Panikpreis – Udo Lindenberg fördert musikalische Nachwuchsquerdenker

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Unserem liebsten Premiumkunden Udo Lindenberg liegt bekanntermaßen die Förderung des musikalischen Nachwuchs sehr am Herzen. Dazu hat er nicht zuletzt 2006 in Calw extra die Udo Lindenberg Stiftung ins Leben gerufen und den Panik-Preis-Wettbewerb initiiert. Dieser Panik-Preis soll nun nach 2008 zum zweiten Mal verliehen werden.

Unter dem Motto “Du machst dein Ding” sind jungen Musiker aufgerufen bis zum 31. März 2010 ihre Songs bei der Stiftung einreichen. Die sechs Finalisten treten im Juli 2010 beim Panik-Preis-Finale in Calw live gegeneinander an.

Udo selbst meint in seiner unnachahmlichen Art dazu:

Experimentell neue Wege gehen, hab’ ich von Hermann gelernt, du gehörst nicht zur stummen Armee der Normalos. Wir feiern das highlige Unikat. Kein Massen-Gesäusel wie bei “Superstars”.

Weitere Infos zum Panik-Preis-Wettbewerb und vor allem die, wie man selbst Teilnehmen kann, bekommt man auf der zugehörigen Webseite der Udo Lindenberg Stiftung.

Bericht zur MFG-Veranstaltung “Twitter in der Unternehmenskommunikation”

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Am Dienstag Abend fand im Literaturhaus in Stuttgart die gut besuchte MFG-Veranstaltung Twitter in der Unternehmenskommunikation statt. Um es vorweg zu nehmen, der von Bernhard Jodeleit moderierte Infoabend, hat mir richtig gut gefallen. Die Referenten waren gut ausgesucht und zeigten ein gutes Spektrum dessen, wozu Twitter in der Kommunikation von Unternehmen gut sein kann.

Als erster Referent sprach Joachim Schröder von der Sparkasse Pforzheim Calw, der ersten twitternden Sparkasse überhaupt. Die Maßnahmen im Bereich Social Media der Sparkasse stecken, trotz dieser Vorreiterrolle bei den Sparkassen, noch ziemlich in den Kinderschuhen. Doch haben sie bei der Sparkasse Pforzheim Calw schon eine wichtige Lektion gelernt. Sie fanden über die Twittersuche einen Tweet, in dem sich jemand beschwerte, dass die Sparkasse Pforzheim Calw an ihren Geldautomaten keine Kreditkarten von ING-DiBa akzeptieren würden. Daraufhin setzten sie sich mit dem Twitterer in Verbindung und lösten das Problem.

Daran zeigt sich, dass der wirklich interessante Anwendungsfall von Twitter für Unternehmen die Kommunikation ist. Dies unterstrich auch noch mal der nächste Referenz Uwe Knaus von der Daimler. Es ist via Twitter … natürlich aber auch über Facebook und andere Social Media Kanäle … möglich in den direkten Dialog mit den Kunden zu treten. Zumindest wenn ein Unternehmen den Begriff PR inzwischen auch in Richtung Public Reaction interpretiert. Knaus berichtete auch, dass als sie sich im Unternehmen dazu entschieden haben, Social Media Marketing zu betreiben, sie es auch richtig machen wollten. Dazu gehört, wie auch der vierte Referent Stephan Sigloch von Netformic später in seinem Vortrag betonte, eine Social Media Strategie. Zu dieser Strategie bei Daimler gehört, dass sie mit @Daimler einen Twitter-Account für die Kommunikation und den Dialog haben, der in aller Regel auch denen zurückfolgt, die ihnen folgen, und einen mit @Daimler_News einen reinen Meldungen-Account haben. Interessant an letzterem ist, dass dort nicht nur News von Daimler, sondern auch im Netz veröffentlichte Artikel, Meldung und so weiter getwittert werden. Diese Fremdinhalte werden natürlich vorher redaktionell gefiltert. Dies macht auch deutlich, dass Social Media Marketing nicht ohne den Willen zu haben ist, dass Mitarbeiter dafür die Zeit zur Verfügung gestellt bekommen.

Interessant fand ich die Aussagen von Knaus, dass Twitter für Daimler kein “Nebenbeimedium” ist und dass es wichtig ist, dass auch hinter einem Twitter-Account eines solch großen Unternehmens für alle sichtbar sein muss, welche realen Personen dahinter stehen.

Als dritter Referent hat der Rechtanwalt Carsten Ulbricht von der Kanzlei Diem & Partner, der auch auf rechtzweinull.de interessantes und wichtiges zum Internetrecht bloggt, das Twittern von Unternehmen mal aus der rechtlichen Warte beleuchtet. Im Großen und Ganze bringt aber Twitter keine auffälligen Besonderheiten mit, die man als gewerbetreibender Website-Betreiber nicht sowieso schon zu beachten hat.

Wie schon erwähnt, referierte dann noch Stefan Sigloch und betonte noch mal die Relevanz von Twitter als Social Media Monitoring Tool. Denn Twitter ist weit mehr als ein neuer Kanal für die eigenen Pressemitteilungen. Es ist, wie am Beispiel mit dem unzufriedenen Sparkassen-Kunden zu sehen, ein hervorragendes Instrument, um etwas über das eigene Unternehmen und dessen Produkte herauszufinden.

In der abschließenden Diskussionsrunde wurde auch noch mal darauf hingewiesen, dass viele Unternehmer recht viel Vertrauen zu ihren twitternden Mitarbeitern aufbringen müssen und es auch mal aushalten müssen, wenn sie via Twitter etwas Negatives über sich erfahren. Doch noch schlimmer als dort etwas Unangenehmes zu lesen, ist, es einfach so stehen zu lassen und nicht darauf zu reagieren. Doch eindeutiger Tenor in der Runde war, dass man nicht per Rechtsanwalt auf die Meinungsäußerungen im Social Web reagieren sollte, sondern in den Dialog treten soll. Das kann aufwendig sein, aber es soll sich wohl lohnen.

Wer nun noch mehr Details zum Thema erfahren will, kann sich die komplette Veranstaltung noch mal als Audio-Mitschnitt anhören und dazu die jeweiligen Folien der Referenten ansehen.

Barcamp Stuttgart 2: Mehr als nur Web-Fuzzys

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Am vergangenen Wochenende fand im Stuttgarter Literaturhaus das zweite Barcamp in der Landeshauptstadt statt. Wie auch in den vielen anderen Städten, war diese selbstorganisierende Konferenz wieder mal eine herrlich erfrischende Abwechslung zu althergebrachten Veranstaltungen, die im Anspruch, eine Struktur geben zu wollen, oft sehr starr wirken. Natürlich gibt es bei einem Barcamp auch Vorabsprachen und strukturierenden Regeln, aber diese sind soweit abgespeckt, dass immer wieder eine entspannte, aber durchaus sehr intensive (Zusammen-)Arbeitsatomsphäre entstehen kann.

Ich habe mir gerade noch mal die Sessionpläne von Samstag und Sonntag angesehen und bin freudig überrascht, dass die gut 370 Teilnehmerinnen und Teilnehmer schlussendlich 70 Sessions zusammengebracht haben. Da wurde sehr viel Wissen vermittelt und viel neues ist in Diskussionen in und außerhalb der Sessions entstanden. Die Themen des diesjährigen Stuttgarter Barcamps gingen von solchen rund ums Web2.0, über Web-Entwicklungsthemen bis hin zu eher gesellschaftlichen Themen.

Ich selbst habe sieben Sessions besucht und zwei Sessions selbst gehalten. Zum einen war dies eine Twitter-Session in der ich versucht habe, einen Bogen von den Grundprinzipien von Twitter, bis zu den Methoden und Tools zur intensiven Nutzung zu spannen. Die zweite Session habe ich zusammen mit meiner Freundin Natali gehalten. Wir haben einen kleinen Einblick in Kommune-Projekte gegeben. Das sind Lebensgemeinschaften, die versuchen einen anderen Weg zu finden, wie man gemeinsam ohne Hierarchien leben, arbeiten und wirken kann.

Von den von mir besuchten Sessions war ich diesmal extrem begeistert. Gleich die erste Session am Samstag war ein Volltreffer. Florian hat darin die aus seiner Erfahrung heraus 10 größten Probleme beim Management von Online-Produkten angeführt und Gegenmaßnahmen skizziert. Sehr spannend war für mich auch eine Session am Sonntag, in der es um das Schreiben für das bzw. im Netz ging. In dieser Session entwickelte sich eine interessante Diskussion zum Thema “Warum und für wen schreibt man?”. Dazu werde ich in den kommenden Tagen noch mal einen eigenen Beitrag schreiben, und hier nur soviel dazu: Im Netz gibt es scheinbar auch einen Longtail für Inhalte.

Wie im letzten Jahr unterstützte die MFG Baden-Württemberg, die Innovativ-Agentur des Landes, die Organisatoren des Barcamps maßgeblich. An dieser Stelle … Danke! … an die Menschen, die das Barcamp mit großem Einsatz möglich gemacht haben. Zudem seien hier noch mal die Sponsoren erwähnt, ohne die ein solches Barcamp schlichtweg nicht stattfinden könnte.

Ach ja, die Orga-Seite bei mixxt zum Barcamp Stuttgart 2010 ist übrigens auch schon online … ein gutes Zeichen, wie ich finde.


Das Bild oben ist ein Ausschnitt aus einem Foto das Henning Schürig auf Flickr veröffentlicht hat.

Am Wochenende findet das 2. Stuttgarter Barcamp statt

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Es ist wieder Barcamp in Stuttgart … und darauf freuen sich viele Freunde des Webs schon seit dem vergangenem Jahr … und nicht nur die Stuttgarter.

Wie im vergangenen Jahr wird das Barcamp am Samstag und Sonntag auch wieder bei der MFG im Literaturhaus am Berliner Platz stattfinden. Doch los geht es schon heute Abend mit einer Opening-Party im Café Schlossblick am Schlossplatz. Leider diesmal ohne mich. Dafür bin ich dann aber an den beiden anderen Tagen dabei.

Auch wenn die Themen bei einem Barcamp immer erst recht spontan am jeweiligen Tag festgelegt werden, wird es neben den üblichen Themen rund um IT und Web, diesmal offensichtlich einen deutlichen Schwerpunkt zum Thema Wahlen geben. Ich selbst werde eine Session zum Thema Das Informationszeitalter – Wie wird die Digitalisierung und Vernetzung unsere Gesellschaft verändern? vorschlagen … und bei genügend Interesse auch halten.

Vielleicht sehen wir uns ja auch am Wochenende. Und wenn ihr nicht dabei sein könnt, dann schaut mal bei Twitter nach dem Hashtag #bcs2 oder auf der Barcamp-Stuttgart-2-Seiten bei mixxt vorbei. Zudem werde ich in der kommende Woche hier in jedem Fall vom Barcamp Stuttgart 2 berichten. Versprochen!

Spaß mit Twitter

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Twitter hat im Laufe der Zeit einiges an Funktionen zugelegt. So ist zum Beispiel so etwas zentrales wie die Suche erst nachträglich und nach dem Kauf des externen Twitter-Suchdiensts Summize hinzugefügt worden. Was es bei Twitter aber schon immer gibt, ist die Funktion, sich bestimmte Tweets als Favoriten zu speichern, Twitterer sprechen schreiben vom Favn.

Rund ums Favn gibt es inzwischen einige interessante und zumeist auch kurzweilige Dienste und Institutionen. Zunächst sind da die Favoriten-Websites, wie etwa Favotter oder Favrd. Dort kann man zum Beispiel schauen, welche der eigenen Tweets von anderen als Favoriten markiert wurden oder sich die Zeit mit den lustigen oder geistreichen Aussagen anderer Twitterer zu unterhalten.

Die Favoriten-Funktion dürfte auch jeweils der Ausgangspunkt für einen Tweet sein, um entweder auf der Website Twitkrit behandelt zu werden oder um auf einer Twitterlesung gelesen zu werden.

Hier nun noch mal ein paar Tweets, die von mir “gefavt” wurden:

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mellcom01

just4ikarus01

tristessedeluxe01

raulde01

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