MegaCloud – weiteres Filesharing- und Synchronisationstool
Mit MegaCloud möchte ich hier heute, stellvertretend für die vielen anderen Tools zur Online-Datensicherung, eine der Alternativen zur Dropbox oder in gewisser Weise auch zu Google Drive, dem ehemaligen Google Docs vorstellen.
Der auf den ersten Blick markanteste Unterschied zur Dropbox ist, dass man bei MegaCloud vom Start weg 5GB statt 2GB bekommt. Ansonsten kann sich MegaCloud im Bezug auf ihre Features höchstens mit der Dropbox auf Augenhöhe begeben. Die Dropbox hat einfach den größeren Vorsprung, gibt es sie doch schon seit 2007. Doch wer keinen großen Wert auf solche Features wie Apps oder eine deutschsprachige Oberfläche legt und nicht Linux als Betriebssystem nutzt, kann sich MegaCloud durchaus mal anschauen. Vor allem, wenn er dann doch mal ein paar GB Speicherplatz mehr braucht, denn die MegaCloud-Preise sind etwas niedriger als bei der Dropbox.
Interessant ist MegaCloud aber für Studis und andere Menschen, die eine Hochschul-Mail-Adresse vorzuweisen haben. Denn die bekommen vom Start weg 25GB freien Speicher.
von Matthias Zellmer
&! … andbang – Projektverwaltung im Team
Zum Start ins neue Jahr gibt es an dieser Stelle mal wieder einen Tipp für ein Web-Tool, dass die Zusammenarbeit in Teams befördern möchte. Ich bin darauf aufmerksam geworden, weil mir die Namensgebung irgendwie gefallen hat: &!
Die Domain zu diesem Kollaborationstool verrät, wie sich dieser Name ausspricht: andbang.com.
Auf den zweiten Blick gefällt mir auch die Philosophie, die die Macher von &! auf ihrer Website propagieren. Da steht u.a.:
Meetings strangle productivity.
Etwas weniger grausam ausgedrückt, wollen uns die Leute von &! darauf hinweisen, dass Meetings den Arbeitsflow unterbrechen bzw. oft sogar abbrechen.
Nobody gets in the zone with more email.
Diese Aussage passt wunderbar zu der Meldung über Atos … also der Firma, die mittelfristig auf die Nutzung von E-Mail verzichten will, da es inzwischen geeignetere Wege gibt, wie man im Team kommunizieren kann.
Nagging is a drag for everyone involved.
Nörgeln nervt … die Nörgler selbst, wie auch die, die die Nörgeleien abbekommen. Japp, dass stimmt!
Wer diesen Erkenntnissen zustimmen kann und noch ein Tool für die Zusammenarbeit in einem Team sucht, sollte sich jetzt mal &! ansehen. Zwei Wochen lang, kann man das Tool kostenfrei testen. Für Zweierteams ist es generell kostenfrei und wer es längerfristig und für größere Teams einsetzten will, zahlt $10 im Monat.
Gefunden bei web2null.de
von Matthias Zellmer
myBalsamiq – Online Wireframing
Schon lange ist bin ich ein großer Freund und eifriger Nutzer des Wireframing-Tools balsamiq (früher Balsamiq Mockups). Es ist für mich als Web-Architekt einfach das Desktop-Wireframing-Tool meiner Wahl.
Kürzlich wurde die Online-Version des Tool myBalsamiq überarbeitet. myBalsamiq ist dadurch zu einem Kollaborationswerkzeug aufgewertet worden. Für die Menschen mit denen man die einzelnen Wireframes teilt, kann man durch vier verschiedene Modi (private, website, blog und wiki) deren Zugriffsmöglichkeiten regulieren. Am eingeschränktesten ist der Zugriff bei private und am freisten bei wiki. Weiter können Wireframes kommentiert werden, Gruppendiskussionen sind möglich, auch per integrierter Skype-Funktionen und eine Versionierung gibt es auch. Die Zusammenarbeit kann zudem in verschiedenen Projekten organisiert werden.
von Matthias Zellmer
Little Printer – Das Web im Kassenbon-Format ausdrucken
Der im nächsten Jahr auf den Markt kommende Little Printer ist das ultimative Tool für hippe Internet-Ausdrucker. Auf dem Thermopapierdrucker kann man via Smartphone Inhalte aus dem Web im Kassenbon-Format ausdrucken.
Ich finde die Idee sehr charmant. Denn ehrlich gesagt finde ich das DIN-A4-Format generell meistens unpassend. Wie oft schneide oder falte ich mir irgendwelche Ausdrucke zurecht, weil ich nur eine kurze Notiz oder etwas vergleichbar Kurzes auf minimal DIN A4 ausdrucken musste.
Gefunden bei den Trendpiraten.
von Matthias Zellmer
Etherpad lite – neue Version des Kollaborationstools
Im vergangenen Jahr habe ich hier im Netzlogbuch schon einmal über Etherpad geschrieben. Dies ist eine Web-Anwendung mit der man gemeinsam an Texten arbeiten kann. Inzwischen ist eine neue Version veröffentlicht worden: Etherpad lite.
Wer mag kann Etherpad lite auch bei sich selbst installieren. Den entsprechenden Open-Source-Code kann man hier herunterladen.
Wer mehr über die Entstehungsgeschichte von Etherpad lite lesen möchte, dem empfehle ich den Blog-Beitrag von Peter Martischka: Wie Etherpad lite entstand
von Matthias Zellmer
The Birdy – Tool hilft bei der Ausgabenkontrolle
In die bisher noch nicht so benannte, unregelmäßige Netzlogbuch-Reihe kleiner Alltagshelfer-Tools, passt auch wunderbar The Birdy rein. Dieses Tool soll helfen, die eigenen täglichen Ausgaben besser im Blick und damit auch besser im Griff zu haben … mit Kalender-Ansicht, Ausgaben-Graph und Erinnerungsmail.
Das Ganze ist natürlich in erster Linie etwas für Menschen, die bereit sind, solch ein Tool in ihren Alltag mit einzubauen. Denn der Nutzen dieses Tools steht und fällt damit, dass man seine Ausgaben auch wirklich auch alle darin festhält. Ich hab sowas mal als Student mit einem kleinen Ausgabenbuch gemacht, was mir damals sehr geholfen hat, mit meinem schmalen Budget besser zurecht zu kommen. Das Buch hatte ich immer dabei. So wie jetzt mein Smartphone. Aber leider gibt es The Birdy (noch?) nicht als App. Kommt ja vielleicht noch …
von Matthias Zellmer
BetterMeans – Solidarisches Projekt-Management
BetterMeans ist ein Tool, welches für das Management von demokratisch organisierten Projekte entwickelt wurde. D.h. im Unterschied zu anderen PM-Tool wurde bei der Entwicklung von BetterMeans sehr darauf geachtet, Hierarchien im Arbeitsprozess flach zu halten.
Soweit ich es überblicken kann, werden bei BetterMeans Entscheidungen in der Regel per Abstimmung und nicht per Anordnung getroffen. Ein zentrales Argument, dies zu tun, ist, dass damit der Flaschenhals der Entscheidungsebene entschärft werden soll.
Weitere Infos über Details und Features gibt es auf der Website von BetterMeans.
von Matthias Zellmer
Ommwriter … Texten mit Ambiente
Der Ommwriter ist wahrscheinlich das Textverarbeitungstool, dass dem Federkiel mit Tintenfass und dem selbst geschöpften Papier am nächsten kommt. Denn die Macher des Ommwriter haben nicht nur ein extrem reduziertes Tool produziert, sondern auch noch einige Kleinigkeiten mit eingebaut, die man wohl getrost als “Ambiente” bezeichnen kann.
So startet der Ommwriter z.B. im Vollbildmodus und blendet alles aus, was vom reinen Schreiben ablenken könnte aus. Ungewohnt, aber konsequent: Zum Ommwriter gehört sowohl Hintergrundmusik wie auch Hintergrundbilder … beides auf ein reines Schreibambiente ausgelegt.
Es gibt den Ommwriter bisher lediglich für dem Mac und in zwei Versionen: eine kostenfrei und eine kostenpflichtige. Wobei die freie Version alle Funktionen hat, die auch die kostenpflichtige mitbringt, nur dass es in der Premiumversion z.B. weitere Hintergrundmusiken und -bilder gibt. Was man übrigens für die Premiumversion zu zahlen hat, ist einem (fast) selbst überlassen. Es sollte nur mehr als 4,11 US-$ sein.
Ich habe gestern mal einen Text auf dem Ommwriter ausgearbeitet und muss sagen, dass ich recht schnell gemerkt habe, dass ich mich weniger habe ablenken lassen. Aber vielleicht wollte ich es auch so, da ich ja deswegen dieses Programm genutzt habe. Doch ist es schlussendlich eigentlich egal, warum man konzentrierter arbeitet, hauptsache man tut es…
von Matthias Zellmer
UseKit verspricht eine effizientere Web-Benutzung
Mit UseKit lässt sich das Web als Informationsmedium ein Stück effizienter nutzen. Packt man sich das Bookmarklet in die Lesezeichen-Symbolleiste oder installiert sich für seinen Safari, Chrome oder Firefox ein Plugin, dann kann man sich mittels UseKit schnell mal ein Wort übersetzen lassen, eine Notiz auf der Webseite machen, Texte markieren, usw. Und selbstverständlich lassen sich auch auch Webseiten-Bestandteile z.B. auf Twitter und Co. verbreiten bzw. sozial bookmarken. Zudem kann man auch einzelne Bestandteile einer Website gezielt ausdrucken und sonst auch noch einiges mehr …
via web2null.de
von Matthias Zellmer
Etherpad: Einfach zusammen texten
Nein, das Etherpad hat nichts mit dem iPad zu tun. Es handelt sich dabei lediglich um eine Web-Anwendung mit der man gemeinsam an Texten arbeiten kann.
Inzwischen von Google aufgekauft, ist Etherpad jedoch freie Software, so dass es gegenwärtig einige Ableger der konkreten Anwendung gibt, wie etwa typewith.me oder Piratepad.
Im Kern besteht ein Etherpad-Objekt aus einem Text-Editor, einer Nutzer-Verwaltung und einem Chat … alles sehr leichtgewichtig gehalten. Zudem kommen noch ein paar Funktionen, wie etwa Import/Export und Zwischenspeichern. Auch verfügt Etherpad über einer kleine Zeitmaschine, mit der man sich detailliert die Zwischenstände des Erstellungsprozess ansehen kann.
Einen Account muss sich bei Etherpad niemand anlegen, die Mitschreiber werden über eine unikale URL eingeladen, die vom Aufbau einer z.B. via TinyURL verkürzen Web-Adresse entspricht. Wer höhere Ansprüche an die Sicherheit hat, kann Etherpad auch auf dem eigenen Server installieren.
Mir gefällt an Etherpad vor allem die Schnörkellosigkeit und seine Leichtigkeit. Zudem gehört es zu jenen Web-Anwendungen, die genau seinen Zweck erfüllen … nicht mehr, aber vor allem auch nicht weniger!
von Matthias Zellmer









