Roadee – OpenStreetMap-Navi fürs iPhone
Roadee ist eine Navi-Software fürs iPhone, welche als Basis live auf das Karten-Material von OpenStreetMap zurückgreift. Und wie Falk Hedemann auf T3N schreibt macht dies Roadee damit dann vor allem für Radfahrer und Fußgänger attraktiv:
… denn im OpenStreetMap-Projekt sind auch viele Wege enthalten, die herkömmliche Navigationsgeräte nicht kennen, …
Da Roadee jedoch immer live auf das Kartenmaterial von OpenStreetMap zurückgreift, hat man zu dessen Nutzung besser einen geeigneten Datentarif.
Roadee ist im iTunes-App-Store zu bekommen.
von Matthias Zellmer
Das Wochenende auf Robert Basiscs Buzzcamp
Robert Basic hat am vergangenen Wochenende zum Buzzcamp eingeladen und gut 30 Leute fanden sich dann auch in Bad Homburg ein, um gemeinsam nach dem Open Space Konzept an seiner Projekt-Idee Buzzriders zu arbeiten.
Buzzriders?
Die Grundidee von Buzzriders ist, Lokales ins Web bringen. Und da es unendlich viel Lokales gibt … jede und jeder erlebt doch immer irgendwo etwas, was für das eigene Umfeld interessant ist … müssen im Prinzip alle ran.
Auf Buzzriders soll jeder und jede Meldungen, Berichte und Infos veröffentlichen können und jeder und jede soll aus diesem Pool an Beiträgen wiederum einen eigenen News-Stream erzeugen und weiterführen können. Bis hin zur eigenen kleinen Web-TV-Nachrichten-Sendung.
Und damit zeigt sich, dass die Buzzriders natürlich die ganze Bandbreite an Medienformaten nutzen können, die das Web unterstützt: Text, Bilder, Video, Audio, usw. Und ganz wichtig sind dabei zum einen der lokale Bezug und zum anderen die Möglichkeit themenbezogen zu wirken. Ein Buzzrider kann seinen News-Stream für eine Stadt, einen Stadtteil, ein Dorf oder einen Straßenzug generieren und/oder auf ein Thema bezogen. Da Buzzriders kein Non-Profit-Projekt sein wird, soll es ein Modell geben, nachdem die einzelnen Buzzriders auch ein bisschen was an den von ihnen dort eingebrachten Leistungen mitverdienen können.
Das Camp
Da alle, die zum Buzzcamp kamen, mit einem sehr von einander differenzierenden Kenntnisstand nach Bad Homburg angereist sind, auch was die Vorstellung, wie eine solche Open Space Veranstaltung ablaufen könnte, wurde am Samstag sehr viel diskutiert … und das auch nicht immer zielführend. Für mich war das völlig in Ordnung, denn ich fand, dass so ein gute Klima für Ideen entstanden ist. Der Sonntag verlief dann … mit ein paar weniger Leuten … etwas strukturierter.
Alles in Allem bin ich jetzt mal gespannt, was Robert an Erkenntnisse aus dem Wochenende ziehen wird. Er wird es uns sicher bald mitteilen. Ich für meinen Teil finde seine Vorgehensweise, die komplette Entwicklung von Buzzriders zu öffnen und alle die wollen daran partizipieren zu lassen, sehr interessant. Es wird bis zum Launch bestimmt ein bisschen länger dauern als auf dem konventionellen Weg, aber ich hab so das Gefühl, dass dieser Weg aber auch das passendere Ergebnis liefern wird.
von Matthias Zellmer
Gaga.net – Gemeinsam Korrekturlesen
Mancher mag sich sicher sein, dass man schon ein wenig gaga sein muss, um an einem Projekt wie gaga.net mitzuarbeiten. Gaga.net ist ein Projekt, dass Menschen zum freiwilligen Korrekturlesen auffordert … und dies frei von finanzieller Entlohnung. Auf gaga.net ist das Konzept folgendermaßen beschrieben:
Wir zerteilen ein Buch in einzelne Seiten und geben die Einzelseiten zum Korrekturlesen an jeden, der Lust zum Mitmachen hat. Jeder neue Mitarbeiter verringert die Zeit, bis ein Buch endgültig korrigiert ist. Das Projekt GaGa ist Zulieferer für das Projekt Gutenberg-DE. Bei Gutenberg-DE lesen täglich 30.000 Besucher. Falls jeder hundertste Leser nur einmal am Tag bereit ist, eine Textseite aus unserem Angebot zu korrigieren, können wir jeden Tag ein Buch von 300 Seiten erstellen.
So langsam wird es doch unheimlich, was das Web alles leistet. Gerade in einer Gesellschaft, die immer mehr Freizeit hat, weil immer mehr Maschinen und Methoden unsere Arbeit verrichten, finde ich es aber gut, wenn mehr Kultur-Arbeit geleistet wird.
von Matthias Zellmer
CrunchPad – finaler Prototyp ist fertig
Nachdem wir im Netzlogbuch die gesamte Entwicklungshistorie des TechCrunch Surfpads namens CrunchPad fast schon dokumentarisch begleitet haben, ist es nun fast schon Pflicht, die Info von TechCrunch weiterzugeben, dass der Finale Prototyp nun fertig ist.
Dazu gibt es auch noch ein Video:
Ist ganz schick geworden, oder?!
von Matthias Zellmer
TED-Vorträge von der Crowd übersetzt
Das es zu einigen Vortragen bei TED inzwischen auch Untertitel in verschiedenen Sprachen gibt, ist mir schon neulich aufgefallen, als ich über Hans Rosling und seinen TED-Vortrag über Statistiken geschrieben habe. Doch was ich damals noch nicht wusste. Die Übersetzungen entstehen crowdsourced, d.h. die Nutzer übersetzen die Vortrage und diese Übersetzungen werden als Untertitel dargestellt. Die jeweils verfügbaren Sprachen können unter dem jeweiligen Video ausgewählt werden. Zudem werden Titel und Beschreibungstext auch übersetzt.
Das nach dem Crowdsourcing-Prinzip funktionierend TED Open Translation Project (unterstützt von Nokia) macht es möglich. Inzwischen sind es schon fast 1300 Leute, die die TED-Vorträge in aktuell 42 Sprachen übersetzen. Abgesehen von den Vorträgen, die nun in deutscher Sprache untertitel vorliegen, finde ich es bei manchen Sprechern mit Akzent schon als sehr vorteilhaft, wenn es zumindest englische Untertitel gibt. Und alles in allem ist TED mal wieder ganz weit vorne … wie ich finde.
Via netzwertig.com
von Matthias Zellmer





















