Seiten-Preview-Leiste bei Tchibo
Gerade bin ich über ux·zentrisch auf eine interessante Art aufmerksam geworden, wie man die Navigation von großen, also langen Seiten, für den User übersichtlicher machen und ihn dadurch unterstützen kann: mit einer Seiten-Preview-Leiste.
Tchibo setzt eine solche Leiste in ihrem Online-Shop ein. Scrollt man dort aus dem sichtbaren Bereich heraus, so erscheint auf der rechten Seite eine Leiste mit einem Positionsrahmen, ähnlich wie man ihn von den Drei-Monatskalendern kennt, wie er in vielen Büros seit Jahrzehnten zu finden ist. Dies Positionsrahmen kann man auch zum scrollen verwenden und auf der Leiste kann man grob erahnen, wo ein gesuchtes Produkt sein könnte. Dies ist auch interessant, da Tchibo ihre Seite jede Woche, entsprechend der ebenfalls in diesem Rhythmus wechselnden Themenwelt, neu gestaltet und sich der User in jeder Woche dort neu orientieren muss.
Auf ux·zentrisch hat Martin Gude in diesem Artikel auch darauf hingewiesen, dass Googles What do you love? auf der linken Seite eine vergleichbare Funktion nutzt … jedoch ohne Vorschau.
von Matthias Zellmer
Project Rimino: Ideenfilm über Mobile Experience
Im Project Rimino geht es um ein Konzept für ein mobiles Endgerät, dass mehr ein E-Paper als ein Smartphone ist. Der gut gemachte Film von Amid Moradganjeh zeigt schöne Ideen aus dem Bereich der mobilen User Experience, d.h. vom digitalen Unterwegssein.
Meiner Ansicht nach ein durchaus richtiger Ansatz, da sich doch immer mehr zeigt, dass die mobile Telefonie wirklich nur einen (kleinen?) Teil des digitalen Unterwegsseins ausmacht.
— via user-experience-blog.de —
von Matthias Zellmer
User Experience und Spaß
User Experience Designer und Spiele-Erforscher Sebastian Deterding hat sich auf dem World Usability Day 2009 in Hamburg dem Thema Gaming it: Was User Experience Designer von Game Designern lernen können angenommen.
Besonders interessant an seinem Vortrag ist, dass er darin aufzeigt, warum das Spielen für uns Menschen so wichtig ist, dann aber auch kritisch beleuchtet, warum es für UX Designer nicht ganz so einfach ist, bei der Gestaltung z.B. von Informations- oder Arbeitssystemen einen spielerischen Ansatz zu wählen. Nichtsdestotrotz zeigt Deterding schlussendlich doch auf, wie und was, alle die in irgendeiner Form mit der Gestaltung und Entwicklung von grafischen Benutzeroberflächen zu tun haben (und da zähle ich Website definitv dazu), von den Game Designern lernen können.
Noch ein kleiner Hinweis zu den Folien: Am unteren Rand kann man den Vortragstext mitlesen.
von Matthias Zellmer
Reduziertes Nutzungskonzept beim Künstler Teo Skaffa
I’m Teo Skaffa and I like to draw cats. I also like my beard. So yeah …
Das ist, was man über Teo Skaffa auf seiner Website erfährt. Weiter gibt es darauf aber noch einiges zu entdecken. Neben den Katzenbildern, der extrem pixeligen Textdarstellung, vor allem ein interessantes Website-Nutzungskonzept.
Ich empfinde es als so interessant, da es so reduziert ist. Im Kern sind es folgende Elemente, die auf der Website genutzt werden:

Leider ist die Website komplett in Flash umgesetzt. Aber nachdem was ich am Montag hier gepostet habe, ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis solche Website auf Basis von HTML/CSS/JavaScript auftauchen … bzw. entdeckt werden.
von Matthias Zellmer
Blog-Tipp: uxzentrisch
Denjenigen, die sich für das Thema User Experience (UX) interessieren, möchte ich zum Abschluss dieser Woche mit dem eindeutigen Schwerpunkt auf diesem Thema heute noch kurz einen Blog zu dazu vorstellen.
Der User Experience Blog uxzentrisch ist nicht nur eine interessante Quelle im Bezug auf das Thema User Experience, sondern wie das Netzlogbuch auch ein Mitarbeitern-Blog … in diesem Fall von der Nexum AG.
Ich selbst bin auf das Blog durch das UXcamp aufmerksam geworden, wo ich einen Teil der Jungs kennen lernen durfte … Danke noch mal für den “Taxiservice” von Berlin-Mitte raus nach Köpenick ;-)
von Matthias Zellmer
Tool-Tipp: Balsamiq Mockups
Persönlich mag ich ja lieber den Ausdruck Wireframe, aber das Synonym Mockup ist auch okay. Vor allem wenn er zur Benennung eines so interessanten Tools wie Balsamiq Mockups herhalten darf.
Das Interessante an Balsamiq Mockups ist, dass die Wireframes die man dort zusammenstellt das Aussehen eines Papier-Wireframes haben. Das nimmt den Wireframes die Anmutung des Fertigen. Dies hilft, sie auch vom Look & Feel her am Beginn des Entwicklungszyklus zu platzieren. Was möglicherweise ein paar grundlegende Erläuterungen zur Einordnung im Bezug auf die in dieser Projekt-Phase noch nicht wirklich möglichen Vollständigkeit der dargestellten Elemente und Funktionalitäten erspart. Auch finde ich die zur Verfügung stehenden Wireframe-Elemente (Controls) recht gut ausgewählt. Ein paar kleine Beispiele:

Weitere Komponenten und Design-Patterns wie etwa ein Facebook oder ein Menus- und Buttons-Set gibt es auf der Site mockupstogo.net. Wie man eigene Controls erstellt, hat sich mir noch nicht ganz erschlossen, aber fürs Erste sollten die vorhandenen für die allermeisten Anwendungsfälle reichen.
Die Desktop-Variante von Balsamiq Mockups basiert auf Adobes AIR-Technologie und für 79$ kann man die nervigen Kauf-Erinnerungen eliminieren, die alle 5 Minuten aufpoppen. Eine Investition, die sich lohnen könnte. Ich werde Balsamiq Mockups bei einem der nächsten Projekte auf jeden Fall mal intensiver testen.
von Matthias Zellmer
Nochmal: User Experience?!
Nachdem ich gestern vom UXcamp berichtet habe, wurde ich hinter vorgehaltener Hand gefragt: “UX? Was war das noch mal?”. Ich hatte zwar schon mal versucht zu erklären, was User Experience ist, aber oft ist ein einfaches Schaubild, wie das oben dargestellte, oft hilfreicher beim Verstehen solcher doch eher schwammigen Begriffe. Das Original ist in englischer Sprache auf Flickr zu finden und basiert auf Peter Morville’s UX honeycomb.
Gefunden habe ich das Schaubild auf webzeugkoffer.de und gibt es von Björn Seibert auch noch ein paar erläuternde Worte dazu.
von Matthias Zellmer
UXcamp – Klassentreffen der Informationsarchitekten
Morgen geht es für mich mal wieder nach Berlin, wo am Samstag und Sonntag das UXcamp stattfindet. UX steht dabei für User Experience. Dieses von mir etwas lax als “Klassentreffen der Informationsarchitekten” betitelte Themen-Barcamp wird sich außer mit den Fragen der Informationsarchitektur (IA) auch mit den anderen Feldern der User Experience beschäftige und … genau so wichtig … eine sicher hervorragende Networking-Plattform für in diesem Feld tätige Menschen bieten. Denn immerhin haben sich für die beiden Tag jeweils 300 Leute angemeldet.
Ich freu mich auf jeden Fall schon sehr und bin extrem gespannt. Denn ich erwarte, dass ich mit einen Kopf randvoll mit neuen Erkenntnissen, Gesichtern und Ideen zurückkommen werde. In jedem Fall werde ich berichten …
von Matthias Zellmer






