simpleshow.tv – kurze Wissensclips

simpleshow.tv bietet kurze, deutschsprachige Wissensclips zu verschiedenen Themengebieten an. Derzeit sind dies die Bereiche Recht, Finanzen, Steuern und Politik. Später sollen weitere folgen. Die kostenpflichtigen Clips können und dürfen jedoch nicht öffentlich zugänglich gemacht, also bespielsweise auf die eigene Website eingebunden werden. Sie sind zum Beispiel für Vorträge oder für den Lehrbetrieb gedacht. Dazu ist es möglich die Clips zu personalisieren, etwa indem man den eigenen Namen oder seine Unternehmens einblenden lässt. Der Preis für die Nutzungsrechte an einem einzelnen Clip liegt übrigens bei 9,90€.

Die Aufmachung der simpleshow.tv-Clips erinnert mich stark an die der Common Craft Show, die in einfachem Englisch Sachverhalte erläutern und deren Clips ich hier schon mehrfach genutzt habe. Jedoch finde ich, dass den simpleshow.tv-clips ein wenig der drive des englischsprachigen Originals fehlt. Zudem sind die Common Craft Videos kostenlos und können auch auf Websites eingebunden werden.

Als ich auf simpleshow.tv aufmerksam wurde dachte ich mir recht schnell sowas in der Art wie “Oh, das kostet ja was!”. Aber warum eigentlich nicht? Die Clips müssen ausgearbeitet und produziert werden, hinzu kommt auch noch der administrative und der Hosting-Aufwand. Warum also nicht etwas Geld für die Clips verlangen.

Stylischer Rückblick auf 34 Jahre Apple Design

Schön! Nicht nur für Apple-Fanboys … auch für Design-Liebhaber.

via @infodesignerin

Der gespielte Tweet

Schöne Idee! @poeks und @sween haben ihre Follower und Freunde dazu gebracht, ihre Lieblingstweets nachzuspielen. Dabei ist dieses tolle Video herausgekommen. Sehr schöne Idee … aber das hatte ich ja schon gesagt.

via Spreeblick

WE-Musik: Marina and the Diamonds

Interpret: Marina and the Diamonds
Stück: Mowgli’s road
Infos: Offizielle Website, MySpace und engl. Wikipedia

Warum nur?

Interessantes Video der hübschen Waliserin mit der beeindruckenden Stimme.

Der Elektrische Reporter über die Digitale Identität


Mario Sixtus hat als Elektrischer Reporter vor etwas mehr als einem Jahr den Sprung von der Web-TV-Sendung zur TV-TV-Sendung im ZDF geschafft. Meiner Ansicht nach, auch völlig zu Recht. Und auch wenn sich die inhaltliche Ausrichtung leicht, aber durchaus essentiell verschoben hat, ist Sixtus seinem Stil weitestgehend Treu geblieben. Der ZDF-Elektrische-Reporter erklärte nun vor allem dem Fernseh-Publikum das Web und machte nicht mehr Fernsehen für die Web-Gemeinde. Das Niveau wurde massenkompatibler. Dies ist kein Vorwurf, nur eine Beobachtung.

Und nichtsdestotrotz schaue ich mir den Elektrischen Reporter noch fast genauso regelmäßig an, wie früher. Denn es ist immer noch das Beste, was es im deutschsprachigen Raum an Bewegtbild-Journalismus mit dem Themenschwerpunkt Web gibt. Besonders interessant fand ich dann auch die neuste, oben eingebundene Folge mit dem Titel Digitale Identität: Das Ich im Netz.

Fast schon philosophisch wird darin beleuchtet, was das Kommunizieren, Vernetzen und sich selbst Präsentieren im Netz mit uns macht bzw. noch machen könnte. Schärfen wir unser eigenes Persönlichkeitsprofil oder werden wir gar zur eigenen Marke? Werden wir angreifbar, da wir in den Online-Profilen inhaltlich reduzierte, möglichst “auf den Punkt” gebrachte und für Andere frei interpretierbare Informationen von uns hinterlassen? Wird das Web auch unsere ganz normale, lebensdauerabhängige Persönlichkeitsveränderung widerspiegeln können? Macht uns das Social Web vielleicht sogar als lebendiger Mensch authentischer? Dies und mehr macht der Elektrische Reporter zum Thema. Ohne dabei all zu viele Antworten vorgeben zu wollen. Sehr inspirierend … wie ich finde.

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