Seiten-Preview-Leiste bei Tchibo
Gerade bin ich über ux·zentrisch auf eine interessante Art aufmerksam geworden, wie man die Navigation von großen, also langen Seiten, für den User übersichtlicher machen und ihn dadurch unterstützen kann: mit einer Seiten-Preview-Leiste.
Tchibo setzt eine solche Leiste in ihrem Online-Shop ein. Scrollt man dort aus dem sichtbaren Bereich heraus, so erscheint auf der rechten Seite eine Leiste mit einem Positionsrahmen, ähnlich wie man ihn von den Drei-Monatskalendern kennt, wie er in vielen Büros seit Jahrzehnten zu finden ist. Dies Positionsrahmen kann man auch zum scrollen verwenden und auf der Leiste kann man grob erahnen, wo ein gesuchtes Produkt sein könnte. Dies ist auch interessant, da Tchibo ihre Seite jede Woche, entsprechend der ebenfalls in diesem Rhythmus wechselnden Themenwelt, neu gestaltet und sich der User in jeder Woche dort neu orientieren muss.
Auf ux·zentrisch hat Martin Gude in diesem Artikel auch darauf hingewiesen, dass Googles What do you love? auf der linken Seite eine vergleichbare Funktion nutzt … jedoch ohne Vorschau.
von Matthias Zellmer
Project Rimino: Ideenfilm über Mobile Experience
Im Project Rimino geht es um ein Konzept für ein mobiles Endgerät, dass mehr ein E-Paper als ein Smartphone ist. Der gut gemachte Film von Amid Moradganjeh zeigt schöne Ideen aus dem Bereich der mobilen User Experience, d.h. vom digitalen Unterwegssein.
Meiner Ansicht nach ein durchaus richtiger Ansatz, da sich doch immer mehr zeigt, dass die mobile Telefonie wirklich nur einen (kleinen?) Teil des digitalen Unterwegsseins ausmacht.
— via user-experience-blog.de —
von Matthias Zellmer
Lesetipps: Drei Artikel um den User zu erfreuen

Um Ostern herum sind bei mir im RSS-Reader mal wieder einige Artikel aufgelaufen. Darum habe ich mir heute morgen mal wieder etwas Zeit genommen, um auf den aktuellen Stand zu kommen. Dabei sind mir u.a. drei interessante Artikel aufgefallen, die ich mal großzügig in die inhaltliche Schublade “User friendly” stecken würde.
Auf ux·zentrisch habe ich den Beitrag 7 Best Practices-Regeln für die Renaissance der OnePage-Websites von Tobias Jordans mit großem Interesse gelesen. Er beschäftigt mit dem Phänomen der Einseiten-Websites und worauf bei deren Erschaffung zu achten ist.
Anne-Kathrin Merz hat sich auf ihrem Blog medamind mit dem Themenkomplex beschäftigt, dass der User trotz vermeintlich bester Instruktionstexte die Website einfach nicht verstehen will bzw. sie schlichtweg falsch benutzt. In solchen Fällen spricht der Experte gerne mal vom DAU … dem Dümmsten Anzunehmenden User. Doch Anne-Kathrin Merz kontert: Es hat mit Intelligenz nichts zu tun.
Ein eher exotisch anmutendes Thema beschreibt Ulf Schubert im User Experience Blog, indem er wiedergibt, welche Erfahrungen mit Usability Testing Katrin Proschek (Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg) in Äthiopien gemacht hat. Sie hat diese in einem Vortrag auf dem UX Stammtisch Franken vorgestellt.
von Matthias Zellmer
User Experience und Spaß
User Experience Designer und Spiele-Erforscher Sebastian Deterding hat sich auf dem World Usability Day 2009 in Hamburg dem Thema Gaming it: Was User Experience Designer von Game Designern lernen können angenommen.
Besonders interessant an seinem Vortrag ist, dass er darin aufzeigt, warum das Spielen für uns Menschen so wichtig ist, dann aber auch kritisch beleuchtet, warum es für UX Designer nicht ganz so einfach ist, bei der Gestaltung z.B. von Informations- oder Arbeitssystemen einen spielerischen Ansatz zu wählen. Nichtsdestotrotz zeigt Deterding schlussendlich doch auf, wie und was, alle die in irgendeiner Form mit der Gestaltung und Entwicklung von grafischen Benutzeroberflächen zu tun haben (und da zähle ich Website definitv dazu), von den Game Designern lernen können.
Noch ein kleiner Hinweis zu den Folien: Am unteren Rand kann man den Vortragstext mitlesen.
von Matthias Zellmer
Reduziertes Nutzungskonzept beim Künstler Teo Skaffa
I’m Teo Skaffa and I like to draw cats. I also like my beard. So yeah …
Das ist, was man über Teo Skaffa auf seiner Website erfährt. Weiter gibt es darauf aber noch einiges zu entdecken. Neben den Katzenbildern, der extrem pixeligen Textdarstellung, vor allem ein interessantes Website-Nutzungskonzept.
Ich empfinde es als so interessant, da es so reduziert ist. Im Kern sind es folgende Elemente, die auf der Website genutzt werden:

Leider ist die Website komplett in Flash umgesetzt. Aber nachdem was ich am Montag hier gepostet habe, ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis solche Website auf Basis von HTML/CSS/JavaScript auftauchen … bzw. entdeckt werden.
von Matthias Zellmer


















