Abstimmung: Was ist der Tweet des Jahres 2010?

Okay, jetzt habe ich mir in 2010 zwölfmal den Spaß erlaubt und meine jeweils fünf Lieblingstweets des Monat rausgesucht. Nun seit ihr dran. Welcher der jeweiligen Gewinner-Tweets eines jeden Monats ist euer Favorit des Jahres?

Januar 2010

Februar 2010

März 2010

April 2010

Mai 2010

Juni 2010

Juli 2010

Platz 1 - Juli 2010

August 2010

September 2010

Oktober 2010

November 2010

Platz 1


Die Umfrage läuft bis 31. Januar und somit wird der Sieger-Tweet Anfang Februar bekannt gegeben.

Moreganize – Online-Organisationstool

Mit Moreganize kann man …

… gemeinsam Termine mittels einer Terminumfrage finden.
… eine Abstimmung organisieren.
… eine Meinungsumfrage durchführen.
… gemeinsamen an ToDo-Listen arbeiten.

Interessante kleine Tool-Box mit gut ausgewählten Angeboten. Und das Ganze auch noch optisch recht ansprechend, wie ich finde.

Mehr zu Moreganize hat Caschy in seinem Blog geschrieben und sich auch mal die einzelnen Tools genauer angeschaut.

Für Twitter bezahlen? Einige würden es tun.

Vor ein paar Tagen habe ich eine nicht repräsentative Umfrage Würdest du für Twitter bezahlen? gestartet. Immerhin 141 Menschen haben bisher daran teilgenommen:

61 Prozent der abstimmenden Personen schließen es demnach aus, dass sie für Twitter bezahlen würden. Nur zwei Prozent wollten sich diesbezüglich nicht festlegen und immerhin 27 Prozent sind bereit für die Nutzung des Dienstes zu zahlen.

Spenden für Twitter, wie es bei Wikipedia zum Beispiel regelmäßig gemacht wird, würden demnach neun Prozent und in etwa der gleiche Prozentsatz würde sogar regelmäßig für die Nutzung des Dienstes zahlen. Mit 13 Prozent hat die Zahlvarianten am meisten Stimmen erhalten, die bei Anmeldung einen einmaligen Obolus entrichten würden. Ein Freemium-Modell wollen nur wenige und pro Tweet etwas zahlen wollten die wenigsten.

Bewusst hatte ich damals zudem die Variante der Werbefinanzierung nicht mit aufgeführt. Als ich die Umfrage gestartet habe, hätte ich mit weniger Stimmen für die Zahlvarianten gerechnet. Ich nehme aber mal an, dass zum einen Twitter für viele inzwischen einen wichtigen Stellenwert in ihrem digitalen Dasein einnimmt. Zum anderen wird es auch immer üblicher, zum Beispiel für iPhone-Apps und die damit verbundenen Dienste, zu zahlen.

Umfrage: Würdest du für Twitter bezahlen?

Gestern Abend habe ich eine Umfrage gestartet, die ein kleines Meinungsbild einholen soll, ob die Leute inzwischen bereit wären, für die Nutzung von Twitter auch etwas zu zahlen:

Handschriftdeutung … online

handschrift

Es soll ja Unternehmen geben, die von allen potentiellen Mitarbeitern erst einmal Handschriftproben zu einem Graphologen schicken, um ein weiteres Entscheidungskriterium bei der Stellenvergabe zu haben. Wer also mal schauen möchte, wie der Charakter die eigene Handschrift geprägt hat, kann dies mal auf die Schnelle bei der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung machen: Deuten Sie Ihre Handschrift.

Interessanterweise ist dieser Online-Handschrift-Test bei der Süddeutschen in der Kategorie Job & Karriere zu finden. Zudem habe ich mich in meinem Test-Ergebnis schon zu einem großen Teil wiedergefunden. Und selbst?

waswaehlstdu.de – KISS-Prinzip at it’s best

waswaehlstdu_de

Ich bin gerade ganz begeistert von der Website waswaehlstdu.de. Sie schafft es, das von mir hoch geschätzte KISS-PrinzipKeep it simple and stupid … perfekt anzuwenden. Großes Lob.

Auch wenn Einige inhaltlich zum Beispiel das Fehlen der Piratenpartei bemängeln werden, so spricht es doch für die konsequente Anwendung des KISS-Prinzips, wenn sich hier auf die im Bundestag vertretenen Fraktionen plus einem Feld für Sonstige beschränkt wird.

Usability-Praxis: Buttons sind keine Links

usability_link_stattbutton

Usability fällt vor allem dann auf, wenn sie fehlt

Dieser Merkspruch gehört zu meinem Standardrepertoire, wenn es in Gesprächen um das Thema Usability geht. Und bei der oben in der Grafik dargestellten Umfrage auf tagesschau.de zum Thema “Atomkraft: Sind Sie für den Ausstieg aus dem Ausstieg?” ist mir die fehlende Usability aufgefallen.

Was war passiert?

Ich wurde via Twitter auf die Umfrage aufmerksam gemacht und wollte durch meine Stimme kundtun, dass ich den Ausstieg aus dem Atomausstieg nicht gut heiße. Ich klickte also auf “Nein”. Am Rande bemerkt: Die richtige Antwortmöglichkeit zu finden, war auch nicht so leicht, da die Fragestellung etwas verklausuliert formuliert wurde. Aber das gehört eher in den Bereich Barrierefreiheit, Stichwort “Einfache Sprache“. Also, ich wählte “Nein” aus. Dann wollte ich meine Auswahl abschicken und klickte auf den nächstgelegenen Button. Wie oben in der Grafik zu sehen ist, führte mich dieser “Zur Auswertung”.

Klar kann man jetzt sagen, “hättest du mal besser aufgepasst”. Ich finde aber, dass bei der Gestaltung von solchen Interaktionen solche “vorprogrammierten” Fehlerquellen, wenn möglich, von vorne herein vermieden werden sollten. Und warum muss bei der Darstellung von Auswertungsergebnissen, die sicher in einer Datenbank gespeichert sind, das HTML-Element “Button” verwendet werden? Das ist dafür da, dass Daten mittels eines Formular entgegengenommen werden. Einfach einen Link unter die Umfrage packen und dieses Nutzungsfallstrick wäre umgangen gewesen.

Natürlich gelangte ich dann über den Zurück-Button meines Browsers zur Umfrage zurück und konnte meiner Meinung danach noch zum Ausdruck bringen, doch ist dieses kleine und überschaubare Beispiel doch vielleicht ganz lehrreich, wenn es dann man um komplexere Interaktionen geht.

Liebes Adobe…

Auf dearadobe.com kann man, ganz im Sinne der Punkte 19 und 20 des Cluetrain Manifests, ein paar direkte Worte an den Softwareriesen richten. So etwas nenne ich mal hervorragende Kundenkommunikation. Schade nur, daß nicht Adobe sondern mal wieder andere auf die Idee kommen mussten…

via swissmiss

Kaffee gewonnen

Kaffee gewonnen

Habe bei einem kleinen Gewinnspiel ein Paket mit Kaffee von sonntagmorgen.com gewonnen. Und heute ist es endlich per Post rein geflogen gekommen. Sehr ansprechend! Bin schon auf den ersten Test gespannt …

Das Gewinnspiel war etwas ungewöhnlicher Art. In meinem Twitter-Netzwerk waren vor einiger Zeit plötzlich immer häufiger seltsame Jugendbilder anstatt der Profilbilder meiner Follower zu sehen. Auf Nachfragen wurde schnell klar, dass es sich um ein kleines Gewinnspiel handeltet. Ein selbst zusammengestellten Kaffee und ein Probierpaket “Weltreise” von sonntagmorgen.com sollte die Person gewinnen, die das horrormäßigste Jugendbild auftreiben konnte. Und siehe da! Ich hab laut einer Abstimmung das schlimmste Jugendbild gehabt. Leider ist es mir aus ethisch-moralischen Gründen untersagt, dass Foto hier nochmals der Öffentlichkeit zu unterbreiten. Aber soviel sei gesagt: Ich war verkleidet! Ja! Bestimmt!

Kreativ gedreht

Robert Basic berichtet über einen interessanten kleinen Test, den man sich mal anschauen sollte. Die Animation einer Frau kann in zwei Bewegungsrichtungen interpretiert werden. Kreativ denkende Menschen sehen angeblich die eine, analytische Menschen die andere Richtung.

Einer dieser Tests, bei dem man schon vorher hofft die “richtige” Richtung zu sehen… Bei mir hat´s gepasst – puh.

via Basic Thinking

Update: In den Kommentaren wird gerade schwer diskutiert, ob es sich um eine Verarsche handelt und die Figur tatsächlich nach einer gewissen Zeit die Richtung ändert, oder nicht… Hat jemand eine Ahnung?

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