihn niemand aufhalten können
- Pro Suchanfrage gibt es nur einen Platz 1 bei Google
- Suchmaschinenoptimierung und Marketing geht etwas an
- Ein CMS macht es einfacher, – mehr aber auch nicht
- Inhalte schreiben sich nicht von alleine
- ein erfolgreicher Internetauftritt bedarf einer gewissen Pflege
- ein lebendiger Internetauftritt bedeutet Verantwortung
- Usability ist eine Notwendigkeit, positive User Experience ist ein Mehrwert, fehlt beides, ist es ein Killer
Interessant finde ich auch den zugehörigen Kommentar von Wolfgang:
Hört sich doch auch überall so an, als ob es (fast) nichts kostet. Der Web-Editor,die Bildbearbeitung, das CMS …OK, das Hosting kostet ein paar Euro im Monat. Klingt doch toll,oder? Jeder fast umsonst im Internet.
Du hast schon recht, kaufmännisch sauber gerechnet kostet auch eine kleine Web-Site sauber aufgebaut (egal ob nur mit kundigen Angestelten oder mit externer Hilfe) eine hohe 4-stellige Summe. Punkt.
Anne-Katrin und Wolfgang – wie recht ihr doch habt.
Via patrics@twitter
von Matthias Zellmer
Tantrix: Spieletipp … on- wie offline
Tantrix ist ein wirklich tolles Strategie-Spiel, von dem eine ganz passable Online-Umsetzung gibt. Aber neben Strategie-Spiel, ist Tantrix auch eine ganz spezielle Art von Puzzle.
Ich habe Tantrix vor ein paar Jahren im Gießener Mathematik-Museum Mathematikum (unbedingter Besucht-Tipp!) kennen und schätzen gelernt. Im Spiel geht es darum, dass man eine längere Kette bzw. im Optimalfall eine längergliedrige Schleife als sein Gegner zu legen. Was sich einfach anhört, wird durch ein paar kleine Regel-Details und im Normalfall auch durch den Gegner erschwert und macht Tantrix zu einem wirklich kurzweiligen Freizeit-Spaß.
Denjenigen, die nun neugierig geworden sind, würde ich empfehlen, dass sie das Spiel einfach mal online ausprobieren … gegen den Computer oder auch gegen andere menschliche Spieler aus der ganzen Welt. Aber so richtig Spaß macht Tantrix meiner Meinung nach erst als reales Spiel, zumal die Spielsteine sehr wertig daherkommen.
By the way: Ich bekomme nix dafür, dass ich das Spiel hier so promote. Tantrix ist einfach ein gutes Spiel …
von Matthias Zellmer
Dr. Web: 100 hübsche WordPress-Themes
Dr. Web hat sich mal wieder dem Thema WordPress-Themes angenommen und dabei 100 beeindruckende zusammengetragen.
Eines meiner favorisierten Themes ist dabei Cellar Heat (siehe oben). Erstens sieht es so gar nicht mehr nach einem Blog-Theme aus und zweitens stehe ich irgendwie voll auf diesen abgerissenen Stil.
Auch gut gefallen hat mir das Theme Coffee Desk. Es greift das Thema Tagebuch optisch wieder auf und das sogar recht ansprechend.
Für ein eher foto-basiertes Blog eignet sich das Theme AutoFocus. Es unterscheidet sich aber von anderen Foto-Blog-Themes, die ich so kenne, dadurch dass es zum einen die neusten Bilder etwas ungewöhnlicher arrangiert und dadurch, dass es dann aber auch den typischen Text-Blog bedient. Auch gefällt mir, dass Bilder und Texte hier recht groß dargestellt werden.
Aber was erzähl ich hier groß rum, schaut am besten gleich mal bei Dr. Web vorbei, die lassen nämlich hauptsächlich Bilder sprechen …
von Matthias Zellmer






