Carrot Mobs – Konsumgesteuertes Weltretten

carrotmob
In Kopenhagen wird derzeit im ganz großem Stil versucht unsere Welt vor dem Klimawandel bzw. Profite vor dem Klimaschutz zu retten. Doch zum Glück gibt es immer wieder auch tolle Klimaschutzaktion im Kleinen. Wie zum Beispiel die Carrot Mobs.

Ich bin auf Carrot Mobs in der ZDFmediathek aufmerksam geworden. Ein Betrag der Klimaschutz-Sonderausgabe des Auslandsmagazins zeigte einen solchen Carrot Mob in San Francisco. Das Prinzip ist einfach. Gut vernetzte Aktivisten überreden Geschäftsleute einen bestimmten Prozentsatz ihrer Einnahmen eines bestimmten Tages zur Optimierung der Energieeffizienz oder einer vergleichbaren Klimaschutzmaßnahme zu investieren. Dafür trommeln die Aktivisten an diesem Tag so viele Kunden zusammen, wie es geht. Im Optimalfall liegt das Umsatzplus des Ladens über dem versprochenen Prozentsatz, der in die Energieeffizienzmaßnahmen gehen soll. Eine absolute Win-Win-Situation und eine wunderbare Maßnahme im Kleinen.

Auf der Website carrotmob.org gibt es übrigens eine nette Animation zum Thema und hier noch mal ein erläuterndes Video:

Sammelstelle für Web Event Termine

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Oh! Wenn da mal wieder was in der Art ist, dann sag mal Bescheid“, so etwas in der Art höre ich regelmäßig, wenn ich Menschen mal wieder von einem Barcamp oder einer anderen Veranstaltung rund ums Thema Web berichte. Ich wiederum erfahre von Terminen der Web Szene in Deutschland und Umgebung entweder via Twitter oder seit ich den betreffenden RSS-Feed abonniert habe, von webeventtermine.de.

Die Website ist sicherlich nicht vollständig, zum Beispiel wird nicht über die pl0gbars informiert, aber ich habe die Beobachtung gemacht, dass es immer mehr Termine gibt, die dort aufgelistet werden. Vor allem die Barcamps und barcampartigen Veranstaltungen im deutschen Sprachraum werden auf webeventtermine.de fast alle aufgeführt.

Neben dem angesprochenen RSS-Feed, kann man dort übrigens auch noch den zugehörigen iCal-Kalender mit allen Terminen abonnieren.

CoWorkingCamp Stuttgart

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Seit ein paar Monaten gibt es hier in Stuttgart eine sehr umtriebig CoWorkingSpace Initiative. Aktuellstes Vorhaben von Coworking Stuttgart ist ein zweitägiges CoWorkingCamp am 27. und 28. November 2009:

Bei dieser Veranstaltung sollen in offener und kreativer Atmosphäre Ideen und Pläne für unseren Stuttgarter CoWorking Space entwickelt werden. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Stuttgart hat die Räumlichkeiten vermittelt und unterstützt uns dort bei der Entwicklung dieser neuen Arbeitsform.

Das Programm und weiter Informationen z.B. zur Anmeldung sind auf der entsprechenden Blogseite von CoWorking Stuttgart zu finden.

Panikpreis – Udo Lindenberg fördert musikalische Nachwuchsquerdenker

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Unserem liebsten Premiumkunden Udo Lindenberg liegt bekanntermaßen die Förderung des musikalischen Nachwuchs sehr am Herzen. Dazu hat er nicht zuletzt 2006 in Calw extra die Udo Lindenberg Stiftung ins Leben gerufen und den Panik-Preis-Wettbewerb initiiert. Dieser Panik-Preis soll nun nach 2008 zum zweiten Mal verliehen werden.

Unter dem Motto “Du machst dein Ding” sind jungen Musiker aufgerufen bis zum 31. März 2010 ihre Songs bei der Stiftung einreichen. Die sechs Finalisten treten im Juli 2010 beim Panik-Preis-Finale in Calw live gegeneinander an.

Udo selbst meint in seiner unnachahmlichen Art dazu:

Experimentell neue Wege gehen, hab’ ich von Hermann gelernt, du gehörst nicht zur stummen Armee der Normalos. Wir feiern das highlige Unikat. Kein Massen-Gesäusel wie bei “Superstars”.

Weitere Infos zum Panik-Preis-Wettbewerb und vor allem die, wie man selbst Teilnehmen kann, bekommt man auf der zugehörigen Webseite der Udo Lindenberg Stiftung.

Bericht zur MFG-Veranstaltung “Twitter in der Unternehmenskommunikation”

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Am Dienstag Abend fand im Literaturhaus in Stuttgart die gut besuchte MFG-Veranstaltung Twitter in der Unternehmenskommunikation statt. Um es vorweg zu nehmen, der von Bernhard Jodeleit moderierte Infoabend, hat mir richtig gut gefallen. Die Referenten waren gut ausgesucht und zeigten ein gutes Spektrum dessen, wozu Twitter in der Kommunikation von Unternehmen gut sein kann.

Als erster Referent sprach Joachim Schröder von der Sparkasse Pforzheim Calw, der ersten twitternden Sparkasse überhaupt. Die Maßnahmen im Bereich Social Media der Sparkasse stecken, trotz dieser Vorreiterrolle bei den Sparkassen, noch ziemlich in den Kinderschuhen. Doch haben sie bei der Sparkasse Pforzheim Calw schon eine wichtige Lektion gelernt. Sie fanden über die Twittersuche einen Tweet, in dem sich jemand beschwerte, dass die Sparkasse Pforzheim Calw an ihren Geldautomaten keine Kreditkarten von ING-DiBa akzeptieren würden. Daraufhin setzten sie sich mit dem Twitterer in Verbindung und lösten das Problem.

Daran zeigt sich, dass der wirklich interessante Anwendungsfall von Twitter für Unternehmen die Kommunikation ist. Dies unterstrich auch noch mal der nächste Referenz Uwe Knaus von der Daimler. Es ist via Twitter … natürlich aber auch über Facebook und andere Social Media Kanäle … möglich in den direkten Dialog mit den Kunden zu treten. Zumindest wenn ein Unternehmen den Begriff PR inzwischen auch in Richtung Public Reaction interpretiert. Knaus berichtete auch, dass als sie sich im Unternehmen dazu entschieden haben, Social Media Marketing zu betreiben, sie es auch richtig machen wollten. Dazu gehört, wie auch der vierte Referent Stephan Sigloch von Netformic später in seinem Vortrag betonte, eine Social Media Strategie. Zu dieser Strategie bei Daimler gehört, dass sie mit @Daimler einen Twitter-Account für die Kommunikation und den Dialog haben, der in aller Regel auch denen zurückfolgt, die ihnen folgen, und einen mit @Daimler_News einen reinen Meldungen-Account haben. Interessant an letzterem ist, dass dort nicht nur News von Daimler, sondern auch im Netz veröffentlichte Artikel, Meldung und so weiter getwittert werden. Diese Fremdinhalte werden natürlich vorher redaktionell gefiltert. Dies macht auch deutlich, dass Social Media Marketing nicht ohne den Willen zu haben ist, dass Mitarbeiter dafür die Zeit zur Verfügung gestellt bekommen.

Interessant fand ich die Aussagen von Knaus, dass Twitter für Daimler kein “Nebenbeimedium” ist und dass es wichtig ist, dass auch hinter einem Twitter-Account eines solch großen Unternehmens für alle sichtbar sein muss, welche realen Personen dahinter stehen.

Als dritter Referent hat der Rechtanwalt Carsten Ulbricht von der Kanzlei Diem & Partner, der auch auf rechtzweinull.de interessantes und wichtiges zum Internetrecht bloggt, das Twittern von Unternehmen mal aus der rechtlichen Warte beleuchtet. Im Großen und Ganze bringt aber Twitter keine auffälligen Besonderheiten mit, die man als gewerbetreibender Website-Betreiber nicht sowieso schon zu beachten hat.

Wie schon erwähnt, referierte dann noch Stefan Sigloch und betonte noch mal die Relevanz von Twitter als Social Media Monitoring Tool. Denn Twitter ist weit mehr als ein neuer Kanal für die eigenen Pressemitteilungen. Es ist, wie am Beispiel mit dem unzufriedenen Sparkassen-Kunden zu sehen, ein hervorragendes Instrument, um etwas über das eigene Unternehmen und dessen Produkte herauszufinden.

In der abschließenden Diskussionsrunde wurde auch noch mal darauf hingewiesen, dass viele Unternehmer recht viel Vertrauen zu ihren twitternden Mitarbeitern aufbringen müssen und es auch mal aushalten müssen, wenn sie via Twitter etwas Negatives über sich erfahren. Doch noch schlimmer als dort etwas Unangenehmes zu lesen, ist, es einfach so stehen zu lassen und nicht darauf zu reagieren. Doch eindeutiger Tenor in der Runde war, dass man nicht per Rechtsanwalt auf die Meinungsäußerungen im Social Web reagieren sollte, sondern in den Dialog treten soll. Das kann aufwendig sein, aber es soll sich wohl lohnen.

Wer nun noch mehr Details zum Thema erfahren will, kann sich die komplette Veranstaltung noch mal als Audio-Mitschnitt anhören und dazu die jeweiligen Folien der Referenten ansehen.

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